Denkmäler, Mahnorte und Brunnenanlagen

    • Der Flugwille des Menschen

      Der sich vor dem sogenannten Güntzpalast befindliche Brunnen "Der Flugwille des Menschen" von Max Lachnit ist saniert. Damit wurde ein herausragendes Kunstwerk der DDR-Zeit für die Zukunft gesichert.

      Hier ein entsprechender Fernsehbeitrag:

      dresden-fernsehen.de/Aktuelles…lle-des-Menschen-saniert/

      Der Spiegel schrieb zu Lachnit:

      Was er danach versuchte, wirkt im internationalen Vergleich unauffällig bis nachzüglerisch, doch in der DDR nahm er eine "singuläre Stellung" (Katalog) ein. Mit Plastiken zwischen Expressionismus und Konstruktivismus, die er oft geometrisch einfärbte, behielt Lachnit die europäische Moderne im Blick und strebte, Gattungsgrenzen überschreitend, ins Freie. Sein größter Erfolg: 1956 durfte er in Dresden mit einer spiraligen Brunnenplastik den "Flugwillen des Menschen" anschaulich machen.
      DER SPIEGEL 8/1992

      Wikipediaeintrag zu Lachnit:

      de.wikipedia.org/wiki/Max_Lachnit
      Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe
    • Bislang ist dieser Krug noch an Dresden vorbeigezogen. Aber es gibt doch tatsächlich einige Leute, die mit dem Gedanken spielen, das Lenin-Denkmal wieder in Dresden aufzustellen...

      Denkmäler unterm Hammer
      Kehrt der "Rote Bahnhofsvorsteher" zurück?
      n-tv.de/panorama/Kehrt-der-Rot…ueck-article19890989.html

      Dresdner Lenin-Denkmal findet keinen Käufer
      sz-online.de/nachrichten/dresd…inen-kaeufer-3707371.html
    • Sinnlos zu sagen, dass das Lenin-Denkmal rein städtebaulich gesehen ziemlich fehlt.
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • Auf den Post-Platz würde sich ein Denkmal für Ulbricht gut machen - am besten vor dem grauslichen Titanic-Tesar Riegel, damit jeder daran erinnert wird, was passiert, wenn Sozialisten an die Macht kommen...

      ...und am Neumarkt wäre ein Denkmal für Nadler, Hertzig, Kulke und die GHND angebracht, damit man auch hier sieht, wem man diesen wunderbaren Platz zu verdanken hat!
      "Lieber Gott, schütze uns vor Dreck und Schmutz,
      vor Feuer, Krieg und Denkmalschutz!"
    • Da wär ich eher für die Verwirklichung des Denkmalentwurfs aus Porzellan für August III. (Als Modell zu sehen in der Porzellansammlung der SKD im Zwinger)

      Im Allgemeinen glaube ich aber, dass die Zeiten vorbei sind, wo man Personendenkmale in DD aufstellt (aufstellen kann), weil IMMER irgendwer was dagegen hat oder sich in seinen Befindlichkeiten auf die Füße getreten fühlt und prompt haste ne blubbernde Masse, die gegen solche Pläne mobil machen wird.
      Und die andere Fraktion setzt Denkmale schon nich um, damit sie keine Projektionsfläche/Anlauffläche für irgendwas sind. Bedeutet: wenn dann wirds immer was abstraktes oder was besonders nach "contemporary art" aussieht oder wie das für die Opfer des 13.Februar überhaupt nicht auffällt, gleichwohl unsichtbar ist. Vielleicht noch ne Plakette an einer der neuen grauen Kisten, wo dann drauf steht, was da vorher mal stand oder welche historische Berühmtheit da mal gewohnt hat.
    • Exilwiener schrieb:

      Auf den Post-Platz würde sich ein Denkmal für Ulbricht gut machen - am besten vor dem grauslichen Titanic-Tesar Riegel, damit jeder daran erinnert wird, was passiert, wenn Sozialisten an die Macht kommen...
      oder vielleicht Hindenburg und Hitler damit man daran erinnert wird was passiert wenn Konservative, Monarchisten und Nationalisten eine unheilige Allianz bilden.
    • Hitler wirst Du schon aufgrund der außenpolitischen Wirkung kaum durchsetzen können. Zudem dürfte das Verständnis bei der Bevölkerung gegen 0,1 Prozent tendieren. Also, Beifall würdest Du nur von den Härtesten der NPD-Szene erhalten. Ein bisserl zu wenig wohl für Deine Idee.
      Gegen Hindenburg spräche eigentlich wenig, denn er hat sich als Militär im 1. Weltkrieg gewisse Anerkennung erworben und letztlich der Weimarer Republik treu gedient. Auch sein Verhältnis zu Hitler war keinesfalls freundschaftlich. Dass er ihn in seinem vorletzten Lebensjahr zum Reichskanzler ernannte, war der verfahrenen Situation geschuldet und dem Unvermögen, die Folgen richtig abschätzen zu können. (Doch wer konnte letzteres schon wirklich, außer einigen Linken, die sagen konnten: "Habe ich immer schon gewusst." So wie die Rechten es über sie dann am Ende der DDR sagen konnten.)
      Bloß, sowohl Ulbricht, wie Hitler und Hindenburg wären wohl als neuerrichtete Denkmäler wahrlich etwas zu viel des Guten, oder? :zwinkern: (Zumal sie ja zuvor auch nicht in Dresden gestanden hatten. Meines Wissens nach.)
      Hier ging es ja ursprünglich auch nur um Lenin, dessen Statue Linken-Politiker mit dem Hinweis auf die offenbar kunstfertige Herstellung (als ginge es ihnen darum) der Öffentlichkeit schmackhaft zu machen versuchten.