Ortsamtsbereich Blasewitz (Blasewitz, Dobritz, Gruna, Neugruna, Seidnitz, Striesen, Tolkewitz)

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    • Vor einigen Tagen gab es einen großen Dachstuhlbrand in einer leerstehenden Häuserzeile in der Altenberger Straße.

      Das habe ich mir heute mal angeschaut.

      Die Häuserzeile gehört zu einer denkmalsgeschützten Wohnanlage zwischen Altenberger Str. und Enderstraße, deren Ausmaße man in der Vogelschau sehen kann.

      maps.live.com/default.aspx?v=2…&scene=10850046&encType=1

      Die gesamte unsanierte Wohnanlage gehört zur Woba und steht weitgehend leer.
      Im Juni gab es eine Pressemeldung, wonach Komplettsanierung und umfassende Modernisierung dieses Bestandes geplant sei.

      gagfah.de/de/presse/pressemitteilungen_1435.htm




    • Re: Periphere dresdnerische Meldungen

      Dienstag, 6. Juli 2010
      (Sächsische Zeitung)

      Busbahnhof wird zum Konsum umgebaut

      Ende September soll das Blasewitzer Baudenkmal saniert sein. Jetzt wird die Halle innen ausgebaut.


      „Rechtzeitig zur Weihnachtszeit werden wir einen Frida Frischemarkt öffnen“, sagt er.


      Derzeit arbeiten die Männer am Rohbau des denkmalgeschützten Verwaltungsgebäudes. In der Halle werden momentan die Seitenwände gedämmt. Die Decke des künftigen Marktes wird an der Stahlkonstruktion befestigt. So entsteht eine Konsumhalle innerhalb der alten Halle, erläutert Investor Thomas Gmach.

      Der Supermarkt wird 1700 Quadratmeter groß sein. Somit ist er einer der größten Konsummärkte in ganz Dresden. Für die Kunden des Marktes sind 80 Stellplätze geplant. In das Nebengebäude soll die Marktverwaltung einziehen. Auch ein Restaurant soll hier eröffnen. Rund 4,5 Millionen Euro investiert der Bauträger in das Großprojekt.

      Gmach hat noch weitere Pläne. Auf dem 13000 Quadratmeter großen Gelände hinter dem Busbahnhof sollen Einfamilienhäuser entstehen. An dem Konzept wird derzeit gearbeitet.


      Doch schon nach wenigen Wochen brachte der Winter eine erste Zwangspause. Wochenlang konnte wegen der Kälte nicht gearbeitet werden. Nico Michael und seine Kollegen klotzen seitdem kräftig ran, um den Rückstand aufzuholen. Schließlich soll der Bau dennoch wie geplant Ende September fertig sein, sodass die ersten Mieter einziehen können.Sven Ellger


      Quelle: sz-online

      Gmach GmbH

      Blasewitzer Archiv 2000 und 2001
      "We live in the dreamtime-Nothing seems to last. Can you really plan a future, when you no longer have a past." Dead Can Dance - Amnesia

      "Why not reinventing something from the past, something combining, nature and art." Lebanon Hanover - Fall Industrial Wall
    • Der Stadtrat hat in seiner letzten Sitzung den Austausch der Laternen in der Altenberger Straße beschlossen.
      Im Zuge der Sanierungsarbeiten waren in der Altenberger Straße die historischen Gaslaternen durch moderne Peitschenleuchten ersetzt worden. Dabei hatte es seitens des Straßen- und Tiefbauamtes keine Abstimmung mit der für das Denkmalschutzgebiet zuständigen Behörde gegeben. Nun sollen die hässlichen Leuchten wieder durch gusseiserne Laternen ersetzt werden. Die Kosten werden auf etwa 500.000 € geschätzt.
      Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe
    • bilderbuch schrieb:

      Nun sollen die hässlichen Leuchten wieder durch gusseiserne Laternen ersetzt werden. Die Kosten werden auf etwa 500.000 € geschätzt.

      Gibt es schon Designstudien der neuen gußeisernen Laternen? Ich frage, weil ich so langsam dran zweifle, daß der Stadtrat weiß, was gußeiserne Laternen sind.
    • Zerbrech' dir da mal nicht dein kleines Köpflein, lieber Zirp.
      Solche Lampen werden normalerweise bei Sanierungen in Denkmalschutzgebieten aufgestellt. Da aber in Dresden das Primat des Individualverkehrs gilt, hat wohl das Straßen- und Tiefbauamt in diesem Falle seine Narrenfreiheit aweng zu sehr ausgereizt.
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    • Neulich stolperte ich nahezu zufällig über das geplante Neubauprojekt der Kimmerle-Gruppe in der Mosenstraße in Striesen. Wir erinnern uns, dass besagte Kimmerle-Gruppe sich auch um das Quartier VII/2 am Neumarkt kümmern (kimmerln :wink: ) wird.

      http://maps.google.de/maps?q=mosenstra%C3%9Fe+dresden&hl=de&ie=UTF8&ll=51.047396,13.779248&spn=0.000321,0.000603&hnear=Mosenstra%C3%9Fe,+01309+Dresden,+Sachsen&gl=de&t=h&z=21&layer=c&cbll=51.047396,13.779248&panoid=2idUObBuQ6vrasi4PlJueQ&cbp=12,157.65,,0,-6.31

      Entlang der Raumkanten der Mosenstraße und der Holbeinstraße unweit des Andersen-Nexö-Gymnasiums entstehen Eigentumswohnungen in einer doch sehr gefälligen Architektur...aber seht selbst.

      kim-mosenstrasse-dresden.de/

      Gerade derlei hätte das Zentrum so unendlich nötig und ich hatte naiverweise dergleichen auch beim Baywobauprojekt An der Herzogin erwartet. Diese wurde ja bekanntlich schwer enttäuscht. ---> Bauvorhaben in der Herzogin Garten (in Planung)

      :thumbdown:

      Gruß DV
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      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von DarkVision ()

    • Das ist doch im Prinzip auch nur der übliche Kasten mit etwas Stuck und Gußeisen(?)-Geländern. Das kann mit traditioneller Architektur nicht gemeint sein. Warten wir mal ab wie es im Endefekt aussieht wenn es fertig ist. Sicherlich aber ein entscheidend richtiger Schritt. Ab und zu die Fassade durch einen Kastenerker auflockern, die Ecke mehr betonen und schon wäre es perfekt! Ginge ganz einfach und würde bestimmt nicht mehr kosten.
      Der deutsche Pfad der Tugend ist immer noch der Dienstweg.
    • Das Wohngebäude an d. Mosenstraße geht schon ein wenig über die Kisten - Architektur des bisher im Zentrum der Stadt Errichteten hinaus.
      Etwas zaghaft zwar, jedoch ist das Bemühen erkennbar, an Bauten der 50 - ziger Jahre, im oberen der Mosenstraße ( Nähe Laubestraße ), anzuschließen.
      Diese Wohngebäude besitzen heute nicht denkbare, wahrhaft riesige, lichtdurchflutete Treppenhäuser, die man hinter den schlichten Fassaden nicht vermutet.
    • Ich muss mich den Kritikern leider anschließen. Man war klar erkennbar bemüht, die Armseligkeit dieser Standartkiste durch einige schlichte Details im Hausfrauenschick von den sonstigen Produkten des Bauindustrialismus' abzuheben. Mit Architektur hat das allerdings nichts zu tun.
      Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe
    • @ Bilderbuch,

      Na, ich weiss ja nicht . . .

      Einerseits lobst Du hier stets das mehr als armselige "Postplatz - Alcatraz" dessen von mir längst vorausgeahnte Billigkeit nun sichtbarlich in der Phase der Fertigstellung überdeutlich erkennbar wird.
      Andererseits werden Bauten, die sich wenigstens von dem allgemeinen Schrott abheben, verrissen.
      "Hausfrauenschick" als nicht zutreffende Worthülse bei diesem Projekt zu bemühen, halte ich gewagt.

      Es gibt leider inzwischen eine ganze Reihe Gebäude in DD, auf die eine solche Charakterisierung durchaus zutrifft.

      Deine Einschätzung ist nicht schlüssig untersetzt, ich kann und darf sie unmöglich hier so stehen lassen.
    • Ja Bernd Ludwig, versteh ich auch nicht, aber nun gut - jedem seine Meinung. Ich bin mit dem Ansatz sehr zufrieden, denn was wäre die Alternative?....ne belanglose puristische Kiste, wie wir sie zu Dutzenden bereits in Dresden "bewundern" können. Klar hätte ich mir noch ne Eckenbetonung, Risalite pipo vorstellen können, aber ehrlich...man kann auch IMMER ein Haar in der Suppe finden. Ich freu' mich drauf und hoffe, dass die Erscheinung so hochwertig daherkommt, wie auf den Bildern.
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    • Stimmt! Ich habe die Fassaden des sogenannten Zwinger-Forums als erfreulich, differenziert, ordentlich und durchschnittlich apostrophiert sowie ihnen einen guten Eindruck bescheinigt. Hoffentlich drückt Bernd Ludwig das Lob seinen Schülern gegenüber etwas überschwänglicher aus. :lachen:

      Aber zurück zum Thema: Nur weil Oma Kasupke ihren Ikea-Spiegel mit einigen Karl-Heinz-Grasser-Steinen verziert oder Mandy-Mandy sich einen Spruch von Guy de Maupassant auf die Raufaser klebt, wird aus der einen keine Inneneinrichtertante und aus der anderen keine Literaturkritikerin. Und nur weil man an einen Kasten einige Stuck-Elemente aus dem Baumarkt pappt, wird daraus noch lange keine Architektur. Soviel zum Hausfrauenschick.
      Wenn ich noch einmal den kleinen Exkurs zum sogenannten Zwinger-Forum wagen darf, so erkennt man an dessen Fassade doch so etwas wie eine übergreifende Entwurfsidee. Als problematisch stellt sich allerdings dar, dass kaum eine Durchdringung zwischen dem Baukörper und eben der Fassade stattfindet. Sie erscheint als eine wahllos austauschbare Haut, die zwar durchaus solide ist, aber eigentlich keinen Bezug zum Gebäude aufweist. Beim von "DarkVision" vorgestellten Objekt verhält es sich ähnlich, obgleich hier die Billigkeit des Dekors viel stärker hervortritt.
      Um ein gutes Gebäude zu bauen, braucht es halt mehr als eine nette Fassade. "DarkVision" höchstpersönlich hatte im Herzogin-Garten-Strang ja wunderbare Beispiele aus Leipzig vorgestellt, bei denen man eine differenzierte Baukörpermodellierung im Zusammenspiel mit einer recht eleganten und noch dazu passenden Fassadengestaltung bewundern durfte. Nun mag ich als Freund der Neuen Sachlichkeit nicht sonderlich objektiv sein, aber das ist doch schon wieder so etwas wie Architektur. Dagegen empfinde ich den Wohnblock in der Mosenstraße als eine peinliche "Entgleisung".
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    • Hm. Im Vergleich zu vielen anderen Neubauten Dresdens sticht dieses Projekt noch als recht gefällig und um einen Hauch von Eleganz bemüht heraus. Es ist zwar nicht der große Wurf, und ich hätte vieles besser zu machen versucht, aber immerhin ein Schritt in die richtige Richtung. Alles andere ist eben kaum auf der rationalen Ebene erklärbar. Sowohl die "übergreifene Entwurfsidee" des Zwinger-Forums (außer, dass es vielleicht in den Platzraum hineinnasen muss), als auch die "Billigkeit des Dekors" beim vorgestellten Projekt werden irgendwie empirisch messbar sein können. Es ist eben so. Wenn man Freund der Sachlichkeit ist, wird man Dekor wohl stets wahlweise als billig oder protzig, als überladen oder kitschig oder alles zusammen bewerten. Da zählt dann nur die klare, "ehrliche" Form. Ich hingegen finde die Ornamentik beim Wohnbauprojekt Mosenstraße, die ja eigentlich vor allem Gliederung ist, ziemlich dezent und unauffällig. Es ist eben ein Wohnkomplex, bei dem man sich immerhin um Gliederung und Dekor ein wenig Gedanken gemacht hat. Wie billig das ganze wirkt, kann man jetzt anhand der vorliegenden Grafiken ja noch gar nicht beurteilen. Man wird nach Fertigstellung einen Blick auf die Bauausführung und reale Optik werfen müssen.
    • So sehe ich das auch, danke Heimdall.

      Wenn ich beim Zwingerforum in seiner Großblockform eine "übergreifene Entwurfsidee" hineininterpretieren würde, dann wohl der Willsdruffer Str einen Gegenpart zum Hochhaus am Pirnaischen Platz mit seinem heute noch auf dem Putz erkennbaren Spruch "Der Sozialismus siegt" entgegenzusetzen. Der Spruch ist ein anderer..aber ansonsten erinnert mich der Block zu sehr an die 60er...

      tourdresden.de/wp-content/uplo…11/01/zwinger-forum-2.jpg

      In welchem Baumarkt gibt es eigentlich gusseiserne Ornamentgitter...bitte helft mir :wie:
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    • bilderbuch schrieb:

      Ich muss mich den Kritikern leider anschließen. Man war klar erkennbar bemüht, die Armseligkeit dieser Standartkiste durch einige schlichte Details im Hausfrauenschick von den sonstigen Produkten des Bauindustrialismus' abzuheben. Mit Architektur hat das allerdings nichts zu tun.

      Sehe ich ganz genauso, das Gebäude ohne diesen Schnick-Schnack wäre eine hässliche Investorenkiste nach 0815-Muster. Hochwertig ausgestatte Innenräume (laut Beschreibung): top, Ornamente und Ziergitter: top, aber wenn das alles nur dazu dient, um ein nach Standardmuster gebautes Haus für vermögendere Kunden etwas aufzuhübschen, um mehr Geld verlangen zu können, hat das nichts mit 'architectura pro homine' zu tun. Die Fassade wird rein gar nichts zu einer urbanen Gestaltung der Umgebung beitragen.
      Postiv hingegen könnte man hingegen bewerten, dass vielleicht grundsätzlich die Bereitschaft zur Anbringung von einer gewissen Gliederung/Ornamentik and der Fassade wieder steigt (Wobei oft auch nur dann wenn der Investor das Haus als besonders 'hochwertig' (sprich teuer) vermarkten will. Allerdings wie sagt man so schön: gewollt aber nicht gekonnt.
      Nicht falsch verstehen: Besser diese etwas augehübschte Kiste als die sonst üblichen. Aber für gute Architektur muss viel mehr passieren als nur ein paar mehr Zierelemente und gelungene Fenster an die Fassade kleben.
      Die Moderne verleugnet ihre Herkunft, weil sie fürchtet, die Auseinandersetzung mit ihr könnte sie überfordern - oder ihr gar ihre eigene Banalität vor Augen führen. — Dr. Melanie Möller

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von thommystyle™ ()

    • thommystyle™ schrieb:

      Sehe ich ganz genauso, das Gebäude ohne diesen Schnick-Schnack wäre eine hässliche Investorenkiste nach 0815-Muster.

      Und ohne die Fenster wäre es gar ein Bunker! :lockerrot:

      Wird hier nicht die Realität ausgeblendet, wenn man an dem vorgestellten Bau, der sicherlich im Entwurf noch Defizite hat, herummäkelt? Diese wenig erbauliche Realität (allein anhand Dresdner Beispiele) sieht nämlich doch so aus:
      tssb-architekten-ingenieure.de…ten08_out_verkleinert.jpg
      klettarchitekten.de/images/w_Perspektive2.jpg
      neubaudirekt.de/wp-content/upl…ovista-Wohnung-kaufen.jpg
      neubaudirekt.de/wp-content/upl…WoBau-Dresden-476x333.jpg
      ppschwarzenberger.de/fotos/38.jpg
      Gesimse, strukturierte Fenster, Quaderverputzung, schöne, individuelle Balkonbrüstungen, die nicht aus Beton oder verzinkten Standardelementen bestehen, sind doch in 98% der Neubauten deutschlandweit Fehlanzeige. Ich halte diese auch nicht für Schnick-Schnack, sondern im Gegenteil für wünschenswerte Essentialia.

      Abgesehen von dem pultartigen Dachausbau und der aufgrund der erheblichen Länge eigentlich nötigen zumindest leichten Vor- oder Rücksprünge finde ich den Bau ziemlich positiv. Und dabei bin ich nicht einmal Hausfrau...noch übrigens vermögend - was sind das überhaupt für Diskussions- und Argumentationskriterien? Berufstätige und/oder Minderbegüterte würden dann obiges bevorzugen und das dann auch zurecht? Glaube ich keinesfalls, sondern halte das für ausgemachten Unfug.

      M.E. allemal besser als 98% der bundesweiten Neubautätigkeit:
      kim-mosenstrasse-dresden.de/fi…ansicht-Strassenseite.jpg
      kim-mosenstrasse-dresden.de/fi…strasse-Aussenansicht.jpg
      Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
      (Immanuel Kant)