Dresdner Hof- und Staatsbauten

    • @Oktavian

      also von den mega Büschen, die den ganzen Zwinger verdecken, sehe ich hier aktuell nichts. :D :D :D

      Aus meiner Sicht könnten die Kronen auch etwas üppiger sein, sieht so doch recht mickrig aus, aber die Bäumchen wachsen ja noch :D

      Ich finde die Idee gar nicht schlecht, es hat wirklich etwas Höfisches. Uns kommt es heute etwas ungewohnt vor, weil eine solche Ort der Gartenkultur aus finanziellen Gründen heute nirgends mehr praktiziert wird. Allein deshalb finde ich das eine tolle Idee. Es ist eben so ein "Luxus"projekt, was sich heute eben niemand mehr leistet. Daher mag ich es irgendwie!
      APH - am Puls der Zeit
    • Du, gegen die Idee an sich hatte ich auch niemals etwas. Das stimme ich dir voll und ganz zu: toll

      Ja und du hast recht: die Größe usw. ist ok, könnten sogar gerne noch etwas größer werden. Ich habe es mir gestern Abend erstmals angeschaut.
      Ich sah halt den Visu-Film von den SSG und da drohte gar Schröckliches...
      Hannover ist eine mittelmäßige Stadt, aber dort sind viele, die sich große Mühe geben, etwas Besonderes daraus zu machen.
      Dresden ist eine besondere Stadt, aber hier sind leider viele, die alles versuchen, etwas Mittelmäßiges daraus zu machen (M. Roth)
    • Manometer schrieb:

      Jetzt müssen nur noch die Pavillons wieder ausgemalt werden , dann isses Perfekt cclap:)
      Ja und der hässliche Tesar Riegel irgendwann einmal gegen - zumindest - die beiden Kirchentürme der Sophienkirche ersetzt werden. Das letzte Foto von Chris1988 schmerzt schon sehr. So hoch können die Orangenbäumchen gar nicht wachsen, dass sie diese ungustiöse Hässlichkeit verdecken.
      "Lieber Gott, schütze uns vor Dreck und Schmutz,
      vor Feuer, Krieg und Denkmalschutz!"
    • kaffeesachse schrieb:

      Und auch auf die Konsolen an den Bogengalerien gehören Orangenbäumchen, dafür sind jene ja erschaffen worden, oder?
      Das habe ich mich vorgestern auch gefragt; war mal wieder da und hatte die Diskussion mit zwei Freunden.
      Kann mir außerdem jemand sagen, warum die Hauptfontäne des Nymphenbades nicht funktioniert?
      "Willst du eine Stadt vernichten, baue Kisten, Kisten, Kisten!"
    • Dort werden definitv keine mehr hinkommen.
      Aus konservatorischen Gründen wegen der Fassaden der Bogengalerien.
      Hannover ist eine mittelmäßige Stadt, aber dort sind viele, die sich große Mühe geben, etwas Besonderes daraus zu machen.
      Dresden ist eine besondere Stadt, aber hier sind leider viele, die alles versuchen, etwas Mittelmäßiges daraus zu machen (M. Roth)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Oktavian ()

    • Das hat mit Fenstern nichts zu tun, sondern mit den Feuchtigkeitseinträgen an den Sandsteinfassaden durch die unmittelbar davorstehenden Pflanzen.
      Hannover ist eine mittelmäßige Stadt, aber dort sind viele, die sich große Mühe geben, etwas Besonderes daraus zu machen.
      Dresden ist eine besondere Stadt, aber hier sind leider viele, die alles versuchen, etwas Mittelmäßiges daraus zu machen (M. Roth)
    • Die haben doch aber Gefäße, die (hoffentlich) dicht sind. Und da gibt es doch auch bestimmt Möglichkeiten, die Konsolen vor Feuchtigkeitsschäden einigermaßen zu schützen, konservieren, präparien u.ä.
      In der Architektur muß sich ausdrücken, was eine Stadt zu sagen hat.
      Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten
    • Nein es geht um den Feuchtigkeitseintrag an den Fassaden, also oben, und nicht etwa durch überfließendes Gießwasser an den Kübeln.
      Hannover ist eine mittelmäßige Stadt, aber dort sind viele, die sich große Mühe geben, etwas Besonderes daraus zu machen.
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    • Ach, da macht man es sich aber wieder unnötig schwer. Früher standen da doch auch Bäumchen drin und der Zwinger ist auch nicht zusammen gebrochen. Und heute gibt es ganz andere Möglichkeiten. Und zur Not muss man eben alle paar Jahre mal die Nischen ausbessern.

      Also manchmal wird mir da auch etwas zu viel Sorgsamkeit an den Tag gelegt. Wenn man mal bedenkt, wie die Situation in den Städten vor 200 Jahren war. Da könnte man heute vielleicht auch mal etwas mehr Gelassenheit an den Tag legen. Meine Meinung.
      APH - am Puls der Zeit
    • Wissen.de schrieb:

      Und zur Not muss man eben alle paar Jahre mal die Nischen ausbessern.
      Ausbessern? Weiß du, wovon du da redest? Einfach mal so schnell, schnell und das mit unseren Steuergeldern? Du hast gut reden. Wie sagte einst ein Dresdner Baugeschichtsprofessor angesichts der Straßenbahn, die (bis heute!) am Stadtpavillion des Zwingers vorbeifährt, wo er halt gerne die Pöppelmannsche Außentreppe rekonstruieren wollte: "Na, die [Straßenbahnlinie] hab ich dann halt dort mal dort weggemacht" 8o

      Ach wenn doch alles so einfach wäre.

      Der Zwinger wird seit 1990 mit einem irren Millionenaufwand jährlich abschnittsweise saniert. Nicht zuletzt sind bis heute Salzschäden und waren in den letzten 25 Jahren immer wieder immense Wasserschäden (die Bogengalerien sind oben flach und teilweise bepflanzt!) zu beseitigen gewesen. Das kriegt man jetzt ganz langsam endlich in den Griff. Die werden den Teufel tun, und dem Bau ohne Not wieder neue Feuchtigkeit zuführen....
      Hannover ist eine mittelmäßige Stadt, aber dort sind viele, die sich große Mühe geben, etwas Besonderes daraus zu machen.
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    • Hey, Oktavian!
      Natürlich sind deine Argumente nicht von der Hand zu weisen. Aber einst standen dort wirklich Bäumchen, ich glaube sogar in Porzellantöpfen. Man kann sehr gut so giessen, das nichts überläuft. Der Zwinger ist (noch) nicht überdacht, wenn es regnet, werden auch die Konsolen naß! Aber Du hast recht, da muß man schon den Restauratoren Dank sagen für die immense Arbeit, die sie leisten, damit wir den Zwinger so genießen können, wie ihn einst Pöppelmann, Permoser und unser starker August geplant, gebaut und genutzt haben. :blumen:
      In der Architektur muß sich ausdrücken, was eine Stadt zu sagen hat.
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    • Es geht dabei wohl weniger um das Gießwasser. Dort, wo Bewuchs an einer Fassade steht, hält sich Feuchtigkeit länger und kann ggf. zu Schäden führen. Gut, das Gießwasser macht es auch nicht besser, ist aber nur ein Teilaspekt. Unter großen Bäumen kann man das öfter mal beobachten, dass die Fassaden grün werden und die Dächer vermoosen.

      Früher ist man da in der Tat lässiger mit umgegangen. Deswegen waren (und sind) ja viele historische Bauwerke ja auch in einem so furchtbaren Zustand. Ich finde den heutigen Hochglanzfetischismus auch nicht unbedingt der Weisheit letzten Schluss, aber wenn man sich mal alte Fotos von historischen Bauten anschaut, waren die oft in einem schauderhaften Zustand. Hat natürlich auch was mit den Kosten zu tun. Deswegen ist der Ansatz, die Dinge, die Schäden hervorrufen können, möglichst zu vermeiden, durchaus folgerichtig. Und da es sich hier letztlich um unser aller Geld handelt, umso mehr.
    • Und: Es geht um den Dresdner Zwinger - Weltarchitektur in den Wortes bester Bedeutung.
      Da kann man etwas, das man bei einem schönen alten Bauernhaus auch nur vielleicht gerade noch so durchgehen lässt, einfach nicht dulden. Also ich verstehe die Entscheidung des SIB in dieser Hinsicht vollends.

      Na und außerdem stehn die Bäumchen ja jetzt - nicht störend! - im Zwingerhof...
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    • Zwinger Dresden

      Das Sächsische Immobilien- und Baumanagement (SIB) plant nun intensiv die Sanierung der Gehwegflächen des Zwingerhofes. Diese bestehen derzeit aus rotem Leukersdorfer Brechsand, der jedoch aufgrund seiner feinen Konsistenz zu Schäden an den Objekten der Prozellansammlung und des Mathematisch-Physikalischen Salons führen soll. Deshalb plant man den Austausch des Materials. Wann die Sanierung erfolgt, steht zum jetzigen Zeitpunkt jedoch noch nicht fest.

      Die DNN berichten:

      dnn.de/Dresden/Lokales/Jetzt-r…hofsanierung-in-den-Fokus
      Wahre Baukunst ist immer objektiv und Ausdruck der inneren Struktur der Epoche, aus der sie wächst. Ludwig Mies van der Rohe