Quer durch Franken (Galerie)

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    • Quer durch Franken (Galerie)

      Quer durch Franken - von Pappenheim bis Seßlach

      Ich komme gerade von einer 4tägigen Reise mit Rad&Auto durch Franken und habe dabei auch eine Menge Fotos gemacht, die ich hier in den nächsten Tagen präsentieren werde.

      Da ich mich in letzer Zeit intensiver mit Fachwerk beschäftigt habe - vorher eher ein weißer Flecken auf meiner Landkarte - versuche ich hier auch ein bisschen die Fachwerkhäuser(fotos) zu kommentieren, zu datieren, ggf. zu beschreiben... Ich würde mich freuen, wenn die Fachwerkexperten auf dem Forum meine (hoffentlich sich in Grenzen haltenden!) Fehler berichtigen und sonst noch das ein oder andere ergänzen würden. Ich habe aber auch zu gewissen Gebäuden ein paar Fragen, ich werde sie im Laufe der Galerie stellen und hoffe auf ein paar Antorten von euch ;)

      Für Fragen stehe ich natürlich gerne zur Verfügung - soweit ich sie beantworten kann.

      Ich beginne mit dem ersten Besichtigungsort - Pappenheim im Altmühltal. Erste Fotos folgen in ein paar Minuten...

      LG
    • Pappenheim

      Zuerst ein wenig zur Stadtgeschichte:

      Schon 802 erstmals erwähnt, Bald stieg das örtliche Geschlecht der Pappenheimer auf, 1193 erhielten sie die Erbmarschallwürde. Mit ihrem Aufstieg wuchs auch die Stadt (Stadterhebung 1288, gleichzeitig Befestigung), die in der Neuzeit fast den Charakter einer kleinen Residenzstadt bekam: Es wurden neben der Burg noch das sog. Alte und das sog. Neue Schloss errichtet, dazu einige Amtshäuser. Das Stadtbild ist von den barocken Veränderungen geprägt, im Gegensatz zum regionaltypischen Jurahaus-Stil sind diese Bauten des 18. Jhs. meist mit hohen Giebeln und ohne Kniestöcke errichtet.

      Ev. Pfarrkirche

      Erbaut im 3. Viertel des 15. Jahrhunderts bis 1476 (Weihe)

      Hier die charakteristische Westfassade mit dem hohen Turm und den zwei kleinen seitlichen Anbauten, die das Gebäude noch größer wirken lassen:







      Die Turmvorhalle, links am Gewölbeschlusstein die Jahreszahl 1476, am rechten Schlusstein Renovierungsdatum.



      Der Inneraum von Veränderungen im 17. Jahrhundert und im Jahre 1832 (Flachdecke) geprägt.





      Altar und Kanzel 1713





      Zur Sakristei



      Blick nach Westen, Emporen von 1680 (leider miserables Foto)



      Orgel 1728



      In der Kirche natürlich eine Menge Epitaphien, da hier ja die Herren von Pappenheim begraben liegen...

      Grabsteine an der Nordwand







      "ANO D(OMI)NI 1590 DEN 10 TAG DES MONATS FEBRUARI STARB DER WOLGEBOR HERR HEINRICH DER OLTIST DES HEILIG:RÖM:REICHS ERBMARSCHALKH HERR ZU BAPPENHAIM HAT ALS OLTISTER HERR REGIERT ACHTUNDZWAINZIG JAER" (Epitaph Bild oben)

      Unteres Bild: Epitaph von 1585:







      Weiter geht es gleich mit der Burg
    • Burg Pappenheim

      Die erste Burg stand im Bereich der heutigen Vorburg (Kaltenegg), davon ist nichts mehr erhalten. Die heutige Burg stammt aus dem 12. Jahrhundert, natürlich wurde sie im Laufe des Mittelalters immer wieder umgestaltet, erneuert, umgebaut... Seit dem 30jährigen Krieg Verfall.

      Man betritt die Anlage von Süden: (Der hier abgebildete Turm 14./ 15. Jahrhundert)



      Burg von Westen: Hauptportal, spätgot. Gebäude, Hauptburg mit Bergfried (v. rechts nach links)



      Gleich kommt man in den ersten Burghof (Vorburg): Hier der sog. Eselsstall, ein spätgotisches Gebäude auf der Vorburg-Westseite



      Vor der Vorburg im Osten der Turnierplatz:



      Von dort Blick zur Hauptburg:



      Weiter über den Graben...



      ...zum Südtor der Hauptburg:



      Inschriftstein, bez. 1497, seitlich links das Wappen der Pappenheimer



      Vom Südtor Bilck zum Bergfried



      Das zweite, unmittelbar auf das erste folgende südliche Tor zur Hauptburg, darüber die Torkapelle, links der Palas (ursprünglich 4geschossig!)



      Hier die gleiche Anlage vom Bergfried aus...

      Durch Erweiterungen wurde der Palas im Laufe der Zeit um 3 Flügel erweitert, so entstand eine mächtige 4flügelige Anlage um einen bis zum westlichen Ende des Burgplateaus, die leider nicht mehr erhalten ist.



      Die romanische Burgkapelle, ursprünglich doppelgeschossig, das untere Geschoss nicht mehr erhalten, das obere Geschoss setzte auf Höhe des Bodens der Apsis an.



      Der prachtvolle Bergfried mit Hocheinstieg, errichtet in schönstem Buckelquadermauerwerk Mitte 12. Jh.



      Ausblick vom Bergfried:

      Nach Nordosten, über Pappenheim:



      Das Stadtzentrum im Detail



      Nach Osten, die Stadtmauer gut sichtbar, rechts im Eck der Bauhof



      Blick nach Süden (Vorburg von Bäumen verstellt)



      Blick nach Westen, zur Altmühl



      Zum Abschluss Blick nach Nordwesten, zum Stadttor und Kloster

    • Stadtbefestigung:

      Die Stadtbefestigung wurde wohl kurz nach der Stadterhebung 1288 errichtet, im heutigen Zustand stammt sie aber aus dem 14. und 15. Jahrhundert.

      Hier kann man den Verlauf gut erkennen:



      Sehr eindrucksvoll der sog. Kanonenweg (siehe auch oberes Bild rechts unten)



      Das einzige erhaltene Torhaus gegen Südwesten:



      Ehemaliges Augustinereremitenkloster:

      Direkt hinter oben gezeigten Stadttor steht das Kloster, gegründet 1372. Leider nicht geöffnet





      Portal:

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    • Wilhelm - Deisinger - Straße

      Die Wilhelm-Deisinger-Straße ist die Hauptverkehrsachse durch die Pappenheimer Altstadt mit dementsprechend schönen Gebäuden, einst waren hier auch viele Juden ansässig (Die Straße hieß zeitweise Judenstraße).

      Nach Norden:



      Nach Süden:



      Und von weiter nördlich nach Süden...



      Einige schönere Häuser:

      Gasthof weißes Ross:



      Mit seinem mächtigen Fachwerkgiebel (17. Jh) beherrscht der Bau das Ortsbild. Am Eck das Fachwerk erneuert, da ja nur ein Riegel und keine K-Streben(?)

      W-Deisinger-Straße 6: Noch in Jura-Bauweise



      Nr. 12, eines der prächtigsten und auch typischsten barocken Bürgerhäuser: unter hohem Krüppelwalmdach und mit Eckpilastern und schönem Portal.



      Nrn. 14 und 16, beide Häuser gehörten ehemals jüdischen Familien: Das rechte (18. Jh) für Pappenheim typisch mit Ecklisenen, Krüppelwalmdach und hervorgehobenem Portal, das linke um 1850



      Nr. 21 - unter Walmdach, eher untypisch

    • Graf-Carl Straße

      Die Straße nach Süden, rechts der Namensgeber höchstpersönlich



      Am Eingang zur Graf-Carl Straße (vom Marktplatz her) dieses schöne Ensemble. Das linke Haus von Johann Georg Steingruber M. 18. Jahrhundert.





      Zur Orientierung: An der Graf-Carl-Straße stehen Kirche und Altes Schloss



      Das rote Haus ( auch im oberen Bild links) stammt aus dem Jahre 1767 und ist das wahrscheinlich prächtigste Barockbürgerhaus in Pappenheim. Wenn auch die Fassade schlicht gestaltet ist - das Innere ist prächtigst mit Stuckaturen ausgestattet.







      An der gegenüberliegenden Seite steht neben dem schlichten Barockhaus links ein sehr interessantes Gebäude, bei dessen Baualter ich rätsle..



      Jetzt brauche ich die Hilfe der Fachwerkexperten am Forum: Dieses Haus ist ganz eindeutig spätmittelalterlich, oder? Die mächtigen "Wilden Männer" im 2. Obergeschoss, die angeblatteten Streben, die starke Vorkragung des ersten Obergeschosses...

      In der Denkmalliste ist das Gebäude aber auf das 17. oder 18. Jahrhundert datiert, obwohl zu dieser Zeit das Fachwerk frei lag.

      Was sagt ihr dazu? Irrt die Denkmalliste oder ist die Fachwerkarchitektur im Altmühltal doch viel konservativer als anderswo???? :wie: :wie: :wie:





      Würde mich über eure Antwort freuen!

      Etwas weiter südlich steht dieses Haus aus dem 18. Jahrhundert:



      Dieser alte Stein wurde (verkehrt) eingemauert:



      Leider ist meine Galerie nicht komplett vollständig. Sowohl vom Marktplatz mit neuem Schloss als auch vom Stadtteil jenseits der Altmühl mit der St- Gallus Kirche habe ich leider keine Bilder gemacht.

      Neues Schloss

      mw2.google.com/mw-panoramio/photos/medium/13074369.jpg

      Morgen geht es mit ein paar Ortschaften rund um den Hahnenkamm bei Pappenheim weiter...
    • danke, erbse :)

      weiter geht es mit

      Dietfurt in Mittelfranken

      Der kleine Ort befindet sich wenige Kilometer westlich von Pappenheim, an der Altmühl gelegen.

      Pfarrkirche

      Aus der Zeit der ersten Kirchenweihe im Jahre 1070 stammt wahrscheinlich noch das Turmuntergeschoss. Das Langhaus wurde 1716 errichtet und 1903 nach Westen erweitert.





      Aus dem Jahre 1716 stammt nicht nur das Langhaus, sondern auch die Stuckaturen und der Hochaltar. Die Kanzel dürfte um 1780 entstanden sein.









      Der Westteil des Langhauses 1903



      Im Ort noch eine kleine Besonderheit: Stadel aus dem 18. Jahrhundert der noch in mittelalterlicher Bauweise schwellenlos gezimmert ist - deswegen keine Fußstreben. Im Altmühltal wurde diese Technik noch lange nach dem 15. Jahrhundert angewendet.

    • Möhren

      noch weiter westlich liegt die Ortschaft Möhren. Mit dem erhöht gelegenem Schloss und der Kirche eine ganz spektakuläre Kulisse nach Osten, leider keine Fotos. Hier leider eine sehr schlechte Aufnahme aus dem Internet, bei gutem Wetter schaut das ganze 1000mal schöner aus:

      res000.gps-tour.info/redx/tool…591a/gid.8/IMG_0040_3.JPG

      Die Kirche samt "Campanile" entstand um 1583, barocke Erneuerungen im späten 17. und frühen 18. Jahrhundert (u. a. 1729). Leider war sie nicht geöffnet.







      Blick vom Schloss Richtung Osten (Hinter dem kleinen Hügel rechts oberhalb der Turmspitze befinden sich Treuchtlingen und Dietfurt)



      Idylle etwas oberhalb von Möhren auf halber Strecke nach Auernheim



    • Auernheim

      Etwas nordwestlich von Möhren, zwischen Treuchtlingen und Heidenheim liegt Auernheim, der höchstgelegene Ort Mittelfrankens: 613 oder 634 Meter, die Angaben sind unterschiedlich.

      Pfarrkirche St. Georg

      Die Kirche liegt am höchsten Punkt im Ort (höchstgelegenes Gebäude Mittelfrankens???) innerhalb einer Friedhofsbefestigung. Vom romanischen Erstbau stammt noch das Turmuntergeschoß, das Langhaus wurde im Spätmittelalter erbaut und im 17. und 18. Jahrhundert erneuert.





      Inneres von unten...



      ...und von oben



      An der Empore finden sich prächtige Malereien von 1680, dargestellt ist die Lebensgeschichte Jesu.







      Hochaltar 1688



      Im Westen das romanische Trumuntergeschoss:





      Die Kirchhofbefestigung:

      Aus dem 16. Jahrhundert, mit Torhaus.

      (leider schlechtes Foto)echtes



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    • Heidenheim

      Heidenheim ist ein Markt im westlichen Bereich des Hahnenkamms, gelegen in einem Tal und beherrscht von der prächtigen Silhouette des Klosters.

      Ehemaliges Benediktinerkloster Heidenheim

      Das Kloster wurde schon im Jahre 752 gegründet, von dieser ersten Anlage (und auch von der zweiten von 870) steht aber nichts mehr. In der 2. Hälfte des 12. Jahrhunderts wurde schließlich die heutige Kirche errichtet. Im 14. Jahrhundert vor 1363 wurde der neue Chor gebaut. Im späten 15. Jahrhundert Umbauten bei den Klostergebäuden. Nach der Reformation wurde das Kloster aufgelöst und die Kirche 1551 zur Pfarrkirche. 1866 wurden die Westtürme neu erbaut.

      Das Äußere wird derzeit renoviert, man sieht leider nur Gerüste...





      Bessere Ansichten:

      commons.wikimedia.org/wiki/Fil…heim_St._Wunibald_001.jpg

      mw2.google.com/mw-panoramio/photos/medium/84161805.jpg

      Inneres:

      Leider sind die Bilder nicht so gut geworden, innen war es ziemlich dunkel und ich hatte nur wenig zeit..

      Das Langhaus wurde seit der Romanik kaum verändert und ist in hervorragendem Zustand, Der Chor stammt aus der Gotik und ist wesentlich heller, ein guter Kontrast zum eher finsteren Langhaus.





      Der Chor:





      Blick nach Westen:



      Besonders bemerkenswert das Grab der heiligen Walburgis, eine ganze kleine romanische Grabkapelle in der Kirche (der Zinnenkranz 19. Jh.)





      In der Walburgiskapelle:



      In der Kirche befinden sich einige weitere, zumeist gotische Grabmäler:







      Klostergebäude:

      Mit Kreuzgang, 4. Viertel 15. Jahrhundert













      Vor dem Kloster steht dieses spätmitelalterliche Fachwerkaus:









    • Von Südmittelfranken jetzt einen Sprung in die Gegend nördlich von Bamberg...

      Rattelsdorf

      Auch wenn es schon eine Galerie von Rattelsdorf auf dem Forum gibt, doppelt hält besser:



      Der Marktplatz:















      Die Kirche: (St. Peter und Paul)

      Turm im Kern 13. Jahrhundert, Langhaus um 1465, der Chor spätes 15. Jahrhundert.







      An der Südwand finden sich einige schöne Steinbildwerke:





      Chorfenster mit prächtigem Maßwerk:



      Innenraum:

      barock vollkommen umgestaltet, ursprünglich 3schiffig mit Gewölben.













      Fortsetzung folgt...
    • Pappenheim, allgemein

      Das ist ja wirklich eine relativ gründliche Darstellung der kleinen Stadt. Wie ich das letzte Mal in Pappenheim war, hat es so eine mordsmäßige Hitze gehabt, dass mich mehr oder weniger nur interessiert hat, wo es einen Schatten gibt. Leider hast Du aber versäumt, die im Friedhof gelegene romanische Kirche St. Gallus nördlich der Altstadt jenseits der Brücke zu besuchen. Dafür hast Du Deine Galerie freundlicherweise nicht gestört durch Bilder von der in meinen Augen schwersten Bausünde, dem klassizistischen Neuen Schloss. Das ist die Welt von irgendwelchen Markgrafen von Ansbach, die uns hier gestohlen bleiben kann.


      Pappenheim, Burg Pappenheim

      Besonderen Dank für die Bilder! Da es hier Eintritt kostet, kommt man da natürlich nicht alle Tage rein. Ich z. B. war noch nie drinnen.


      Pappenheim, Stadtvogteigasse 3, ehem. Stadtvogteihaus
      (früher Kirchengasse 3)

      Tobias Lindorfer schrieb:

      Was sagt ihr dazu? Irrt die Denkmalliste ... ?

      Gegenwärtig:
      Ehem. Stadtvogteihaus, dreigeschossiger Walmdachbau, zum Teil Fachwerk, 17./18. Jahrhundert, im Kern um 1500, mit Stuckdecken.
      (de.wikipedia.org/wiki/Liste_de…km%C3%A4ler_in_Pappenheim)

      1986 war von "im Kern um 1500" noch keine Rede. Da wurde noch "17./18. Jh." ohne Wenn und Aber postuliert.

      So ändern sich die Zeiten... (im doppelten Sinne)

      Mündener schrieb:

      Das Fachwerkgebäude aus Pappenheim wurde zweifellos im 15. Jahrhundert errichtet, wahrscheinlich kurz vor 1500, weil die Fußstreben in die Schwelle eingezapft sind.
    • Auernheim (Stadt Treuchtlingen)

      Tobias Lindorfer schrieb:

      Auernheim, der höchstgelegene Ort Mittelfrankens

      Der höchstgelegene Ort Mittelfrankens ist Hesselberghaus b. Wassertrüdingen (Gde. Ehingen) nahe dem Gipfel des Hesselberges. Die höchstgelegenen Gebäude sind die daneben stehenden Bauten des Senders Hesselberg bei Berghaus (Gde. Gerolfingen). Auernheim dürfte aber das höchstgelegene Dorf Mittelfrankens sein.
    • Danke, Mündener und Zeno!

      Ich besitze die Denkmaltopo Kreis Weißenburg-Gunzenhausen, aus dem Jahr 2000, da steht

      "ehem. Stadtvogteihaus, dreigeschossiger Walmdachbau, z. T. Fachwerk, 17./18. Jh.; Stuckdecken"

      Von "Kern um 1500" wird nichts erwähnt, auch nicht im nachfolgenden Text, der sich mit der Geschichte des Hauses befasst und es sogar kurz beschreibt. Wie man sich hier so irren konnte, ist mir ein Rätsel.

      @Zeno: Pappenheim ist wirklich ein nettes Städtchen, ich finde auch, dass das Neue Schloss nicht in das Stadtbild passt, es wirkt einfach viel zu groß und mächtig und passt sich in keinster Weise dem regionalen Stil an. Als hätte man einfach einen riesigen Klotz zwischen die Häuser gestellt. Aber...ich weiß nicht: Irgendwie bekommt Pappenheim gerade dadurch eben diesen Charakter einer kleinen Residenzstadt. Ich glaube trotzdem, ohne dieses Gebäude würde doch etwas fehlen, auch wenn ein mancher es sich wegwünscht. Übrigens ist das Neue Schloss - was ich weiß - das der Pappenheimer Grafen, nicht derer von Ansbach. Zur St. Gallus-Kirche: Leider blieb keine Zeit, sie zu besuchen, der Aufenthalt in Pappenheim war nur sehr kurz. Ich hätte sie aber furchtbar gern gesehen...

      Danke noch für die Info bezüglich Auernheim. Es hieß dort eh, dass es nur das höchstgelegene Dorf Mittelfrankens ist. Ich dachte aber, es sei eben der höchste Punkt von Mfr. Meine Fehlinterpretation.