Quer durch Franken (Galerie)

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    • Die nächste Etappe war Bad Staffelstein, aber hier habe ich keine Fotos gemacht. Davon kursieren auf dem Forum sowieso einige.

      Schon auf dem Heimweg machte ich noch - als letztes Ziel - von

      Altdorf bei Nürnberg,

      also viel weiter im Süden, einige Fotos.

      Die Siedlung Altdorf entstand aus einem alten Königshof, der sich hier befand. Der heutige Stadtgrundriss geht aber auf das 14. Jahrhundert zurück: Ein großer Straßenmarkt mit jeweils einem Tor an den Schmalseiten und an den Breitseiten je eine parallele Gasse. Zur Stadt wurde Altdorf im ausgehenden 14. Jahrhundert ernannt. Die Mauern errichtete man schließlich erst im späten 14. Jahrhundert und in der ersten Hälfte des 15. Jahrhundert. Die Blütezeit von Altdorf begann schließlich 1504, als es zur Reichsstadt Nürnberg kam und ein eigenes Pflegamt erhielt. 1575 ff. wurde schließlich die Universität erbaut, die die Stadt schließlich zu einer der wichtigsten Universitätsstädte Frankens machten.

      Von Westen kommend wird man gleich vom Torturm aus dem späten Mittelalter begrüßt.





      Am großen Markt stehen viele stattliche Bürgerhäuser, viele in Sandstein errichtet, viele in dem für die Gegend typischem imposanten und schlichten Fachwerk.









      So dürfte wohl auch Nürnberg einst ausgesehen haben:





      für Nürnberg typisches Chörlein an einem reichen Bürgerhaus.







      Jüngere Häuserzeile aus dem 19. Jahrhundert (Brand?)





      Bei der Kirche:









      Die Stadtpfarrkirche: Von einem Vorgängerbau um 1370 stehen nur noch der Chor und der Turm, Das Langhaus wurde 1753-55 von Josef Hoffmann erbaut.





      Der Innenraum hat eine grandiose Raumwirkung, trotz oder gerade wegen der Schlichtheit und aufgrund der Helligkeit fühlt man sich wirklich sehr wohl.





      Weitere Häuser bei der Kirche:



    • Südlich des Marktes mit der Kirche verläuft die Neubaugasse, die meisten Gebäude sind Hinterhäuser und Wirtschaftsgebäude der Häuser am Marktplatz, aber u. a. steht hier auch die berühmte Universität.

      Wirtschaftstrakte:



      Die Universität entstand im wesentlichen zwischen um 1570/80. Eigentlich war hier zuerst das Melanchthon-Gymnasium untergebracht, erst 1622 zog eine Universität hier ein. Das heutige Gebäude ist dreiflügelig um einen mit einer Mauer geschlossenen Hof konzipiert, der mächtige Turm steht in einer Hofecke.





      Westflügel von außen:



      Weitere Häuser in der Neubaugasse:







    • Westlich der Einmündung der Neubaugasse in den Marktplatz befindet sich die Feilturmgasse, ein nur sehr kurzes, aber malerisches Gässchen, benannt nach dem hier stehenden Feilturm (Stadtmauerturm). Die Feilgasse ist übrigens U-förmig und verläuft vom Torhaus an der Stadtmauer entlang zum Feilturm und dreht dann um 180 Grad wieder in Richtung Marktplatz.

      Feilturm:



      Blick in die andere Richtung, zum Tor.

















      Zum Abschluss noch einmal ein Blick zurück zum Torturm...



      ...mit malerischem Haus daneben:



      So, das war´s dann :D
    • Naja, somit wäre die Franken-Galerie fertig.

      Ich hoffe, dass ihr meine Bilder gern angeschaut habt und dass sie euch gefallen haben. Sicher war vieles dabei, was bekannt war, aber vielleicht habeneinige von euch auch ein paar neue Orte, Sehenswürdigkeiten und Ausflugsziele kennengelernt :)

      Ich würde mich auch freuen, wenn jemand von euch noch ein paar ergänzende Bilder dazustellen kann oder vielleicht auch eine kleine Galerie von anderen fränkischen Orten erstellt.

      Danke fürs anschauen und auch für eure vielen Kommentare!

      Liebe Grüße! :biggrin: :biggrin: :biggrin:
    • Hallo Tobias, auch noch mal mein besonderer Dank an dich. Ich habe durch deine Galerie das eine oder andere über diese schöne Gegend Deutschlands dazugelernt, weil ich in manchen der von dir gezeigten kleinen Orte noch nie war.

      Da hattest du in den vier Tagen in Franken ja ein sehr dicht gedrängtes Programm gehabt, wie ich deinen vielen Ortsdarstellungen entnehmen kann. Konntest du dich wenigstens danach etwas von der anstrengenden Reise erholen? ;-)
    • Etwas verspätet vielen Dank für eure Beiträge!
      Frank, zu deiner Frage: Nach Franken war ich eine ganze Woche daheim, aber so erholungsbedürftig war ich gar nicht - ich wäre viel lieber noch länger geblieben :) Besichtigen entspannt mich sehr, obwohl es natürlich körperlich anstrengend ist... aber wenn´s einem so gut geht, merkt man das gar nicht :D
      LG
    • Auch von mir noch mal ein Danke, speziell für die Vorstellung einiger doch etwas weniger bekannter Ziele in Franken (Gleußen oder Kleukheim). Zu Ebern und weiteren Örtlichkeiten im Umfeld könnte ich u.a. noch ein wenig ergänzen, wenn auch deine Aufnahmen zu Ebern im großen und ganzen mit meinen identisch sind. Das Rathaus dort sagt mir im übrigen auch sehr zu wie aber generell das fränkische Fachwerk und da ganz besonders das oberfränkische Zierfachwerk. Zeil am Main sollte ich mir auch mal anschauen, zusammen mit Haßfurt. Franken ist schon extrem ergiebig, gerade auf dem Land.