Bad Doberan, Heiligendamm, Kühlungsborn

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    • Eine neue "Perle" für Heiligendamm

      Im Frühjahr soll der Wiederaufbau der Villa in dem klassizistischen Gesamtkonzert beginnen, sagt der Fundus-Generalbevollmächtigte Johannes Beermann. Auf 1200 Quadratmetern seien neun Luxus-Ferienwohnungen geplant. Den Plänen zufolge sollen sie an Privatinvestoren verkauft werden, die die Wohnungen wiederum zahlungskräftigen Hotelgästen zur Verfügung stellen. Bis Ende 2009, je nach Witterung sogar früher, soll der Bau fertig sein, und zwar weitgehend originalgetreu nach dem Vorbild von etwa 1850 in engem Kontakt und Einvernehmen mit dem Denkmalschutz.


      Heiligendamm – die weiße Stadt am Meer im Wandel der Zeiten

      Villa „Perle“, die 1853 erbaute klassizistische Hauptvilla der „Perlenkette“ musste im Januar 2007 diesen Jahres einer Pressetribüne des G8 Gipfels weichen. Laut Fundus soll sie jedoch zukünftig im modernen Stil wieder aufgebaut werden. Ein Schicksal, das bereits für zwei weitere Kulturdenkmäler der Perlenkette besiegelt ist.
    • "Oliver" schrieb:

      Das ist aber wirklich seltsam. Kaum zu glauben... :keine ahnung:


      Das ist nicht seltsam, Oliver. Das ist ein RIESENSKANDAL!!! :wuetenspringen:

      Schlossgespenst, Dank fuer die Links zu den beiden Artikeln ueber die Zukunft der zerstoerten Villa Perle.

      Ich sehe da einige Widersprueche. Der Titel des ersten Artikels (Hamburger Abendblatt) verspricht Investorengruppe baut das Gebäude im alten Stil wieder auf. In dem EpochTimes Artikel soll das Haus

      im modernen Stil wieder aufgebaut werden. Nun bitte ich Euch, was ist das fuer ein Unsinn! :augenrollen: Entweder so oder so.
    • Kempinski trennt sich vom Grand Hotel Heiligendamm

      Kempinski trennt sich vom Grand Hotel Heiligendamm

      Hallo,

      Kempinski trennt sich vom G8-Hotel

      Bekannt wurde das Grand Hotel Heiligendamm durch den G8-Gipfel vor zwei Jahren. Jetzt trennt sich Kempinski vom Hotel wegen seines schwierigen Eigentümers.


      Die Kempinski AG gibt das Management für das Nobelhotel in Heiligendamm mit sofortiger Wirkung auf. Der Betrieb des Hotels wird aber regulär weitergehen. Die Hotelgäste sollen von den Vorgängen nichts bemerken, wie die Grand Hotel Heiligendamm GmbH & Co. KG als Betreiber mitteilte.

      Kempinski-Vorstandsmitglied Markus Semer begründete die Trennung von der Fundus-Gruppe (Düren), dem Heiligendamm-Investor, mit Vertragsbrüchen. Zudem seien die Managementgebühren von 1,1 Millionen Euro für die vergangenen zwei Jahre nicht gezahlt worden. Kempinski wirft der Fundus-Gruppe zudem „ständige Einmischung in den täglichen Hotelbetrieb“ vor. Auf dieser Grundlage sei der Qualitätsanspruch, der von Kempinski Hotels verlangt wird, nicht aufrechtzuerhalten.

      Vorwürfe und gebrochene Verträge

      Die Grand Hotel Heiligendamm GmbH & Co. KG, deren Geschäftsführer Fundus-Chef Anno August Jagdfeld ist, begrüßte die Kündigung des Vertrags. Die Form sei allerdings nicht korrekt, sagte Hotel-Interimsdirektor Martin Smura. Der Vertrag zwischen beiden Partnern sehe vor, dass eine Kündigung zunächst einem Schiedsgericht zur Klärung vorgelegt werden müsse, wie dies bei internationalen Verträgen üblich sei. Smura wies die Darstellung zurück, dass vonseiten der GmbH Verträge gebrochen worden seien. Vielmehr sei von Kempinski kein schlüssiges Managementkonzept vorgelegt worden.

      Die Gesellschafter der GmbH & Co. KG, die in der Vergangenheit rund 130 Millionen Euro Kapital in einen Heiligendamm-Fonds investierten, haben deshalb laut Smura Anfang Dezember den Wunsch geäußert, nicht mehr länger mit Kempinski zusammenarbeiten zu wollen. Dann könnten andere Möglichkeiten erschlossen werden. Gleichzeitig sei eine Kapitalerhöhung in mehreren Stufen um 40 Millionen Euro beschlossen worden. Es werde nun keine große Hotelgruppe einsteigen, das Grand Hotel werde als einzelnes Haus weitergeführt, sagte Smura.

      Investitionsgrab Heiligendamm

      Das Grand Hotel in der „Weißen Stadt am Meer“ Heiligendamm hatte 2003 den Betrieb aufgenommen und litt in den ersten Betriebsjahren unter einer schlechten Auslastung von rund 40 Prozent. Der von der Fundus-Gruppe aufgelegte Fonds erwirtschaftete auch keinen Gewinn. Erst mit dem G8-Gipfel 2007 konnten Auslastungen um die 60 Prozent erreicht werden. Wegen der Weitläufigkeit des Geländes werde eine überdurchschnittlich hohe Zahl von 300 Mitarbeitern bereitgehalten, was die Bilanz nach Informationen aus dem Hotelumfeld erheblich belastet.

      Kempinski-Vorstand Semer kritisierte, dass größere Investitionen wie die Entwicklung von Villen am Meer und eines Thalasso- und Ayurveda-Centers nicht ausgeführt worden seien. Dies habe „die Leistung des Hotels gehemmt“. Die Kempinski AG sei daran gehindert worden, „ihre international anerkannte Expertise im Luxushotelmanagement effektiv auszuüben und das Hotel auf einer soliden wirtschaftlichen Basis zu managen“. Ein weiterer Tiefpunkt in der Geschäftsbeziehung zur Fundus-Gruppe sei erreicht worden, nachdem Vorwürfe von Missmanagement erhoben worden seien.

      Steht nun auch das Adlon auf der Kippe?

      Tatsächlich sei die operative Hotelführung aber nicht mehr unter der Kontrolle des Kempinski-Managements gewesen. In der Folge habe dies dazu geführt, dass „Kundenbeschwerden in unangemessener Weise in die Höhe geschnellt sind“. Kempinski habe schließlich keine andere Wahl gehabt, als den Managementvertrag zu kündigen. Semer sagte weiter, aus jetziger Sicht habe dies keine Folgen für die Betriebsführung des Adlon in Berlin, dessen Miteigentümer und Geschäftsführer ebenfalls Jagdfeld ist. Die für das international renommierte Luxushotel am Brandenburger Tor geltenden Verträge laufen den Angaben zufolge bis 2016.

      Quelle: focus.de

      XFlipX
    • Re: Kempinski trennt sich vom Grand Hotel Heiligendamm

      Kennt jemand von Euch das Hotel auch von Innen oder hat selber dort schon Urlaub gemacht? Welchen Eindruck hattet Ihr vom Service und von den Einrichtungen dort?

      Es wäre natürlich in diesem Zusammenhang interessant, wie es Fundus generell geht, da ich ja noch immer auf die Umsetzung der Tacheles-Bebauung hoffe…
      "Lieber Gott, schütze uns vor Dreck und Schmutz,
      vor Feuer, Krieg und Denkmalschutz!"
    • Re: Kempinski trennt sich vom Grand Hotel Heiligendamm

      Ich war schon einige Male in Heiligendamm: Die schönste Hotelanlage, die ich kenne. Der Service ist hervorragend. Lediglich die lange Anfahrt ist beschwerlich.

      Da Heiligendamm auf den Kempinski-Seiten bereits entfernt wurde, empfehle ich für weitere Bilder die Seite der Gattin des Fundus-Geschäftsführers Anno August Jagdfeld, die mit ihrer Firma für die Inneneinrichtung des Hotels verantwortlich zeichnet: Anne Maria Jagdfeld.
    • Re: Kempinski trennt sich vom Grand Hotel Heiligendamm

      Ich glaube diese Art von Tourismus, den man sich vorstellte, kann man so dort nicht durchsetzen. Im Hochsommer wird der Strand von Massen an Tagestouristen überschwemmt. Alle Parkplätze um den Ort sind brechend voll. Die Touristen welche viel Geld für den Aufenthalt in Heiligendamm ausgeben sind andererseits sicher nicht auf diesen Massenauflauf aus.
      IMHO stünde der Ort heute sowieso viel besser da hätte man jedes Haus einzeln vermarktet. Es gibt mehr als genug westdeutsche Ärzte auf der Suche nach einem Anlageobjekt.
    • Re: Kempinski trennt sich vom Grand Hotel Heiligendamm

      Das Problem sehe ich vor allem in der Erreichbarkeit. Der nächste größere Flughafen liegt in Hamburg und der ist einige hundert km entfernt, die man dann mit dem Auto zurücklegen müsste. Ein Tourist wird daher wohl eher nördlich von Lübeck seinen Urlaub verbringen, weil dort auch die Nähe zum kulturellen Angebot Hamburgs gegeben ist. Kann man diese schönen Häuser nicht an die Schleswig-Holsteinische Ostküste translozieren ? :lockerrot:
    • Heiligendamm - Sanierung der Logierhäuser

      Es gibt gute Nachrichten aus Heiligendamm. Das beeindruckende Ensemble klassizistischer Villen an der Strandpromenade neben dem Grand Hotel, die sogenannte "Perlenkette", soll nun endlich nach jahrelangem Verfall saniert werden, um dort Eigentumswohnungen einzurichten. Dabei soll auch, laut "Welt", die Villa Perle rekonstruiert werden, die man 2007 abgerissen hatte, um an ihrer Stelle eine Pressetribüne für den G8-Gipfel zu errichten. Einziger Wehrmutstropfen ist, dass zwei weitere Häuser abgerissen werden müssen, da sie wohl nicht mehr zu restaurieren sind. Doch solange sie originalgetreu rekonstruiert werden, kann ich persönlich mit dieser Lösung leben. Damit wird die "weiße Stadt am Meer" hoffentlich bald wieder komplett im alten Glanz erstrahlen. Hier ist der Artikel: welt.de/die-welt/wirtschaft/ar…e-nimmt-Gestalt-an.html\r
      welt.de/die-welt/wirtschaft/ ... lt-an.html und hier noch ein paar Fotos vom derzeitigen Zustand der Villen:







      Die Welt muss romantisiert werden! - Novalis
    • Re: Bad Doberan - Heiligendamm

      Wollte ich hier auch schon einstellen, danke für's Zuvorkommen Isidor.

      Ich will dann ja immer gleich eigenes Bildmaterial dazu liefern, aber seit sich meine ext. Festplatte aufgehängt hat... :(
      Wenn ich es wieder drauf bekomm, stell ich hier noch mehr von den Villen und auch vom genialen Logierhaus ein.

      Es wird verdammt nochmal Zeit für Heiligendamm. Zu blöd, dass die Fundus-Gruppe so lange die Hand auf diesen einzigartigen Objekten hielt. Da haben sich zahlreiche Investoren nur so die Finger drum geleckt...
    • Re: Bad Doberan - Heiligendamm

      Ausgezeichnet, dass die Häuser an verschiedene Eigentümer gehen! So wirken sich eventuelle Fehler im Konzept eines Einzelnen nicht gleich fatal auf die ganze Anlage aus. Es entsteht ein Wettbewerb der Konzepte und Ideen! Dass es nicht zu sehr ausartet, dafür sorgt dann hoffentlich der Denkmalschutz...
      Ist eigentlich bekannt, wie die Eigentümerstruktur zur Zeit der Erbauung war? Hat da alles verschiedenen Personen gehört oder gab es einen Eigentümer für das ganze Dorf?
      Ah, ein Stadtmensch!
      www.stuck-und-dielen.de
    • Re: Bad Doberan - Heiligendamm

      Ist das alte Moorbad noch zu retten?
      Seit 20 Jahren steht das alte Moorbad in Bad Doberan leer. Alle Versprechen zur Sanierung lösten sich in Luft auf. Jetzt sollen Entscheidungen fallen.
      Bad Doberan (OZ) - In knapp zwei Wochen sollen sich alle Moorbad-Beteiligten zu einer Krisensitzung vor Ort treffen, heißt es aus dem Bad Doberaner Bauamt. Der Termin stehe fest, für den 22. April. Im Mittelpunkt soll dann vor allem diese Frage geklärt werden: Ist das alte Moorbad überhaupt noch zu retten? [...]

      Volltext mit Bildern: Ostseezeitung
      Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
      (Immanuel Kant)
    • Re: Bad Doberan - Heiligendamm

      Das Stahlbad bzw. Moorbad in Bad Doberan könnte endlich gerettet werden.
      Allerdings gibt es bei dem Investoren arge Bedenken, wie groß sein Interesse an einer Sanierung überhaupt ist.
      Der Planung nach soll es im Mai 2011 losgehen und bis Herbst 2012 ein Vier-Sterne-Hotel (samt zweier Neubauten) entstehen.
      Dazu wird das Stahlbad komplett entkernt und anschließend rekonstruiert, nachdem jahrelanger Verfall und ein Brand im Jahr 2006 dem Gebäude schwer zugesetzt haben.

      Das Doberaner Stahlbad im Oktober 2010:

      Quelle: commons.wikimedia.org/wiki/File:Stahlbad4.jpg


      Quelle: commons.wikimedia.org/wiki/File:Stahlbad2.jpg

      Zur Erbauungszeit (1825) war der klassizistische Bäderbau noch eingeschossig:

      Quelle: commons.wikimedia.org/wiki/Fil…an_eingeschossig_1825.jpg



      Zunächst klang das mit den Sanierungsplänen alles noch ein wenig pessimistisch (Juli 2010):
      Endlich: Das historische Bad Doberaner Moorbad ist verkauft und wird saniert.

      Das Moorbad zu Bad Doberan gehört zu den ältesten Funktionsgebäuden der Stadt. 1820 wurde an dieser Stelle am Mühlenteich südlich des damaligen Ortes Doberan eine Eisenquelle entdeckt und schnell ein Haus mit vier Wannen für Eisenbäder errichtet. Damals wurden die Bäder noch als "Stahlbäder" bezeichnet, sodass der erste repräsentative Bau "Stahlbad" genannt wurde. Dieser Bau entstand 1823 in Form eines eingeschossigen Flachbaus. Geplant und errichtet wurde das gelbe Gebäude im Angesicht der Stadt vom Bauconducteur Carl Theodor Severin, der das Ortsbild Bad Doberans und Heiligendamms maßgeblich prägte. Das Stahlbad erwies sich schon bald als äußerst beliebt, sodass zwei Jahre später eine Aufstockung vorgenommen wurde.

      Es klingt unglaublich aber im Jahre 1900 wurde das Stahlbad noch ein zweites Mal aufgestockt und erhielt sein endgültiges Gesicht. Faszinierend an dieser Tatsache ist, dass man ohne dieses Wissen gar nicht merken würde, dass dieses wie aus einem Guss wirkende Bauwerk innerhalb eines halben Jahrhunderts dreimal aufgestockt wurde.
      Sowohl Severin, als auch seine Nachfolger gingen behutsam vor und orientierten sich bis ins kleinste Detail an den Grundbau von 1823. Aus einem Flachbau wurde ein repräsentatives Erholungsheim, das bis zuletzt auch so genutzt wurde.

      Erst 1996 wurde der Komplex zu klein und zog in die neu errichtete Dr.-Ebel-Klinik ein, die auch den Namen "Moorbad" tragen darf. Seitdem ist das Haus im Besitz des Projektentwicklers Frank Thee, der das sanierungsbedürftige Gemäuer wieder in altem Glanz erstrahlen und gemäß der Geschichte ein Gesundheitszentrum in der Art eines Erholungshotels darin unterbringen wollte. Doch es tat sich nichts und während Thee und die Stadt sich gegenseitig den Schwarzen Peter zuschoben, ging 2006 das Moorbad in Flammen auf. Die Feuerwehren kämpften um das Gebäude und brauchten lange, um diesen Kampf zu gewinnen.

      Doch die Schäden sind enorm und die Forderung Thees nach einer Abrissgenehmigung ließ die Vermutung aufkommen, dass es sich um einen heißen Abriss handele. Zwar konnten die mutmaßlichen Verursacher gefasst werden aber da es sich um Minderjährige handelt, wurden sie nicht bestraft. Manche glauben gar nicht, dass sie die Täter waren. Bis heute hält sich zudem wacker die Anschuldigung, Thee würde mit dem Erwerb des Prestige-Objektes in Top-Lage zu einem Schnäppchenpreis allein ein Geschäft betreiben und gar kein Interesse an der Sanierung haben, sondern ganz im Gegenteil den Abriss wollen, um das Bauland sauber gewinnbringend verkaufen zu können. Aktuell spricht die folgende Kurzmeldung der Ostsee-Zeitung dagegen:

      OSTSEE-ZEITUNG | 22.07.2010

      Altes Moorbad verkauft

      Das alte Moorbad ist verkauft. Der Berliner Investor Winter erwarb es vom ehemaligen Besitzer Frank Thee, der das Gebäude vor neun Jahren
      kaufte. Seit 20 Jahren steht das Haus leer und verfällt immer mehr. Der neue Investor will das Hauptgebäude erhalten und sanieren, Nebengebäude aber abreißen.

      Renate Peter

      Quelle: heiligendamm.city-gate.net/diskussion2010-2.php#Katze
    • Re: Bad Doberan - Heiligendamm

      Es geht nun endlich richtig los in Heiligendamm. Bei der Sanierung des Stahlbades in Bad Doberan ist man nun offenbar auch guter Dinge.

      Das Blatt wendet sich

      "Pleiten, Pech und Pannen" könnte das Motto der Familie Bad Doberan-Heiligendamm in den letzten Jahren gewesen sein. Stadtvertreter, die zu sehr mit sich selbst beschäftigt sind und Investoren, die ihre Hände gebunden und Steine vor ihre Füße gelegt sehen. Heiligendamm strahlt und verfällt, das Moorbad bröckelt auseinander und das Verkehrskonzept der Stadt erhitzt die Gemüter. An allen Enden fehlt das Geld und ausgerechnet der Bürgermeister soll mit vollen Händen unberechtigt viel davon ausgegeben haben. Während auf der einen Seite Gelder fehlen, sollen sie auf der anderen Seite eingespart werden. Nicht gerade zum Vorteil der Bad Doberaner und der Gäste. Mittendrin gibt es wenigstens eine frohe Botschaft:

      Die Perle wird wieder aufgebaut!

      Diesmal rollen tatsächlich die Bagger an. Diesmal geht es wirklich los. So kann es, soll es und muss es auch weiter gehen. Die nächste frohe Botschaft folgt bald nach dem ersten Spatenstich für Villa "Perle-Großfürstin Marie":

      Das alte Moorbad wird wieder aufgebaut!

      Das war nicht weniger wichtig und nicht weniger ein Herzenswunsch für die Bad Doberaner. Nur gab es hier keine Lobby, die eine Bürgerinitiative nach der anderen aus dem Boden stampfte, um das Moorbad vor der endgültigen Zerstörung einerseits und dem denkmalschützerischen Fiasko andererseits zu bewahren. In der Sache um Heiligendamm fanden sich einige Leute, die um jeden Preis und mit allen Mitteln für ihre Sache kämpften und auf ihre Art Heiligendamm retten wollten. Das Moorbad aber interessierte diese Leute nicht. Auch die anderen Ruinen der Stadt, die Entwicklung des Klosterhofes und der Innenstadt interessierte sie nicht. So blieben diese oft prächtig gelegenen Bauten unbeachtet und unberührt dem Verfall überlassen.

      Das erste Halbjahr 2010 war sehr ereignisreich. Sie können alles hier nachlesen.
      Für das zweite Halbjahr gibt es diese Seite. Und ein Bautagebuch für die Villa "Perle-Großfürstin Marie".

      Quelle: Zeit am Meer - Geschichte, Gegenwart und Zukunft von Bad Doberan und
      Heiligendamm. | Öffentliche Diskussion 2010 | Dokumentation, Bilder,
      Foto-Rundgänge und Gebäudedatenbank.


      Die Villa Perle, die nach jahrelangem Verfall für den 2007er G8-Gipfel einer Pressetribüne weichen musste, wird nun rekonstruiert.
      Der Spatenstich erfolgte am 3. Juli 2010.

      Meldung mit Visualisierung:
      Erster Spatenstich für neue „Villa Perle“ in Heiligendamm


      3.bp.blogspot.com/_KC8hRwPF7ks…LWI/s1600/Villa+Luise.png

      Auf dem Gelände des Grand Hotels in Heiligendamm hat am Samstag 03. Juli 2010 der Wiederaufbau der im Jahr 2007 abgerissenen «Villa Perle» begonnen. Der Geschäftsführer der Investorengruppe Fundus, Anno August Jagdfeld und der Bürgermeister von Bad Doberan Hartmut Polzin, setzten den ersten Spatenstich.

      Die Bauzeit soll rund 18 Monate betragen. In der «Perle» werden neun exklusive Ferienwohnungen entstehen, die Bewirtschaftung erfolgt vom benachbarten Grand Hotel. In die Wiederherstellung und Sanierung der sogenannten Perlenkette sollen rund 70 Millionen Euro investiert werden.

      Zusätzlich ist in den kommenden Jahren der Bau einer Tiefgarage und Sturmflutmauer geplant.
      Die Reihe der Strandvillen entlang der Ostsee zählte vor dem Abriss der „Perle“ sieben Häuser. Der Abriss des 1854 gebauten Hauses unmittelbar vor dem G8-Gipfel Heiligendamm hatte für viel Aufregung bei Einwohnern und Denkmalschützern gesorgt.
      Quelle: News und Events in Mecklenburg-Vorpommern: Juli 2010