Tortürme in Bayern

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    • Tortürme in Bayern - Oberfranken

      Seßlach (Lkr. Coburg)


      Geiersberger Tor (Eckersdorfer Tor)
      1343, 1551 aufgestockt, Mansarddach des 18. Jh.


      Im S der Altstadt


      Hattersdorfer Tor (Zinkentor, Coburger Tor)
      15./16. Jh.


      Im N, mit ungewöhnlichem Dach (Spitzbogentonne)


      Rothenberger Tor (Schuld-, Zenttor)
      14. Jh., 1610 aufgestockt


      Im W, davor die Sandstein-Bogenbrücke über die Rodach
    • Tortürme in Bayern - Oberfranken

      Coburg


      Judentor
      13. Jh., Kuppelhaube mit Laterne 1721


      Innenseite
      Eines der beiden erhaltenen Stadttore (von 4) vom inneren Befestigungsring, im Westen der Altstadt


      Außenseite


      Ketschentor
      1. Viertel 14. Jh., mit welscher Haube von 1713


      letzter erhaltener Torturm der 4 Vorstädte im S


      Spitaltor
      Im Kern 13./14. Jh., Obergeschoss von 1690/91


      Innenseite; im N der Altstadt


      Außenseite
    • Vohburg, Großes Donautor, ein Vergleich

      Mit Ausnahmen ist mir die Baugestaltung in Richtung Franken generell gefälliger. Im Oberbayrischen erscheint mir manches nach entsprechender Sanierung zu akkurat, Atmosphäre geht verloren und durch vereinfachte Fenstergestaltung wirkt es dann aus meiner Sicht zumeist noch weniger gefällig. Aber das ist kein Punkt, den ich an den Tortürmen festmachen möchte, er fällt mir generell immer wieder auf.

      Dennoch möchte ich nicht versäumen auf das Beschriebene am Beispiel des Großen Donautors in Vohburg vor und nach der Sanierung aufmerksam zu machen:



      Ich kann mir nicht helfen. So richtig und notwendig Instandhaltungsmaßnahmen sind, wenn das Gesamtergebnis inklusive Gestaltung des Vorbereichs wie in diesem Fall ausfällt, fehlt mir hierzulande oft genug das Gespür der Planer und Ausführenden für den Umgang mit dem Genius loci und dem Bestand. Vielleicht ein Luxusproblem. Natürlich ist der vorige Zustand nicht erhaltenswert, jedoch erscheint mir die Gestaltung nach Abschluss der Neuanlage zu akkurat, etwas spießig, wenig atmosphärisch, ja fast künstlich. Möglich, dass sich dies mit einsetzender Patina ändert...


      Jeder, der sich die
      Fähigkeit erhält Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.

      www.archicultura.ch

    • Das Haus rechts vom Tor (von außen gesehen) fiel der Sanierung zum Opfer, der Vergleich vorher/nachher spricht für sich (viereckige Dachgauben, zum Boden runtergehende Fenster auf der anderen Seite).

      Bei einer Zusammenstellung zu Baden-Württemberg wäre ich auch dabei, zuerst gibt es aber noch ein wenig bei Bayern zu ergänzen.
    • Tortürme in Bayern - Mittelfranken

      Hersbruck (Lkr. Nürnberger Land)


      Hohenstädter Tor (Spitaltor)
      Im Kern 14./16. Jh.


      Im NO beim Spital. Die 3 Tortürme von Hersbruck ähneln sich sehr, allesamt mit Krüppelwalmdach.


      Nürnberger Tor
      1. Hälfte 15. und 19. Jh.


      Im NW der Altstadt. Straße nach Altensittenbach und Richtung Nürnberg.


      Wassertor
      neu aufgebaut 1601/1602


      Nach Osten. Außen verläuft ein Arm der Pegnitz.




      Innenseite



    • Tortürme in Bayern - Mittelfranken

      Leutershausen (Lkr. Ansbach)

      Oberes Tor
      Im Kern spätgotisch, verändert im 18. Jh.
      “Am 18.4.1945 bei Luftangriff und Artilleriebeschuss ausgebrannt. Wiederaufbau: 1949 Rekonstruktion des Dachgeschosses nach historischem Vorbild durch die Stadt.“ (Bayerische Baudenkmäler im Zweiten Weltkrieg)


      vom Marktplatz aus, Richtung Rothenburg ob der Tauber




      Außenseite


      Unteres Tor
      von 1525, Torhaus A. 18. Jh.


      Im S, Straße nach Ansbach
    • Tortürme in Bayern - Unterfranken

      Münnerstadt (Lkr. Bad Kissingen)


      Dicker Turm
      um 1240


      ehem. nordwestliches Stadttor, heute Teil des Klosters/Jugendhauses Am Dicken Turm


      Jörgentor
      Tor um 1348 (dendro.dat.), Fachwerkaufsatz nach 1508/09 (dendro.dat.), Zwinger bez. 1595


      Im Osten der Altstadt. Eines der beiden hohen erhaltenen Stadttore; 1945 von den Amerikanern gesprengt das Untere Tor im N.


      Fachwerkaufsatz, Westseite


      Außenseite






      Madonna am Vortor, um 1380


      von der westlichen Anhöhe aus gesehen, die Autobahn A71 im Hintergrund


      Oberes Tor
      35m hoch; 13. Jh., oberer Abschluss von 1570
      Oberes Tor Münnerstadt - Wikipedia


      am südlichen Stadtausgang, ähnelt dem Hohntor in Bad Neustadt an der Saale









    • Tortürme in Bayern - Schwaben

      Aichach (Lkr. Aichach-Friedberg)

      Oberes Tor
      um 1418, Aufbau 1697


      Südlicher Stadtausgang, Richtung Friedberg und Augsburg, Zwischen Oberem und Unterem Tor der Stadtplatz mit dem Rathaus in der Mitte.


      Unteres Tor
      Untergeschosse 1418, Oktogon mit Spitzhelm 1646, seitliche Durchgänge 1864


      Nördlicher Stadtausgang, Richtung Schrobenhausen und Ingolstadt
    • Tortürme in Bayern - Schwaben

      Weißenhorn (Lkr. Neu-Ulm)

      Oberes Tor
      Mittelturm mit Spitzhelm um 1470/80, Erweiterung mit Rundtürmen und Zwinger 1486-92


      Im SO der Altstadt am Kirchplatz, Richtung Krumbach und Augsburg, Nutzung als Heimatmuseum; zwischen den beiden Toren verläuft die Hauptstraße


      Unteres Tor
      um 1470/80, erhöht 1527, Zwingervorbau mit Seitentürmchen wohl um 1480


      Im N der Altstadt, Straße nach Ulm

    • Tortürme in Bayern - Oberbayern

      Ingolstadt


      Kreuztor
      1385 ff


      Eines der bekanntesten bayrischen Torgebäude. Innenseite von der Kreuzstraße.


      Außenseite

      Kreuztor und Liebfrauenmünster im Abendlicht:





      mit einem Turm des Liebfrauenmünsters im Hintergrund




      Taschentorturm
      um 1390


      in der S-Flanke der Stadtbefestigung




      Münzbergtor
      um 1390


      S-Ecke der Altstadt unweit der Donau, das einst benachbarte Donautor nach 1945 abgebrochen.

    • Tortürme in Bayern - Oberbayern

      Rennertshofen (Lkr. Neuburg-Schrobenhausen)

      Schwedentor (Markttor)
      um 1620


      Westlicher Abschluss der Marktstraße, mit Storchennest. Straße nach Donauwörth. Auch Richtung Neuburg an der Donau wird die Marktstraße von einem Tor abgeschlossen.

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