Neustrelitz - Wiederauferstehung des Residenzschlosses?

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    • Neustrelitz - Wiederauferstehung des Residenzschlosses?


      Das Neustrelitzer Schloss 1910, Quelle Wikipedia

      In der alten Residenzstadt Neustrelitz, der „Hauptstadt“ des bis 1933 existenten Kleinstaates Mecklenburg-Strelitz gab es einst ein sehr schönes barock-klassizistisches Residenzschloss, das für die nach absolutistischen Stadtbaugrundsätzen errichtete umliegende Stadt den archiketonischen Halt und Mittelpunkt bildete. Die aus Mecklenburg-Strelitz stammende bekannte preußische Königin Luise verbrachte hier ihre Kindheit und Jugend.

      Im 18. Jh. wurden Schloss und Stadt stetig zur barocken Residenz ausgebaut. Um 1755 erfolgte unter Herzog Adolf Friedrich IV. im Schloss die Errichtung der Treppenanlagen nach dem Vorbild von Versailles. Das Schloss war zu dieser Zeit eine typisch barocke, dreiflügelige Anlage mit offenem Ehrenhof. Letzte einschneidende Um- und Erweiterungsbauten am Schloss erfolgten von 1905 bis 1909. Dabei wurden an den Westflügel drei weitere Flügelbauten angefügt und so ein geschlossener Hof geschaffen, die Grundfläche des Schlosses wurde dadurch nahezu verdoppelt. Auch die Errichtung eines Turmes an der parkseitigen Baunaht zwischen Alt- und Erweiterungsbau stammte aus dieser Phase. Dieser Turm wurde nach dem Vorbild der Kuppel des Charlottenburger Schlosses gestaltet.

      Unmittelbar vor Kriegsende, in der Nacht 29./30. April 1945, wurde das Schloss durch Brandstiftung weitgehend zerstört. Das Feuer war noch in 15 Kilometer Entfernung am Himmel zu sehen. Reste der Ausstattung blieben ungesichert zurück. Damit gingen auch große Teile des in den 1920ern im Schloss entstandenen Mecklenburg-Strelitzschen Landesmuseums verloren, zu welchem man Sammlungen, Kunstbesitz und Raumausstattungen aus dem Besitz des bis 1918 in Neustrelitz regierenden Fürstenhauses formiert hatte. Die Steine der Bauruine des Schlosses nutzten die Neustrelitzer und ihre sowjetischen Besatzer für Neubauten und Reparaturen in der Stadt. Die letzten Reste des Schlosses wurden auf Veranlassung der kommunistischen Machthaber 1949 gesprengt und bis 1950 abgetragen.

      Mittlerweile gibt es den „Residenzschloss-Verein Neustrelitz“ der es sich zum Ziel gesetzt hat, das Schloss wieder in die Erinnerung zurückzurufen.
      Der langfristige Wiederaufbau des Schlosses darf wohl – trotz sehr zurückhaltender Zielformulierungen – als das Hauptziel des Vereins angesehen werden. Zitat: „Natürlich gehört also die Kopie (auch eines Bauwerkes) zu den anerkannten denkmalpflegerischen Mitteln - ein Wiederaufbau des Schlosses als Bezugspunkt für die gesamte Residenzstadt ist also geboten, unabhängig davon wann und vor allem mit welcher sinnvollen Nutzung eine Realisierung möglich sein wird. (…) Dabei herrscht durchaus Klarheit darüber, dass weder der Verein, noch seine Mitglieder jemals die Mittel zur Verfügung haben werden, das Schloss in seiner ehemaligen Gestalt wieder entstehen zu lassen. Ziel ist es daher, durch wissenschaftliche Arbeiten, öffentliche Veranstaltungen und andere Aktivitäten vorhandenes Material über das Residenzschloss zu sichten und zusammenzutragen sowie in der Öffentlichkeit das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer Wiederbebauung des Schlossberges in historischem Sinne wiederzubeleben.“

      Vorläufig und vorerst setzt sich der Verein dafür ein, die noch erhaltenen Schlosskeller auszugraben und wieder erlebbar zu machen. Zudem soll das Schloss durch bauliche Maßnahmen wie Teilrekonstruktionen von Fassadenelementen wieder räumlich vorstellbar werden. Auch die Rekonstruktion des nach dem Vorbild des Charlottenburger Schlosses erbauten Schlossturm ist schon vorgeschlagen worden. (Genaueres auf der Homepage des Vereins)

      Wünschen wir diesem Verein alles Gute bei der langsamen Wiederauferstehung des Schlosses! Das mögliche Fernziel, der Wiederaufbau des gesamten Schlosses, wäre für die mecklenburgische Kleinstadt eine Herkules-Aufgabe!

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      BILDER des ehemaligen Schlosses:
      images.zeno.org/Ansichtskarten/I/big/AK07359a.jpg
      residenzschloss-verein.de/bigimages/schloss.jpg

      Wikipedia-Artikel über das Schloss:
      de.wikipedia.org/wiki/Schloss_Neustrelitz

      Die Seite des SCHLOSS-VEREINS:
      residenzschloss-verein.de/aktuelles.php

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    • Neustrelitz wäre der Wiederaufbau der alten Residenz in dem reizvollen Park sehr zu wünschen. Nutzer könnte ein Hotelbetrieb sein.
      Denkbar wäre sicher auch der Einzug kultureller Einrichtungen.

      Haben sich Reste der Innenausstattung der Schlossanlage erhalten ?
      Wer waren die Brandstifter am 29./30. April 1945 ? D i e s e sollten durchaus beim Namen genannt werden.
    • Update Neustrelitzer Schloss

      So schnell kann's gehen. Aus der Traum.
      Ich habe gestern beim Erstellen des Beitrags übersehen, dass das Schweriner Finanzministerium vor wenigen Tagen den Plänen des Schloss-Vereins eine barsche Absage erteilt hat. Damit dürften die Schlosskeller und das Schlossgelände weiter ungenutzt vor sich hingammeln, von Teilrekonstruktionen der Fassade oder des Schlossturms ganz zu schweigen. "Schön", dass bürgerschaftliches Engagement in unserem Lande von der Politik immer wieder so reichhaltig "belohnt" wird. :kopfschuetteln:

      Quelle: nordkurier.de/cmlink/nordkurie…enzschlossverein-1.521837
    • Wiederaufbau des Schlosses offenbar endgültig vom Tisch

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      Quelle: Wikipedia

      Der Wiederaufbau des Residenz-Schloss Neustrelitz (s.o.) wird offenbar seitens des Landes Mecklenburg-Vorpommern nicht gewollt. Das Land hat nun einen Wettbewerb für Landschafts-Architekten ausgeschrieben um das "Schlossberg-Areal", also vor allem die Fläche des ehemaligen Schlosses neu zu gestalten.
      Das Land Mecklenburg-Vorpommern plant zur Entwicklung des Schlossbergareals Neustrelitz die gestalterische und städtebauliche Neuordnung des Schlossgrundstücks. Im Zusammenhang mit der Sanierung des denkmalpflegerisch und gartenkünstlerisch bedeutenden Neustrelitzer Schlossgartens und des Schlossplatzes soll für den Bereich des Standortes des verloren gegangenen Residenzschlosses eine dem Geist des Ortes entsprechende Gestaltung gefunden werden. (...)
      Aufgabe des Wettbewerbes ist die Entwicklung von landschaftsplanerischen und integrierten räumlichen Lösungen für den Standort des ehemaligen Residenzschlosses. Ein Wiederaufbau ist nicht Ziel dieses Wettbewerbs, jedoch soll der Gründungsort der Barocken Residenzstadt wieder seiner Bedeutung entsprechend erfahrbar gemacht werden.
      >> Quelle <<

      Wirklich Schade, damit sind alle langjährigen Bemühungen des Residenzschloss-Vereins das Schloss teilweise (z.B. den markanten Turm) und langfristig vollständig wiederaufzubauen hinfällig. So wird Traditionsbewusstsein und bürgerschaftliches Engagement "belohnt". :kopfschuetteln:

      In einer aktuellen Stellungnahme des Residenzschloss-Vereins wird die Entscheidung des Landes M.-V. massiv kritisiert:
      Wie anders als durch den Makel des „Unbequemen“ ist es zu erklären, dass auch über 20 Jahre nach der Schaffung demokratischer Verhältnisse in unserer Residenzstadt immer noch kein angemessener Umgang mit unserer schmerzlichsten Kriegswunde, der Gründungsstätte der Stadt Neustrelitz, gepflegt wird. Dabei zeigt doch der Umgang mit vergleichbaren Stätten, wie man ideologiefrei solche Kriegswunden im Einklang zwischen denkmalrechtlichen Forderungen (ästhetisches und historisches Bewahren sowohl des Vorhandenen, als auch seiner Umgebung) und dem überwiegenden Wunsch der Bürger nach einem harmonischen Stadtbild schließt: durch Rekonstruktion.
      Deutschlandweit ist längst bewiesen, dass ein Aufbau von historischen Gebäuden möglich und sinnvoll ist. Gerade in Neustrelitz kann der Sinn eines Wiederaufbaus überhaupt nicht in Frage stehen - in einer der wenigen ausschließlich als Residenz gegründeten Städte, in der bereits durch die Landesbehörden akribisch die Rekonstruktion des historischen Bestands betrieben wird. Umliegende Palais und vor allem der Schlossgarten werden originalgetreu bis hin zur Wiederherstellung verlorener Bauteile rekonstruiert. (…) So bleibt lediglich die Frage nach der zeitgemäßen Nutzung der Flächen des Residenzschlosses Neustrelitz.
      (...)

      Wir brauchen für den Wiederaufbau Nutzungsideen und rufen alle Bürger auf
      - sich bei jeder Gelegenheit und immer wieder aufs Neue zur Forderung nach dem Wiederaufbau der historischen Fassaden des Residenzschlosses und damit der Heilung einer der letzten Kriegswunden in unserer Stadt zu bekennen und
      - ihre Ideen und Vorstellungen hinsichtlich einer wirtschaftlich tragfähigen Nutzung einzubringen.

      Wir fordern die Landesbehörden auf
      - alle Aktivitäten hinsichtlich der Findung moderner Bebauungsideen des Schlossbergs (erneuter steuergeldverschwendender Wettbewerb) einzustellen und die dafür eingeplanten finanziellen Mittel
      - unverzüglich für die Sicherung, Untersuchung und touristischen Nutzbarmachung des Denkmalbestandes (Schlosskeller) einzusetzen und
      - sich ebenfalls konstruktiv an der notwendigen Findung von Nutzungsideen für das mittelfristige Ziel eines Wiederaufbaus des Residenzschlosses zu beteiligen.
      >> Quelle <<

      Das offenbar endgültige Aus für den Wiederaufbau des Schlosses ist überaus bedauerlich und ärgerlich!! Und von den Landschafts-Architekten sollte man gewiss auch nicht allzu viel Einfühlungsvermögen und Sachverstand dabei erwarten, das Schloss-Areal "im Sinne des Geistes des Ortes" (wie das Land M.-V. es formuliert) wiederzubeleben. :kopfwand:
      .

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    • Große Fahnen wie auf dem Reichsparteitagsgelände statt Schloss-Wiederaufbau

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      Nachdem sich die Verantwortlichen der Stadt Neustrelitz und der Landesregierung von Meck-Pomm offenbar endgültig gegen einen Wiederaufbau des von den Roten Taliban den Fortschrittskämpfern der SED gesprengten Stadtschlosses (siehe Bilder oben) entschieden haben, ist nun endgültig klar, was die Fläche des ehemaligen Schlosses in Zukunft prägen soll:
      Viele, viele lange, große Fahnen (die irgendwie an das Reichsparteitagsgelände von Albert Speer erinnern) sollen die Konturen des Schlosses nachzeichnen. Ein größerer Schwachsinn ist kaum noch möglich!! :kopfwand:
      Durch die Neugestaltung der ehemaligen Schlossfläche mit diesen Speer-Fahnen und Blumenbeeten werden übrigens die noch erhaltenen Schlosskeller und Fundamente endgültig zerstört, dies ist skandalös und wird offenbar bewusst in Kauf genommen. :kopfschuetteln:
      Der Schloss-Verein Neustrelitz hingegen schlägt vor, die Fundamente freizulegen und das Schloss abschnittsweise wiederaufzubauen. Leider vergeblich!
      Was ist Neustrelitz passiert ist einfach nur zum... :kotz:

      Hier gibt es ein paar Bilder über das neue Fahnenmeer >>
      de-de.facebook.com/photo.php?f…7783949820&type=1&theater
      de-de.facebook.com/photo.php?f…7783949820&type=1&theater

      und
      Leserbriefe, die das Fahnenmeer zurecht als größtmöglichen Unsinn abkanzeln >>
      de-de.facebook.com/photo.php?f…7783949820&type=1&theater
      de-de.facebook.com/photo.php?f…7783949820&type=1&theater

      Alles weitere zudem hier >>
      de-de.facebook.com/Residenzschlossverein
    • Der Abriss der Keller wäre natürlich mies und sollte verhindert werden. Die Fahnen hingegen werden ohnehin nicht lange Bestand haben. Wetter und Wind werden ihnen rasch zusetzen, das öffentliche Interesse wird gering sein (Fahnengruppen kann man vor jedem öffentlichen Gebäude sehen), irgendwann wird die Pflege des "Ensembles" nicht mehr intensiv betrieben, weil die Arbeitsintensität der zuständigen Bediensteten erlahmt und man auch die Kosten für ständig neue Fahnen und Stangen zu scheuen beginnt. Dann wird die Sache wieder neu bedacht werden. Also, die Fahnen sind nicht das Problem, sie werden auch wieder verschwinden. Problematischer ist die Zerstörung der Substanz und die Behinderung der Rekonstruktionsbemühungen.
    • Das letzte Wort ist da noch nicht gesprochen. Da ich einige stimmkräftige Mitstreiter in der Stadt habe, die Teil meiner Wurzeln ist, lässt sich womöglich noch etwas drehen. Ich halt euch auf dem Laufenden.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von erbse ()

    • Vor einigen Wochen habe ich in Beitrag Nr.7 darüber berichtet, dass in Neustrelitz das von der SED vernichtete Residenzschloss nicht wieder aufgebaut werden soll. Stattdessen soll das Schloss zukünftig mit Hilfe von von riesigen Fahnen a la Reichsparteitagsgelände in seinen Konturen dargestellt werden. Ein haarsträubender Schwachsinn!

      In Neustrelitz regt sich gottseidank immer mehr Unmut und Wiederstand gegen diesen Unfug. rant:)
      SIEHE >>
      residenzschloss-verein.de/aktuelles.php
      de-de.facebook.com/Residenzschlossverein

      Ich möchte alle Leser dieser Seite darauf aufmerksam machen dass man beim Residenzschlossverein diese Postkarte runterladen kann und somit bei den Verantwortlichen (siehe Adressaten auf der Karte) Protest einlegen kann. :trommeln:

      Zudem bitte ich auch darum diese Petition gegen den Fahnen-Mist zu unterschreiben! :trommeln:

      Widerspruch ist die höchste Form des Patriotismus! (Thomas Jefferson, 3. US-Präsident)
      .

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Kralle ()

    • Was soll denn der Mist? Dann lieber eine Stahlgerüst oder so was! Am wichtigsten wäre ohnehin erstmal, dass der Turm als Landmarke zurückkehrt. Ich kenne Bilder des verschwundenen Schlosses schon lange, bestimmt schon 30 Jahre, und habe es immer bewundert, seit ich zum erstmal, wohl mit 12 oder 13 in einem alten Vorkriegsband Bilder davon sah.
      Der deutsche Pfad der Tugend ist immer noch der Dienstweg.
    • Das bescheuerte und geschichtsvergessene Neustrelitzer Riesenfahnen-Projekt, das den Wiederaufbau des Schlosses ersetzen soll (siehe letzte Beiträge), steht immer mehr unter Beschuss. :applaus:

      Trotzdem gibt es mehr schlechte als gute Nachrichten: So richtig unterirdisch schlecht scheint mir die Öffentlichkeitsarbeit des Schloss-Fördervereins zu sein, der für seine Petition gegen den Fahnen-Mist (trotz großer Unterstützung aus diesem Forum) gerade mal mickrige 131 Unterschriften zusammen bekommen hat. Lächerlich! :kopfschuetteln:

      Siehe >>
      nordkurier.de/neustrelitz/schl…nd-herauf-0910266310.html
      nordkurier.de/neustrelitz/fahn…ns-wanken-2111858612.html
    • Die großen Fahnen (s.o.) sind vom Tisch, der Wiederaufbau des Schlosses aber (auf lange Zeit) leider auch.
      Dennoch scheint für die Fläche des zerstörten Schlosses nun m.E. eine sinnvolle Neugestaltung gefunden worden zu sein. Auf der Facebookseite des Residenzschloss-Vereins heißt es:

      ... Nur eines lehnt die Finanzministerin ab: „Es ist nicht vorgesehen, das Schloss wieder aufzubauen.“ Doch unbeachtet bleibt das Areal, auf dem sich einst das prächtige Bauwerk befand, nicht. Von den 25 Millionen Euro fließen mehr als eine Million Euro in die Neugestaltung der Schlossfläche. „Die Entwurfsplanung dafür ist bis zum Sommer fertig“, betont Abteilungsleiter Stephan Wenzel aus dem Finanzministerium.
      Die ehemaligen Räume des Schlosses sollen mit Hecken, Pfeilern und Mauern erfasst werden, beschreibt er das Vorhaben. Der Umriss des herzöglichen Sitzes soll auf diese Art und Weise dargestellt werden. Als Grünanlage soll der Anbau umgestaltet werden. Historisch wichtige Bereiche werden wieder hergerichtet. Zwischen den ehemaligen Schlossflügeln sei ein Lichthof vorstellbar, in dem geborgene Dinge aus dem Schloss ausgestellt werden könnten.
      Doch bevor Hand angelegt wird, müssen die Keller gesichert und verfüllt werden, beschreibt der Abteilungsleiter. Auf ein Datum, wann damit begonnen werden kann, die Pläne in die Tat umzusetzen, wollte sich Stephan Wenzel nicht festlegen. Frühestens im Frühjahr 2017 könne mit der Neugestaltung der Schlossfläche begonnen werden. (Quelle)

      Eine Bilderserie zur geplanten Neugestaltung des Terrains gibt es hier

      :applaus:



    • Hier einige mäßig gelungene Ansichten (2015) um sich ein Bild zu machen.

      Zuwegung über die Schloßstraße


      Auf dem ehemaligen Schlossgelände


      Blick von der ehem. Schlossterrasse in den heute immer noch wunderbaren Schlossgarten.


      Dieser Blick aus selbigem ist leider perdu.

      Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
      (Immanuel Kant)

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Vulgow ()

    • Schön, dass man nun doch eine angemessene (Zwischen)Nutzung gefunden hat. :applaus:

      Der Wiederaufbau des Schlosses eine große Chance sein und mit einer Sinnvollen Nutzung, etwa als Tagungszentrum mit einem kleinen Schlossmuseum mit einer kleinen Ausstellung über die Schlossgeschichte und vielleicht auch über die Geschichte der Königin Luise, ein großes Potenzial haben. Schade, dass man dieses Potenzial in der Politik (noch?) nicht sieht. ?(

      Der Tag wird kommen, an dem auch dieses schöne Schloss wieder aufgebaut wird. Auch, wenn es wohl noch ein wenig dauern wird.
    • Anzumerken wäre noch, dass die Erinnerung an das Schloss noch deutlich ausgeprägter stattfinden könnte.
      Vor einigen Jahren hatte man die Schlossfassade mit bedruckten Plastikplanen (wie bei der Schinkelschen Bauakademie in Berlin) in Teilen wieder sichtbar gemacht, der Schlossturm wurde in seinen Proportionen als begehbares Metallgerüst 'wiederaufgebaut'.
      Leider ist das alles wieder abgebaut worden, warum weiß ich nicht. :weinenstroemen:

      Aber die Bilder von damals sind sehr überzeugend >> Bild 1, Bild 2, Bild 3.