Darmstadt

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      Stimmne Kaorus Beitrag #56 vollinhaltlich zu. Genauso ist es mir auch gegangen.
      Darmstadt assoziiert man mit der Mathildenhöhe und der Zerstörung. Dass da noch so etwas Schönes und Wertvolles übriggeblieben ist - ein richtiges Suburbium. Wenn man bedenkt, was Augsburg mit seiner vergleichsweise mickrigen Fuggerei aufführt...
      Schade, dass es keinen geschlossenen Stadtraum bildet, dh wohl nie gebildet hat.

      PS: den Plan versteh ich nicht ganz? Was heißt "schraffiert"? es gibt 2 Arten von Schraffierung. Und die Häuser sind doch erhalten bzw rekonstruiert, wie wir auf den Bildern gesehen haben?
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
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      Ja, es stehen noch die 5 Häuser auf der Südseite des Ballonplatzes (auf dem Plan mit Nr. 4 bis 7 bezeichnet; heute Alexanderstraße) sowie die Häuser auf der Nordostseite der Magdalenenstraße Nr. 3 bis Nr. 21. Die Nr. 17 ist wohl eines der beiden, das rekonstruiert wurde. An der Stelle des Ballonplatzes steht heute ein älteres Gebäude der TU. Der heutige Ballonplatz ist dort, wo die Häuser Nr. 8 bis 11 standen. Dort gibt es einen Neubau mit zwei Flügeln, der den neuen Platz umrahmt.
      Die südliche im Plan eingezeichnete Stadtmauer ist übrigens auch noch größtenteils vorhanden. Die Rundung steht noch, der gerade Teil weiter westlich wurde in den Neubau des Darmstadtiums integriert. Davon steht etwa noch die Hälfte.
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      Blick vom Marktplatz zum Schloss (der rechte Teil wegen der laufenden Sanierung leider eingerüstet). Links das alte, 1908 erbaute (1912/1913 erweiterte) Rothschild-Kaufhaus:



      Die Schloss-Front zum Ernst-Ludwig-Platz:



      Der Weiße Turm:



      Marktplatz mit Rathaus und Stadtkirche:



      Stadtkirche, hier auf dem ersten Bild mit sehr gelungenem 50er-Jahresbau, wie ich finde:





      Das Pädagog:

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      Im gut erhaltenen Darmstädter Stadtteil Bessungen wurde die 1883 erbaute Gründerzeitvilla "Elisabeth" im Neorenaissancestil von einem privaten Investor saniert. Auch der historische Gartenpavillon wird in die Planung miteinbezogen. Hingegen wird das Parkgelände mit einem Neubau überbaut.

      Beim Gang durch die „Villa Elisabeth“ gerät Michael Goll ins Schwärmen. Die breiten Treppen und die geschwungenen Handläufe haben es dem Investor aus Groß-Umstadt angetan, auch die Bodenbeläge und die ausgefallenen Kassettendecken. Am tollsten aber findet er die Ausblicke in alle Himmelsrichtungen – vor allem aus dem weithin sichtbaren Turmbau mit Galerie.

      Michael Goll hat nicht lange gezögert, als die 1883 erbaute Villa an der Ecke Moosberg- und Klappacher Straße mit dem insgesamt rund 2000 Quadratmeter großen Grundstück vor gut einem Jahr zum Verkauf stand. Zwar sei schnell klar gewesen: „Das wird ein Riesenprojekt, und die Villa zu sanieren, ist Liebhaberei“, sagt der Geschäftsführer der FG Hausbau. „Aber sie ist so besonders, dass ich das Risiko wage.“

      Villa Elisabeth: Sanierung als „Liebhaberei“
      In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

      Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.
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      Ein Vision für Darmstadt wäre die Wiederherstellung des Luisenplatzes als Stadtraum, der eine solche Bezeichnung verdient. In der konsequenten Nichtnutzung derartiger Potentiale liegt das Hauptversagen des dt. Wiederaufbaus. So schlimm die Zerstörung auch war und so wenig man an eine Wiederherstellung verwinkelter Altstadtgassen denken konnte - so einen Schrott in eine Stadtmitte zu stellen, ist ein anderer Kaffee.
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)