Lübeck

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    • Re: Lübeck-wohin......

      "jojojetz" schrieb:

      und sei er noch so weit außerhalb und noch so hochwertig

      Jetzt nervts mich aber langsam. Die WSB ist nicht außerhalb, sondern mittendrin in der riesigen Großstadt!!! Genau das ist ja die Besonderheit, dass man diese Tatsache kaum merkt, wenn man auf seinem Dampferchen durchfährt. Genau deswegen ist das Welterbe, weil man diese Realität so in Deutschland nicht mal ansatzweise nochmal findet! Ob die WSB hochwertig ist, ist erstens völlig subjektv und zweitens völlig Wurscht, weil an diese Stelle weder eine Brücke aus Sandstein noch aus Plastik noch aus Holz gehört. Und auch kein Beton und keine Tunneleinfahrt an den wundersamen Atmosphärenhang, auf den Du nicht ein einziges Mal hoch gelaufen sein dürftest.

      Originalsubstanz ist weniger wert als Blickbeziehungen aus kilometerweiter Entfernung.

      Blickbeziehungen aus kilometerweiter Entfernung können viel grandioser sein als die einmal ums Hauseck rum!

      Von diesen ganzen Tatsachen abgesehen sitzen in der Unesco aber auch nur Menschen, die Fehler machen können. So erschließt sich mir nicht, weshalb die Grenze des Welterbes in Lübeck anscheinend lediglich mit einem Stift recht grob auf einer Karte eingezeichnet worden ist?!
      Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
      Jesus ist mein Herr und Retter!
    • Re: Lübeck-wohin......

      Na, dazu hat es dann eines Gutachtens bedurft. :lachentuerkis: Schlaumeier!

      „Wir haben herausgefunden, dass die Altstadt mit ihrem historischen Stadtbild, ihren Gassen und Höfen und der Möglichkeit zum entspannten Bummeln sowohl für Touristen, als auch für Bewohner Lübecks und des Umlandes das wichtigste Element der Marke Lübeck ist. Dieser Baustein erklärt zu 29 Prozent die Wirkung Lübecks auf die Menschen, bei den Touristen sogar zu 45 Prozent“ [...]
      Quelle: Die Welt - Onlineausgabe

      Und ich Esel hatte bisher gedacht, dass der Citti-Park in Buntekuh und das tolle Wetter der Hauptgrund wären...
      Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
      (Immanuel Kant)
    • Re: Lübeck-wohin......

      "Däne" schrieb:

      Nicht die gesamte Altstadtinsel wurde 1987 als Welterbe ausgewiesen. Ausgeklammert wurde aufgrund der ICOMOS-Evaluierungen der Jahre 1983 und 1986 der Teil, der 1942 durch den Luftangriff auf Lübeck zerstört worden ist. Der genaue Umfang ist streitig, da das Flächendenkmal 1987 mit einem dicken Filzstift auf der Karte von Hand skizzenhaft grob markiert wurde.[1] Diese Karte wies drei Bereiche aus: Den Bereich 1 bestehend in etwa aus der nördlichen und östlichen Altstadt von der Nordseite der Fischergrube entlang der Straße An der Untertrave um das Burgtor herum der Straße An der Mauer bis zur Mühlenstraße folgend. Weiter auf der Ostseite der Mühlenstraße und der Königstraße bis durch die Pfaffenstraße und Breite Straße bis zur Fischergrube.

      Das Gebiet 2 umfasst die südwestliche Altstadt, als das Viertel von der Holstenstraße bis um den Lübecker Dom, dort auch Dom-Viertel genannt. In diesem Bereich verläuft die Grenze in der Kartierung zum Teil durch die Baublöcke und grenzt im Bereich der Mühlenstraße an den Bereich 1.

      Der kleinste Teilbereich 3 umfasst das Rathaus mit dem Kanzleigebäude, der Marienkirche mit der ehemaligen Kapelle Maria am Stegel und die obere Mengstraße mit dem Buddenbrookhaus.

      Die erhaltenen Teile des Lübecker Kaufmannsviertels, wie um das Schabbelhaus in der unteren Mengstraße, sind hingegen nicht Bestandteil des Weltkulturerbes.

      Insgesamt stehen in der Lübecker Altstadt über eintausend Profanbauten auch einzeln unter Denkmalschutz. Viele von Ihnen entstammen noch der Zeit der Backsteingotik, die im allgemeinen Lübecker Sprachgebrauch großzügig auch die Zeit der Backsteinrenaissance mit umfasst.



      Quelle: Wikipedia

      Karten und Erläuterungen zum UNESCO-Welterbe "Lübecker Altstadt" finden sich unter: stadtentwicklung.luebeck.de/st…tadtsanierung/UNESCO.html
      Zur Geschichte der Altstadtsanierung in Lübeck siehe: stadtentwicklung.luebeck.de/st…stadtsanierung/index.html
      "Meistens belehrt uns der Verlust über den Wert der Dinge."
      Arthur Schopenhauer
    • Re: Lübeck - wohin ...

      In Lübeck ist mehr historische Bausubstanz aus dem 13. bis 15. Jahrhundert erhalten als in allen anderen Städten Norddeutschlands zusammen


      Damit ist schon alles über die Bedeutung der Altstadt gesagt :P
      Unsere große Aufmerksamkeit für die Belange des Denkmalschutzes ist bekannt, aber weder ökonomisch noch kulturhistorisch lässt es sich vertreten, aus jedem alten Gebäude ein Museum zu machen. E. Honecker
    • Ich bin über eine interessante Seite mit Bildern der US-Fotographin Margaret Bourke-White gestolpert, die nach dem Krieg in Deutschland war und interessante Fotos geschossen hat. Da ich nicht weiß, wo ich diesen Beitrag hinstellen kann, stelle ich ihn in den Lübeck-Strag, da auch Lübeck-Bilder enthalten sind. Sollte ein Administrator einen besseren Platz wissen, könnt Ihr den Beitrag gerne umlagern.
      http://images.google.com/images?hl=de&q=Margaret+Bourke-White+source:life&sa=N&start=144&ndsp=18\r
      images.google.com/images?hl=de&q ... 44&ndsp=18

      z.B. Lübeck
      http://images.google.com/hosted/life/f?q=Margaret+Bourke-White+source:life&prev=/images%3Fq%3DMargaret%2BBourke-White%2Bsource:life%26ndsp%3D18%26hl%3Dde%26sa%3DN%26start%3D180&imgurl=a57ce3adef3c700c\r
      images.google.com/hosted/life/f? ... adef3c700c

      Darüber hinaus komme ich in ein interessantes Archiv von LIFE, rechts unten außen kann man verschiedene "Labels" anwählen, z.B. "Germany" mit tollen Vorkriegsaufnahmen. Zu jedem einzelnen Bild gibt es rechts außen immer noch "related images". Z.B. das Bild der Pelzer Straße in Bremen habe ich noch nie gesehen.
      http://images.google.com/hosted/life/l?imgurl=8c78850c8b6112ce&q=Margaret%20Bourke-White%20source:life&prev=/images%3Fq%3DMargaret%2BBourke-White%2Bsource:life%26ndsp%3D18%26hl%3Dde%26sa%3DN%26start%3D144\r
      images.google.com/hosted/life/l? ... tart%3D144
    • http://images.google.com/hosted/life/l?imgurl=c159b9f242d77d04&q=Margaret%20Bourke-White%20source:life&prev=/images%3Fq%3DMargaret%2BBourke-White%2Bsource:life%26ndsp%3D18%26hl%3Dde%26sa%3DN%26start%3D144\r
      images.google.com/hosted/life/l? ... tart%3D144
      'Mannheim, Russia'
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • Lübeck an der Elbe :D
      http://images.google.com/hosted/life/f?q=Lubeck+source:life&prev=/images%3Fq%3DLubeck%2Bsource:life%26hl%3Dde%26sa%3DG&imgurl=c8604ee5570478dc\r
      images.google.com/hosted/life/f? ... e5570478dc

      Das Bild ist auch sehr schön und zeigt wie sorgfältig die Ruinen des zerstörten Lübecker Kaufmannsviertels noch während des Krieges abgeräumt wurden, um Platz für die moderne Stadt zu schaffen. Allerdings sieht man auch, wie räumlich begrenzt die Zerstörungen waren, da zumindest im unteren Teil der Mengstraße einige Häuser stehen geblieben sind:
      http://images.google.com/hosted/life/f?q=Lubeck+source:life&prev=/images%3Fq%3DLubeck%2Bsource:life%26hl%3Dde%26sa%3DG&imgurl=8c78850c8b6112ce\r
      images.google.com/hosted/life/f? ... 0c8b6112ce

      Auf dem obigen Bild sieht man auch sehr gut das völlig abgeräumte Quartier zwischen Schüsselbuden (vor der Marienkirche) und Gerade Querstraße, auf dem in den Fünfzigern eine Berufsschule gebaut wurde. Auch das Quartier südlich davon (auf dem Foto recht) wurde zum größten Teil beräumt und mit einer weiteren Berufsschule bebaut.

      Diese beiden Quartiere werden momentan (seit Oktober 2009 im Bereich eines Parkplatzes vor den Schulen, ab Frühjahr nach Abbruch der beiden Schulen großflächig) ausgegraben und sind mit 9000 m² Fläche eine der größten Stadtkerngrabungen, die es bislang in Deutschland gab:
      http://www.schleswig-holstein.de/Portal/DE/LandLeute/Geschichte/Artikel/091013__GrabungenLuebeck.html\r
      www.schleswig-holstein.de/Portal ... ebeck.html

      Wie es der Zufall will, werde ich voraussichtlich ab April auch an der Ausgrabung teilnehmen, kann dann also direkt von der Front berichten :) Und ich hoffe natürlich, dass das Areal nach den Ausgrabungen wieder kleinteiliger und angemessener bebaut wird, da hier endlich mal eine Chance auf großflächige Stadtreparatur besteht.
    • interessant und traurig, dass lt Bild einige wenige Fassaden des Kaufmannsviertels sehrwohl überlebt hatten und erst dem rücksichtslosen Wirtschaftswunderaufbau zum Opfer gefallen sind.
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • ich mein die Fischstraße:
      http://www.bing.com/maps/default.aspx?v=2&FORM=LMLTCP&cp=szbds0hwqhjb&style=b&lvl=2&tilt=-90&dir=0&alt=-1000&scene=10794435&phx=0&phy=0&phscl=1&where1=l%C3%BCbeck&encType=1\r
      www.bing.com/maps/default.aspx?v ... &encType=1
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • Neubauten in der Fischergrube

      Fischergrube 80-82

      http://www.bing.com/maps/?v=2&where1=Fischergrube%2080%2C%2023552%20L%C3%BCbeck&encType=1\r
      www.bing.com/maps/?v=2&where1=Fi ... &encType=1

      Wohl aus den Jahren 2005-2006. Damit wurde eine weitere Lücke sehr vernünftig geschlossen. Weiter östilich stehen ähnliche Neubauten:

      Fischergrube 54-66:

      http://www.bing.com/maps/?v=2&where1=Fischergrube%2066%2C%2023552%20L%C3%BCbeck&encType=1\r
      www.bing.com/maps/?v=2&where1=Fi ... &encType=1

      Ellerbrook/Beckergrube

      Gleich nebenan wird die grösste Lücke der Altstadt zwischen Fischer- und Beckergrube derzeit geschlossen:

      http://www.big-bau.de/index.php?id=46&pid=3\r
      www.big-bau.de/index.php?id=46&pid=3

      Lage: http://www.bing.com/maps/?v=2&where1=Beckergrube%20Ellerbrook%2C%2023552%20L%C3%BCbeck&encType=1\r
      www.bing.com/maps/?v=2&where1=Be ... &encType=1

      Tjah. Besser als die Brache.
      Unsere große Aufmerksamkeit für die Belange des Denkmalschutzes ist bekannt, aber weder ökonomisch noch kulturhistorisch lässt es sich vertreten, aus jedem alten Gebäude ein Museum zu machen. E. Honecker
    • Das ist aber auch das einzig Postive an dem Ganzen. Offenbar scheint es für heutige Architekten nahezu unmöglich zu sein, giebelständig zu bauen - oder für die Stadtplaner, mal eine verbindliche Gestaltungssatzung herauszugeben. Die Lückenschließungen an der Fischergrube sind hingegen vorbildlich (kann bei Gelegenheit auch noch ein paar Fotos dazu beisteuern, obwohl man das bei Bing Maps eigentlich schon ziemlich gut sieht), da man dort auch die historischen Parzellen wieder aufgenommen hat.

      Die letzte Baulücke an der Ecke Fischergrube / Ellerbrook soll übrigens nächstes Jahr auch noch geschlossen werden (wieder mit vorherigen Ausgrabungen wie bei den anderen beiden Baumaßnahmen in dem Baublock).

      Ich hoffe nur, dass der Bereich der Großgrabung im Gründungsviertel zwischen Braunstraße, Fischstraße und Alfstraße nach Ende der vierjährigen Grabungen auch wieder ordentlich geschlossen wird. Hier bietet sich die einmalige Chance, Stadtreparatur zu betreiben und die Fehler der Wiederaufbaujahre einigermaßen zu beheben. Dann fehlt "nur" noch die Breite Straße, die Ecke um den Klingenberg und der Bereich an der Ecke Königstraße / Ägidienstraße. Da sich dort allerdings keine Brachen, sondern dicht bebaute Wohn- und Geschäftsquartiere befinden, ist dort wohl mit Abriss- und Neubaumaßnahmen in den nächsten Jahrzehnten nur vereinzelt zu rechnen.
    • Nach meinem Lübeck-Besuch in den letzten Tagen kann ich mich auch nur kopfschüttelnd fragen, wie für das Haerder-Center jemals eine Baugenehmigung erteilt werden konnte. Man muss sich echt mal reinfahren, dass es die Architektur seit dem Zweiten Weltkrieg mit wenigsten Ausnahmen selbst in den unseligsten Zeiten (sprich 1960er und 1970er) in Lübeck immer geschafft hat, zumindest eine halbwegs erträgliche Dachlandschaft hinzukriegen, und dann, Ende der 2000er Jahre, nach überwundenem Brutalismus, Postmoderne und New Urbanism – so etwas:


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      Selbst das nur einen Schwenk rechts zu sehende, gerade erst fertiggestellte Hotel in der Schmiedestraße stellt dagegen schon wieder eine erhebliche Verbesserung des vorherigen Zustands dar, da es sich dem Blockrand anschmiegt und ein vernünftiges Dach aufzuweisen hat (schade nur, dass ein nicht ortstypischer Klinker zur Verblendung verwendet wurde, was nun sicher keinen Kostenunterschied gemacht hätte):


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      Dem von Maxileen vorgeschlagenen Zwang zu giebelständiger Bebauung würde ich mich noch nichtmal anschließen, da es selbst gotische traufständige Bauten als auch eine gigantische Menge klassizistischer Fassaden (vor freilich viel älteren Kernbauten) gibt, die für eine Differenzierung des Stadtbildes sorgen. Pflicht sollte dagegen in Zukunft unter allen Umständen ein zumindest leicht geneigtes Dach mit Ziegeleindeckung sein.

      Ansonsten mögen die anschließenden Vorschau-Bilder einer Serie, die vielleicht in ein bis zwei Monaten folgt, meinen Eindruck bekräftigen, dass dies trotz des Verlustes des Filetstücks – wobei selbst hier so wenig verloren ist wie in kaum einer anderen kriegszerstörten Stadt, da fast alle alten Straßen des Areals und selbst die Pflastereindeckungen noch da sind – die großartigste noch erhaltene Altstadt nicht nur in Deutschland ist. Aufgrund meines Belgien-Besuchs im letzten Jahr (vgl. auch die Diskussion hier im Strang ein paar Seiten vorher) muss ich nun klar eingestehen, dass die Stadt qualitativ ein Gent oder Brügge wohl übertroffen hat und selbst heute wohl noch gleichauf steht. Der UNESCO-Weltkulturerbetitel ist verdienter als bei jeder, selbst unversehrten Altstadt in Deutschland, die ich kenne. Man kann nur davon träumen, dass ein Architekt vom Einfühlungsvermögen eines Léon Krier an den Wiederaufbau des Gründungsviertels herangelassen wird.


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    • Ansonsten mögen die anschließenden Vorschau-Bilder einer Serie, die vielleicht in ein bis zwei Monaten folgt, meinen Eindruck bekräftigen, dass dies trotz des Verlustes des Filetstücks – wobei selbst hier so wenig verloren ist wie in kaum einer anderen kriegszerstörten Stadt, da fast alle alten Straßen des Areals und selbst die Pflastereindeckungen noch da sind – die großartigste noch erhaltene Altstadt nicht nur in Deutschland ist. Aufgrund meines Belgien-Besuchs im letzten Jahr (vgl. auch die Diskussion hier im Strang ein paar Seiten vorher) muss ich nun klar eingestehen, dass die Stadt qualitativ ein Gent oder Brügge wohl übertroffen hat und selbst heute wohl noch gleichauf steht. Der UNESCO-Weltkulturerbetitel ist verdienter als bei jeder, selbst unversehrten Altstadt in Deutschland, die ich kenne


      So ist es. Danzig und Tallinn sind dagegen nur kleinigkeiten. Um so ärgerlicher sind die jüngsten Bausünden, wobei das Haerder-Center einen hässlichen Nachkriegsbau ersetzt hat. Im Ostseeraum kommen meiner Meinung nach nur Wismar, Lüneburg und Stralsund an Lübeck heran. Aber nicht ganz. Thorn ist auch nicht schlecht, aber Lübeck hat sowohl Masse als Klasse. Immer ein Besuch wert und Gott sei Dank problemlos aus Kopenhagen zu erreichen :D
      Unsere große Aufmerksamkeit für die Belange des Denkmalschutzes ist bekannt, aber weder ökonomisch noch kulturhistorisch lässt es sich vertreten, aus jedem alten Gebäude ein Museum zu machen. E. Honecker
    • Ich muss RMA and Dane einfach so zustimmen. Lubeck haben so viele geschlossene Strassenzuge voll mit wunderbare Backsteingotische Hauser. Die Anzahl von Strassenzugen wird ja hier deutlich.

      http://www.bing.com/maps/?v=2&cp=szb8byhwqvkj&scene=10794698&lvl=1&sty=b&eo=1&where1=L%C3%BCbeck%2C%20SH%2C%20Germany\r
      www.bing.com/maps/?v=2&cp=szb8by ... %20Germany

      Ich freue mich sehr auf RMAs zukunftige Galerie.
    • Aufgrund meines Belgien-Besuchs im letzten Jahr (vgl. auch die Diskussion hier im Strang ein paar Seiten vorher) muss ich nun klar eingestehen, dass die Stadt qualitativ ein Gent oder Brügge wohl übertroffen hat


      Das Gleiche gilt wohl auch für Braunschweig.

      Um so ärgerlicher sind die jüngsten Bausünden, wobei das Haerder-Center einen hässlichen Nachkriegsbau ersetzt hat.


      Aber typischerweise ist das häßlichste direkt rechts daneben stehen geblieben. Das Haerder-Center ist auch eine Katastrophe: viel zu groß, aus einem Stück, kein Dach, häßlicher Aufbau. Dagegen sind die Neubauten am Altmarkt in Dresden, Legohaus und Hotel, noch schön.
      Favorevole alla ricostruzione completa come era e dove era.