Riquewihr / Reichenweier - Elsässisches Rothenburg (F) (Galerie)

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    • Riquewihr / Reichenweier - Elsässisches Rothenburg (F) (Galerie)

      Riquewihr zu Deutsch Reichenweier ist ein kleiner mittelalterlicher Weinort am Fuss der Vogesen. Seine Altstadt ist komplett erhalten und auch noch im Besitz seiner Befestigungsanlagen. Anzumerken ist noch, dass Riquewihr ein lutherisches Dorf ist, im Gegensatz zum katholischen Elsass. Ich war an einem windigen Herbsttag in Riquewihr und es waren fast keine Leute dort. In aller Stille durch diese engen Gassen zu schlendern war einfach super.

      Riquewihr – Wikipedia














      In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

      Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Löbenichter ()











    • Elsässische Idylle







      Lutherische Stadtkirche



      Weitere Bilder werden folgen...
      In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

      Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.
    • Weiter gehts:



















      Renaissance-Hof, datiert auf 1597



      Einzige (halbe) Bausünde die ich gesehen habe. Weiss Gott was hier gemacht wurde. Da ich kein Fachwerk-Experte bin kann ich nichts dazu sagen. Aber vielleicht der Kollege Riegel...

      Fortsetzung folgt...
      In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

      Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.
    • Was dort gemacht wurde: Es wurde ein teilweise noch spätmittelalterliches Doppelhaus (linke Haushälfte, 1. Stockwerk, mit überkreuzten, angeblatteten Streben), das im 16. Jahrhundert aufgestockt (und teilweise erneuert) wurde, vom Besitzer der linken Haushälfte zur Hälfte saniert; der Besitzer der rechten Haushälfte hat offenbar kein Interesse an einer Sanierung seines Anteils.
    • Weiter gehts:



      Die Hauptstrasse mit bunten Fachwerkhäusern und dem mittelalterlichen Fachwerk-Stadttor Dolder als Abschluss.







      Wahrlich ein prächtiges Stadttor



      Stadtmauer und Weinberge



      Partie an der Stadtmauer
      In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

      Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.
    • Letzter Teil:



      Dolder von der anderen Seite





















      Blick auf die katholische Kirche







































      In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

      Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.
    • Vielen Dank an Breslau06 für die Eindrücke aus Riquewihr.
      Die Bodengestaltung der Straßen und Gassen ist neben den Gebäuden eine Augenweide.

      Das Verrückte daran ist, dass es der Verkettung von Zufällen obliegt, ob eine Stadt dieses oder jenes Ortsbild aufzuweisen hat...


      Jeder, der sich die
      Fähigkeit erhält Schönes zu erkennen, wird nie alt werden.

      www.archicultura.ch

    • Ich habe mich schon öfters gefragt, warum wir hier im Forum bislang so wenig vom Elsass gezeigt haben. Ich war um das Jahr 2000 dreimal da, Ribeauville, Kayserberg, Dambach-la-ville und wie diese Orte alle heißen, ein echter Traum aus Fachwerk mit einer Stadtmauer drumherum, vor allem im mittleren Bereich der Elsässer Weinstraße von Barr bis Colmar. Riquewihr ist dann zweifellos die Krönung für mich absolut im Bereich meines Ideals Rothenburg o.d. Tauber. Ich hatte das Vergnügen, einmal Wochentag vormittags dagewesen zu sein, gerade im Sommer und am Wochenende ist erheblich mehr los und weinselig ein stückweit Ballermann.

      Ich bin nun sicher kein Revanchist oder so etwas, aber für mich haben die Elsässer Weinorte auch nicht viel mit Frankreich zu tun, ähneln verblüffend (oder übertreffen) den/die genannten Orten in den Mainschleifen unterhalb von Würzburg und gehören für mich architektonisch deutlich zum deutschsprachigen Bereich.
    • Zitat von Erpel:

      "Ich bin nun sicher kein Revanchist oder so etwas, aber für mich haben
      die Elsässer Weinorte auch nicht viel mit Frankreich zu tun, ähneln
      verblüffend (oder übertreffen) den/die genannten Orten in den
      Mainschleifen unterhalb von Würzburg und gehören für mich
      architektonisch deutlich zum deutschsprachigen Bereich."


      Dann wäre es doch eigentlich nur konsequent, dass wir als Deutsche nicht Riquewihr sagen sondern Reichenweier. Schließlich sprechen wir ja auch nicht von Roma oder Firenze, wenn wir Rom oder Florenz meinen, obwohl das seit jeher italienische Städte gewesen sind. Erst recht ist der Gebrauch der deutschen Namen bei Städten mit deutschen Wurzeln angesagt. also: Mühlhausen, Schlettstadt usw. ebenso wie Breslau oder Danzig. Ich meine, es ist einfach eine Frage der Bewusstheit und der nationalen Selbstachtung. Schließlich ist es unvorstellbar, dass irgendein anderes Volk Städte, die seinem Staatsgebiet abhanden gekommen sind, nur noch mit fremdländischen Namen benennen würde.

      (Übrigens entstand die Namensform Riquewihr aus dem sprachpolitischen Bestreben Frankreichs, den deutschen Ortsnamen nach Möglichkeit die im elsässischen Dialekt gebräuchliche Namensform zu verpassen, um sie auf diese Weise aus dem hochsprachlich geprägten deutschen Reichsgebiet herauszulösen.)
    • Die Orte Städtchen und Städte an der Elsässer Weinstraße sind wirklich unvergleichlich schön. Vor allem sind sie nicht von Neubaugebieten und Gewerbezonen umlagert, die sich in Deutschland anscheinend jedes Nest meint leisten zu müssen, damit Lieschen Müller vor Ort im Discounter einkaufen kann, oder Papa Nachschub für seine Heimwerkerträume in der unmittelbaren Umgebung stets vorrätig hat.
      Gerade Riquewihr (ich bleibe beim Elsässer Namen, da kein Elsässer zu keiner Zeit jemals Reichenweier sagte) ist mir eher mit der Aura einer Touristenfalle in Erinnerung geblieben. Völlig überlaufen und überteuert. Das kann sich allerdings inzwischen geändert haben.
      Ich persönlich fand Bergheim, Kaysersberg, Ribeauvillé oder Eguisheim authentischer und schöner.
      Der deutsche Pfad der Tugend ist immer noch der Dienstweg.
    • Pfälzer Bub schrieb:

      ich bleibe beim Elsässer Namen, da kein Elsässer zu keiner Zeit jemals Reichenweier sagte
      Es sagte auch kein Florentiner zu keiner Zeit jemals Florenz. Wenn du aber die von Einheimischen grbrauchten Dialekt-Namensformen für maßgeblich betrachtest, musst du auch schreiben: Mannem, Kallsruh, Frieburg oder Züüri !
    • Philoikódomos schrieb:

      Es sagte auch kein Florentiner zu keiner Zeit jemals Florenz. Wenn du aber die von Einheimischen grbrauchten Dialekt-Namensformen für maßgeblich betrachtest, musst du auch schreiben: Mannem, Kallsruh, Frieburg oder Züüri !
      Entschuldige, aber dieses Argument entbehrt für mich einer gewissen Sachlichkeit. Wären wir in der Situation der Elsässer und nach dem Krieg französisch geworden, würden wir Französisch als Hochsprache und ansonsten den Dialekt als Umgangssprache sprechen, wie es zum Zeitpunkt der "Französischwerdung" üblich gewesen wäre. Kein Mensch würde die deutsch-hochsprachliche Bezeichnung der Orte und Städte verwenden, weil Deutsch als Hochsprache wahrscheinlich in keiner Familie mehr gesprochen würde.
      Ich halts da übrigens pragmatisch: Ich sag auch Straßburg und Weißenburg aber nicht aus revanchistischen Gründen, sondern aus den gleichen Gründen wie ich Florenz oder Rom sage. Ich muß aber nicht krampfhaft die deutsche Bezeichnung für jedes Dorf verwenden.

      Zeno schrieb:

      Wenn ich da so an Rothenburg denke, mit der großen Haushaltsgerätefabrik, an den Supermarkt auf der anderen Seite der Bensenstraße, wo früher der romantische alte Bauhof war (und ich habe auch schon wie Lieschen Müller in diesem Supermarkt eingekauft, ohne rotzuwerden), an das moderne Autohaus an der Würzburger Straße... Man muss aber sagen, dass Rothenburgs Stadtlandschaft im Vergleich mit denen vieler anderer gleich großer deutschen Kleinstädte gut dasteht. Und auch die Autobahn verläuft direkt vor den Toren der Stadt, ohne dieselbe zu stören.
      Das meine ich damit nicht. Rothenburg hat ja eine Zentrumsfunktion, vermutlich als Mittelzentrum, in der Region zu erfüllen. Man kann ja nicht jede Stadt in ihr mittelalterliches Korsett zwängen und keine Veränderung mehr zulassen. Ich bin mir sicher, dass das Rothenburger Stadtbild darunter nicht leidet oder beeinflußt wird. Aber muß das in jedem Dorf so sein? Kann man den Leuten nicht zumuten im Tante Emma-Laden (den es ohne die überall anzutreffenden Discounter in den meisten Orten dann noch gäbe) einzukaufen oder ab und zu eine Fahrt von 10 km auf sich zu nehmen? In Frankreich gehts doch auch! Du hast doch bestimmt auch schon gesehen, wie sich dieser Gewerbeschrott breit vor die alten Dorfsilhouetten lagert und sie für immer entstellt. An der elsäsischen Weinstraße habe ich das nirgends gesehen. An der badischen und pfälzischen Weinstraße leider schon all zu oft und es wird immer schlimmer sad:) . Gerade hat man wieder so einen Kasten vor die Villen von Maikammer geklatscht, ausserhalb des Ortes. Wer da einkauft kommt mit dem Auto. Rate mal wie weit es zu den nächsten Discountern ist? 1,5 Kilometer! Anscheinend eine unzumutbare Distanz, für die man halt die Sicht auf ein paar Grünerzeit-Schlößchen opfert.
      Der deutsche Pfad der Tugend ist immer noch der Dienstweg.
    • Noch ein kleiner Nachtrag: Im Elsaß finden sich immer mehr Ortsschilder mit 2 Namen. auf dem Ortsschild von Reichshofen, einer kleinen Stadt 15 km tief im Elsaß steht seit neuestem "Reichshoffen - Rishoffe" , "Munchhouse" wurde wieder zu "Münchhausen" sogar mit dem in Frankreich seltenen Ü, "La Petite Suisse" heißt wieder "Schweizerlaendel", "Petit Wingen" wieder "Neudoerfel", "La Verrerie" wieder "Glashütt". Ich denke die Elsässer sind durchaus selbst in der Lage zu entscheiden wie sie ihre Städte und Dörfer nennen wollen. die meisten, zumindest im Nordelsaß heißen ohnehin wie schon immer: Woerth, Obersteinbach, Lembach, Climbach, Seebach, Riedseltz etc.
      Der deutsche Pfad der Tugend ist immer noch der Dienstweg.
    • Pfälzer Bub schrieb:

      Ich denke die Elsässer sind durchaus selbst in der Lage zu entscheiden wie sie ihre Städte und Dörfer nennen wollen. die meisten, zumindest im Nordelsaß heißen ohnehin wie schon immer: Woerth, Obersteinbach, Lembach, Climbach, Seebach, Riedseltz etc.
      Natürlich sind sie das. Das ist auch gar nicht die Frage. Es ging mir nur darum, mit welchen Namen w i r ihre Städte und Dörfer benennen, und da sollten wir internationalen Gepflogenheiten folgen.
    • Wobei ja nicht zu vergessen sein soll, dass die Französisierung des Elsass und vieler anderer Regionen in Frankreich (Bretagne, Nordkatalonien, Okzitanien...) extrem repressiv ablief und teils bis heute abläuft. Das Schulsystem erlaubt kaum muttersprachlichen Unterricht. Hätten die Deutschen so gehandelt, wäre sofort von "Germanisierung" und "Kulturchauvinismus" die Rede. Dahinter steckt eine bestimmte jakobinische Staatsideologie, und die lange unterdrückte Regionalsprache konnte sich eben nur als Dialekt artikulieren, um nicht in Verdacht der Kungelei mit den Nachbarn jenseits der Grenze zu geraten. Vor ca. 10 Jahren nahmen mich zwei ältere Franzosen auf einer Italienfahrt nach Mailand mit. Der eine stammte aus Lothringen und unterhielt sich in Hochdeutsch mit mir. Sein Freund fragte ihn überrascht: "Woher kannst Du denn Deutsch?" Darauf antwortete ihm der andere: "Es ist doch meine Muttersprache."
      Der Dialekt gilt also als unverdächtige Annäherung an die alten Wurzeln. Ich habe jedenfalls in elsässischen Orten auch schon diese Straßenschilder in deutschem Dialekt gesehen. Ist allerdings eine positive Entwicklung, die erst in der jüngeren Vergangenheit möglich wurde.
      Und zum Thema: Reichenweiher / Riquewihr gefällt mir ausgesprochen gut. Das ist für mich - wenn man so will - ein Stück wahres Deutschland (selbst wenn es heute in Frankreich liegt) :wink:. Kann man nicht richtig erklären, ist ein Gefühl, eine Seelensache.
    • Hier hätte ich auch noch einige Fotos zum Elsass zu bieten: Mülhausen, Kaysersberg, Riquewihr und Ribeauvillé.

      Mühlhausen hat eine sehr kleine, aber recht nette Altstadt, die Vororte und die restliche Innenstadt sind aber nicht besonders toll...

      Die anderen drei Orte sind wirklich sehr schön und gepflegt, aber auch sehr touristisch geprägt - das trifft auch und besonders auf Kaysersberg zu. Mich persönlich stört das aber nicht, auf den Fotos war relativ wenig los, weil es ein extrem heißer Tag war.

      Picasa Web Albums - Stephan Baumeister - Elsass - der ...

      Wobei ja nicht zu vergessen sein soll, dass die Französisierung des
      Elsass und vieler anderer Regionen in Frankreich (Bretagne,
      Nordkatalonien, Okzitanien...) extrem repressiv ablief und teils bis
      heute abläuft
      Das ist völlig richtig und trifft auch auf die Flamen ganz im Norden Frankreichs zu, hier spricht die heutige Generation ja auch kein Niederländisch mehr.
      „Preste atenção, o mundo é um moinho, vai triturar teus sonhos, tão mesquinho, vai reduzir as ilusões a pó“ (Cartola)
    • In deutschen Städten und Dörfern, selbst in den besterhaltenen, schlägt
      eben überall das gebrochene Verhältnis zur Tradition durch, eine
      unterschwellige Verunsicherung
      Ich würde da nicht zuviel hineininterpretieren, es gibt in Deutschland unzählige wunderbar erhaltene Altstädte (bedingt durch die Kriegszerstörungen vor allem kleinere Städte), in denen durchaus kompetent und behutsam modernisiert wurde.

      Und Gewerbegebiete, Bausünden und teilweise recht dubiose Vororte gibt es in Frankreich natürlich auch - das gilt nicht nur für Paris (wo man mit dem TGV mindestens 20 km an riesigen Wohnblocksiedlungen vorbeifährt, die sich bis fast an den Gare de l'Est ziehen), sondern durchaus auch für Kleinstädte.

      Als ich 1990 erstmals im Elsass war, haben mich am meisten die völlig heruntergekommenen Wohnblocks im ansonsten sehr malerischen Lauterbourg direkt an der Grenze verblüfft, gewissermaßen mein allererster Eindruck vom Elsass überhaupt (vermutlich sozialer Wohnungsbau der damaligen Zeit, Habitation à loyer modéré - Wikipédia - nur eben auf niedrigstem Niveau).

      Ausgedehnte Industrie- und Gewerbegebiete mit Zersiedelung der Landschaft gibt es dort natürlich auch... ist ja auch völlig normal (ob Straßburg bei der Anfahrt von Süden über die Autobahn, Hagenau oder eben Lauterbourg).

      Stimmt alles. Man darf aber nicht vergessen mit welcher Intensität das
      Reich die "Entwelschung" der "Westgebiete" im Reichsland
      Elsaß-Lothringen 40 Jahre lang betrieb
      Im Prinzip war das Elsass rein deutsch besiedelt, kam dann aber in großen Teilen mit dem Westfälischen Frieden zu Frankreich. Danach annektierte Frankreich immer weitere Teile und besetzte beispielsweise 1681 Straßburg "einfach so" ohne irgendwelche Kriegserklärung. Das Elsass blieb aber weitestgehend autonom, zumal die Zollgrenze zu Frankreich bestehen blieb. Erst nach der Französischen Revolution begann dann eine vollständige Übernahme des Elsass durch Frankreich, die sich auch in der Unterdrückung der deutschen Sprache äußerte.

      Im Prinzip nehmen sich wohl Frankreich und das damalige Deutsche Reich wenig, wenn es um die Einführung der jeweils eigenen Sprache ging (wobei immerhin rein französischsprachige Gemeinden meines Wissens das Recht hatten, Französisch als Mutter-, Schul- und Amssprache weiterhin zu verwenden, was umgekehrt Frankreich garantiert nicht gewährt hätte). Frankreich griff auch gegen Autonomisten im Elsass recht hart durch und erwirkte unter dubiosen Umständen mehrere Todesurteile...

      Vielleicht ein ganz interessanter Link: Jean-Jacques Watz und Joseph Ross - zwei Schicksale im Elsass

      "Hansi" begegnet einem ja in Colmar fast überall, ich habe schon mehrmals im Internet gelesen, daß die Familie ursprünglich aus Baden stammen soll, um so seltsamer erscheint einem da der Haß auf Deutschland.
      „Preste atenção, o mundo é um moinho, vai triturar teus sonhos, tão mesquinho, vai reduzir as ilusões a pó“ (Cartola)
    • ich schließe mich da an. Ich glaube nicht, dass sich Deutschland ind Frankreich da in der Vergangenheit was geschenkt haben.
      Durch die frühe Nationalstaatwerdung herrschte in F lange Zeit eine regelrechte Hysterie um die Einheit des Staates. Man hatte früh erkannt, dass staatliche Stärke aufgrund der geographischen Lage zwischen dem Spanischen und dem Heiligen Römischen Reich und England nur durch starken Zusammenhalt zu erreichen war. Autonomiebestrebungen wurden so stets unterdrückt und damit die Sprache als Identifikationpunkt.
      Der deutsche Pfad der Tugend ist immer noch der Dienstweg.