Köln

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    • Aus dieser Anfangszeit des "Dampfeisenbahn-Zeitalters" sind nur noch ganz, ganz wenige Bahnhofsgebäude übrig.
      Schon alleine deshalb sollte das noch ganz biedermeierlich wirkende Bahnhofsgebäude unbedingt erhalten werden.


      Im Vergleich zu den sehr seltenen Bahnhöfen aus der Zeit um 1840 gibt es in Deutschland eine sehr große Anzahl von alten Platanen. Bäume kann man umsetzen, oder wenn dies nicht möglich ist, kann man neue Bäume pflanzen. Platanen werden kaum älter als maximal 180-200 Jahre alt, dann sterben sie ab. Möglicherweise müsste die Platane bei dem besagten Kölner Bahnhof ohnehin in den nächsten Jahren oder Jahrzehnten gefällt werden. Da wäre es doch sinnvoll, dies jetzt zu erledigen und einen jungen Baum nachzupflanzen, allerdings in einem größerem Abstand zum Gebäude, als es bei der alten Platane der Fall war. Dies wäre in meinen Augen eine pragmatische Lösung. Damit wäre der Weg frei für die Rettung des hübschen, alten Bahnhofsgebäudes. Und die Liebhaber von Platanen können sich mit dem Wissen trösten, dass diese Baumart schnell wächst und rasch ein beachtliches Blätterdach (mit großen Blättern) ausbildet.

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    • Das wäre ja wohl ein Witz, wenn das Haus für den Erhalt eines Baumes dran glauben müsste. Das Gebäude wurde von Menschenhand errichtet und hat für jetzt und die Zukunft einen Nutzen. Als Wohnung, Büro, Geschäft, Museum... Äußerlich spiegelt es die Architektur der Entstehungszeit wider, die unwiederbringlich vergangen ist. Der Baum sieht einfach nur schön aus. Und wie schon erwähnt, kann diese Sorte jederzeit und beliebig oft nachgepflanzt werden.

      Also bitte. Baum weg und Bahnhof für die Nachwelt sanieren!
    • Den Anbau finde ich gar nicht so schlecht gelöst. Ein Großteil ist unterirdisch, der Rest gläsern und einigermaßen unauffällig. Damit kann man leben. Das Argument des Brandschutzes zählt m.E. durchaus, schließlich mussten wir hier im Forum schon die ein- oder andere brandbedingte Verlustmeldung verkraften.
      Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
      Karl Kraus (1874-1936)