Köln

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    • Köln ist ja wohl nach Hamm und Bochum die hässlichste Stadt dieses Bundeslandes.
      Wenn man bedenkt, wie schön die Stadt ehedem war (eine Ringstrasse ähnlich der in Wien). Was alles unsinnigerweise abgerissen wurde (Oper am Rudolfplatz). Irgendwie sehr traurig. Kein Wunder, das viele Kölner so einen Zwergennationalismus hegen, sonst hielte man es in dieser Stadt auch als Kölner nicht aus.

      Als ich vor kurzem einem Freund aus Köln die Stadt Bonn zeigte, wollte er am liebsten umziehen ...
    • an: Münchener

      Ich denke, das wird nie abgerissen, denn dadurch könnte Ludwigsburg ja eine schöne Stadt werden und das passt so gar nicht zum schwäbischen Selbstverständis, des sich ständig kleineralsmanistmachens. Also ich würde sogar den Bagger bezahlen :)
      Aber solange die es nichtmal schaffen diese Acht !!! spurige Strasse (vor dem Schloss) verschwinden zu lassen, was gerade wieder mal angedacht wird. Sehe ich da kein Land.
    • @Senator

      Stimmt, die Schwaben haben auch einen Hang zur Stadtverschandelung ohne Not. In einer Stadt dieser Größenordnung und insgesamt sehr niedrigen Bauten in der Innenstadt so einen Komplex zu genehmigen. sollte eigentlich strafrechtlich verfolgt werden (ohne Verjährungsmöglichkeit) :boese:
      " Dem Wahren, Schönen, Guten "
    • @Senator

      Das wußte ich gar nicht. Das macht das Vergehen natürlich noch schlimmer. Manchmal frage ich mich, ob es nur noch zwei Prozent "normale" Leute bei uns gibt.
      Wenn ich im Bauamt sitzen würde, dadurch natürlich den IST-Zustand kenne und dann kommt jemand mit so einem Vorschlag, würde ich ihn hinauspeitschen lassen. :gg:
      " Dem Wahren, Schönen, Guten "
    • "Der Münchner" schrieb:


      Ich war bisher weder in Köln noch im Ruhrgebiet. Es gibt aufgrund vieler Photos, die ich bisher gesehen habe, auch keinen Grund jemals dort hinzufahren.
      Ich war schon von Frankfurt/Main traumatisiert. Man glaubt dort gar nicht, noch in Deutschland zu sein.
      Köln hätte durch seinen Dom und seine Lage am Rhein das Potenzial, die Vorzeigemetropole im Westen Deutschlands zu sein. Aber leider wurde dieses Potenzial nicht ausgeschöpft bzw. zersört. Es ist nur noch eine Betonmeer mit Dom.


      Köln finde ich langweiliger als Frankfurt...........
    • Na, das sind doch sehr subjektive Eindrücke. Ihr müsst das schon begründen. :zwinkern:

      Ich muss Köln zugute halten, dass man hier wenigstens nach dem Krieg eine kleines Stück zusammen hängende Altstadt wieder aufgebaut hat (und zudem noch alle romanischen Kirchen). Frankfurt kommt da (bislang) vom Umfang seiner historischen Altstadt wohl nicht ganz mit. Aber die Tendenzen zeigen hier ja einen Wechsel.
    • Also hey hey hey moment mal...

      ... hier wird ja mal wieder heftigst über unsere NRW-Vorzeigestädte hergezogen ABER so schlimm ist es eigentlich gar nicht.

      Was momentan auffallend ist, ist die Tatsache, das Köln und Düsseldorf den wohl schlechtesten Umgang mit Altbauten im ges. Deutschland haben (vgl. Düsseldorfer GAP 15-Hochhaus, ex Städtebauministerium, Kölner Hauptpost oder der Gründerzeitblock zwischen Musical Dome und Rhein).

      ... aber andrerseits haben beide Städte auch ihre schönen Ecken. Düsseldorf und Köln haben beide sehr große und schöne Altbauquartiere, vor allem Köln hat noch etliche Altbauwohnungen, die im Normalfall auch weder entstuckt wurden noch Plastikfenster erhielten. Die Kölner Neustadt ist sehr sehr schöne, Teile der Altstadt (z.B. Lübecker Straße) auch. In Köln's Altstadt fällt aber auch auf, dass sehr sehr viele Altbauten hinter grellen Kachelwänden verschwunden sind, der Altbaubestand an den Ringen ist geschätzt doppelt so hoch wie man es ihnen ansieht. Und die Einzelbauwerke dieser Städte... der Kölner Dom oder die alten Gerichts- und Ministeriengebäude in Düsseldorf... beide Städte haben eine Menge Potential das leider absolut nicht genutzt wird (siehe Neubauprojekte in den jeweiligen Städten).

      Gleiches gilt für das Ruhrgebiet... doch hier im Pott zu leben... ist eigentlich ganz schön.

      Und @ Münchener: Hinfahren würde ich trotzdem mal, hier gibt es eine Menge zu sehen... von historischen Zechen, Hüttenwerken, Kokereien über Industriemuseen bis hin zu niedlichen Arbeitersiedlungen die wie kleine Altstädte anmuten oder "echte" Fachwerkstädtchen, die die Industrialisierung nicht ganz so stark mitgenommen hat und seit über hundert Jahren eher Wohnort für Besserverdienende sind. an einem Wochende ist alles eigentlich kaum zu schaffen.

      Aber Arbeit brauchen unsere schönen NRW Städte trotzdem noch.. nur hier im Forum interessieren sie irgendwie kaum jemanden... jedenfalls hab ich den Eindruck :(
      Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
      Karl Kraus (1874-1936)
    • In der Tat ist das Ruhrgebiet (sieht man von Bochum ab) besser als sein Ruf.
      Mülheim ist zwar zwischen Bahnhof und Ruhr recht hässlich. Hat aber mit Schloss Broich und der südlich davon gelegenen Altstadt immerhin noch etwas vorzuweisen.
      Eine der schönsten Städet der Gegend (ich teile sie nicht mehr dem eigentlichen Ruhrgebiet zu) ist Iserlohn. Die Gegend um den Schillerplatz ist zwar wenig attraktiv, dennoch ist Iserlohn insgesamt sehenswert.
      Selbst Städte, wie Bottrop und Herne sind nicht so hässlich, dass sie unterträglich würden.
      Das Linksrheinische Moers ist meiner Meinung nach die schönste Grossstadt Nordrhein Westfalens (Innenstadt).
    • Mmhh... Moers... alle sagen, es sei so schön, das einzige, was ich bisher von Moers gesehen habe, war das PM Nachterlebniswelt (ist übrigens ne ganz nette Disco in 'nem ehemaligen Förderturm).

      Die momentan wohl interessantesten Ruhrstädte sind Bottrop und Duisburg, da dort noch Schwerindustrie vorhanden ist. Ich kann von meinem Zimmerfenster aus die letzten beiden als Denkmal verbliebenen Hochöfen von Phönix in Dortmund sehen, tut schon irgendwie weh :weinen:

      @ Sauerländer: Köln hat vielleicht seine romanischen Kirchen wiederaufgebaut, aber längst nicht so schön wie sie vor dem Krieg waren, man musste sie ja vom schrecklichen "Historismus" befreien....
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    • Eine der schönsten Städet der Gegend (ich teile sie nicht mehr dem eigentlichen Ruhrgebiet zu) ist Iserlohn. Die Gegend um den Schillerplatz ist zwar wenig attraktiv, dennoch ist Iserlohn insgesamt sehenswert.



      Ach schön, das hier mal jemand meine Heimat lobt. Immerhin haben wir 100.000 Einwohner und im Innenstadtbereich keine einzige Bombe abgekriegt. Die Zerstörungen hat erst die Nachkriegszeit geschafft. Beispiel: Abriss der halben Altstadt (nicht zu verwechseln mit der eigentlichen innenstadt innerhalb der ehemaligen Stadtmauer) als Sanierung mit Neubau eines ekligen Hochhauses; Abriss des alten Stadtbades; das eklige Karstadtgebäude und ästhetisch am schlimmsten die Autobahnbrücke über den Seilersee (kleinster Stausee Deutschlands). Aber irgendwann werde ich euch mal ausführlicher berichten und nen paar Fotos schießen.


      @ Booni: Richtig, was du über die Kirchen sagst. Aber immerhin besser als ein Abriss oder Mahnmale wie in anderen Städten.
    • "der_Sauerländer" schrieb:

      Na, das sind doch sehr subjektive Eindrücke. Ihr müsst das schon begründen. :zwinkern:

      Ich muss Köln zugute halten, dass man hier wenigstens nach dem Krieg eine kleines Stück zusammen hängende Altstadt wieder aufgebaut hat (und zudem noch alle romanischen Kirchen). Frankfurt kommt da (bislang) vom Umfang seiner historischen Altstadt wohl nicht ganz mit. Aber die Tendenzen zeigen hier ja einen Wechsel.


      Subjektiv?
      Ich meine, Altbausubstanz im Altstädte von Frankfurt und Köln ist ziemlich selten. In beide Städten ist modernische Gebäuden dominierend.....wenn man zählt Innenstadtsbereich: gibt es geschlossene Altstadtplätzen?

      Köln
      Die kleine wiederaufgebaute Altstadt ist ja so klein und eigentlich nicht besonders beeindruckend...dann finde ich Koblenz schöner.....

      .... ich finde dass viele Westddeutsche Städte (Nordrhein-westfallen) hat nicht so viel von kunsthistorisch Bedeutung zu bieten....und wer will, kann mich im Gallerie-abeteilung versuchen zu überzeugen....vielleicht gibt es verstechte Bambergs, Regensburgs, Görlitzs, Rothenburgs im Ruhrpott.....
    • Hab noch ein mittlerweile historisches Foto vom ehemaligen Bahncasino in der Trankgasse (rechts im Bild) gefunden... wurde irgendwann um 2000 herum abgerissen für den Busparkplatz am Musical Dome...


      Quelle: http://www.cityalbum.de">www.cityalbum.de
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      Karl Kraus (1874-1936)
    • Bin heute auf der IMM Cologne gewesen, der ersten Messe in den neuen Nordhallen, die die historischen Rheinhallen ersetzen.

      So wirklich gut fand ich den Schritt aber nicht, denn man kann jetzt nicht mal eben vom Deutzer Bahnhof zur Messe sondern muss entweder lange Fußwege in Kauf nehmen oder den Shuttle-Bus nutzen. Desweiteren nahm es der Messe einiges an Flair und vor allem Übersichtlichkeit... die letztjährige IMM war auf jeden Fall deutlich besser was die ÜBersichtlichkeit anging.

      ... und dass die Nordhallen eine Wellblechaußenhülle haben und keine expressionistische Klinkerfassaden wie die alten Rheinhallen versteht sich bei Neubauten von selbst.
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