Köln

    Diese Seite verwendet Cookies. Durch die Nutzung unserer Seite erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Weitere Informationen

    Die Freischaltung für Auerbachs Keller ist jetzt möglich. Standardmäßig ist der Keller jetzt ausgeblendet.
    • Umbau der alten Bahndirektion

      Die Vivico Real Estate baut momentan wieder, diesmal am Kölner Konrad-Adenauer-Ufer.

      Der Umbau des ehemaligen Hauptgebäudes ist vorher ersteinmal auf Eis gesetzt worden, realisiert werden momentan die kleineren Projekte:

      So wird das Präsidentenpalais entkernt und dahinter und daneben ein Neubau hochgezogen:



      vivico.de">vivico.de

      Dass der Dachbereich rekonstruiert wird, der momentan noch so aussieht:

      bildindex.de">bildindex.de
      ist eine Sache. Dass die original erhaltene Rückfront wegfällt eine andere - ganz davon zu schweigen, dass das komplette Innere bis auf den Eingangsbereich und ein Treppenhaus durch Betonräume ersetzt werden, deren Haltbarkeit ja nicht besonders hoch ist
      Was davon noch übrig blieb ist hier zu sehen:
      skylines.mynetcologne.de/projekte%20005_resize.jpg
      Besonders der Glaskubus daneben und das Glasding dahinter ist weder schön noch sonstwas. Aber wenn wir Glück haben ist die Lebensdauer dieser Gebäude begrenzt.


      Und nochmal eine kurze Beleuchtung des Hauptgebäudes, wo ja vorerst nix mehr passiert:
      früher:

      heute:

      morgen?:

      Quellen:
      bildindex.de">bildindex.de
      vivico.de">vivico.de
      Also bitte... diese Glashaube muss doch wirklich nicht sein - bitte rekonstruiert das Dach!!

      Wie bewertet ihr dieses Projekt? Gibt es dazu noch mehr zu sagen?
    • Mal wieder dieser Entkernungs-Wahn. Wie in Frankfurt üblich. Sieht schlimm aus, wenn man so einen kümmerlichen Gebäuderest von hinten sieht. Ich bin immer hin und hergerissen: Einerseits denke ich an das viele, was dadurch zerstört wird (Stuckdecken, Gewölbe, Treppenhäuser etc), andererseits ist in hunderten von Fällen die "Alternative" eben leider der komplette Abriß gewesen, so daß man mit der erhaltenen Fassade irgendwie fast froh sein muß. Aber trotzdem: Vieles könnte man bestimmt auch komplett erhalten und - mit Um- und Einbauten - trotzdem für Büros oder was weiß ich nutzen.

      Die Glashaube habe ich nicht gesehen, die Website hat sich nicht geöffnet.
    • Was ich von den Neubauten und der Entkernung halte, dürfte wohl klar sein...

      Das Glasdach finde ich hingegen gar nicht Mal so schlecht. Auch in Berlin gibt es ein Paar Bespiele solcher Glasdacher, so z.B. die Berlin-Zentrale von Sat.1/Pro7

      berliner-altbauforum.de/pro/p4/projekt.html

      und die Sparkasse in der Charlottenstr., (von der ich so auf die Schnelle kein Foto finde...), die ich im Grunde recht gelungen finde.
    • Das Gebäude wird zwar entkernt aber nur von dem Grrümpel und Abfällen der Nachkriegszeuit, die wenig erhalten alten Teile sollen konserviert werden!
      Das Glasdach finde ich spitze so wie das Projekt insgesamt! Ich kann als Kölner nur hoffen dass noch mehr Bauten hier Hüte bzw wieder angemessene Hüte (dächer) wieder erhalten!
    • War das Präsidenten-Palais gar nicht komplett erhalten im Innern?

      Naja... und was das Glasdach angeht... besser als ein Flachdach, aber einerseits sieht das zumindest nachts doof aus, wenn das Gebäude oben so leuchtet und andrerseits war das oberste Stockwerk auf den Seitenflügeln früher im Dach integriert, das sollte unbedingt wieder so werden!
    • Ich war am Montag mal in Köln und hab mir die Innenstadt mal genauer angeschaut.
      Zuerst dachte ich, dass alles gar nicht so schlimm ist, denn vom Hauptbahnhof zum Dom kommt man an der Häuserzeile an der Trankgasse vorbei, mit dem Excelsior Hotel Ernst, dem Deichmannhaus und noch einem weiteren Bau, außerdem noch mehr Gründerzeitlern. Das Dom-Hotel hat zwar sein Dach nicht mehr, aber immer noch eine wunderschöne Fassade. Und Richtung Hohe Straße erscheint rechts das Stollwerckhaus, bei dem ich aber nicht weiß, ob es ein gelungener Neubau oder ein entstuckter Altbau ist.
      Doch dann der Schock, auf der Hohen Straße steht kein einziges Vorkriegshaus mehr, auf der Schildergasse nur 4, darunter allerdings auch der Kaufhof (ehemals Kaufhaus Tietz) und das Haus der Leipziger Versicherung. Karstadt ist in der Breiten Straße ebenfalls in einem altem Kaufhaus angesiedelt (Ex-Peters), Granateinschlaglöcher in der Fassade zeigen aber, dass es lang nicht mehr saniert wurde.
      Etwas besser sieht es in der Ehrenstraße aus, soweit ich weiß ist dort auch das Friesenviertel.

      Die Altstadt um das Alte Rathaus besteht ebenso aus Nachkriegsbauten wie der Rest der Stadt, das Rathaus ist sowieso ein Witz, ich frag mich wieso das überhaupt so berühmt ist, sind doch lediglich Gerichtslaube und ein entstuckter Turm erhalten.

      Schöne Bauten hingegen im Bankenviertel, die Alte Hauptpost wurde ja leider abgerissen und zu den Ringen... naja, den Hohenzollernring habe ich gesehen, da standen gerademal 3 Altbauten, diese jedoch waren wirklich richtig schön!
      Naja... Köln braucht wohl echt mal einen Altstadtverein... und eine Reko nach der anderen.

      Interessanterweise steckt in dem WDR-Funkhaus am Wallrafplatz noch das alte Hotel Monopol.. vielleicht sollte man das mal zurückumbauen....

      Wie sieht's eigentlich auf den anderen Ringstraßen aus? Auch so übel wie am Hohenzollernring?
    • köln ist tatsächlich im innenstadtbereich sehr häßlich, wobei ich sagen muss, dass mir der kaiser-willhelm-ring gut gefällt (trotz einiger neubauten), denn dieser wirkt sehr urban (hohe gebäude, viele menschen und geschäfte, bäume...)

      kennt jemand dieses weiße, hohe haus, das ein parkhaus zum kaiser-w.-ring hin hat? es sieht ein bisschen expressionistisch aus - weiß jemand was es ist? ich meine, dass es ein bürogebäude ist.
    • Köln - das Rathaus zu Köln

      Das Kölner Rathaus stammt im Kern aus vor 1350. 1393-1412 wird es durch Zukauf einiger Häuser erweitert, 1407-1414 ensteht der spätgotische Rathausturm. 1426 wird das Ensemble durch die Ratskapelle ergänzt, 1541 kommt der Löwenhof hinzu. Die berühmte Rathauslaube wird 1569-1573 gebaut. 1608-1615 entsteht der Spanische Bau. Von 1622-1878 wird der Rathausplatz durch 3 Tore geschlossen, 1869-1872 wird die Fassade zum Alten Markt höher gezont und neugestaltet.

      Im 2. Weltkrieg wurde das Rathaus fast vollkommen zerstört. Die Ruine des Rathausturms wird durch ein Betonskelett gesichert und mir Zeigelsteinen ausgefüllt. Später wird die Fassade nach historischem Vorbild neu verziert. 1956 wurde der neue Spanische Bau fertiggestellt. Das eigentliche Rathaus wurde zum Rathausplatz in alter Einheit wiederhergestellt, zum alten Markt und Marsplatz jedoch ist alles neu.

      Zuerst mal ein paar Bilder vom Rathausplatz, der heute deutlich größer ist als früher:

      Lageplan:

      Vorkriegszustand:

      1959, die Gebäude rechts des Hauptbaus wären wiederaufbaufähig gewesen:

      heute, auf dem Platz sind römische Überreste ausgegraben worden:



      Die Westfassade des Hauptbaus ist zum einem Teil noch erhalten, wenn auch mehr oder weniger vereinfacht. Dazu zählt der Saalbau, die Renaissance-Laube und der gotische Rathausturm, während die Bürobauten südlich davon neu entstanden sind. Leider sind sowohl Turm als auch Saalbau vereinfacht wiederhergestellt worden, das Turmdach hat mit seinem Vorgänger kaum noch was gemeinsam und der Wand zwischen Gerichtslaube und Turm fehlen sämtliche Fenster. Das einzige, was noch original erhalten ist, ist die Laube.

      Ansichten früher:


      Ansichten heute:




      Der Turm brannte im Krieg erst aus, wurde danach aber noch weiter zerstört. Die Innenräume wurden nach altem Vorbild wiederaufgebaut:

      Rentkammer früher:

      Rentkammer heute:

      Keller vor der Instandsetzung 1914:

      Keller heute (der einzige Raum im Turm der nicht zerstört wurde:


      Senatssaal früher:

      Senatssaal vor dem Krieg:

      Senatssaal heute (nur der Fußboden ist unhistorisch):



      Der Hansasaal im Saalbau wurde im Krieg zwar auch völlig zerstört, man rekonstruierte ihn jedoch bis auf die Decke wieder:

      Hansasaal vor dem Krieg:


      Hansasaal heute:




      Die Verbindung zwischen Hansa- und Senatssaal stellt die sog. Prophetenkammer dar, deren fensterlose Rekonstruktion äußerst dürftig ausfiel... leider hat man damals nicht den gesamten Saal wiederausgebaut. Die Tür zum Hansasaal entstammt dem ehemaligen Konferenzraum des Rathauses:

      Prophetenkammer vor der Zerstörung:


      Prophetenkammer heute:



      Östlich der Prophetenkammer schließt sich der Löwenhof an, ein Galeriehof dessen Untergeschoss auf Höhe des Alten Marktes lag während das Obergeschoss auf dem Niveau des Rathausplatzes war. Dieser Trakt wurde halbherzig und vereinfacht rekonstruiert:

      Löwenhof früher, Ansicht zum Alter Markt-Trakt:

      Ansicht zum Turm hin:

      idyllische Atmosphäre:

      Löwenhof heute:




      Nicht wiederaufgebaut wurde der Gebäudetrakt zum Alten Markt, der auch drei wichtige Räume beherbergte, den Muschelsaal und daran angrenzend Weißer Saal und Schlachtensaal. der Weiße Saal und der Muschelsaal entstanden an anderer Stelle im Stil der 50er Jahre neu. Im Krieg ebenfalls zerstört wurde die Feuerwache im Untergeschoss des Alter-Markt-Traktes.

      Marktfassade früher:


      Marktfassade heute:

      Muschelsaal früher:


      Muschelsaal heute:

      Weißer Saal früher:

      Weißer Saal heute:

      Schlachtensaal früher:



      Nun komme ich zu dem ziemlich bekannten Spanischen Bau, der im Krieg zerstört und nachher komplett modern wiederaufgebaut wurde. Meiner Meinung nach müssen zumindest die drei Trakte zum Rathausplatz und zur Portalsgasse rekonstruiert werden, der Rest darf meinetwegen bleiben:
      Spanischer Bau früher:



      Spanischer Bau neu:



      Der berühmte Sitzungssaal liegt zum Glück nicht dort, wo früher der Spanische Bau stand... eine Rekonstruktion bei gleichzeitigem Erhalt des Sitzungssaal ist also möglich!


      Und zuletzt noch etwas zur Ratskapelle, die zwar 500 Jahre standhielt, nach dem Krieg aber nicht wiederaufgebaut wurde:



      Ebenso fehlt dem Platz dieses Gebäude, das den Krieg zwar einigermaßen überlebt hat, nicht aber den Nachkriegsstädtebau:


      Alle Bilder: http://www.bildindex.de\r
      www.bildindex.de


      In meinen Augen muss in Köln mal ganz schnell was passieren, man gaukelt uns was vom historischen Rathaus vor, dabei sind in Wirklichkeit nur noch Fragmente vorhanden.

      Mein Vorschlag: Das Ganze mal publik machen, Geld und Unterstützung sammeln und dann nach und nach erst Prophetenkammer, Saalbaufassade und Turm rekonstruieren, danach sich die Fassade zum Alten Markt vornehmen, den gesametn Trakt abreißen, die alte Fassade rekonstruieren und den Rest von Kollhoff oder Patschke anpassen lassen. Dann einen Teil des Spanischen Baus abreißen und rekonstruieren während der Sitzuingssaal aus den 50ern so bleibt, er ist wirklich das einzig erhaltenswerte am S. B. (nicht schön aber halt typische 50er-Architektur, hat seine gewissen Reize).
      Danach Ratskapelle als Veranstaltungszentrum und das Nebengebäude als Verwaltungsgebäude rekonstruieren - wird sicher alles Millionen kosten aber es muss einfach sein! Genau wie Dresden dringend sein Neues Rathaus äußerlich rekonstruieren sollte.
    • Also so viel stand nach dem Krieg auch nicht mehr... weiß auch nicht wie kulturell wertvoll das Gebäude war, Köln war ja so stark zerstört gewesen dass man nicht alles, was alt und wertvoll war schnell retten konnte.
      Dennoch ist jetzt Zeit für eine Reko.

      Was soll aber das mit der Tageszeitung bringen? Man bräuchte einen Altstadtverein wie die Nürnberger Altstadtfreunde sowie einen Rekoverein für das Alte Rathaus (den brauchen wir aber auch in Dortmund).

      Vielleicht sollte man schleunigst eine APH-Gruppe gründen mit Schwerpunkten vorerst in Dortmund, Essen und Köln... da muss am meisten gemacht werden.

      ... wobei Köln ja echt massig Altbauten zu bieten hat, nur in der Masse der Stadt ist das meiste 60er-Jahre-Müll
    • In Köln wäre es übrigens auch 'na ganz schöne Sache, wenn die Grünanlagen auf dem Ebertplatz, Theodor-Heuss-Ring, Barbarossaplatz usw. wieder nach historischem Vorbild rekonstruiert werden... mit Fontänen, Teichen usw. Dann kann man sich auch der Bebauung annehmen, v.a. der Turm am Ebertplatz muss weg.
    • Hässlich, hässlicher, am hässlichsten - Köln am Rhein

      Für Kölner, oder Liebhaber dieser Stadt, ist folgender Artikel wahrscheinlich ziemlich provozierend, aber ich habe herzlich über den Artikel von H. M. Broder gelacht - allerdings kann es einem auch wieder vergehen, weil einiges, was Henryk hier schildert, wohl wahr sein dürfte.

      Hässlich, hässlicher, am hässlichsten — Köln am Rhein

      Wie hässlich Köln wirklich ist, merkt man erst, wenn man dort eine Weile nicht gewesen ist. Die Metropole der rheinischen Heiterkeit ist nämlich nicht nur hässlich, sie ist dynamisch hässlich. Das heißt, sie wird immer hässlicher. Eine Zumutung für das Auge, ein paar Straßen in Lindenthal und die Gegend rund um den Volksgarten mal ausgenommen.

      Und es wird fleißig daran gearbeitet, die Hässlichkeit zu konservieren. Als ich Anfang der 8oer aus Köln weg ging, wurde der Übergang von der Domplatte zum Bahnhof gerade umgebaut. Er wird immer noch umgebaut, 25 Jahre später hat sich nichts geändert, nur dass die Baustelle größer wurde. Das heißt, es hat sich doch was geändert. Die Reibekuchen-Bude, die auf dem Bahnhofsvorplatz stand und den Duft von altem Bratöl verströmte, ist verschwunden. Immerhin. Und die Ladenpassage, die im Bahnhof eingerichtet wurde, heißt »Colonaden«, ein subtiles Wortspiel, das auf »Cologne« basiert. Ebenso gut könnte man einen Flohmarkt in Gummersbach »Guggenheim« nennen.
      Zwischen dem Rudolfplatz und dem Friesenplatz ist eine Flaniermeile entstanden, mit neuen Geschäften, Cafés und allerlei Outlets, sozusagen die Via Veneto der Domstadt. Da tobt das Leben auf etwa einem Kilometer, und wer echt was erleben will, geht vom Rudolfplatz zum Friesenplatz auf der einen Seite und vom Friesenplatz zum Rudolfplatz auf der anderen Seite zurück.

      Früher hat mich die Gegend rund um den Eigelstein angezogen, was vor allem an einem Antiquariat lag, in das wir in der großen Pause rannten, um uns in einem Buch von van de Velde (»Die Ehe«) schematische Darstellungen der weiblichen Sexualorgane anzugucken. War das aufregend! Dann rannten wir in die Schule zurück, und wenn die Lehrerin die Klasse betrat, grinsten wir uns wissend zu. Obwohl wir uns kaum vorstellen konnten, dass die BDM-Matrone mit dem Dutt auf dem Kopf und dem Kernseifen-Aroma um sich herum auch so was hatte.

      Jetzt habe ich zufällig in einem Hotel gleich um die Ecke vom Eigelstein gewohnt. Das Antiquariat gibt es immer noch, alles übrige auch. Nur: Jedes Dorf in Ostanatolien ist aufgeräumter, sauberer, anziehender.

      Das muss man wirklich können, eine Gegend dermaßen verkommen zu lassen. Und dann die Schildergasse und die Hohe Straße, die Kärntner Straße und die Kaufinger Straße der Kölner! Man müsste sie nur in in die »Straße der deutsch-sowjetischen Freundschaft« umbenennen und kleine Schilder aufstellen: »So hat es in Halle und Erfurt in den 7oer und 8oer Jahren ausgesehen.« Köln ist heute, vom Dom abgesehen, die Replika einer DDR-Stadt vor der Wende. Traurige Gestalten schleichen über holperige Straßen, schauen einen müde und flehend an: »Holt uns hier raus!« Viele halten sich an einer Bierflasche fest, die sie längst geleert haben, das Flaschenpfand ist ihr einziges Kapital. Sie wissen: Den Überlebenden des Tsunami in Indonesien geht es inzwischen, dank der internationalen Hilfe, besser als es ihnen jemals gehen wird.

      Dennoch ist Köln besser als sein Ruf. Es heißt ja, dass man in einem normalen Kölner Café nicht bedient wird, wenn man nicht schwul ist und/oder Kölsch spricht. Das zumindest stimmt nicht. Bei Kamps und bei Merzenich bekommt jeder einen Streuselkuchen, wenn er nur den Zeigefinger ausstreckt und »dat da!« sagt. Eine Bar am Rudolfplatz heißt sogar »Zur wilden Muschi« und wird sicher nicht von Katzenliebhabern besucht. Leider war sie um 12 Uhr mittags noch zu, denn das Kölner Nachtleben fängt erst um 15 Uhr an. Aber wenn ich das nächste Mal in Köln bin, schau ich mir die wilde Muschi mal aus der Nähe an. Wie damals die Zeichnungen in dem Antiquariat am Eigelstein. Wird das aufregend!

      HMB, Bln, 28.4.2oo5

      Copyright © 2005 Henryk M. Broder
      Quelle: http://www.henryk-broder.de/tagebuch/koeln.html\r
      www.henryk-broder.de/tagebuch/koeln.html
    • Habe mir auch mal aktuelle Bilder von Köln auf city skylines angesehen. Also, wenn nochmal jemand bezüglich Rekos von Disneyland quatscht, dann sollte man ihm diesen Link zusenden, denn das ist aktuelles Disneyland in Köln:

      http://www.city-skylines.de/bauwerke/imagepages/image22.htm\r
      www.city-skylines.de/bauwerke/im ... mage22.htm
      " Dem Wahren, Schönen, Guten "
    • @Johan
      Ich war bisher weder in Köln noch im Ruhrgebiet. Es gibt aufgrund vieler Photos, die ich bisher gesehen habe, auch keinen Grund jemals dort hinzufahren.
      Ich war schon von Frankfurt/Main traumatisiert. Man glaubt dort gar nicht, noch in Deutschland zu sein.
      Köln hätte durch seinen Dom und seine Lage am Rhein das Potenzial, die Vorzeigemetropole im Westen Deutschlands zu sein. Aber leider wurde dieses Potenzial nicht ausgeschöpft bzw. zersört. Es ist nur noch eine Betonmeer mit Dom.
      " Dem Wahren, Schönen, Guten "
    • Wobei mir Köln noch besser als Düsseldorf gefällt - abgesehen von 1 bis 2 schönen alten Straßenzügen ist Düsseldorf ja eher noch schlimmer als Köln.

      Ich bin vor 2 Jahren zu Fuß vom Hauptbahnhof in die Innenstadt gegangen und von dort aus weiter in die sogenannte "Düsseldorfer Altstadt", die aus lauter kleinen angegammelten Häuschen aus den fünfziger Jahren zu bestehen scheint. Daneben der Betonbunker des Kommödchens und von irgendeinem Museum. Noch gruseliger ist nur die Platzierung des ehemaligen Mannesmann-Hochhauses unmittelbar zwischen zwei erhaltenen Altbauten... was soll denn das für "Stadtplanung" sein?
    • @GanskeStortSett

      Ja, das Mannesmann-HH sehe ich immer in den Nachrichten wegen dem Prozeß. Das regt mich jedesmal auf, wenn dieser Block zwischen den beiden Altbauten auf dem Bildschirm auftaucht. :weinen:

      Freunde von mir haben mir vor jahren mal ganz begeistert die Altstadt von Hannover zeigen wollen. Als ich dann vor den kümmerlichen zwei straßen mit T-Kreuzung stand, konnte ich es nicht fassen. Das haben die wirklich als ihre "Altstadt" bezeichnet.
      Deutschland, was ist nur mit Dir geschehen?
      " Dem Wahren, Schönen, Guten "