Lauingen (Donau) (Galerie)

    • Lauingen (Donau)

      Teil 10 Burgstraße, Schwanenstraße, Schulstraße (zentrale Altstadt)

      Rechtwinklig von der Herzog-Georg-Straße zur Schlossstraße abzweigende Nebensträßchen

      M153

      Schulstraße 19

      M154

      Schulstraße 20

      M155

      Schulstraße 25, mit besonders weit vorkragenden Obergeschossen (links die eingerüstete Nr. 26)

      M156

      Schulstraße 26, 25

      M157

      Schulstraße 26, frisch renoviert
    • Lauingen (Donau)

      Der Schimmelturm ist schon einzigartig, durch die Renovierung dieses Jahr glänzt er jetzt auch wieder. Ähnlich beeindruckt mich immer wieder das Bayertor in Landsberg/Lech.

      Teil 11 Kath. Stadtpfarrkirche Sankt Martin

      vom Schimmelturm:

      M078

      im SW am Rande der Altstadt gelegen, der Turm 56m hoch

      „Die Hallenkirche aus der Nachfolge Burkhard Engelbergs, 1515-21 erbaut, steht am Ende der Reihe spätgotischer Hallenkirchen in Süddeutschland, die Standes- und Selbstbewusstsein des städtischen Bürgertums repräsentieren“ (Dehio Schwaben und auch anderswo).

      M162


      Die Kirche 62m lang, ungewöhnlich die drei nahe zu gleich breiten Schiffe (Gesamtbreite 22m), die in drei gleichartige kurze Apsiden enden, unterteilt von sehr schlanken Pfeilern, die Höhe ebenfalls 22m. Etwas Ähnlichkeit hat die Augsburger Dominikanerkirche (1513-15 erbaut), die als eine der frühesten Schöpfungen der Renaissance auf dt. Boden gilt.

      M163


      M164


      Die Martinskirche geprägt von 6maligem Glaubenswechsel im 16. / 17. Jh.: Weihe 1522, 1542 trat Herzog Ottheinrich von Pfalz-Neuburg zum evang. Glauben über, 1546 Belagerung durch Kaiser Karl V., anschließend wieder katholisch, nach dem Passauer Vertrag 1552 wieder zu Neuburg und damit evang., nachfolgend Vernichtung der Innenausstattung, 1613 mit Herzog Wolfgang Wilhelm von Pfalz-Neuburg wieder katholisch, 1632 mit dem Einzug der Schweden wieder evang., bereits 1634 nach dem Abzug und der Übernahme durch die kaiserlichen Heere wieder katholisch. Dabei blieb es bis heute.

      M165


      M166


      M167

      bemerkenswert die Kanzel...

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    • Lauingen (Donau)

      M175

      immer wieder faszinierend die Vielfalt spätgotischer Netzgewölbe...

      M176


      M177

      an den Wänden im W Adam, zwischen der Orgel der Baum der Erkenntnis und Eva (hier verdeckt)

      M178


      M179

      unter der Westempore seit 1880 das Hochgrab der Herzogin von Zweibrücken und Pfalzgräfin von Simmern, Elisabeth von Hessen, gest. 1563, ursprünglich im Chor, Rotmarmorsarkophag auf 4 Löwen, an den Seiten die Wappen von Württemberg und Stolberg-Wernigerode.

      M180


      M181
    • Lauingen (Donau)

      Teil 12 Zenettistraße

      M182

      Zenettistraße 7, 8, 9
      Die Nr. 8 ein ehem. Ackerbürgerhaus (16./17. Jh.)

      M183

      Zenettistraße 7, ein weiteres unter Denkmalschutz stehendes und in jüngster Zeit zusammengefallenes Wohnhaus aus dem 16./17. Jh.

      M184

      Zenettistraße mit Stadtpfarrkirche, links die Nr. 32, rechts angeschnitten die zugewachsene Fassade von Nr. 9

      M185

      Zenettistraße 32, eines der bedeutenderen Bürgerhäuser der Stadt, ähnlich der ehem. Synagoge in der Hirschstraße, 16./17. Jh., mit stark vorkragenden Giebelgeschossen, offensichtlich leer stehend, die Schwalben freut´s

      M186


      M187


      offensichtliche Abgänge seit 1985 die beiden denkmalgeschützten Häuser Zenettistraße 28 und 29

      M188

      Zenettistraße mit Stadtpfarrkirche

      M189

      Zenettistraße, die beiden stark überhängenden und an MM erinnernden die Nr. 34a und b sowie 35 aus dem 16. / 17. Jh.., beide in erfreulichem Zustand

      M190

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    • Stadtvogteistraße 5

      Markus schrieb:


      offensichtlich abgebrochen, Text aus dem o.g. Buch: "Bürgerhaus, Giebelhaus, mit vorkragendem Obergeschoß, 17. Jh.; Stadel, Fachwerk mit Flechtwerk-Ausfachungen, wohl 17. Jh."
      gerade dieses Haus hatte ich mir jüngst angemerkt, wollte ich mir bei einem nächsten Besuch unbedingt anschauen...

      Der Neubau ist auf dem Bild M 051 zu sehen.
      Und hier: Lauingen (Donau) - Google Maps


      Unteres Brunnental 43

      Markus schrieb:


      die Mauerfarb (Unteres Brunnental 43) im Sommer 1978 wegen Baufälligkeit abgebrochen, der tadellose an den Vorgänger orientierte Neubau von 1983


      Der Neubau:

      Bild 3572


      Bild 3574



      generell

      zwei Bilder vom 13. Juni 1982:

      All sizes | 0060-36 | Flickr - Photo Sharing!
      Ich denke, man kann anhand der Oberflächengestaltung der Herzog-Georg-Straße ermessen, welchen Charakter die B 16 inmitten der historischen Altstadt gehabt hat.

      All sizes | 0060-16 | Flickr - Photo Sharing!
      Inmitten dieses Bildes erscheint das Haus Herzog-Georg-Straße 86. Davor die Baulücke, wo wenig später der sich gut einfügende Neubau Herzog-Georg-Straße 84 (anstelle dreier Häuser - 83, 84 u. 85) gebaut wurde. Nahe dem linken Bildrand Stadtvogteistraße 5 (mit der schwarz erscheinenden Aufzugsluke im Speicher).
    • Die Herzog-Georg-Straße ist ein sehr schönes Beispiel für einen geometrisch geschwungenen mittelalterlichen Straßenmarkt. Die Inspiration für den Schimmelturm könnte, wie die für den Augsburger Perlachturm, von jenseits der Alpen stammen. Man denke an die Stadttürme der norditalienischen Städte wie den Torrazzo in Cremona.

      Die Stadtkirche St. Martin zeigt die für die spätgotik typische Vereinheitlichung des Raumes und der Kubatur auf. Vorbilder für solche Bauten könnten auch italienische Renaissancebauten wie St. Andrea in Mantua gewesen sein.
      Favorevole alla ricostruzione completa come era e dove era.
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      I bambini sanno che solo sbagliando s,impara.
    • Lauingen (Donau)

      Teil 13 Hirsch- und Schrannenstraße (zentrale Altstadt)

      Beide Straßenzüge die Herzog-Georg-Straße mit der Schlossstraße verbindend

      Auf der Südseite der Hirschstraße das Seelhaus (Nr. 19), vgl. Zenettistraße 32:

      M195




      M196


      M197


      M198

      Hirschstraße 5, 16./17. Jh., 3-fach vorkragend

      M199

      Hirschstraße 14

      M200

      Schrannenstraße 11 und 12, offenbar nicht unter Denkmalschutz, an der Stelle der beiden einstmals geschützten Ackerbürgerhäuser Nr. 8. und 9 aus dem 17. Jh. gähnt heute ein Platz.

      M201

      Schrannenstraße 21, ein umgebauter Fabrikbau des 19. Jh.

      Nochmals die beiden vortrefflich instand gesetzten Bürgerhäuser Schulstraße 26 und 25 aus dem 17. Jh.:
      M202


      M203


      Hoffentlich folgen noch einige derzeitige „Sorgenkinder“ diesen beiden positiven Beispielen.
    • Lauingen (Donau)

      Teil 14 Ehem. Herzogsschloss

      M204

      ein erhaltener Mauerrest zwischen Stadtpfarrkirche und Schloss (Oberer Wall)

      M205

      Das ehem. Herzogsschloss, 1474 bis 1482 unter den Herzögen Ludwig IX. und Georg dem Reichen von Bayern-Landshut erbaut, ab 1505 zweite Residenz der Herzöge von Pfalz-Neuburg (später Pfalz-Sulzbach, 1777 zu Bayern), 1707 Umbau zur Brauerei, ab 1716 Salzmagazin und Getreidekasten, im 18./19. Jh. Verfall, um 1890 und nach 1951 weitgehend erneuert, heute Pflegezentrum (Elisabethenstiftung).

      M206

      von der einstigen Pracht des an der Südspitze der Altstadt gelegenen Schlosses zeugt noch der Hauptturm und der westseitige Zinnengiebel

      M207


      M208

      unterhalb des Schlosses unweit der Donau das Fischgut Schlossmühle (Oberer Wall 10)

      M209
    • Lauingen (Donau)

      M210

      Ein heisser Spätsommertag, ganz ohne Wolken mit gnadenlos herabbrennender Sonne, eigentlich mehr zum Baden als zum Stadtanschauen geeignet, kommt auch glaub ich bei den Bildern zum Ausdruck. Und durschtig machend noch dazu, da kommt ein Biergarten grad recht...:

      M211


      Aber dafür war keine Zeit... (zwei andere schwäbische Städtchen warteten ja noch auf einen erschtmaligen Besuch, davon folgen vstl selbstverständlich auch Bilder)

      M212


      Zum Schluss für heute nacht noch ein besonders lieb und drollig dreinschauendes Lauinger Duckantal:
      M213


      Weiter gehts dann mit dem Oberen Brunnental
    • Lauingen (Donau)

      Teil 15 Oberes Brunnental

      Lauingens Unterstadt, zur Donau hin und beiderseits des Spitals gelegen, ist das Obere und Untere Brunnental. Ländlich wirkende Viertel mit einigen +/- durchwegs ehem. Ackerbürgerhäusern, z.t. noch in das 17. Jh. zurückreichend, zumeist aber spürbar erneuert.
      Das Obere Brunnental, auch Wasserschapfe genannt, wurde in den letzten Jahren saniert, durch ein paar Gassen fließen Bächle a la Freiburg.

      M218


      M219

      die höheren Rückseiten der Häuser Oberes Brunnental 10/11 und 9b

      M220


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    • Lauingen (Donau)

      Teil 16 Schlossstraße / Oberes Brunnental

      M235

      Blick von der Schlossstraße in das Obere Brunnental und zum Mauerturm Gißübel

      M236

      Abzweigung beim Schloss, oben Schlossstraße, runter geht es ins Brunnental, rechts die Vorderseite des bereits rückseitig gezeigten Hauses Oberes Brunnental 9 b

      M237

      weiterer Verlauf der Schlossstraße, rechts unterhalb Oberes Brunnental 7, links zweigt die Schwanenstraße ab

      M238


      M239

      Schlossstraße Rtg. NO, wieder mit dem Turm der Spitalkirche dahinter, rechts die Nr. 33
      Diese Häuser, zur Straße hin recht einfache, durchwegs zweistöckige Giebelhäuser, im Kern 17. Jh., bilden auf der ostseitigen Rückseite die nachfolgende gewaltige mittelalterliche Kulisse, eines meiner absoluten bayrisch-schwäbischen Lieblingsmotive.
    • Lauingen (Donau)

      M240

      die Häuser sitzen auf einem Teilstück der Stadtmauer aus dem 12./13. Jh. auf, links Schlossstraße 33

      M241


      M242


      die Aufnahmen von 3 verschiedenen Tagen im Juni 2009, August und September 2011

      M243


      M244


      M245

      Schlossstraße Richtung Schloss, links vorkragend die Nr. 37

      M246

      auch hier wieder der Turm der Spitalkirche im Hintergrund

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