TV-Tips

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    • Heute abend (Samstag, 30.04.) um 23.05 in 3sat: Menschen bei Maischberger. Ich weiß nicht mehr den genauen Titel, aber es geht wohl darum, ob Deutsche nationalstolz sein dürfen... unter den Gästen sind auch Peter Scholl-Latour und Arnulf Bahring.

      Ich weiß, das hat nichts mit Architektur in erste Linie zu tun, aber da in diesem Forum auch Themenkomplexe wie Identität/Traditionsbewusstsein/gestörtes Verhältnis zum eigenen Land diskutiert wurden, passt es ja irgendwie schon. Einige werden's vielleicht schon gesehen haben, denn die Erstaustrahlung war am Dienstag in der ARD.

      Dazu passend kommte HEUTE in der ARD um 20.15 eine Sendung mit dem Titel "Typisch Deutsch". Mal schauen, was das ist...
      http://www.menschenrechtsfundamentalisten.de
    • Ei, was schreibst du auch für brisante Sachen.. :zwinkern:

      Aber jetzt ernsthaft: Ich habe deinen Beitrag nicht gelesen, kann das also nicht beurteilen. Bisher war ich aber meistens mit der Lösch-Politik in diesem Forum zufrieden.

      Aber ich habe die Sendung am Dienstag noch nicht gesehen, also bin ich mal gespannt auf nachher...
      http://www.menschenrechtsfundamentalisten.de
    • Mal ein Anti-TV Tip...

      Habe eben gerade die letzten Minuten von "Im Palais - Zu Gast bei Michael Naumann" auf Phoenix gesehen. Am Anfang dachte ich noch, das Ganze sei als Satire auf intellektuelles Dummgeschwafel angelegt, aber dann merkte ich, dass das ernst gemeint ist!

      Ich glaube, irgend wann heute nach wird es wiederholt... wer aus irgendeinem Grund heute lange aufbleibt, kann es sich ja mal anschauen.
      http://www.menschenrechtsfundamentalisten.de
    • Meinst du damit die Sendung, in der u.a. auch Matthias Horx zu Gast war?
      Von ihm halte ich persönlich sehr viel, es gibt auch eine Internetseite mit einer Menge Texten von ihm sowie diverse Bücher - Er ist eben nicht einer der Kulturpessismisten, die uns jede Woche den Weltuntergang prophezeien und zeigt auf, wie viel besser doch die Welt in den letzten hundert Jahren geworden ist.

      Was die Architektur betrifft, sind wir allerdings längst hinter alte Zeiten zurückgefallen, doch das ist nicht das, war machbar ist, sondern was von einigen wenigen politisch gewünscht wird.
    • So, nun ist der erste Teil rum. Man hat doch tatsächlich vergessen, die Plattenbauten am Neustädter Markt wegzuretuschieren! Beim Gang über die Augustusbrücke waren sie noch deutlich zu sehen. Außer Archivaufnahmen hat man im Teil 1 noch nicht viel von "alten Dresden" sehen können (war aber auch nicht anders zu erwarten). Nett immerhin das Dinglingerhaus gegen Ende schon mal zu sehen. Für eine deutsche TV-Produktion ganz passabel, aber im internationalen Vergleich doch nur Durchschnitt: die Computereffekte. Bin schon sehr gespannt, wie man im zweiten Teil den Feuersturm umsetzen wird.
    • Na ja, im großen und ganzen war der erste Teil ja ganz o.k.

      Ich frage mich nur, welcher Teufel die Macher geritten hat, diese dümmlich-kitschige Liebes-Schmonzette zwischen einem britischen Bomberpiloten und einer deutschen Krankenschwester da drüber triefen zu lassen. Wahrscheinlich gibt's dann demnächst in einem Film über die Verbrechen der Waffen-SS in Lidice, Oradour oder Marzabotto auch eine Liebes-Schmonzette zwischen dem edlen, gutaussehenden SS-Mann von Nebenan, der tragischerweise nur seine Befehle ausführt, und einer der Dorfbewohnerinnen.

      Schade, hätte man diesen Käse weggelassen, wär's ein richtig guter historischer Film geworden.
      (à propos: kann mir mal irgendjemand erklären, wie ein Bomberpilot, der westlich von Magdeburg abgeschossen wurde, nach Dresden kommt???)
    • "Philon" schrieb:


      (à propos: kann mir mal irgendjemand erklären, wie ein Bomberpilot, der westlich von Magdeburg abgeschossen wurde, nach Dresden kommt???)


      Hab ich mich auch gefragt. Scheinbar ist er aber mit dem Zug nach DD gekommen, denn er tauchte ja am Neustädter Bahnhof auf. Andererseits wurde ja der kleine Junge ins Krankenhaus in DD eingeliefert also muss der Pilot nahe Dresden abgeschossen worden sein. Nunja, und diese Liebesgeschichten scheinen ja seit Titanic in Mode gekommen zu sein. Cameron meinte seinerzeit, er habe die Liebesgeschichte eingebaut, damit mehr Frauen ins Kino gehen. 8)
    • "Philon" schrieb:

      Ich hab' gerade mal ins zdf-Forum geschaut, da tobt gerade ein richtiger Protest-Sturm gegen diese Schnulzen-Geschichte, nach dem Motto "Zumutung", "Rosamunde Pilcher im Feuersturm", "Schlag ins Gesicht der Opfer", "Guido-Knoppisierung der Geschichte" usw.

      Der Schuß ist für's zdf wohl nach hinten losgegangen.


      Ich seh das auch so: Hätte besser heißen sollen "Verliebt in Dresden"- die neue Telenovela!
      Bin sehr enttäuscht, da diese lauwarme Brühe in keinster Weise das wirkliche Kriegsgeschehen wiederspiegelt.
      Das mit Magdeburg und Dresden war für mich auch an den Haaren herbeigezogen. Auch lachhaft, dass die Beiden auf die Laterne der Frauenkirche flüchten, wie bei Räuber-und-Gendarm, und wo sie ihm Dresden erklärt: Da der Zwinger, daneben die Hofkirche unter uns das Johanneum (bis dahin richtig) und da Sarrasani -- dingdong-- dazu hätte sie sich aber etwas mehr nach rechts drehen müssen :zwinkern:
      Außerdem war der Neumarkt um ein vielfaches belebter, gerade weil so viele Flüchtlinge in der Stadt waren.
      Positiv fand ich, dass sie den alten Hechtwagen nochmal fahren liesen :D
    • @Wissmut

      Na ja, Politikforum halt.
      Interessant fand ich aber den Hinweis, daß die Dresdner im Kino eine Wochenschau aus der Zeit der Invasion in der Normandie, also vom Sommer 1944, angesehen haben. Hatte ich gestern abend beim Sehen gar nicht registriert.
      Das reiht sich nur ein in eine ganze Reihe von historischen und logischen Fehlern in diesem Film. Haben die historischen Berater da so gepennt wie ich gestern abend??? So was Schlampiges hab' ich jedenfalls noch selten gesehen.
    • Meine Güte, diese ganzen Filmfehler hatte waren mir gar nicht aufgefallen - so viele schon im ersten Teil, das ist relativ peinlich...

      Was ich seltsam fand:

      1) Die Krankenschwester ist gerade mit knapper Not dem Erschießungskommando entkommen - dabei hätte sie sich vor Todesangst eigentlich in in ihren Schwesternkittel machen müssen oder zumindest einen Schock erlitten haben - aber kurz darauf ist sie schon wieder locker genug, um mit dem Engländer in die Kiste zu steigen (verdient hätte das eigentlich eher ihr Verlobter, der ihr das Leben gerettet hat), dabei weiß sie nicht noch nicht mal, wer er ist, kennt noch nicht mal seinen Namen!

      2) Der Pilot hält erstmal umfassend die Klappe (soweit logisch, weil er sich sonst verraten würde), dann redet er plötzlich deutsch, und Anna entlarvt ihn schon nach einem Satz als "Spion", obwohl er akzentfrei deutsch spricht. Und wieso er das kann, wird auch nicht verraten (oder habe ich da etwas verpaßt?.

      Zur Liebesgeschichte:

      Geht eben nicht mehr ohne heutzutage, und grundsätzlich finde ich das auch nicht so tragisch, wenn ansonsten alles historisch korrekt ist (wie bei "Titanic" beispielsweise, wo beinahe jede einzelne Szene, die nichts mit Leo & Kate zu tun hat, durch Zeitzeugen belegt war) - aber ist hier eben leider nicht der Fall.

      Auch lachhaft, dass die Beiden auf die Laterne der Frauenkirche flüchten, wie bei Räuber-und-Gendarm,

      Vor allem ein ziemlich dämliches Versteck: Hätten die beiden Nazi-Schergen, die man unten davonziehen sieht einmal nach oben geschaut und das Turtelpärchen gesehen, hätten die beiden in der Falle gesessen (es sei denn sie wären die Kuppel runtergerutscht...?).

      Heute abend kommt schon die nächste Ungereimtheit: Am Tag danach werden die Überlebenden im Schutt wühlen, dabei war das tagelang wegen der Glut völlig unmöglich...

      Ganz passabel gemacht fand ich die Mischung aus echten Bauwerken und Kulissen. Hätte man den Film erst dieses Jahr gedreht, hätte man Quartier I und II mitverwenden können. Wahrscheinlich hätten sie dann auch noch das Hotel de Saxe schön groß in Szene gesetzt - und den nächsten Filmfehler fabriziert... :zwinkern: