Landsberg am Lech

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    • Landsberg am Lech



      Hauptplatz, Umgestaltung

      In letzter Zeit hat es die Frage nach einer Umgestaltung des Hauptplatzes gegeben. Nun wurde für die Umgestaltung am letzten Sonntag durch einen Bürgerentscheid "grünes Licht gegeben":

      Aktuelles - Hauptplatz Landsberg

      Es geht insbesondere um eine Verkehrsberuhigung. Bis Mitte der 70er-Jahre rollte der ganze Verkehr auf der B 12 von München an den Bodensee hier durch. Dann kam die Autobahn. Aber wieder sind wir soweit, dass die Altstadt wie zweigeteilt ist: diesseits und jenseits der Straße. Denn der Verkehr ist immer noch enorm. Kernfrage bei der Neugestaltung war, ob der Verkehr weiterhin im Westen und Norden des Platzes geführt werden soll oder an der gekrümmten Ostseite. Das letztere wird nun kommen. Das wird u. a. bedeuten, dass der Bereich direkt vor dem Alten Rathaus zur Fußgängerzone kommen wird. Andererseits aber - und deswegen ist es für mich so schwer nachvollziehbar, dass diese Lösung funktionieren soll - bedeutet der Verkehr an der Ostseite, dass es am Schmalzturm eine Haarnadelkurve gibt, die weit und breit ihresgleichen sucht. Wie das funktionieren soll, ist mir schleierhaft. Und außerdem bin ich sowieso dagegen, weil der Verkehr schon immer im Westen und Norden entlanglief.

      Übrigens besitzt Landsberg auch das Gegenteil einer Haarnadelkurve: hier ist der größte Kreisverkehr Deutschlands, an dem jahrelang gebaut wurde. Wer ihn ganz befährt, legt 1037 m zurück, also über einen 1 Kilometer. Gerade weil ich diesen und den annähernd gleich großen in Kaufbeuren kenne, lächle ich immer mitleidig, wenn manche Leute meinen, sie würden einen großen Kreisverkehr kennen. Und dann kommen sie mit Winzigdingern, bei denen man schon beim Einfahren in den Kreisverkehr die Ausfahrt sieht. Auch der Audi-Ring in Ingolstadt ist dagegen eine Lachnummer, aber saumäßig gefährlich.

      Deutscher Meister unter den Kreiseln - Nachrichten Landsberg - Augsburger Allgemeine
    • Ein weltfremdes Bild präsentiert uns die ADAC-Zeitschrift "Motorwelt" in ihrer aktuellen Ausgabe Nr. 8 von 2011 auf Seite 28: Dort fahren zwei Radfahrer gemütlich und leicht versetzt den Hauptplatz bergauf.

      1. geht's hier ordentlich bergauf,
      2. gibt's hier Granitpflaster und
      3. geht hier ein mordsmäßiger Verkehr durch

      und deshalb sollten die beiden Radfahrer nach dem Neuen Rathaus an der Neuen Bergstraße mal kurz überprüfen, ob sie noch am Leben sind.

      Ich würde ja niemals freiwillig auf dieser Straße mit dem Rad fahren. Will ja schließlich noch länger leben. Die Realität zeigt mein Bild im vorhergehenden Beitrag.
    • Der Marienbrunnen am Landsberger Hauptplatz wird saniert.

      Den Schäden an den Wangen will man zuleibe rücken, die Fugen neu abdichten, den 20 Zentimeter starken Estrich für die Bodenplatte komplett erneuern, die Zu- und Abläufe austauschen, die zwei Stufen in ein neues Mörtelbett legen und die Beleuchtung austauschen – künftig wird mit LED angestrahlt. Wenn die Brunnenwände dann mit einer „Mikropartikel-Reinigung“ behandelt worden sind, sollen sie versiegelt werden.

      kreisbote.de/lokales/landsberg…che-arbeiten-2929200.html
      In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

      Hätt' ich Venedigs Macht und Augsburgs Pracht, Nürnberger Witz und Straßburger G'schütz und Ulmer Geld, so wär ich der Reichste in der Welt.