St. Ansgarii zu Bremen (1243-1944)

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      Heinzer schrieb:

      Zu wünschen wäre es uns ja, dass da auch Zech hintersteht und man ihn davon überzeugen könnte, nicht sofort zu handeln, sondern die Idee der Rekonstruktion langsam reifen zu lassen.
      Lieber Heinzer, das ist genau der Punkt. Wie können wir das erreichen ?

      In Bremen herrscht ein Klima, das den Gedanken an Rekonstruktionen als Spinnerei und Traumtänzerei abtut. Der Hinweis auf die gelungenen Beispiele andernorts, wird allzu oft mit dem (Schein-)Argument entkräftet: 'Ja, Bremen ist aber nicht Dresden und St.Ansgarii -bei aller stadthistorischen Relevanz - ist nicht mit der Frauenkirche vergleichbar'. Und damit ist dann für die Meisten das Thema schon wieder erledigt. Diesen Kleinmut, dieses die Stadt letztendlich immer häßlicher machende Phlegma gilt es zu überwinden !
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      Ich denke, dass eine gute Basis zunächst die formelle Bildung eines Ortsverbandes wäre. Man könnte dies idealerweise mit einem Facebook-Auftritt verbinden. Die Initiative zum Wiederaufbau der Essener Altstadt hat auf diese Weise großartige Fortschritte gemacht.
      Diese Seite hätte den Vorteil, dass beispielsweise Ansichten des Gebäudes einem breiteren Publikum zugänglich wären. In unser Forum ist der Anteil zufälliger Besuche ja sicherlich eher gering.
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      Zur Ansichtskarte: Der Blick geht vom Lloydturm nach Westen und nicht nach Osten, wie auf der Karte vermerkt.

      Zur Rekonstruktion der Kirche: Es gab doch ein wenig Raunen und Rauschen, das es sogar in die lokalen Blätter gebracht hatte, alles von Ihnen verlinkt. Besagter Nils Huschke wollte einen Verein gründen, dem ich sofort beigetreten wäre, es muss durchaus auch im Bremer Bürgertum Leute geben, die dieser Idee positiv gegenüberstehen.

      Ich bin in Bezug auf das "alte Geld" in der Stadt wirklich überhaupt nicht vernetzt und auch vom Typ her nicht der klassische Networker, so dass mir schlicht die Anknüpfungspunkte für so etwas fehlen. Es gibt hier ja immernoch ein recht traditionell eingestelltes und durchaus einflussreiches Bürgertum, bisweilen "Kaufmannsadel" genannt, das eine solche Idee zumindest in Bezug auf Einfluss und Planungskosten sicherlich anstoßen könnte. Man müsste sicherlich über kurz oder lang irgendeine Partei mit dieser Idee infizieren, entweder die CDU oder die FDP(?), um das ganze dann überhaupt mal aus der Nische herauszubekommen. V.a. aber bedürfte es der Vernetzung der Personen, die sich zu diesem Thema (auch in wohlwollenden Leserbriefen z.B.) überhaupt mal geäußert haben und jemanden, der mutig voranschreitet. Bin mir sicher, da kommt einiges an Resonanz, gerade im Moment, wo allen klar ist, dass in der Innenstadt große Veränderungen anstehen.

      Ich würde eine solche Vereinsgründung aber auf jeden Fall mittragen und mich auch einbringen, wenngleich das mit kleinen Kindern und einem Vollzeitjob sicherlich zeitlich begrenzt wäre. Was ist denn mit Frank Hethey von der Seite bremen-history.de? Der macht ja auch einen sehr engagierten Eindruck in diesem Thema, vielleicht noch nicht zwingend bei Rekos aber zumindest, um das Thema "Bremer Altstadt vor dem Krieg" überhaupt mal einer interessierten Öffentlichkeit nahezubringen, hat er mit seiner sehr informativen und extrem aufwändig und gut gestalteten Seite Großes geleistet.

      Alles in allem rückt aus meiner Sicht der Moment näher, wo etwas passieren muss, so oder so. Und ich glaube, dass es in der Stadt durchaus die bürgerliche und finanzielle Substanz gibt, so ein Ding zu wuppen. Es muss nur jemand starten!
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      Werbe-Artikel für den Wiederaufbau ?

      Das oben im Beitrag Nr. 212 vorgestellte digitale 3-D Modell der Kirche, ist nun an der Universität Bremen in verschiedenen Größen und Farben ausgedruckt worden.

      Wie ich finde hat das Ergebnis durchaus das Potential, analog zu den bei anderen Reko-Projekten verkauften 'Bausteinen', als popularisierender Werbeträger für den Wiederaufbau zu dienen. Und wer es nicht so mit knalligem Schwarz oder Rot hat, der könnte dann eine etwas teurere, weißgrundierte, originalgetreu bemalte Version erwerben.

      Aber unabhängig von derartiger zukünftigen Verwendungen haben sich Studentin und Dozent mit diesen tollen Ausdrucken jedenfalls ein großes Lob verdient !!!

      :applaus: cclap:) :daumenoben: :)

      P.S.: Für Alle, die ganz genau hinsehen sollten: Ja, zwei der - kleineren - Modelle stellen nicht St. Ansgarii, sondern den Bremer St. Petri Dom dar.