Stadtplanung Dresden

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      Na, die Baywobau gehört nicht zu den mutigsten, aber der Koll. Hanschmann sieht das sicher nicht viel anders. Aber meine Firma ist z.B. eine Beispiel - so 600.000 qm Wohnungbau haben wir auch schon initiiert (göpel.de). Auch Kondor Wessels wird sich sicher nicht arg anders äußern.
      "Modernität kann im Gewande der Vergangenheit hervortreten. Das ist eigentümlich für alle Renaissancen." Jacques Le Goff
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      Also ich habe nie Probleme, mich öffentlich zu äußern. Was die Kollegen tun, kann ich nicht sagen. Ich würde sie fragen, Manuel Re.

      Hier ist im übrigen noch ein Link zu einr sächsischen Gestaltungsverordnung.
      "Modernität kann im Gewande der Vergangenheit hervortreten. Das ist eigentümlich für alle Renaissancen." Jacques Le Goff
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      Oktavian schrieb:

      die GeStaKo
      Ich finde diese Abkürzung, die auf eine ganz andere anspielt, unerträglich. Es ist nicht nur vollkommen unangemessen (um es mal zurückhaltend zu formulieren), es ist auch ein Eigentor. Es ist unsachlich und diskreditiert Deine eigene Position, das so zu benutzen. Ich bin sicher nicht der einzige, dem solche DInge unangenehm aufstoßen, dahinter verschwindet jedes Anliegen, und sei es noch so berechtigt.
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      Hildesheimer schrieb:

      Oktavian schrieb:

      die GeStaKo
      Ich finde diese Abkürzung, die auf eine ganz andere anspielt, unerträglich.
      Ich finde sie ganz witzig. :koenig: Unerträglich finde ich die - Gestaltungskommission. Und so, wie die "arbeitet", wie sie mit Investoren und Bürgern und der GHND umgeht, wie sie alles nach ihrem eigenen, abscheulichen Geschmack erzwingt, wie sie das Votum von einer Handvoll verbitterter, aber machtgeiler Altmodernisten über das der Bürger und der Bauherren stellt (erstere müssen das Gebaute jeden Tag ansehen, letztere bezahlen das Ganze, und was macht die Kommission?), so undemokratisch und selbstherrlich wie sie sind, da könnte man noch auf ganz andere Assoziationen kommen, wie z.B. Wächterrat, Architektur-FIFA, Modernistenmafia, Gremium voller Gremlins (frei nach G. Jauch) oder sonstwas. Haben diese Leute in Dresden irgendetwas zustande gebracht, womit sie sich Respekt verdient haben?
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      Konstantindegeer schrieb:

      3) Es bleibt also für das angestrebte Ziel einer besonderen Architektur nur eine Gestaltungssatzung. Da kann man alles regeln, Fensterformate, Fassadenoberflächen, Dachformen, Zaungitter. Nur eine Gestaltungssatzung ist rechtssicher, im übrigen nicht nur gegen den Investor sondern auch gegen die heimlichen Modernisten im Amt. Als Beispiel einmal - hochlöblich und effizient - die Gestaltungssatzung von Neuruppin.
      Die Gestaltungssatzung ist schon das beste Mittel, das ist richtig. Aber auch kein Allheilmittel, wie man in Berlin am Pariser Platz und auch in Frankfurt beim Dom-Römer-Projekt gesehen hat. In beiden Fällen konnten sich ein paar miserable Entwürfe durchsetzen, weil sie irgendwie tatsächlich gerade noch die Satzung erfüllten, und möglich wurde das durch Modernisten in der Jury, die die aus ihrer Sicht noch erträglichsten - aus Sicht des Normalbürgers wohl die schlechtesten - durchwinkten und durchsetzten. Am Pariser Platz schaffte es Günter Behnisch gar, sich - vermutlich mit Beziehungen - an der Gestaltungssatzung vorbeizumogeln, so dass er seinen Glaskasten realisieren konnte. Das Hauptproblem sind schon immer noch ein paar (nicht alle) Entscheider.
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      Stimmt, aber die Diskussion dreht sich doch hier um das nach geltendem Recht effizienteste Mittel, nicht um utopische Wege wie die Wiedereinführung der Monarchie. Deshalb müsste aus meiner Sicht die GHND einen Entwurf vorlegen und dafür werben. Fachleute, die das unterstützen gibt es auch.
      "Modernität kann im Gewande der Vergangenheit hervortreten. Das ist eigentümlich für alle Renaissancen." Jacques Le Goff
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      Hildesheimer schrieb:

      Ich finde diese Abkürzung, die auf eine ganz andere anspielt, unerträglich. Es ist nicht nur vollkommen unangemessen (um es mal zurückhaltend zu formulieren), es ist auch ein Eigentor. Es ist unsachlich und diskreditiert Deine eigene Position, das so zu benutzen. Ich bin sicher nicht der einzige, dem solche DInge unangenehm aufstoßen, dahinter verschwindet jedes Anliegen, und sei es noch so berechtigt.
      Ja, ist ja schon gut. Stammt nicht von mir.....
      Hannover ist eine mittelmäßige Stadt, aber dort sind viele, die sich große Mühe geben, etwas Besonderes daraus zu machen.
      Dresden ist eine besondere Stadt, aber hier sind leider viele, die alles versuchen, etwas Mittelmäßiges daraus zu machen (M. Roth)
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      Ich möchte euch bitten, Konstantindegeers Vorschlag zu folgen und sinnlose Diskussionen über fragwürdige Abkürzungen der Gestaltungskommission zu vermeiden. Die ist definitiv NICHT Dresdens Problem, sondern die Intransparenz des Stadtplanungsamtes. Wenn ihr also Ideen habt, wie eine Gestaltungssatzung formuliert werden müsste, immer her damit! Darum geht es hier und NUR so kommen wir auch inhaltlich weiter.
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      Zunächst mal ist die Frage, ob es Bebauungspläne sein sollen oder müssen, oder ob Gestaltungssatzungen ausreichen, um die bauliche Entwicklung zu steuern.
      Dabei sind B-Pläne immer dort angezeigt, wo komplette neue Quartiere errichtet werden, oder bestehende Quartiere in eine neue Richtung entwickelt werden sollen.

      Gestaltungssatzungen wird man eher da anwenden, wo schon eine Bebauungsstruktur vorhanden ist und es eher um Baulücken oder einzelne Neubauten geht, weil Art und Maß der Bebauung durch den Bestand schon geprägt ist. Es gäbe auch noch Erhaltungssatzungen, die das Ziel haben, das bestehende, meist homogene Ortsbild zu erhalten. Satzungen können auch andere Dinge regeln, wie Werbeanlagen im Gebiet oder die Nutzung öffentlicher Flächen.

      Aus dem Bestand läßt sich dann bei Gestaltungssatzungen auch ableiten, wie Neubauten aussehen müssen, damit sie sich einfügen. Eine Gestaltungssatzung, die in Gorbitz Satteldächer und Sandsteinfassaden vorschreibt, wird wohl kaum Bestand haben. Bei einem sehr heterogenen Bestand kann es sein, dass eine Gestaltungssatzung unzureichend ist, und ein Bebauungsplan her muß, um künftige Entwicklungen zu steuern.

      Also: welche Gebiete sollen eine Satzung erhalten? Welcher Bestand ist vorhanden? Was läßt sich daraus für Neubauten und Umbauten ableiten? Welche Richtung ist gewollt? Gleich mit den Inhalten der Satzung anzufangen, hieße das Pferd von hinten aufzäumen. Ein solcher Vorschlag würde nur ernst genommen, wenn er fundiert ist, wenn also die Hausaufgaben erledigt sind.
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      Es geht vorrangig und am Dringendsten um die zentrumsnahen Bereiche, wie z.b. Pirnaische Vorstadt, Georgplatz, Ferdinandplatz. Für die bereits in Planung befindliche Lingnerstadt wird man maximal an der Gestaltung der Fassaden noch was ändern können, wobei deren städtebauliche Struktur schon gelungen ist, nur die Architektur ist grauenvoll.