Hagen

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    • Die Mehrfamilienhäuser in der Höxterstr.präsentieren sich heute so:

      worknet2.cadnet.de/hagen-gwg/d…q-52306-Expose_detail.jpg
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      Verglichen mit dem Zustand vorher und dem einhergehenden sozialen Umfeld ( wirklich schlimm! ) ist die Renovierung und Gestaltung wirklich schön geworden. Das Bergpanorama unterhalb des Daches gefällt mir besonders gut. :D

      Zum Vergleich: maps.live.de/LiveSearch.LocalL…&dir=0&tilt=-90&alt=-1000
      Labor omnia vincit
      (Vergil)
    • "Aedificium" schrieb:

      Da sich am Gut Niederste Hülsberg ausser ein paar winzigen Aufräumarbeiten nichts getan hat ( von wegen Knowhow :augenrollen: )


      Skandalöse Entwicklungen scheinen sich anzubahnen. Ein möglicher Inverstor, der mit dem Ausflugslokal und den Wohnungen, macht sich wohl schonmal am Gut zu schaffen und schafft Fakten, obwohl er noch nicht der Eigentümer ist. :boese:

      derwesten.de/nachrichten/staed…ews-119792734/detail.html

      Das schlimme dabei ist, dass schon mal im Innern aufgeräumt und vermutlich die Bausubstanz verändert wird, da sich auf dem Gelände mittlerweile ein Bauschuttberg und ein Schuttcontainer befinden. Die Schlüssel zu dem neu errichteten Tor hat wahrscheinlich auch nur der "Investor".
      Eifriges Arbeiten ist ja ganz schön, doch wer so ein Verhalten an den Tag legt mag wohl auch nicht den Auflagen der denkmalgerechten Sanierung folgen, oder?
      Labor omnia vincit
      (Vergil)
    • Re: Dies und Das aus Hagen

      In Hagen geht´s jetzt rund:

      1. Das Freilichtmuseum wird wohl um eine "Attraktion" reicher. Der Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL) will ein neues Lokal für Besucher und missachtet dabei den Grundgedanken eines Freilichtmuseums. Wer modernistische Häuser sehen will, fährt mit Sicherheit nicht ins Hagener Freilichtmuseum, oder ist die "Moderne" schon soweit?

      derwesten.de/nachrichten/staed…ews-122534924/detail.html

      Die Umweltargumentation scheint wohl das einzige Gegenargument zu sein... :augenrollen:

      2. Eine neue "Einkaufs Galerie" wird in nächster! Nähe der Volme Galerie geplant. Dabei werden wohl einige ältere Bausubstanzen weichen müssen. Wirklich das SINNvollste, was Hagen momentan braucht.

      derwesten.de/nachrichten/staed…ews-122517642/detail.html

      3. Eine "Reko" steht in Hagen bevor:

      derwesten.de/nachrichten/staed…ews-122290786/detail.html

      ... nur dass es keine wirkliche Rekonstruktion wird, sondern nur die Baumarktausführung dessen was mal war.
      Labor omnia vincit
      (Vergil)
    • Re: Dies und Das aus Hagen

      Die modernistische Museumsgastronomie des Freilichtmuseums, scheint schon beschlossene Sache zu sein. Die dazu notwendige, vorbereitende Bachverlegung wird wohl im September beginnen.
      derwesten.de/nachrichten/staed…ews-126091256/detail.html

      Hier noch einmal die Visualisierung:

      http://www.derwesten.de/nachrichten/staedte/hagen/2009/6/12/news-122534924/detail.html
      gemütlicher Gastraum

      ökologisch verträglichen Eingriff

      Wer´s glaubt...
      Labor omnia vincit
      (Vergil)
    • "Aedificium" schrieb:



      Ein hoechst seltsamer Artikel. Einmal geht es um die zweifellos unerlaubten Arbeiten am Gut Niederste Huelsberg und andererseits um eine neue Strasse, zwei Dinge, die in meinen Augen wenig miteinander zu tun haben.

      Und: Die Bezirksvertretung Nord ist sauer meint die Zeitung angesichts der nicht sanktionierten Bauarbeiten am ______ . Erstens ist das kein serioeser Journalismus und, noch wichtiger, wie bitteschoen tut die Bezirksvertretung Nord ihr Missfallen kund? Ein sofortiges striktes Verbot weiterer Arbeiten waere angezeigt, aber das scheint nicht der Fall zu sein. :boese:
    • Re: Dies und Das aus Hagen

      Ganz im Gegenteil die "Arbeiten" werden jeden Tag fortgesetzt. Die Bezirksvertretung Nord scheint diesbezüglich taub und blind zu sein. Auf meine mehrmaligen Anfragen kommt immer nur das eine: Nichts!

      Wenn man dann auch noch tagtäglich mitbekommt welche Leute sich da Zutritt verschafft haben, wird einem um das Gut richtig Angst und Bange. Interessanterweise haben diese Leute das Frühjahr und den Sommer damit verbracht die Sicherungsmaßnahmen rückzubauen und ein bisschen Unkraut zu beseitigen. Was im Innern geschieht weiss auch so recht niemand. :x
      Was passiert mit dem nun völlig ungeschützten Gut , wenn die kalten und regenreichen Tage einsetzen? Keine Fenster, keine Türen, kaum funktionierende Regenabläufe. Noch ein kalter oder feuchter Winter und es ist wirklich nicht mehr zu retten. Steckt dies vielleicht dahinter? :boese:
      Labor omnia vincit
      (Vergil)
    • Re: Dies und Das aus Hagen

      In der Innenstadt wurde jetzt das Baugerüst eines neuen Geschäftshauses abgenommen und somit die Fassade in ihrer ganzen Gestaltung erlebbar. Für Hagener Neubauverhältnisse sicherlich ein Schritt in die richtige Richtung, wobei ich mir persönlich ein richtiges Dach hierfür gewünscht hätte. Aber immerhin gibt es den zaghaften Versuch von Ornamentik.
      Das ganze nennt sich Alpha-Omega Haus und beherbergt neben Ärzten und Altenwohnungen wohl auch demnächst ein paar Geschäfte.
      Aber seht selbst:
      Totale:


      Fassade:


      Detail:

      eigene Bilder

      Uralt Meldung dazu:
      http://www.derwesten.de/staedte/hagen/Schmuckstueck-verleiht-der-mittleren-Elbe-neuen-Glanz-id1634999.html\r
      www.derwesten.de/staedte/hagen/S ... 34999.html
      Labor omnia vincit
      (Vergil)
    • Re: Dies und Das aus Hagen

      "youngwoerth" schrieb:

      Schön, mal was aus Hagens Innenstadt zu sehen!

      Glaub mir, den Rest willst Du nicht wirklich sehen. :schockiert:

      "Dirk" schrieb:

      Sieht schick aus, erinnert etwas an historische Kaufhausarchitektur (z.B. Wertheim Berlin). Mich würde interessieren wer der Architekt war.

      Wie Recht Du doch hast!
      Der Architekt ist Thomas Albrecht von HILMER & SATTLER und ALBRECHT aus Berlin.
      In einer Presseerklärung aus dem Jahr 2008 heisst es von ihm:
      ...
      In den Reiseführern über Berlin aus der Zeit vor 1914 stellte das Kaufhaus Wertheim am
      Leipziger Platz (Bild) des Architekten Alfred Messel eine der wichtigsten 10 Attraktionen dar. Die
      damalige Zeit schätzte die Gotik sehr - ich nenne nur den Namen Voillet le Duc (Bild) - war doch
      der Kölner Dom (Bild) erst 1880 – also 25 Jahre vor dem Kaufhaus Wertheim vollendet worden,
      andererseits lies sich Messel auch von amerikanischen Hochhäusern aus Chicago und New York
      (Bild) - wie der Cage Group von Louis Sullivan (Bild) - beeinflussen.
      Das Thema selbst, die geschossübergreifende Vertikale, die Zusammenfassung von
      mehreren Geschossen oberhalb des Erdgeschosses, um eine großzügige und triumphale Wirkung zu
      erzeugen ist fast so alt wie die Architektur selbst, die griechische Architektur (Bild) wie auch der
      große Palladios (Bild) sind nur einige Beispiele unter vielen.
      Auch die Elberfelder Straße in Hagen hat aus der Zeit kurz vor dem ersten Weltkrieg zwei
      Bauten, die aus denselben Motiven gestaltet wurden, nämlich die unserem Grundstück direkt östlich
      benachbarte Bank (Bild) von 1906 sowie ca. 150 m westlich das Hagener Theatergebäude von
      1911.
      Nachdem wir im Herbst 2006 Herrn Dahm kennen gelernt hatten kamen wir gemeinsam
      auf unser Haus am Leipziger Platz in Berlin zu sprechen, was wir 2003 als Hommage an Messel
      gegenüber dem leider längst verschwundenen Wertheimbau realisieren konnten(Bild).
      Architektur ist immer Nutzung, Abwandlung und Anpassung von vorhandenem Wissen – so
      auch dieser Entwurf, der sich brüderlich und unaufgeregt zwischen die beiden Hagener von Messel
      beeinflussten Häuser einfügen soll (Bild).
      ...

      Quelle: http://www.alpha-omega-hagen.de/bilder/presse/Pressemappe%20Alpha-Omega.pdf\r
      www.alpha-omega-hagen.de/bilder/ ... -Omega.pdf
      Internetseite des Projektes: http://www.alpha-omega-hagen.de/index.htm\r
      www.alpha-omega-hagen.de/index.htm
      Labor omnia vincit
      (Vergil)
    • Re: Dies und Das aus Hagen

      "Aedificium" schrieb:

      "youngwoerth" schrieb:

      Schön, mal was aus Hagens Innenstadt zu sehen!

      Glaub mir, den Rest willst Du nicht wirklich sehen. :schockiert:

      Für mich hat Hagen die zweifelhafte Ehre, Inbegriff für die Hässlichkeit der Städte in Westdeutschland zu sein (Westdeutschland definiere ich geographisch, in etwa Nordrhein-Westfalen, Rheinland-Pfalz, Hessen). Zu einer Zeit, als ich außer Fulda und Bad Hersfeld keine deutsche Stadt außerhalb Baden-Württembergs und Bayerns kannte, lernte ich Hagen kennen. Das war ein Schock, der tief saß und jahrelang anhielt.

      Seit 20 Jahren hatte ich nie so richtig ernsthaft vor, Hagens Altstadt wieder zu sehen.

      Andererseits waren Beiträge über Hagen, wenn ich mich recht erinnere, die ersten, die ich in diesem Forum systematisch las. Es ist sogar zu vermuten, dass ich wegen Beiträgen über Hagen das APH-Forum überhaupt entdeckte.
    • Re: Dies und Das aus Hagen

      Ja, Hagen hat´s!
      Aber sag, von welcher Altstadt redest Du? Die Innenstadt Hagens besteht fast ausschließlich aus 50/60/
      70/80/90er Jahre Bebauung. Die letzten wenigen Reste von Fachwerkhäusern wurden in den 60ern ins Freilichtmuseum gebracht oder niedergelegt.
      Hagen hat sicherlich noch einige schöne Ecken zu bieten, viele davon konnten schon bewundert werden, aber die Innenstadt ist wirklich grausam.

      Aber es freut mein Hagener Herz zu hören, dass Dich die Hagener (Galerie)beiträge womöglich zum APH gebracht haben. :D
      Labor omnia vincit
      (Vergil)
    • Re: Dies und Das aus Hagen

      Ja, es war wirklich ein intensives 50er-Jahre-Erlebnis. Ich konnte mir nicht vorstellen, wie man ein Leben lang hier leben könne. Zu den ersten Eindrücken gehörten die Gebäude Eckeseyer Straße 75 und 77 (die ich jetzt endlich identifizieren konnte) sowie die gekrümmten und schräg liegenden Bahnsteige des Hauptbahnhofs. Als ich vor diesem auf dem Berliner Platz stand, sah ich einen der schrecklichsten Bahnhofsplätze meines Lebens und dachte: in den 50ern aufgebaut und nichts verändert, nur dreckig geworden. Nach der Besichtigung der Altstadt war ich der Auffassung, der Rathausturm passe überhaupt nicht zu der modernen Umbauung.

      Im Laufe der nächsten Jahre sah ich noch viele 50er- und 60er-Jahre-Geschäftsstraßen in Nordrhein-Westfalen, da war die Elberfelder Straße schließlich nur noch ein Beispiel.
    • Re: Dies und Das aus Hagen

      NRW ist wahrlich ein seltsames Bundesland. Ich bin immer wieder erstaunt, wie extrem divergent es in deutschen Landen zugeht. Deutschland besteht aus vielen kleinen Welten, die nicht zusammen passen.
      Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
      Jesus ist mein Herr und Retter!
    • Re: Dies und Das aus Hagen

      Genial, wie explizit darauf hingewiesen wird, daß sich dieser Bau an seinem (historischen) Umfeld orientiert und entgegen der üblichen Modernistenmasche die Regionaltypik des Ortes aufnimmt.
      Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
      Jesus ist mein Herr und Retter!