Memmingen

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    • Inhaltsverzeichnis


      Beiträge von "Markus"
      Am Einlaß
      An der Hohen Wacht
      Antonierhaus mit Antoniter- und Strigelmuseum
      Eichhaus, ehem.
      Einlaß
      Frauenkirche
      Fuggerbau
      Hallhof
      Haus zum Storchennest (Kalchstr. 4)
      Hermansbau
      Herrenstraße
      Hirschgasse
      Kalchstraße
      Kalchvorstadt
      Kempter Vorstadt
      Kempter Straße
      Kramerstraße
      Kramerzunfthaus, ehem.
      Kreuzherrenkloster, ehem.
      Kreuzherrensaal
      Lindauer Straße
      Lindauer Tor
      Lindentorstraße
      Marktplatz
      Martin-Luther-Platz
      Obere Bachgasse
      Parishaus (Ulmer Str. 9)
      Rathaus
      Ratzengraben
      Rossmarkt
      Salzstadel
      Schrannenplatz
      Schrannenplatz
      Schweizerberg
      Siebendächerhaus
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      Stadtpfarrkirche Sankt Martin
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      Untere Bachgasse
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      Weberzunfthaus, ehem.
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      Westertor
      Zangmeisterstraße


      Beiträge von "Zeno"
      Die östliche Kalchvorstadt - ein gegenwärtig zum Verfall tendierender Bereich
      Gute, angepasste Neubauten in der Altstadt von Memmingen
      Maximilianstraße
      Schanzmeister
      Schlecht gestaltete Neubauten in der Altstadt von Memmingen
      Von Verfall und Abbruch bedrohte Häuser in Memmingens Altstadt


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    • Memmingen – das Tor zum Allgäu und "mittelschwäbisches Rothenburg"

      Zum schwäbischen Memmingen möchte ich in der nächsten Zeit einen ausführlicheren Rundgang mit vielen Bildern einstellen. Eine Kleinstadt, die zu den weniger bekannten und besuchten Zielen in Bayern gehört, aber nichts desto trotz sehr viel zu bieten hat. Die nachfolgende ausführlichere Betrachtung der Memminger Altstadt soll einerseits den unverwechselbaren Charakter und Reiz vermitteln, den herausgeputzten Marktplatz, den prächtigen Kreuzherrensaal, die bedeutenden gotischen Kirchen und viele anderen Zeugnisse einer großen Vergangenheit, andererseits aber auch die aktuellen Schattenseiten zeigen, v.a. die leider nicht wenigen heruntergekommenen und derzeit leer stehenden Bürgerhäuser.
      Kleine topographische Einordnung für die Nicht-Memmingen-Kenner: Rtg. N liegt Ulm, im NO Augsburg, im O folgt auf Mindelheim und Landsberg/Lech in gut 130km Entfernung München, südlich geht es nach Kempten und im W liegt das baden-württembergische Oberschwaben mit Biberach und Ravensburg.

      Zur aktuellen Bausituation in MM, u.a. zur Großbaustelle beim Schrannenplatz und weitere Links zu Memmingen siehe auch hier:
      architekturforum.net/viewtopic.php?f=40&t=2814">viewtopic.php?f=40&t=2814


      Die kreisfreie Stadt Memmingen hat aktuell etwa 41000 Einwohner und liegt bayernweit laut unterer Quelle an 26. Stelle, im bayerischen Reg.bez. Schwaben hinter Augsburg, Kempten, Neu-Ulm und Kaufbeuren an 5. Stelle.
      Bayern (Deutschland): Regierungsbezirke, Stdte & Gemeinden - Einwohnerzahlen & Karten


      Sehr ausführlich zur reichen und interessanten Geschichte der Stadt:
      Geschichte der Stadt Memmingen – Wikipedia

      ein paar Eckdaten:
      1158 durch Herzog Welf VI. zur Stadt erhoben
      1286 durch Rudolf I. von Habsburg zur Freien Reichsstadt erklärt
      14.-16. Blütezeit, rege Bautätigkeit, Handelsstadt
      Kaiser Maximilian I. war öfters in der Stadt
      1513 Einführung der Reformation
      1525 die 12 Artikel der Bauern im dt. Bauernkrieg
      siehe Zwölf Artikel – Wikipedia
      1630 zog Wallenstein in die Stadt ein
      1803 an Bayern
      1945 Zerstörungen im östlichen und südlichen Teil der Altstadt
      seit den 1970er Jahren Abriss etlicher älterer Bürgerhäuser

      Die offizielle Seite der Stadt:
      Stadt Memmingen: Home

      Zwei hübsch gemachte Stadtrundgänge auf der offiziellen Seite der Stadt:
      Der rote Weg:
      memmingen.de/fileadmin/ext_s\r
      memmingen.de/fileadmin/ext_s ... tplatz.htm

      Der grüne Weg:
      memmingen.de/fileadmin/ext_s\r
      memmingen.de/fileadmin/ext_s ... garten.htm

      Übersichtskarte der Altstadt auf Wikipedia:
      de.wikipedia.org/w/index.php?t…etimestamp=20090406083744


      Startpunkt für den nachfolgenden wohl sehr ausführlich werdenden Rundgang durch die relativ große Memminger Altstadt ist der Marktplatz (einschl. dem Rathaus und Steuerhaus). Memmingen zählt deutschlandweit zu meinen Lieblings-Kleinstädten, wie Zeno es treffend formulierte "ein mittelschwäbisches Rothenburg". Leider wurde das tolle Stadtbild durch zahlreiche Abrisse historischer Bürgerhäuser in den letzten 40 Jahren stark beeinträchtigt, diese Abrisswelle ist leider nachwievor nicht gestoppt und beim aktuellen Zustand etlicher z.t. Jahrhunderte alter Häuser wird das wohl auch noch in den nächsten Jahzehnten so weiter gehen...
    • Re: Memmingen - Tor zum Allgäu

      Marktplatz mit Rathaus und Steuerhaus

      zuerst der Marktplatz, das Zentrum der Stadt, im NW der Altstadt gelegen, wie ich finde einer der schönsten und geschlossensten Plätze Süddeutschlands und nach den grausamen Verunstaltungen des Augsburger Rathausplatzes im Schwäbischen heute einzigartig.
      Noch 1982 als Autostellplatz genutzt, im darauffolgenden Jahrzehnt verkehrsberuhigt.

      Nachfolgende Aufnahmen des Marktplatzes +/- im Uhrzeigersinn beim Rathaus beginnend:

      Nordseite des Marktplatzes mit Rathaus, links angeschnitten das Steuerhaus

      Der Marktplatz liegt im Bereich der welfischen Gründungsstadt. Memmingen wurde um 1160 von Herzog Welf VI wie auch in etwa zur selben Zeit München an der Salzstraße gegründet, diese führte von Salzburg kommend über Wasserburg, München und Landsberg nach Memmingen und weiter ins Oberschwäbische.
      Der Platz, nach und nach aus mehreren kleineren Platzbildungen hervorgegangen, weist im Grundriss keinen rechten Winkel auf!


      auf das Rathaus mit dem weniger schönen Anbau von 1960/61 folgen zwei altertümliche, ins 15. Jh. zurückreichende Bürgerhäuser und die Großzunft. Das zweite Haus von rechts ein verputzter Fachwerkbau mit stark vorkragendem 2. Obergeschoß.


      die Südostecke des Marktplatzes, hier einst am Übergang zur Kalchstraße der Kräutermarkt. Links die Großzunft von 1718/19, das Versammlungshaus des Stadtadels, ein hübscher, typisch schwäbischer Barockbau mit Volutengiebeln.


      zum Vergleich 1999 vor der Renovierung der Kreuzherrenkirche


      Turm der Kreuzherrenkirche, davor die Elefantenapotheke mit Eckerker


      die Kaufmannshäuser rechts Marktplatz 5 (Zum Tiefen Laden) und 6 (Zum Hirsch, mit Blendbogen gegliederter Giebel), ganz rechts der Miller am Markt






      links das Steildach vom Haus Zum Storchennest mit dem namengebenden Kamin (Kalchstr. 4)


      rechts das Eckhaus zur Kramerstraße, der Miller am Markt von 1589 mit Erdgeschossarkaden und Zwerchhaus an der Traufseite


      der Stadtbach im W-Teil des Marktplatzes, das dreiseitig frei stehende Giebelhaus Kramerstraße 2 westseitig zum Stadtbach auf Konsolen vorkragend (typisch für Memminger Häuser des 16. Jh.)


      Südwestseite des Marktplatzes mit dem erneuerten Zollerhaus von 1467, die Arkaden zur Zangmeisterstraße, die Martinskirche und dem Haus „Zur blauen Saul“, im Kern 15./16. Jh. (mit spätgotischem Giebelfragment). Die namensgebende Ecksäule ist eines der sieben Wahrzeichen Memmingens.








      rechts die Erdgeschossarkaden vom Steuerhaus


      Marktplatz von W


      Stadtbach und Steuerhaus


      Blick vom Marktplatz auf die Untere Bachgasse, den viele Brücken querenden Stadtbach hatte man im Mittelalter zu gewerblichen Zwecken (Mühlen, Gerber- und Weberhandwerk) und zur Kanalisation künstlich durch die Altstadt umgeleitet.




      Westseite des Marktplatzes, auf das Haus mit der blauen Säule folgen mit Marktplatz 9-11 drei stark modernisierte Traufseithäuser (evtl. infolge von Kriegsbeschädigungen nach 1945?), Nr. 10 die Mohrenapotheke, rechts ein Neubau von 1895.
      Rechts folgt die Ulmer Straße nach N, an der Ausweitung ehemals der Fischmarkt.


      Steigerhaus (Marktplatz 13), rückwärtige Teile mit Treppenturm von 1612 zum Hof


      Blick von der Zangmeisterstraße zum Markt

      und noch zwei abendliche Stimmungen:


    • Re: Memmingen - Tor zum Allgäu

      Nun noch Rathaus und Steuerhaus im einzelnen:

      zu Rathaus und Steuerhaus siehe auch: memmingen.de/fileadmin/ext_scr…Deutsch/R1_marktplatz.htm

      Ausführlich zum Rathaus (400 Jahrfeier):
      stadtarchiv.memmingen.de/900.html

      Das heutige Rathaus ab 1589 entstanden, die Fassade bei der Renovierung 1765 in Rokokoformen verändert. 1906ff innen umfassend umgestaltet, moderner Anbau 1960/61, die Fassade zuletzt 1984 renoviert.

      Rathaus


      Hauptfassade zum Marktplatz






      zweischiffige Halle im Erdgeschoß






      die nördliche Giebelseite zum Zollergarten erinnert an das Fuggerhaus in Donauwörth.


      rechts angeschnitten die ehem. Augustinerklosterkirche, innen leider völlig verändert







      Steuerhaus

      1495 errichtet als Kombination von Finanzamt, reichstädt. Warenkontrollhaus und öffentlicher Verkaufsstelle, mehrfach verändert, die tollen Fassadenmalereien von 1906/09.
      Ein langgestrecktes, den Marktplatz optisch vergrößerndes, Gebäude mit 17 Achsen (ursprünglich 20) und zwei Volutengiebeln an den Schmalseiten, im Erdgeschoß durchgehend Arkaden.


















    • Re: Memmingen - Tor zum Allgäu

      Untere Bachgasse

      zum die Altstadt reizvoll durchfließenden Stadtbach siehe auch:
      http://www.memmingen.de/fileadmin/ext_scripts/Rundwege/Deutsch/R5_schrannenplatz.htm\r
      www.memmingen.de/fileadmin/ext_s ... nplatz.htm


      vom Marktplatz geht es den Stadtbach entlang südwärts


      Blick zurück, im Hintergrund das Steuerhaus


      der Weber am Bach (Untere Bachgasse 2)


      Furtgasse (diese beiden Häuser sind z.B. auch nicht denkmalgeschützt, wenn es auch eh wenig nützt)






      über den Stadtbach gebaut das ehem. Eichhaus (Hauptfront zum Weinmarkt), rechts davon das Haus Untere Bachgasse 1 mit stark vorkragendem 2. OG, rechts ein auch recht altertümlich wirkendes, offenbar auch nicht auf der Denkmalliste stehendes Gebäude








      Zangmeisterstraße

      Zählt zu den Straßen, deren ältere Bebauung beiderseits fast vollständig erhalten ist. Im Bereich der welfischen Gründungsstadt gelegen, die Hauptverkehrsachse in W-O-Richtung, hier verlief auch einst die Salzstraße.


      Vom Marktplatz aus zweigt die Zangmeisterstraße nach W leicht ansteigend zur Martinskirche ab, hier nochmals der Blick zurück zum Marktplatz


      Gemälde am Eckhaus zur blauen Saul


      Zangmeisterstr. 1-5 auf der Südseite (die Nr. 1 neueren Datums); rechts gut erkennbar eines der 7 Memminger Wahrzeichen, die Blaue Saul. In Wikipedia steht dazu:
      „Die blaue Saul ist eine Säule am Marktplatz, welcher wohl der erste Richtplatz des Gerichtsbezirks Memmingen war. Allerdings kann niemand mit Bestimmtheit sagen, warum die Säule blau ist. Es ist allerdings eine Geschichte überliefert: Eines Nachts nach der Sperrstunde ging ein Ratsherr recht betrunken aus einer der unzähligen Weinstuben nach Hause. Seine Begleitung, die er benötigte, um überhaupt nach Hause zu finden, hörte am Marktplatz den Nachtwächter. Er lehnte den betrunkenen Ratsherrn an die Säule, um den Nachtwächter abzulenken. Als dies geschafft war, holte er den Ratsherrn wieder ab. Allerdings hatte sein blauer Zustand die Säule blau eingefärbt. Seit diesem Zeitpunkt soll die blaue Saul existieren.“ http://de.wikipedia.org/wiki/Sieben_Memminger_Wahrzeichen#Die_blaue_Saul\r
      de.wikipedia.org/wiki/Sieben_Mem ... blaue_Saul

      Link zu den 7 Memminger Wahrzeichen:
      http://de.wikipedia.org/wiki/Sieben_Memminger_Wahrzeichen\r
      de.wikipedia.org/wiki/Sieben_Mem ... ahrzeichen



      zwischen Marktplatz und Martinskirche bestimmen viergeschossige, traufseitige Kaufmannshäuser aus dem 16./17. Jh. das Straßenbild, südseitig mit Laubengängen.


      Nordseite der Zangmeisterstraße, die Häuser 2-6, Nr. 2 mit dem für Memminger Bürgerhäuser charakteristischen Rundbogenfries, links das ehem. Schmiedezunfthaus aus dem 17. Jh. (Nr. 6), ganz links angeschnitten der Hermansbau


      Passage von der Zangmeisterstr. zur Zwinggasse, offenbar die zum Steigerhaus (Marktpl. 13) gehörigen Gebäude der ehem. Schöllhornschen Kattunfabrik von 1797


      das altertümliche Eckgebäude Zangmeisterstraße 7 / Ecke Herrenstraße




      die äußere Zangmeisterstraße wird vornehmlich von zwei- bis dreigeschossigen etwas einfacheren Wohn- und Handwerkernhäusern geprägt, hier westlich der Martinskirche die Häuser 9, 11 und 13 (16./17. Jh.)


      Rückseite vom Haus Zangmeisterstr. 9 vom Martin-Luther-Platz aus

      westlicher Abschluß der Zangmeisterstraße ist das Westertor, 1648 wiederhergestellt, in Anlehnung an die Augsburger Torbauten, daran anschließend ein auch rückseitig gut erhaltenes fünfgeschossiges ehem. Färberhaus, rechts das Bessererhaus (Nr. 24), eines der in letzter Zeit vorbildlich sanierten Memminger Patrizierhäuser (Sanierung 1991/95), siehe Haustafel unten.




      rückwärtige Bereiche des Bessererhauses mit Treppenturm (1609 von Conrad Hölderlin)









      Hermansbau

      1766 für den Freiherren von Herman auf Wain errichtetes Stadtpalais, Vierflügelanlage um einen Arkadenhof, hervorragend erhalten und heute als Stadtmuseum genutzt, daher, was sehr erfreulich und vorbildlich ist, auch innen zu besichtigen (wie auch das Antonierhaus oder das Parishaus).

      http://www.memmingen.de/fileadmin/ext_scripts/Rundwege/Deutsch/R2_herrenstrasse.htm\r
      www.memmingen.de/fileadmin/ext_s ... trasse.htm

      zum sehr lohnenden Stadtmuseum: http://www.memmingen.de/569.html\r
      www.memmingen.de/569.html



      Hauptfassade zur Zangmeisterstraße




      Treppenhaus aus der Erbauungszeit


      original erhaltene Wohnräume mit Stukkaturen




      besonders interessant das Memminger Stadtmodell, hier der bereich der welfischen Gründungsstadt Blickrichtung W, unten der im 2. Weltkrieg in Mitleidenschaft gezogene Bereich des Gerberviertels bei der Frauenkirche im SO der Altstadt (Blickrichtung NW)








      Westseite vom Hermansbau


      Hermansgasse mit St. Martin
    • Re: Memmingen - Tor zum Allgäu

      Nun das ist wirklich eine wunderschöne Stadt! Ich wußte bisher nicht, wie schön. Danke für die Bilder.
      Favorevole alla ricostruzione completa come era e dove era.
      --------------------------------------------------------------------------
      I bambini sanno che solo sbagliando s,impara.
    • Re: Memmingen

      Grandios! Wunderbar! Unübertrefflich!

      Seit unvordenklicher Zeit ist in meinem Bewusstsein, dass Memmingen eine besonders wertvolle historische Altstadt von seltener Geschlossenheit besitzt. Warum das so ist, zeigen Markus' Bilder. Es gibt ja nun keinen Bereich dieser Altstadt, der mir unbekannt wäre, aber die Fülle der reizvollen Straßen- und Gassenbilder mit so vielen Einzelbauwerken ist doch schwer im Kopf zu behalten, wenn man so selten hinkommt, wie es bei mir leider der Fall ist. Markus, Du hast von den einzelnen Platzsituationen und Gebäuden oft mehrere ähnliche Bilder gemacht. Das zeigt Deine Begeisterung - mach weiter so, mehrere Bilder desselben Ortes aus unterschiedlichen Perspektiven machen die Galerie lebendig. Sie geben das Raumgefühl zurück, das man schwerer erzeugen kann, wenn man nur die Bilder aus dem Kopf holt.

      Ein Gefühl für die Situation in der Gegenwart freilich fehlt mir auch noch nach vielen Jahren - der Marktplatz als Fußgängerzone. Immer noch empfinde ich ihn gleichsam als tot, denn in meiner Imagination ist der Marktplatz nicht autofrei. Aber zurück, einzelne Kommentare kommen später.

      Noch bin ich dabei, mich nicht sattzusehen von den Eindrücken der alten Stadt, die einzelne Gebäude wieder lebendig werden lässt, die in der Erinnerung neben den Zehntausenden anderer Gebäude anderer Orte im Gedächtnis lagern, aber trotz ihrer Erhabenheit dank der Tatsache, Memminger Originale zu sein, gleichsam verschüttet schienen. Der heutige Beginn der Dokumentation erschließt uns zunächst Teile der Welfenstadt, dem Kern des Kernes Memmingens, der freilich auch im Kontext der Historizität der ganzen Altstadt den Teil mit der größten Dichte historischer Bauwerke bildet. Angesichts der Zangmeisterstraße wird das große Augsburg blass, und das will was heißen.

      Danke, Markus, für die phantastischen Bilder!!
    • Re: Memmingen - Tor zum Allgäu

      Deine Bilderreihe überrascht mich jetzt echt positiv. Ich mag die Orte in Schwaben und tlw. Bayern generell nicht so sehr, aber das hier wirkt auf mich sehr sympathisch. Das Zeughaus ist ja genial (erinnert mich ein bißchen ans alte Dresdner Gewandhaus) und die Passagen mit dem Wasserlauf erinnern mich gar an meine Wahlheimat. Nur der Modernismus im Rathausumfeld verdirbt mir ein bißchen die Stimmung.
      Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
      Jesus ist mein Herr und Retter!
    • Re: Memmingen

      "youngwoerth" schrieb:

      [...] Zeughaus [...]

      Zeughaus? Meinst Du das Steuerhaus?

      "youngwoerth" schrieb:

      [...] Ich mag die Orte in Schwaben und tlw. Bayern generell nicht so sehr [...]

      Das ist natürlich extrem subjektiv. Selbst an Donau und Lech zuhause, sehe ich das natürlich genau andersrum. Ich war schon zig-mal in Memmingen, aber noch nie auch nur in der Nähe von Dresden oder Freiburg. :D
    • Re: Memmingen

      "Zeno" schrieb:


      Zeughaus? Meinst Du das Steuerhaus?

      Tschuldigung. :peinlich:

      Das ist natürlich extrem subjektiv.


      Natürlich ist das subjektiv!

      Selbst an Donau und Lech zuhause, sehe ich das natürlich genau andersrum.

      So natürlich finde ich das gar nicht. Ich bin Wahlfreiburger, geboren bin ich in Würzburg - und dort gefällt es mir längst nicht so gut wie hier im Südwesten.

      aber noch nie auch nur in der Nähe von Dresden oder Freiburg

      Dann solltest Du da aber ganz dringend mal was dran ändern! Ich war bereits in fast jeder deutschen Stadt über 50000 Einwohner und kann mir daher schon in etwa ein Urteil darüber bilden, wo ich mich zu Hause fühle und wo weniger. :zwinkern:
      Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
      Jesus ist mein Herr und Retter!
    • Re: Memmingen - Tor zum Allgäu

      habe mal Einführung und Marktplatz kommentiert, Rest folgt...

      @ Zeno
      MM begeistert mich wie wenige andere süddeutsche Städte. Auf einen Marktplatz gehören aber keine Autos, diese Beruhigung ist schon ein großer Gewinn, würde ich auch für den Weinmarkt gut finden (auf der Maximilianstraße, die W-O-Durchgangsstraße, herrscht nachwievor viel Verkehr, wenn auch, da Spielstraße, tempomäßig eingeschränkt).

      @ youngwoerth
      Freut mich, wenn es auf dich sehr sympathisch wirkt. Der die Altstadt von S nach N durchfließende, erfreulicherweise noch offene Stadtbach bringt ungemein was für das Stadtbild, aktuell vergleichbar sind das Handwerkerviertel am Vorderen, Mittleren und Hinteren Lech in Augsburg, ansonsten fällt mir dazu noch Landsberg/Lech, Nördlingen oder Amberg in Bayern ein, das Fischerviertel in Ulm oder auch Freiburg, ehemals M (Tal, Vorstadt Au).

      Ansonsten habe ich mal vor einiger Zeit die Ausdehnungen der Altstädte (ummauerte Bereiche) bayernweit ausgemessen,
      danach käme MM etwa auf den 12. Platz...

      hier mein Ergebnis:
      1) Augsburg etwa 200ha
      2) Würzburg etwa 190ha (mit Marienberg)
      3) Nürnberg etwa 150ha
      4) Bamberg etwa 140ha (Abgrenzung schwierig)
      5) Regensburg etwa 115ha
      6) München etwa 100ha
      7) Ingolstadt etwa 75ha
      8 ) Landshut etwa 65ha
      9) Nördlingen etwa 52ha
      10) Amberg etwa 44ha
      11) Rothenburg etwa 43ha
      12) Memmingen etwa 42ha
      13) Kempten etwa 41ha (Abgrenzung schwierig)
      14) Dinkelsbühl etwa 34ha
      15) Straubing (Neustadt) etwa 33ha
      16) Landsberg etwa 32ha
      17) Freising etwa 32ha
      18) Schweinfurt etwa 31ha
      19) Coburg etwa 30ha (wohl ohne Hofgarten)
      20) Lindau etwa 25ha
      nur mal so, sicher nicht so ganz korrekt und vollständig...
    • Re: Memmingen - Tor zum Allgäu

      Herrenstraße - Martin-Luther-Platz - Fuggerbau

      Die Herrenstraße zweigt von der Zangmeisterstraße nach Süden ab und trennte einst den bürgerlichen Bereich um den Marktplatz vom feudalen Hoheitsbereich um die ehem. Burg (später an selber Stelle das Antoniterkloster entstanden). Ursprünglich wichtigste N-S-Verbindung innerhalb der Altstadt Rtg. Italien von Ulm über den Fernpass. Im 16./17. Jh. bevorzugter Wohnbereich der Patrizier, aus dieser Zeit stammt auch noch ein größerer Teil der Bürgerhausbebauung.


      Giebelständige Bürgerhäuser auf der Ostseite der Herrenstraße


      Herrenstraße Ecke Fuggergasse mit dem Eckhaus Fuggergasse 1, wohl auch ein verputztes Fachwerkhaus mit stark vorkragenden Obergeschossen


      Am Martin-Luther-Platz südlich der Martinskirche die ehem. Ordenskirche St. Antonius, jetzt Evang. Kinderlehrkirche (bei meinen bisherigen MM-Besuchen immer zu gewesen)


      über dem Nordportal außen Bernhard Strigel zugeschriebene Wandmalereien (um 1520)






      auf der Westseite des Martin-Luther-Platzes das ehem. Pfründhaus und das Buxheimer Haus (zur ein paar km nordwestlich von MM gelegenen Kartause Buxheim gibt es demnächst vstl. auch noch einen eigenen Strang, das Kloster Ottobeuren ein paar km südöstlich wäre auch mal noch fällig...)


      Gasthaus zum Bauerntanz mit typischem Memminger Rundbogenfries






      Herrenstraße 7, das ehem. Kaufhaus (um 1570) mit Erker, Rundbogenfries, Krangaube und Dachreiter (sog. Senitürmle)


      dreischiffige, kreuzgratgewölbte Halle im EG




      Senitürmle (Herrenstr. 7) und Turm von St. Martin




      der Fuggerbau Ecke Herrenstraße / Schweizerberg, 1581-91 für Jakob Fugger als Wohn- und Filiallagerhaus errichtet, eine mehrfach umgebaute Vierflügelanlage






      Herrenstraße 4 mit besonders stark vorkragenden Obergeschossen, ein ins 15. Jh. zurückreichender verputzter Fachwerkbau

    • Re: Memmingen - Tor zum Allgäu

      Antonierhaus mit Antoniter- und Strigelmuseum

      ausführlich dazu siehe auch hier die offizielle Seite: Museen im Antonierhaus

      Zeno hatte hier im Forum auch schon einiges zum Antonierhaus zusammengetragen, das ich hier auch nochmals reinkopiert habe:

      Zeno schrieb:


      Martin-Luther-Platz 1, Antonierhaus

      Wie selbstverständlich gehört das Antonierhaus (Antonierkloster, Antoniterkloster) heute zu den Sehenswürdigkeiten Memmingens. Anfang der 80er-Jahre aber drohte Memmingen eines seiner hochrangigen Denkmäler zu verlieren.

      Im Südwesten der Gründungsstadt (Welfenstadt) lag die Burg Herzogs Welfs VI.. Seine Nachfolge an diesem Platz trat das Kloster der Antonier an, das sich in den 70er-Jahren als heruntergewirtschaftete, verfallende Anlage präsentierte. Der Verfall ging schließlich so weit, dass mit dem Verlust der Gesamtanlage gerechnet werden musste. Schließlich konnte das Haus durch die Stadt übernommen und damit gerettet werden. In den darauffolgenden Jahren wurde die Gesamtanlage wiederhergestellt.

      Antoniterkloster Memmingen – Wikipedia

      Das Antonierhaus in Memmingen - Fraunhofer IRB - baufachinformation.de
      Sanierungsmanahmen und Nutzungskonzept fr das Antonierhaus in Memmingen - Fraunhofer IRB - baufachinformation.de
      Baugeschichte des Antonierhauses in Memmingen - Fraunhofer IRB - baufachinformation.de

      Blick von Nordosten: Kutter Bauunternehmung GmbH & Co.KG
      Blick von Westen: Kutter Bauunternehmung GmbH & Co.KG

























      der unvollständig erhaltene, aber auch alleine aufgrund der Malerei der Seitenflügel von Bernhard Strigel (um 1500) immer noch hochbedeutende Dreikönigsaltar































    • Re: Memmingen

      Auch die Bilder von Martin-Luther-Platz, Schweizerberg und Lindauer Straße vertiefen den Eindruck, dass Memmingen immer noch die heile Welt in seinen Mauern beherbergt.


      "Markus" schrieb:


      [...] Auf einen Marktplatz gehören aber keine Autos, diese Beruhigung ist schon ein großer Gewinn, würde ich auch für den Weinmarkt gut finden (auf der Maximilianstraße, die W-O-Durchgangsstraße, herrscht nachwievor viel Verkehr, wenn auch, da Spielstraße, tempomäßig eingeschränkt). [...]

      Das seh ich absolut genauso! Zeitlebens war ich der Überzeugung, dass Autos nicht in die engen Bereiche der Altstädte gehören. Das gilt natürlich auch für Memmingens Marktplatz, dessen Beruhigung ich sehr begrüße. Die neue Situation ist mir nur noch nicht vertraut, genauso wie das weiße Antonierhaus mir vorkommt, als hätte ich es noch nie gesehen (natürlich habe ich es schon renoviert gesehen); in meiner Vorstellung ist es stets dunkelgelb und dem Verfall nahe. Mein Wunsch nach weitgehend autofreien Altstädten geht in eine Zeit zurück, da verliefen durch die meisten Altstädte noch Bundesstraßen. Und wer Augsburgs Ost-West-Achse, Karlstraße - Leonhardsberg - Pilgerhausstraße usw., kennt, ist sowieso bedient. Memmingen hat mit der Maximilianstraße auch so eine Autoschneise. Dass die Maximilianstraße in meiner Beliebtheitsskala Memminger Altstadtstraßen im unteren Bereich zu suchen ist, dürfte keine größeren Irritationen hervorrufen.


      Das mit den Flächen der Altstädten ist ja klasse!

      Bambergs Altstadt ist in der Tat schwer zu begrenzen. Ich komme aber dennoch nur auf ca. 50 ha.

      Bei Kempten (Allgäu) komme ich auch auf eine kleinere Fläche: 27 ha. Hauptteil der Altstadt 19 ha, Brennergassenvorstadt 4 ha, Burghalde 2 ha, Illervorstadt 2 ha. Im übrigen bin ich der Meinung, dass die Grenzziehung schon ziemlich eindeutig ist. Man hat nur etwas Bedenken, bis auf die Kante der östlichen Illerhochfläche hochzugehen.
    • Re: Memmingen - Tor zum Allgäu

      In Bayern wurden - aus welchen Gründen auch immer - innerstädtische Straßen und Plätze vergleichsweise spät und sparsam vom Verkehr befreit. Besonders in Landshut war die fehlende Fußgängerzone für mich immer unerklärlich. Schön, dass sich da inzwischen etwas tut. In Freiburg sind Autos so ziemlich bis in den letzten und unbedeutendsten Winkel der Innenstadt tabu, und der riesige Fußgängerbereich wird fleißig erweitert: Als nächstes muß der südliche Innenstadtring dran glauben.
      Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
      Jesus ist mein Herr und Retter!
    • Re: Memmingen - Tor zum Allgäu

      Sehr schöne Bilder. Offenbar ein ziemlich wertvoller Bestand mit wohl noch recht zahlreichen Häusern aus dem 16. Jahrhundert. Hoffentlich zieht die Stadt jedoch bei den Abrissen von Altbauten die Notbremse und setzt in Zukunft konsequent auf Sanierungen.
      "Meistens belehrt uns der Verlust über den Wert der Dinge."
      Arthur Schopenhauer
    • Re: Memmingen

      Wir hatten im Diskussionsstrang über Memmingen dieses Thema auch diskutiert:
      http://www.architekturforum.net/viewtopic.php?f=3&t=2814">viewtopic.php?f=3&t=2814 - allgemeiner Memmingen-Diskussions-Strang
      http://www.architekturforum.net/viewtopic.php?p=86711#p86711">viewtopic.php?p=86711#p86711 - Liste von Verlusten

      Leider habe ich keine Fotos dieser älteren, verlorenen Häuser. Diese standen in aller Regel im östlichen (Kalchvorstadt) und vor allem südlichen (Oberstadt) Teil der Altstadt und damit nicht in dem bis jetzt von Markus vorgestellten Kern der Altstadt (Welfenstadt), waren wegen ihres Alters aber zweifellos auch in ihrem einfacheren baulichen Kontext wertvoll.
    • Re: Memmingen - Tor zum Allgäu

      Es gibt übrigens auch Beispiele, wo ein Autoverbot an bestimmten Plätzen zum Sterben ebendieser geführt hat. So ein Schritt will gut geplant sein!

      Vielen Dank jedenfalls für die Bilder, sehr sehr nette Aufnahmen. Das moderne Haus hinter dem Rathaus (unglaublich, diese imposanten Rathäuser in Bayern) zitiert sogar die Formensprache der Nachbargebäude, insofern könnte man hier mit wenigen Änderungen ein wesentlich besseres Ergebnis erzielen!

      lg
      "Ich denke an Wien, so wie Sie an Brüder, an Freunde denken, die jetzt an der Front sind. Nun sind sie fern von Ihnen und Sie wissen sie in Gefahr, ohne ihnen beistehen, ohne diese Gefahr teilen zu können" - Stefan Zweig 1940
    • Re: Memmingen

      Kleist schrieb:

      Das moderne Haus hinter dem Rathaus [...] zitiert sogar die Formensprache der Nachbargebäude

      = Welfenhaus, Schustergasse 1, das Hauptgebäude der Stadtverwaltung

      Wobei ich sagen muss, dass die Tatsache, dass das Haus diese Formensprache aufnimmt, für mich geradezu eine Binsenweisheit ist. Den Gedanken habe ich schon ca. 1972 gehabt, als ich das Haus zum ersten Mal gesehen habe, und dieser Fundamentalgedanke lässt sich für mich nicht mehr vom Welfenhaus trennen. In meinen Augen ist die gedankliche Beschäftigung mit der Formensprache des Welfenhauses unmittelbarst mit allem, was Stadtbildpflege, insbesondere in hochsensiblen Bereichen, betrifft, verbunden. Kurz gesagt: Wenn ich etwas übertreiben darf, dann sind wir hier, genau hier, an dem Punkt angelangt, der die in diesem Forum behandelten Problematiken auf denselben bringt: Das Welfenhaus als Kristallisationspunkt all unserer Fragestellungen, wie das moderne Bauen in Altstädten aussehen kann. Ich möchte nicht verschweigen, dass ich über das Haus nicht begeistert bin. Aber es ist viel, viel besser, als vieles, was man heutzutage so schlucken soll.

      Natürlich ist mir auch klar, dass Eure Inbegriffe für städtebauliche Leistungen und Fehlleistungen räumlich woanders liegen.


      Schade, dass ich keine eigenen Bilder von Memmingen habe, insbesondere keine älteren.
    • Re: Memmingen

      "Zeno" schrieb:


      Bambergs Altstadt ist in der Tat schwer zu begrenzen. Ich komme aber dennoch nur auf ca. 50 ha.
      Bei Kempten (Allgäu) komme ich auch auf eine kleinere Fläche: 27 ha. Hauptteil der Altstadt 19 ha


      bei Bamberg hatte ich wohl alles miteingerechnet, inkl. Michaelsberg, Kaulberg bis ganz oben, Jakobsberg usw., evtl. auch Bereich der Gärtner- und Häckerstadt jenseits des Main-Donau-Kanals, bei Kempten inkl. die gesamte Stiftsstadt. Erstaunlich fand ich v.a. die Größe der Würzburger Altstadt (auch ohne Festung Marienberg). Der Bereich der Sebalder Steppe in N ist nur unwesentlich kleiner als z.B. Dinkelsbühl (etwa 25 ha).

      @ Zeno
      zu den von dir aufgeführten inzwischen abgerissenen Häuser habe ich leider auch keine älteren Aufnahmen (mit Ausnahme des Bildes von 1999, auf dem Im Klösterle 12 noch zu erkennen ist). Die wenigen Aufnahmen von 1982 und 1988 zeigen übliche Motive (Marktplatz noch mit Autos, Frauenkirche mit Stadtbach, 7-dächerhaus usw.)