Schloss Berlin - Wiederaufbau als Humboldtforum

    Die Freischaltung für Auerbachs Keller ist jetzt möglich. Standardmäßig ist der Keller jetzt ausgeblendet.
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      Die Nutzung als Liegewiese stört mich nicht so sehr. Er wirkt dadurch jedenfalls auch sehr lebendig. Mehr stört mich die sonstige Gestaltung. sehr reduziert. Auch der Brunnen ist eher "so la, la" . . . für den Platz zu klein, zu flach. Da würde ein Brunnen mit anständiger Größe und 2, 3 Schalen hingehören.

      Aber noch besser: das FWIII Denkmal
      "Mens agitat molem!" "Der Geist bewegt die Materie!"
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      Kann noch mal jemand - der sich im Plänewirrwarr des Schlosses besser auskennt wie ich - den Plan der Portale verlinken, der die Vergoldung zeigt? Da jetzt die Vergoldungsarbeiten begonnen haben, wäre dies ganz interessant nachzuschauen. Dankeschön! :ueberkopfstreichen:

      Mit der Gestaltung des Lustgartens bin ich im Großen und Ganzen eigentlich auch zufrieden. Schließlich nähert sich diese den schinkelschen Entwürfen (wenn nicht irre) ziemlich an. Der Brunnen könnte natürlich etwas historischer sein und das braune unansehliche Gras im Sommer ist natürlich auch mir ein Dorn im Auge.

      Ein Blick zurück in die Vergangenheit:

      Hier wurde wohl das Gras erst angesäht und man musste es noch durch provisorische Zäune schützen?!

      Quelle: Wikipedia.org


      Quelle: kunstkopie.de



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      Ich bin dann doch sehr erleichtert, dass überhaupt vergoldet wird, ich meine ich nämlich zu erinnern, dass es durchaus mal ein Statement gab, dass man aus Kostengründen zunächst drauf verzichten will. Ich bin daher echt begeistert, wie viel Schloss wir letztlich bekommen.

      Denn wir sind mal gestartet mit den drei Außenfassaden und dem Schlüterhof, dann kam die historische Kuppel hinzu, dann die 3 Innenportale, zudem auch die historischen Druchfahrten und jetzt ist auch sicher, dass die Vergoldung kommt. Ich finde das fantastisch. Davon konnte vor 15 Jahren niemand ausgehen.

      Und das jetzt schon über das Gigantentreppenhaus und den Schweizer Saal diskutiert wird, zeigt, wohin die Reise perspektivisch geht, ich finde das extrem bemerkenswert.
      APH - am Puls der Zeit
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      Wissen.de schrieb:

      Ich bin daher echt begeistert, wie viel Schloss wir letztlich bekommen.

      Denn wir sind mal gestartet mit den drei Außenfassaden und dem Schlüterhof, dann kam die historische Kuppel hinzu, dann die 3 Innenportale, zudem auch die historischen Druchfahrten und jetzt ist auch sicher, dass die Vergoldung kommt. Ich finde das fantastisch. Davon konnte vor 15 Jahren niemand ausgehen.

      Und das jetzt schon über das Gigantentreppenhaus und den Schweizer Saal diskutiert wird, zeigt, wohin die Reise perspektivisch geht, ich finde das extrem bemerkenswert.
      Das ist das halbvolle Glas. Das halbleere Glas ist, dass das Schloss von oben durch zwei Betonkästen und eine Dachterrasse dauerhaft extrem verunstaltet wird und dass eine Wiederkehr des Weißen Saales für alle Zeiten unmöglich gemacht wurde. Kommt alles drauf an, von welcher Seite man es betrachtet - im doppelten Sinne.
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      Auch ein Barockgarten (oder auch eine andere Gestaltung) kann
      zur Erholung genutzt werden, ohne dass man gleich das Gefühl haben muss,
      man hat eine Liegewiese im Schwimmbad vor sich.
      Ich bin schon im Mirabellgarten in Salzburg gewesen und da eilt kaum
      jemand durch. Da wird flaniert oder auf Bänken gesessen oder
      ähnliches... Es gibt genügend Grünflächen, auch in der Innenstadt, auf
      denen intensives Lagern, Liegen, Sonnenbaden stattfinden kann und auch
      stattfindet. Im Lustgarten ist es absolut fehl am Platze.
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      zum Beitrag 9032, dem Film von peter_langner:

      Außerordentlich bemerkenswert, die Innenräume im Film mit ein zu beziehen.
      Eine Besonderheit der Treppenhäuser im Berliner Stadtschloß aus der Schlüterzeit (außer der hier zu sehenen Gigantentreppe die Rittersaaltreppe im Portal V und die Elisabethsaaltreppe im Portal I) ist deren räumliche Enge, das "sich um einen Pfeiler wickeln" ganz im Sinne des römischen Barock des späten 17. Jahrhunderts. Die so entstandene außerordentlich interessante Raumstruktur kann durch fotografische Einzelbilder (von denen es zudem auch nur wenige gibt) kaum verständlich wiedergegeben werden. Von daher empfinde ich es geradezu als zwingend, den Film um den gesamten Treppenweg in den Schweizer Saal zu ergänzen, und zwar über den Treppenaufgang rechts, links war es ja eine Rampe für Pferde (im Film leider falsch auch als Treppe dargestellt).
      Im übrigen waren die Fensteröffnungen der Treppenhäuser in der Schlüterzeit nicht mit Fenstern versehen, so dass es einen fließenden Übergang zwischen Innen- und Außenraum gab, die Treppenhäuser quasi offene Loggien waren. So finden sich rafinierter Weise beispielsweise die Fenstersäulen des mittigen Rundbogenfensters im 2.OG nochmals im Inneren (am Rittersaaltreppenhaus Portal V auf dem Foto mit den durch den Krieg zerstörten Fensterscheiben gut zu sehen). Meiner Meinung nach würde es sich lohnen, auch diesen originalen Bauzustand in einem Film auferstehen zu lassen.