Schloss Berlin - Wiederaufbau als Humboldtforum

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    • http://www.humboldt-forum.de/humboldt-forum/aufbau/museum-des-ortes/ schrieb:

      Sehr geehrte Damen und Herren,
      das Humboldt Forum lädt Sie herzlich ein …
      zur Film-Matinée Vom Schloss des Königs zum Palast des Volkes – Das Berliner Schloss im Film

      am Sonntag, dem 2. April 2017, um 12 Uhr
      im Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums

      Einführung Jeanpaul Goergen
      Musikalische Begleitung Eunice Martins, Piano
      Begrüßung Jörg Frieß, Leiter Zeughauskino des DHM, Judith Prokasky, Leiterin Museum des Ortes im Humboldt Forum, Claudia Gemmeke, Leiterin Forum, Stiftung Stadtmuseum Berlin
      Kaiser Wilhelm II. ließ sich so oft und gerne filmen, dass man ihn als ersten deutschen Leinwandstar bezeichnen kann. Seine Berliner Residenz hingegen ist seltener im Film zu sehen, meist nur im Rahmen von Städtebildern. Wie jedoch sah dieser Ort mit seiner wechselvollen Historie zwischen Kaiserreich und Sozialismus tatsächlich aus? Der Kurator Jeanpaul Goergen hat anhand historischer Aufnahmen eine filmische Zeitreise zusammengestellt – beginnend mit einer Fahrt durch Berlin 1910 bis zum Palast der Republik 1976.
      Am Anfang der Film-Matinée begibt sich Wilhelm II. anlässlich seiner Geburtstagsfeier mit seinen Söhnen vom Schloss zum Zeughaus. Nur wenige Ansichten vom Schlossinnern nach dem Ende des Kaiserreichs sind in Archivaufnahmen aus den 1920er Jahren überliefert. Das Konzert im Schlüterhof von 1932 zeigt dessen gesamte Schönheit. Der Werbefilm Preußische Staatsbibliothek (1937) erinnert an die im Apothekerflügel untergebrachte Schlossbibliothek. Weitere Spielfilmausschnitte zeigen die barocke Prachtentfaltung des Schlossinnern (Andreas Schlüter, 1942) sowie Trümmerfrauen bei der Arbeit (Und wieder 48, 1948).
      Über die Demontage des Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmals 1950 berichtet die Neue Deutsche Wochenschau, während die Aufnahmen der DEFA von der Sprengung der Schlossruine ein Jahr später nicht veröffentlicht werden. 1953 stellt Leo de Laforgue aus seinen Vorkriegsaufnahmen den Kulturfilm Das Berliner Schloss zusammen – den ersten ganz dem Stadtschloss gewidmeten Dokumentarfilm. Die DEFA-Produktion Palast der Republik – Haus des Volkes (1976) hebt die proletarische Tradition des Schlossplatzes hervor, um das im gleichen Jahr eröffnete Gebäude als Teil des sozialistischen Berlins darzustellen.
      Eine Veranstaltung des Museums des Ortes der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss mit der Stiftung Stadtmuseum Berlin und dem Zeughauskino des Deutschen Historischen Museums.
      Eintritt 5€, Kartenreservierung unter 030-203 04-421/-770 oder zeughauskino@dhm.de
      Filme Eine Fahrt durch Berlin, D, 1910; Zur Geburtstagsfeier Seiner Majestät des Kaisers am 27. Januar 1913, D, 1913; Das Berliner Schloss (Archivtitel), D, ca. 1920; Konzert im Schlüterhof (Deulig-Tonwoche Nr. 22, 1932), D, 1932; Preußische Staatsbibliothek, D, 1937
      Andreas Schlüter (Ausschnitt), D, 1942, R: Herbert Maisch; Und wieder 48 (Ausschnitt), D (Ost), 1948, R: Gustav von Wangenheim; Demontage des Kaiser-Wilhelm-Nationaldenkmals (Neue Deutsche Wochenschau, Nr. 5/1950), BRD, 1950; Sprengung des Berliner Schlosses (Archivtitel) DDR 1951 / Das Berliner Schloss, BRD, 1953, R: Leo de Laforgue; Palast der Republik – Haus des Volkes, DDR, 1976, R: Horst Winter.
      ORTS-Termin ist eine Veranstaltungsreihe des Museums des Ortes der Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss.
      Weitere Informationen unter humboldtforum.com oder auf unserer Facebook-Seite.
      Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme
      Mit besten Grüßen
      Dr. Judith Prokasky
      Leiterin / Head of department
      Museum des Ortes / Site Museum

      Stiftung Humboldt Forum im Berliner Schloss
      Postanschrift: Postfach 02 10 89, 10122 Berlin
      Hausanschrift: Unter den Linden 3, 10117 Berlin (Eingang Niederlagstraße)
      T +49 30 265 950 580, F +49 30 3180572 43
      EDIT: Datum nach Hinweis von Spreetunnel korrigiert!

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von SchortschiBähr () aus folgendem Grund: Datum korrigiert!

    • frank1204 schrieb:

      Jetzt geht die Diskussion schon wieder los - und schon wieder versuchen hier einige, die Aufbauten zu verharmlosen.

      Bentele schrieb:

      Viel Glas wird nicht zu sehen sein, es scheint auch eine kleine Kupferbekrönung das Ganze abzurunden, wenn ich mich nicht täusche.
      Du täuschst Dich leider - und zwar gewaltig. Es geht ja gar nicht nur um die bisher zu sehenden Aufbauten. Gerade der nördliche, vom Lustgarten und von UdL aus zu sehende, also der viel prominentere von beiden, wird ja noch um den riesigen Glas-Stahl-Aufbau des Cafés erweitert werden, der fast die gesamte Dachfläche der Nordwest-Ecke einnehmen wird.
      Zu sehen ist das ganze Elend zum Beispiel in diesem Artikel. Wie kann man so ein Monstrum nur als Lappalie abtun wollen?

      Oktavian schrieb:

      Hm... vielleicht gibts ja doch noch die Hoffnung, dass man das Dachcafé materiell-farblich wenigstens noch soweit gestaltet, dass es sich etwas zurücknimmt und nicht mehr ganz so aufdringlich daherkommt.

      Das ist in dieser Sache eigentlich meine letzte Hoffnung...
      Die Aufbauten sollen sich nach Vorstellung der Architekten von der barocken Fassade deutlich abheben, weil sie ja nicht Teil des barocken Schlosses, sondern letztlich Verlängerungen des modernen Kerns sind. Also eben kein Kupferdach o.ä.
      Es kann sogar sein, dass zur Breiten Straße hin der Aufbau auch erweitert wird. Im Erscheinungsbild wird damit deutlich werden, dass es kein Berliner Schloss mit modernem Innenleben, sondern ein moderner Bau mit barocker Außenhaut sein wird. Es wird eben doch ein Humboldt-Forum und kein Berliner Schloss. Das ist sehr schade, aber politisch gewollt. Diesen Fakten muss man ins Auge sehen. Und die Aufbauten werden den Gesamteindruck enorm stören, auch die Wirkung der Kuppel. Sich das irgendwie schönzureden, hilft nichts.
    • Wenn ich mir die vielen Diskussionen über die Stella-Ergänzungen (Schlüterhof-Ostseite, Ostfassade) beziehungsweise aktuell das Dachcafé so durchlese, stellen sich mir folgende Fragen:

      Wer hat eigentlich folgende "Regeln der modernen Architektur" aufgestellt (zumindest nach meiner Wahrnehmung)?
      1. Modern = schmucklos. Architektur mit Schmuckelementen hat nur Bestandsschutz
      2. Rekonstruktionen, die sich nicht zu 100 Prozent an das Original halten, sind verboten
      3. Verschiedene Stile wie Renaissance und Barock dürfen bei Rekonstruktionen nicht mehr miteinander in Berührung kommen
      4. Ein historischer Stil darf aber sehr wohl durch einen modernen Stil ergänzt werden
      5. Historische Stile stehen für Absolutismus und/oder Imperialismus, sind also zu vermeiden. Moderne Architektur ist hingegen "gut", denn sie steht für Demokratie oder (noch höher zu bewerten) Sozialismus


      Und wer hat folgende, jahrtausendealte Regel beseitigt?
      1. Was gefällt, darf gebaut werden


      Kann es sein, dass sich zukünftige Generationen dereinst fragen werden, warum unsere Zeit sich derartige gestalterische Fußfesseln hat anlegen lassen?
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      Gutmensch = Gut gedacht, nicht nachgedacht, schlecht gemacht
    • Deine da aufgeführten "Regeln der modernen Architektur" hat in dieser Form niemand je aufgestellt.
      Die an unseren Hochschulen gelehrte Architekturtheorie richtet sich momentan noch mehrheitlich nach der Ideologie der ersten Hälfte des 20. Jhdts., ist aber auch im Wandel begriffen. Siehe Christoph Mäckler, Hans Kollhoff, Tobias Nöfer.

      Und die "jahrtausendealte Regel": "Was gefällt, darf gebaut werden" hat es so im Übrigen auch nie gegeben.

      Zumindest nicht in den höher entwickelten Kulturen der letzten Jahrhunderte, die mehr gebaut haben als Lehm- und Strohhütten in der Steppe oder im Dschungel.


      In Ägypten, Griechenland und im alten Rom konnte beileibe nicht jeder bauen, was er wollte, wenn es dem Pharao, Tyrannen oder Kaiser nicht gefiel. Und auch in unseren Breiten wurde weitestgehend von oben vorgegeben, was und wie gebaut werden musste. Der alte Fritz, August der Starke und viele andere lokale Herrscher zu allen Zeiten hatten oft sehr klare Vorstellungen, was in ihren Städten gebaut werden durfte und was nicht. Bauvorschriften sind keine Erfindung des 20. Jahrhunderts...
    • Dr. Haus schrieb:

      Der alte Fritz, August der Starke und viele andere lokale Herrscher zu allen Zeiten hatten oft sehr klare Vorstellungen, was in ihren Städten gebaut werden durfte und was nicht
      So ist es. Es waren die Auftraggeber, die guten Geschmack und hohen Kunst- und Sachverstand aufwiesen. Damals waren Architekten nicht die Bestimmer, was an einen Ort passt und was nicht. Über heutige Architektenwettbewerbe und die arrogante Haltung der Star-Architekten, die überall Brüche und ihre persönlichen Stile vorantreiben wollen, hätten sich die Monarchen früherer Zeiten kaputt gelacht.
      " Dem Wahren, Schönen, Guten "
    • Dr. Haus schrieb:

      Deine da aufgeführten "Regeln der modernen Architektur" hat in dieser Form niemand je aufgestellt.
      Ich glaube, wir reden hier von verschiedenen Dingen. Ich habe mich nicht auf die rechtliche Seite bezogen, also was seitens der Obrigkeit erlaubt war oder nicht.

      Mir ging es vielmehr um implizite Regeln, die zu befolgen viele heutige Architekten und Entscheider sich verpflichtet fühlen - mit einer Selbstverständlichkeit, als wären sie wirklich vom Feudalherrscher vorgegeben (wie es in der Tat zu vielen Zeiten der Fall war).

      Beispiele:

      1) Es hätte einen Aufschrei der Entrüstung gegeben, wenn die vierte Fassade des Schlüterhofes unter Verwendung der Elemente der anderen drei Fassaden geplant worden wäre - obwohl sie dann objektiv gesehen nicht schlechter ausgesehen hätte als jene.

      2) Wie kann man die Rekonstruktion der vierten Seite des Schlüterhofes (oder der historischen Ostfassade, oder des Apothekerflügels) ablehnen unter anderem mit dem Argument, dieser Stil passe nicht zu den Fassaden Schlüters - und dann einem Stil zustimmen, der mit den jetzt wieder aufgebauten Fassaden noch deutlich weniger gemein hat?
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      Gutmensch = Gut gedacht, nicht nachgedacht, schlecht gemacht
    • Tja, wie macht man es richtig. Es ist ja kein historisches Wiedererstehen eines Bauwerkes schlechthin. Will man heute noch genauso bauen wie damals, zu den Entstehungszeiten? Dann wäre man in -zig Jahren erst fertig! Ich vermeide bewußt exakte Zeitangaben.(:-)) Warum keine modernen Ergänzungen? Natürlich sollten diese nicht unmittelbar ins Auge springen, aber warum kein Dachcafe? Mir wären die beiden Kupfertürmchen auch wesentlich lieber als die jetzt entstehenden Baulichkeiten. Aber es ist ja auch ein moderner Bau im historischem Kostüm, aber modern. Dezente Ergänzungen sollten aber akzeptiert werden. Später irgendwann, bei genügend finanziellem Rückhalt, neuem Kunstverständnis und auch Guten Willens sind sicher Reparaturen möglich.
      In der Architektur muß sich ausdrücken, was eine Stadt zu sagen hat.
      Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten
    • Martintre schrieb:

      1) Es hätte einen Aufschrei der Entrüstung gegeben, wenn die vierte Fassade des Schlüterhofes unter Verwendung der Elemente der anderen drei Fassaden geplant worden wäre - obwohl sie dann objektiv gesehen nicht schlechter ausgesehen hätte als jene.

      2) Wie kann man die Rekonstruktion der vierten Seite des Schlüterhofes (oder der historischen Ostfassade, oder des Apothekerflügels) ablehnen unter anderem mit dem Argument, dieser Stil passe nicht zu den Fassaden Schlüters - und dann einem Stil zustimmen, der mit den jetzt wieder aufgebauten Fassaden noch deutlich weniger gemein hat?
      Ihr habt doch alle die Diskussionen um das Stadtschloss in den vergangenen 25 Jahren mitbekommen, oder?
      Habt ihr inzwischen schon vergessen, wie viele Leute gegen den Wiederaufbau des Stadtschlosses waren und wie lange es gedauert hat, die Entscheidung für das Schloss zu fällen?
      Ich glaube, wir können alle sehr zufrieden sein mit dem, was da kommt.
      Vor allem wenn man sich die Alternativen vor Augen hält, die auch lange zur Diskussion standen...
    • Stimmt, Dr. Haus, wir müssen froh sein für das, was erreicht wurde. Zu deinen Argumenten kommt noch hinzu, dass in der heutigen politischen Großwetterlage die Chancen viel schlechter stünden. Daher ist wohl ein einmaliges Zeitfenster genutzt worden.

      Und wenn das Gebäude erst einmal fertig ist, werden die meisten Berlin-Besucher auf den ersten Blick ein Schloss sehen, und nicht ein Beton-Zweckgebäude mit historisierender Hülle.
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    • Damit man auch mal wieder etwas hat, worüber man sich freuen kann, verweise ich auf die Webcam der Südseite:

      cam03.berlinerschloss-webcam.de/

      Das Bautempo hat in den letzten 2 Wochen sichtbar angezogen, der Kran vor Portal II steht seit heute Mittag, die Sandsteinelemente sind auch eingetroffen, dass heißt, dass wir heute, spätestens morgen die Krönung und die Fertigstellung des erstens Portals des Berliner Schlosses feiern können.

      Die Südseite ist eigentlich, zumindest meiner Meinung nach, die schönere Seite im Vergleich zur Lustgartenseite. Wenn man sieht, was hier für eine Pracht heranwächsts, dann hoffe ich noch immer inständig, dass man die Chance nutzt und den Schlossplatz an der Südseite und das umgebende Areal zu dem macht, was es immer war, eine Schauseite des Schlosses. Die Chance ist da, man muss sie jetzt nutzen und verhindern, dass hier ein Hinterhof entsteht, dessen einziger Zweck es ist, Touribussen eine Abstellfläche zu bieten.
      APH - am Puls der Zeit

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Wissen.de ()

    • Berkowitz schrieb:

      ^
      Und dieser herrliche Anblick mit "Wippe" vor der Haustür?!
      Dazu ein netter Artikel aus der FAZ:

      Helmut Kohl zu Pferde

      Guter Punkt: Um den Wiederaufbau der Kolonnaden hätte man sich besser erst bemüht, nachdem die Einheitswippe endgültig vergessen (oder woanders hingestellt) worden wäre.
      _______________________________________
      Gutmensch = Gut gedacht, nicht nachgedacht, schlecht gemacht

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Martintre ()

    • Aus dem von Martintre verlinkten Artikel:

      FAZ schrieb:

      . Denn formal gesehen hat der Bundestag im vergangenen April das Projekt beendet – per Beschluss des Haushaltsausschusses, welcher dazu ermächtigt war. Niemand im Bundestag hat diese Entscheidung angefochten, weder der Kulturausschuss noch das Plenum. Im Kanzleramt wurden die Denkmalspläne nicht weiter verfolgt, die Akten geschlossen, die Mitarbeiter bekamen neue Aufträge. Dann beschloss der Bundestag mit dem Haushaltsgesetz 2017, was stattdessen auf dem Gelände gebaut werden soll: die besagten Kolonaden. Das ist die rechtliche Situation, die ein Frühstücksbeschluss der Fraktionsvorsitzenden nicht einfach kippen kann. Im aktuellen Bundeshaushalt gibt es jedenfalls derzeit kein Geld und keinen Ort für das Berliner Revolutions-Denkmal. Bauministerin Barbara Hendricks hat, zumindest der Form halber, mal bei Berlins Bausenatorin Katrin Lompscher von der Linken anfragen lassen, ob sie das bereitgestellte Geld für die Kaiser-Kolonaden haben möchte. Eine Antwort steht aus.
      Na, wenn das so ist, können wir ja einstweilen hier aufatmen. Noch ist nichts verloren!
      FAZ
    • Martintre schrieb:

      Berkowitz schrieb:

      ^
      Und dieser herrliche Anblick mit "Wippe" vor der Haustür?!
      Dazu ein netter Artikel aus der FAZ:
      Helmut Kohl zu Pferde

      Guter Punkt: Um den Wiederaufbau der Kolonnaden hätte man sich besser erst bemüht, nachdem die Einheitswippe endgültig vergessen (oder woanders hingestellt) worden wäre.
      Ach das ist doch "Slapstik". Eine bedeutende Persönlichkeit der deutschen Einheit war nun mal Wilhelm I. Wenn man mit den Monarchen seine Probleme hat, wegen meiner auch Bismarck. Ich finde es als abstoßend wenn rund um das Schloß politische Belange thematisiert werden, hier sollte völlig neutral betrachtet die Geschichte im Vordergrund stehen.
      Gott schütze uns vor Eis und Schnee,
      Claudia Roth und KGE.
    • Wissen.de schrieb:

      Damit man auch mal wieder etwas hat, worüber man sich freuen kann, verweise ich auf die Webcam der Südseite:

      cam03.berlinerschloss-webcam.de/

      Das Bautempo hat in den letzten 2 Wochen sichtbar angezogen, der Kran vor Portal II steht seit heute Mittag, die Sandsteinelemente sind auch eingetroffen, dass heißt, dass wir heute, spätestens morgen die Krönung und die Fertigstellung des erstens Portals des Berliner Schlosses feiern können.
      Es geht wirklich flotter voran, das Eckrondell ist bis auf die großen Fenster vollendet.

      Mit der Fertigstellung von Portal II müssen wir wohl noch ein bisschen warten, ich denke, wenn wir Glück haben schaffen die Bauarbeiter es hoffentlich bis Ende dieser Woche.

      Und dann freuen wir uns über ein paar schöne Fotos von unseren Berlinbesuchern!

      :foto:
    • Ruine schrieb:

      Ich finde es als abstoßend wenn rund um das Schloß politische Belange thematisiert werden, hier sollte völlig neutral betrachtet die Geschichte im Vordergrund stehen.
      Die Errichtung und Beseitigung von Denkmälern berührt aber immer politische Belange. Eine neutrale Betrachtung von Geschichte gibt es hier nicht, da gerade nicht einfach nur Fakten dargestellt werden, sondern die Geschichte aus der Sicht der Generation die das Denkmal setzt, interpretiert wird.
    • Andreas schrieb:

      Die Errichtung und Beseitigung von Denkmälern berührt aber immer politische Belange. Eine neutrale Betrachtung von Geschichte gibt es hier nicht, da gerade nicht einfach nur Fakten dargestellt werden, sondern die Geschichte aus der Sicht der Generation die das Denkmal setzt, interpretiert wird.
      Sehe ich nicht so. Wenn ich das Reiterdenkmal Wilhelm I gerne wieder im Schloßumfeld haben möchte, bin ich noch lange kein Monarch - mir geht es in erster Linie um die ästhetische Widerherstellung des Schlosses und seinem Umfeld. Wenn sogenannte Reichsbürger oder was auch immer der Meinung sind, sich daraus ein Politikum zu stricken, ist es schlicht weg ihr Privatvergnügen.
      Gott schütze uns vor Eis und Schnee,
      Claudia Roth und KGE.