Schloss Berlin - Wiederaufbau als Humboldtforum

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    • Schloss Berlin - Wiederaufbau als Humboldtforum

      Verweis zum letzten Beitrag im alten Forum: naanoo.com/freeboard/board/sho…224&forumid=16292&page=42
      Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
      Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
      Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.
    • Ich glaube die Adlersäule existiert sogar noch im Bode-Museum, oder? Anstonsten glaube ich dennoch gelsen zu haben, dass die wieder kommt.
      Und zum Lustgarten hin müssten die Terrassen doch auf jeden Fall wiederkommen, um die Rossbändiger dort aufzustellen...
    • fonti schrieb:
      an der nordöstlichen Ecke richtung SChlossbrücke und Linden stand doch eine Säule?


      Ben schrieb:
      Ich glaube die Adlersäule existiert sogar noch im Bode-Museum, oder?


      Über das Innere des Bode-Museum kann ich nix sagen, allerdings steht vor dem Eingangsgebäude des Pergamon-Museum, als Fragment, das Bronze-Kapitell der besagten Adlersäule.
      Wer mehr über weitere Fragmente erfahren möchte, den verweise ich auf die Seite einer der beide Schloßvereine, die in Konkurrenz zu Boddiens Initiative stehen: berliner-stadtschloss.de/index1.htm Im weiteren auf den Knopf "Fragmente", auf der rechte Seite,, anwählen.

      Es läßt allerdings Raum zur Hoffnung, denn dies ist keine komplette Liste, da beispielsweise das Adlersäulenkapitell nicht aufgeführt ist. Auch eine von Boddiens Leuten aufgetriebene Figur ist nicht dabei.
    • Hallo zusammen im neuen Forum!

      Bei dem Foto / der Simulation von saibo sieht man ja die Südostecke, mit einem der Teil der barocken Spreefassade; wisst ihr ob diese auch rekonstruiert werden soll? (Ich meine damit nicht die alte komplette Spreefassade.)





      Nun noch was anderes: im alten Forum habe ich versucht, die Schlossvereine zu vergleichen, um zu verdeutlichen, welche Ziele diese haben, und um zu verdeutlichen, dass ein Zusammenschluss notwendig ist! (siehe naanoo.com/freeboard/board/sho…224&forumid=16292&page=36)


      Falls ihr Vorschläge habt, wie man diese dazu bringen kann, schreibt es bitte! Ich denke, dass ein gemeinsamer Schloss - Verein wesentlich schlagkräftiger sein dürfte und die Bürger weniger verunsichern würde.


      Als Wiederholung hier der alte, leicht abgeänderte Beitrag:


      Nach wiederholtem Besuch der Seiten der Gesellschaft Berliner Schloss e.V. (berliner-stadtschloss.de/) und der Stadtschloss Berlin Initiative (stadtschloss-berlin.de/) von Herrn Waldmann frage ich mich erneut, warum man die Kräfte nicht bündelt!
      Jedem Schloss-Fan sollte klar sein, dass man in erster Linie die bekannteste Organisation, den Förderverein Berliner Schloss ( http://www.berliner-schloss.de/\r
      www.berliner-schloss.de/ ), unterstützen sollte!
      Dies ergibt sich schon aus der Professionalität und dem Bekanntheitsgrad, so wie dem schlüssigen Nutzungskonzept und dem angestrebten Äußeren (auch der Förderverein wird je nach Spendenlage die Spreefassade wieder aufbauen wollen)!
      Eine Bündelung der Kräfte würde wesentlich mehr Potential entfalten, durch die verschiedenen Konzepte werden Interessierte häufig ohnehin verwirrt!

      Zur Gesellschaft Berliner Schloss:

      Diese hat nach eigenem Bekunden 425 Mitglieder, und das Konzept sieht Folgendes vor:

      "Modern nutzbares Gebäude in der Kubatur des Schlosses, unter Nutzung eines Teiles der verwendbaren Substanz des ehemaligen Palastes der Republik, mit historischen Fassaden zur Nord-, West- und Südseite mit Neugestaltung der Fassade zur Spree unter Einbindung des auf die Kubatur zurück gebauten Palastes der Republik,
      Nutzung des Westflügels für Repräsentationsräume der Regierung, des Spreeflügels für Gastronomie und Gesellschaftsräume; im übrigen für allgemeine Zwecke, wie z.B. ein europäisches Zentrum der Technikentwicklung, Veranstaltungsräume und auch Wohnungen.
      "

      Der PdR soll also integriert werden. Das ist zwar Ansichtssache, aber das Hauptproblem des Vereins ist der mangelnde Bekanntheitsgrad (6920 Besucher seit dem 04.01.2002; davon waren meine Besuche wahrscheinlich ein hoher Teil ).

      Nun zur Stadtschloss Berlin Initiative:

      verwirrend schon der Unterschied zwischen gemeinnützigem Verein und der Initiative, beide unter der Leitung von Lür Waldmann!
      Noch verwirrender ist der Spendenaufruf für das Schloss... bei genauerem Hinsehen erfährt man, dass diese Spenden nur für Kunstgegenstände im Schloss verwandt werden sollen, das Schloss selber plant Waldmann zu 100% (incl. Fassaden)durch den Kapitalmarkt zu finanzieren.
      (Auf diesen Trick fiel auch schon die Commerzbank herein,welche vorrübergehend Spendenboxen aufgestellt hatte.)
      Aus dem Gesamtkonzept:

      " Wir meinen, das Schloss kann und soll sich rechnen. Dann gibt es auch Investoren, die das notwendige Kapital bereitstellen. Daher sieht unser Konzept keinen Einsatz von Steuergeldern vor. Steuergelder werden in der Republik in zentralen Bereichen mehr denn je gebraucht. Und da sollen sie auch hinfließen. Nur ein Konzept, das sich ohne Steuergelder finanziert und die Finanzlage von Bund und Land nicht belastet, sondern langfristig stärkt, ist ein fruchtbares Konzept.
      Die äußere Hülle mit ihren barocken Fassaden ist notwendige Bedingung für die Akzeptanz des Bauwerkes und damit Teil der Gesamtfinanzierung. Die bekannte Spendenbereitschaft soll daher für eindrucksvolle Kunstwerke im Schlossinneren eingesetzt werden.
      Die Nutzung ist dabei ein ebenfalls wichtiger Aspekt, sie entscheidet über die Frage der Finanzierung des Vorhabens und darüber, ob die richtige städtebauliche Form auch die richtigen Auswirkungen auf das urbane Leben hat.
      Das Schloss hat 24 Stunden am Tag geöffnet. Unser Konzept sieht deshalb sehr vielfältige Nutzungen des Stadtschlosses vor (teilweise veröffentlicht):

      Schlossvitrine (Die Stiftung Preussischer Kulturbesitz soll als öffentlicher Nutzer Gast im Schloss sein. Hierfür werden Flächen in angemessenem Umfang bereitgestellt.)
      Kurfürstliche Bibliothek
      KPM Archiv
      Museumsrepäsentanzen von Louvre, Prado, Eremitage und anderen
      Spendenhalle+Konzertsaal
      Rittersaal und weißer Saal als Festräume
      ein spektakuläres "Highlight", welches später veröffentlicht wird
      ein Grandhotel im Renaissanceflügel
      ein Businesscenter mit Büros und Besprechungsräumen
      Läden und Gastronomie
      warum nicht auch eine Disco im Keller?
      Die kleine Kuppel auf dem neu gestalteten Mittelblock ist das Symbol für die zweite Errichtung
      . "


      Die Initiative ist also in erster Linie Kapitalgesellschaft (berichtigt mich, wenn ich das falsch sehe!)

      Das Äußere wie auch viele Innenräume des Schlosses sollen zwar komplett wiederhergestellt werden (widerspricht zwar dem Bundestagbeschluss, aber sehr erstrebenswert (aber das vertritt der FV schließlich auch, orientiert sich aber an den politischen Möglichkeiten)), aber hinzu tritt noch eine "Stifterkuppel".

      Nun meine größte Kritik: statt 80% kulureller Nutzung scheint hier ohne Zahlen zu nennen es sich ins Gegenteilige zu verlaufen! Beim Konzept s.o. fällt schon die kommerzielle Nutung auf!

      Konzepte für ein "Humboldtforum" sind komischerweise noch nicht fertiggestellt (stadtschloss-berlin.de/humboldtforum.html) und die sogenannte "Schlossvitrine", in der der Stiftung Preussischer Kulturbesitz " eine angemessene und wünschenswerte Präsenz" (stadtschloss-berlin.de/dokumente/spendenaufruf/seite2.html) zugestanden wird, hat immerhin den Umfang von 1350 m² Nutzfläche (zum Vergleich der Förderverein (berliner-schloss.de/start.php?navID=129&typ=main) mit ca. 50000 m² Nutzfläche für museale Zwecke!

      Riecht mir irgendwie nach Ver... spendenwilliger Schlossfreunde...


      Darum mein Bitte: Lasst uns für eine Ballung der Vereine sorgen, indem wir Ideen entwickeln, diese vom Zusammenschluss zu überzeugen (unter welchem Verein dürfte klar sein)!

      Vielleicht können wir mit Mails und Gästebucheintragungen schon etwas erreichen (das Waldmann- Projekt hat natürlich kein Gästebuch)!

      Ein erstes Ziel wäre vermutlich der Zusammenschluss vom Förderverein und der Gesellschaft Berliner Schloss, da sich diese noch am meisten ähneln und diese auch bereits zusammenarbeiten!
    • Gerade bei der Spreefassade halte ich es für wichtig, dass diese ermöglicht, die Bebauung des jetzigen Marx - Engels- Forums zu unterstützen.
      Diese Fassade muss eine Signalwirkung haben, bei moderner Glas- / Stahlarchitektur sehe ich da Schwarz!

      Das Problem ist, dass auch bei Bestehen des alten Schlosses die Leute meinten, das Schloss kehre dem Osten der Stadt den Rücken zu...

      Keine leichte Aufgabe, rein stadtgeschichtlich halte ich aber eine Reko für notwendig, dieser Teil des Schlosses war der älteste Teil des Schlosses und gehörte auch zu einem der ältesten Teile der Stadt (der Grüne Hut war ein Teil der alten cöllnischen Stadtmauer)!
    • Genau&genau, Sauerländer!

      Wenn dem Marx-Engels-Forum eine Glasfassade gegenübersteht, dann wird man - falls da jemals was gebaut werden sollte - gar nicht auf die Idee kommen, es im hist. Stil zu tun...

      Und: Dieser Teil des Schlosses ist die Keimzelle desselbigen. Wenn dieser Teil (wo-)anders gebaut worden wäre, hätten sich der Rest des Schlosses wohl auch anders entwickelt, und somit wäre Unter den Linden, die Museumsinsel uvm. vielleicht gar nicht entstanden...!
    • Bin auch für alle Fassaden + alle Innenhöfe + die wichtigsten Räume. Die Gründe für diese Entscheidung entsprechen den o.a.

      So können wir auch hier einem Disneyland-Vorwurf entgegenwirken. Wichtig finde ich auch, dass der PdR zu 100% also incl. Wanne wegkommt und der Baukörper des Schlosses kein Stahlbeton ist. Darf ruhig teurer werden... wenn ich denke was das "Band des Bundes" gekostet hat....
    • Also letzte Woche war ich ja noch dafür einen klasichen Neubau dort aufzubauen, der natürlich in seiner Äussern Form wie ein gewaltiges Schloss wirkt und die Formen Sprache Schlüters aufnimmt, sprich Portale, Risalite, Ornamente etc.
      Was mich nämlich am alten Schloss einwenig gestört hat, ist seine Unausgewogenheit.
      Beide Schaufassaden, Schloss - und Lustgartenfassade haben im Grunde genommen kein wirkliches System.
      Als Schlüter 1706 auf Grund der Münzturmkatastrophe entlassen wurde und Eosander von Goethe den Auftrag erhielt das Schloss um das Doppelte nach Westen zu erweitern, addierte er just das vorhandene hinzu ohne wirklich auf Symetrie oder Ausgewogenheit zu achten.
      Gerade im Barock spielt die Symetrie in der Architektur eine wichtige und bedeutende Rolle, andererseits macht diese unsymetrische Fassade auch den Charme des alten Schlosses aus.
      Da man jetzt ja nun quasi einen Neubau dort hinsetzten (eine komplette Reko ist ja quasi ein Neubau) würde habe ich mir schon öfters (heimlich natürlich :lachen: ) ob es nicht klüger wäre die unmittelbar gelegen Bauten zu berücksichtigen, sprich auf sie einzugehen.
      Schinkels Museum und Schloss stehen nämlich in gar keinem Bezug zueinander. Wäre es denn nicht klüger einen Neubau symetrisch gegenüber das alte Museum zusetzten oder just das Schloss auf das alte Museum auszurichten!!!!
      Dann der Schlüterhof, sicherlich ein geniales Bauwerk ohne Frage aber auch hier wieder diese Unsymetrie :?
      Sollte man nicht hingehen und diese von vornerein weglassen und den Mittelrisalit einfach mittig setzen und nicht so seitlich verschoben wie er war?
      Jetzt kann man natürlich sagen wenn man schon so anfängt kann man auch dirket was neues Bauen (klassich vertseht sich), da gefallen mir folgende Entwürfe sehr gut:

      Kolhoff:
      schlossberlin.de/initiativen_b…inselwettbewerb/kollhoff/

      Axel Schultes
      schlossberlin.de/gestaltung_be…mitte/schultes/index.html

      Auf diesem Bild dort leider nicht gut zuerkennen, Schultes übernimmt die Formensprache Schlüter, Mittelrisalit im Corpes de Logis ist der aus dem Schlüterhof, Fassaden und Ehrenhof ist auch komplett klassich barock in Anlehnung Schlüters gestalltet!

      Rob Krier
      schlossberlin.de/gestaltung_be…itte/rob_krier/index.html

      Für mich mit der beste Entwurf wenn man den Plast der Republik weglassen würde :P


      Stephan Braunfels
      schlossberlin.de/entwuerfe_2000/braunfels/

      Auch in seinem Entwurf klassische Fassaden

      Fundus - Entwurf von Patschke
      schlossberlin.de/interessenbekundungsverfahren/fundusgruppe/

      Hier fehlt mir nur der Schlüterhof aber auch eine sehr intersannte Variante


      Noch ein paar Bilder zur Unsymetrie der Hauptfassaden:

      Schlüters Entwürfe:

      Schlossplatz:




      Lustgarten:


      Schlüterhof:

      http://www.bildindex.de/bilder/MI03591a01b.jpg\r
      www.bildindex.de/bilder/MI03591a01b.jpg

      Jetzt was Eosander draus gemacht hat:
      http://www.bildindex.de/bilder/MI03591c05b.jpg\r
      www.bildindex.de/bilder/MI03591c05b.jpg

      Einfach kopiert und dann addiert!


      Naja ich bin mir aber selber noch nicht schlüssig was ich will. Da es in Deutschlabd nicht funktionieren würde einen wirklich klassichen Neubau mit barocken Formen an dieser Stelle zu errichten bin ich für eine Reko!
    • Gerade bei der Spreefassade halte ich es für wichtig, dass diese ermöglicht, die Bebauung des jetzigen Marx - Engels- Forums zu unterstützen.
      Diese Fassade muss eine Signalwirkung haben, bei moderner Glas- / Stahlarchitektur sehe ich da Schwarz!


      genau das ist der springende punkt! gerade dieser teil ist meines erachtens einer der wichtigsten. es geht ja nicht nur um den schlossplatz, sondern auch um das marx-engels-forum.

      @ jörn
      findest du schlutes entwurf wirklich gelungen? ich finde ihn absolut grausam! gut gefallen mir krier und patzschke - wie nicht anders zu erwarten. dahingegen finde ich denn kollhoffschen entwurf schlicht und ergreifend schrecklich.
    • @ kai,

      leider kann man bei dieser url nicht wirklich viel erkennen, ich habe einmal ein Entwurfsplan gesehn auf dem man wirklich sehr viel erkennen konnte, die Kolonaden im Corpes de Logis etc, wirklich sehr schön gemacht!


      Habe doch noch einen Link zu dem Entwurf Schultes gefunden, auf dieser Site wird der ganze Entwurf sehr explizit erklärt!

      tu-cottbus.de/BTU/Fak2/TheoArc…022/Schultes/Schultes.htm
    • @Jörn

      Ich bin ja auch großer Fan von Symmetrie. Allerdings hat zumindest die Anordnung der Portale seinen Grund: Portal II bildet den Höhepunkt der SIchtachse Breite Str., die von Süden her auf den Schlossplatz führt. Portal IV, mit seinen Rossbändigern, liegt auf einer Achse mit dem F.-W.-IV.-Denkmal, der Granitschale und schließlich der Mitte des Alten Museums...

      Man sollte dann vielleicht lieber je ein weiteres Portal hinzufügen, anstatt gleich mit solch drastischen Alternativen zu "drohen"...Da sind ja teilweise Vorschläge dabei :schockiert: - kaum zu glauben!

      Wo ich dir allerdings Recht geben muss, ist der Schlüterhof...Den östl. Risalit könnte man ruhig in die Mitte der Fassade versetzen, aber...
    • jörn,
      ich sehe, dein studium macht sich insofern bemerkbar, dass du deiner zunft neu-aufträge zuspielen willst. aber die argumente bleiben: wo kunst-, national- oder regionalhistorisch wichtiges verschwand, kann es zu einer reko gar keine alternative geben.
      im übrigen reichen mir innen die wichtigsten räume. selbst von den prunkvolleren räumen waren viele unbedeutend. die wichtigen werden aber auch bereits zwei dutzend ausmachen. ich bin in jedemfall für eine reko der ostfassade, eben auch darum, dass man das marienviertel teilrekonstruieren bzw. traditionell neu bebauen kann.
      Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
      Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
      Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.
    • @ anti,

      muss dir sicherlich recht geben dass bei mir der Wunsch dort etwas eigenes hinzusetzten so wie ich es "besser gemacht" haette sicherlich stärker ist, als bei nicht Architekturstudenten-Forumsmitgliedern!
      Gebe dir aber in deinem Kommentar "wo kunst-, national- oder regionalhistorisch wichtiges verschwand, kann es zu einer reko gar keine alternative geben. " sehr recht!

      Wie gesagt bin bei dem Berliner Schloss wirklich auf Grund seiner etwas Asymetrischen Fassaden sehr zwiegespalten! Tendiere aber generell sehr oft zu Rekos!
      Schloss Braunschweig, Palais Thurn und Taxis, Stadtbibi FFM, Bauakademie, Frauenkirche und so weiter sind alles Rekos die ich voll unterstütze und auch ausserordentlich gut finde!

      Aber wie gesagt beim Berliner Schloss bin ich echt mit mir am kämpfen ob etwas Neues oder ein modifiziertes, symetrisches Schloss nicht besser vorallendingen städtebaulich besser wäre!

      Aber ich kann nur nochmal sagen, da man hier in Deutschland nicht davon ausgehen kann, dass ein würdiges Gebäude in einer klassischen barocken Form gehaltenes Gebäude das alte ehgrwürde Berliner Stadtschloss ersetzen würde, bin ich natürlich tendenziel eher für eine Reko!


      @ ben

      Ja Portal I bezieht sich auf die Breitstrasse, da Portal I auch noch von Schlüter selbst ist!

      Die Portale II und IV bezihen sich nicht so wirklich auf etwas. das Reiterstandbild und altes Museum kamen erst später . Jetzt koennte man auch allerdings sagen dass Schinkel das Museum axial auf das Schloss haette ausrichten sollen.



      Die Strasse untern den Linden fürhrt übrigens auf Portal V zu welches vom Museum gesehn das linke ist, sprich es von Schlüter.
      Eosanders Portal (no IV) wurde einfach wie schon beschrieben nur addiert!

    • Ich finde, wenn zu sehr auf die Symmetrie nach außen wert
      gelegt wird, gibt es keine Einheit im inneren mehr.
      Alle Beispiele von Schultes usw. haben ja gerade dieses
      Problem. Das Schloß wird bei denen total zerstückelt.
      Das ist doch keine Einheit mehr !

      Ich finde, das alte Schloß passt dort am besten hin.
      Weil so auch Unter den Linden einen schönen Abschluß hat.
      Eine lange Fassadenseite ist für die Sichtachse Unter den Linden
      am besten. :irrer:
    • Die Gesellschaft Berliner Schloss hat auf mehrere Gästebucheintragungen reagiert und Stellungnahme zur Forderung eines Zusammenschlusses mit dem Förderverein genommen:

      "Die Gesellschaft Berliner Schloss besteht seit 1991 und hat wie auch die Gesellschaft Historisches Berlin, der Förderverein Berliner Schloss sowie das Forum Stadtbild Berlin das Ziel das Berliner Schloss wieder aufzubauen. Der Verein hat bundesweit ca. 430 Mitglieder. Sie gehört wie der Förderverein Berliner Schloss zu den Befürwortern der Beschlusslage des Deutschen Bundestages und der Ergebnisse der Internationalen Expertenkommission Historische Mitte bzw. des Arbeitskreises Stadtschlossareal. Insoweit unterscheiden sich die beiden Vereine in der Zielsetzung des Wiederaufbaus des Berliner Schlosses grundsätzlich nicht. Jedoch ist die Herangehensweise eine andere. Der Förderverein verfolgt eine sehr personenzentrierte und ohne Zweifel auch erfolgreiche Konzeption der Öffentlichkeitsarbeit. Unser Verein hat es sich im Rahmen seiner ehrenamtlichen Arbeit zum Ziel gesetzt, durch eine konkrete Ansprache der Entscheidungsträger für das gemeinsame Ziel zu werben und mit Einzelaktionen auf sich aufmerksam zu machen. Der Verein stellt sich in seinen Aktivitäten nach außen nur begrenzt dar, da die dadurch im Verhältnis zur Wirkung entstehenden Kosten in jedem Fall sehr genau gewichtet werden müssen. Die Mitglieder der Gesellschaft Berliner Schloss haben sich zuletzt auf Ihrer Mitgliederversammlung am 1.Mai 2003 nach einer ausführlichen Diskussion gegen ein Zusammengehen mit dem Förderverein Berliner Schloss ausgesprochen. Hier spielten mehrere Gründe eine Rolle. Zum einen sehen wir in einer sehr stark personenzentrierten Vereinsarbeit ein grundsätzliches Risiko für den Bestand und die Fortentwicklung eines solchen in der Realisierung auf mehr als ein Jahrzehnt zu rechnenden Projektes, wie es das Berliner Schloss ist. Zum anderen sind wir der Ansicht, dass das Prinzip des „getrennt marschieren und vereint schlagen“ [...] eine vernünftige Strategie ist, die sich bewährt hat. Zum Dritten sehen wir keine Interessenkonflikte, da das Projekt in der Spendensammelphase sich befindet und das Vereinsrecht / Vereinssatzung klare Vorgaben gibt, die die Vereine zwingt die Mittel satzungsgemäß zu verwenden. Im Übrigen sieht § 11 unserer Satzung vor, dass bei Auflösung des Vereins das Vermögen an das Land Berlin zugunsten des Wiederaufbaus und der Erhaltung historischer Gebäude fällt. Außerdem haben wir mit dem Architekturbüro Stuhlemmer, über das im Wesentlichen alle Aktivitäten eine informelle Koordination der beiden Vereine erfahren, klar abgegrenzte Teilprojekte. Danach sammelt unser Verein o für eine Machbarkeitsstudie Schlossumfeld, bei der es um die Erhebung, Rückführung, Restaurierung und / oder Wiederherstellung der zum Schloss gehörenden Denkmäler geht und o zielgerichtet für die planerische Aufnahme und Wiederherstellung des Eosanderportals. Weitere große Aktivitäten würden den Zeitrahmen der ehrenamtlichen Tätigkeit des Vorstandes überschreiten.
      Klaus Jürgen Velke, Vorsitzender der Gesellschaft Berliner Schloss
      Datum: 17.10.04
      " (berliner-stadtschloss.de/guestbook/guestbook.htm)


      Endlich mal genaue Infos zu den Aktivitäten dieses Vereins; da man ja mit dem Förderverein kooperiert ist ein Zusammenschluss meiner Meinung nach nicht unbedingt notwendig.

      Meine Ansichten über die Stadtschloss - Berlin - Initiative (s.o.) haben sich deswegen aber nicht geändert!
    • Meiner Meinung nach ist die zukünftige Spreefassade(Ostseite) des Berliner Schlosses sehr wichtig!
      Zum einen für das Schloss selbst: Wirkt es wie ein historisches, ganzes Gebäude oder wie Disneyland, zum anderen für das jetzige Marx - Engels -Forum.

      Die Fassade dürfte dessen zukünftige Bebauung stark beeinflussen!

      Zu berücksichtigen ist noch, dass das ehemalige Schloss den Osten Berlins architektonisch eher abweisend behandelt hat (hab ich jedenfalls schon häufiger gelesen), aber dafür den Disneyland - Spruch dämpfen würde, während eine komplette rundumlaufende Barockfassade etwas Abgeschlossenes, Vollständiges hätte.

      Die PdR - Fassade könnte deren Fans beruhigen, eine moderne Variante hat eventuell auch ihre Vorteile (Kosten)!

      Bei Berücksichtigung des unbebauten Areals des jetzigen M. - E. - Platzes wäre eine andere traditionelle Lösung sinnvoll, welche sich diesem Gebiet hin öffnet und dort den Wunsch nach traditioneller Bebauung weckt.
    • ich muss sagen dass ich in diesem Punkt mehre Meinungen vertrete!
      Eine barockfassade wäre sichelrich toll, zum Bsp mit einem in der mitte liegendem Porikus von dem eine Strassenachse führen würde! Wäre sichelich ein interessant Lsg (wenn nicht sogar die beste, also für mich persönlich)

      Dann die alte historische Fassade schlicht also traditionel wieder aufzubauen, wäre wohl auch eine interssante Lsg und würde vom Schiff also von der Spree freilich sehr reizend wirken!

      Die Fassade des PdR, wäre auch nicht das schlimmst, würden wenigsten die Querolanten von der SED oooops pardon meine natürlich von der PDS ruhig sein und davon abgesehn ist der PdR nun mal ein Stück Geschichte, ob gute oder schlechte, jedenfalls für den einen oder andren eventuel erhaltenswert!