Augsburg

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    • Augsburg - Fuggerstraße 20

      Hauptniederlassung der PATRIZIA

      Was muss ich hier entdecken?
      Augsburg: Patrizia HQ (fertig) - Deutsches Architektur-Forum
      Grundsteinlegung in Augsburg / Respektvoll geneigte Glasfuge - Architektur und Architekten - News / Meldungen / Nachrichten - BauNetz.de

      Schon vor einiger Zeit hatte ich die Befürchtung, dass an dieser Stelle eine Verschlechterung eintritt. Nun wird es Wirklichkeit :boese:
    • Re: Augsburg - Fuggerstraße 20

      Stimme Neusser zu, ja gehe sogar weiter: Ich würde von Verbesserung sprechen.
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • Re: Augsburg - Fuggerstraße 20

      Wer vom Hauptbahnhof kommt und über die Prinzregentenstraße zur Altstadt geht, dessen 1. Eindruck von der selben ist dieser:

      scheint das angesprochene Grundstück zu sein.

      finde es immer wieder erstaunlich, wie abgrundhässlich Augsburg in diesem eigentlich nicht unbedeutendem Teilbereich der Altstadt ist. Eine Aufwertung dieser Ecke wäre m.E. schon sehr vonnöten, ob dafür solch ein Neubau geeignet ist?

      Die hinterhalb davon gelegene Bebauung um den Ernst-Reuter-Platz von St. Anna aus, spricht auch für sich...:
    • Re: Augsburg - Fuggerstraße 20

      Naja, an dieser Stelle kann man nicht mehr viel retten oder falsch machen. Der Entwurf scheint mir immerhin als Versuch, ein bisschen anspruchsvoller zu bauen. ob er gelingt oder nicht, wage ich nicht zu beurteilen.
      Aber an Stellen wie dieser darf man Architekten schon experimentieren lassen, meine ich.
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • Re: Augsburg - Fuggerstraße 20

      "ursus carpaticus" schrieb:

      Naja, an dieser Stelle kann man nicht mehr viel retten oder falsch machen. Der Entwurf scheint mir immerhin als Versuch, ein bisschen anspruchsvoller zu bauen. ob er gelingt oder nicht, wage ich nicht zu beurteilen.
      Aber an Stellen wie dieser darf man Architekten schon experimentieren lassen, meine ich.


      Zuerst: Mit den "Experimenten" von Architekten müssen die anderen Menschen dort ebenso leben, wie anderswo. Wenn man einen Zahntechniker oder Augenarzt mal einfach ein bischen "experimentieren" lassen möchte, leidet am Ende womöglich nur ein Mensch darunter. Hier sind es insgesamt Hunderttausende.

      Der Aufschrei wäre groß, wenn z.B. Pädagogen einfach mal sagen würden, sie wollen an einigen Kindern mal ein bischen "experimentieren", weil diese ohnehin nicht mehr rettbar seien, man bei denen nichts mehr falsch machen könne. Oder wenn dies der Klempner angesichts der Verlegung einer Wasserleitung sagen würde. In Architekturkreisen scheint dieses Vorgehen aber allgemein abgesegnet.

      Und: Ich wende mich grundsätzlich gegen die Hierarchisierung von "Stellen", nach der man Gebiete als "nicht rettbar" bezeichnet und geistig aufgibt. Auch wenn das jetzt viele nicht verstehen werden: Dies wäre mir eine Missachtung und "Entheiligung" eines Ortes. Und diese "Entheiligung" wird, auch wenn sie in der Vergangenheit schon geschehen ist, fortgesetzt, statt einer "Stelle" wieder Aufmerksamkeit und Zuneigung zukommen zu lassen, sie also wieder stückweise zu "harmonisieren".

      Noch etwas zu besagter Baustelle in Augsburg: Die weißen Röhren im Vordergrund dachte ich erst als zum Versorgungsbereich des Neubaus gehörig. Irgendwelche Kanalisationsrohre oder Wannen womöglich, dachte ich. Dann erst stellte ich fest, daß es sich um ein Kunstwerk handeln soll, das auf dem Areal steht. Und, so meine Meinung, auch nicht zur Verbesserung der Situation beiträgt.
    • Re: Augsburg - Fuggerstraße 20

      Noch etwas zu besagter Baustelle in Augsburg: Die weißen Röhren im Vordergrund dachte ich erst als zum Versorgungsbereich des Neubaus gehörig. Irgendwelche Kanalisationsrohre oder Wannen womöglich, dachte ich. Dann erst stellte ich fest, daß es sich um ein Kunstwerk handeln soll, das auf dem Areal steht. Und, so meine Meinung, auch nicht zur Verbesserung der Situation beiträgt.


      :lachen:

      Die Gebäude direkt rechts und links der künftigen "Glasfuge" sind so schlimm, dass es schon eine Verbesserung gewesen wäre, wenn sie in der Glasflucht mitgenommen und ebenfalls mit Glas verkleidet worden wären.
      Favorevole alla ricostruzione completa come era e dove era.
    • Re: Augsburg - Fuggerstraße 20

      "Heimdall" schrieb:


      Und: Ich wende mich grundsätzlich gegen die Hierarchisierung von "Stellen", nach der man Gebiete als "nicht rettbar" bezeichnet und geistig aufgibt. Auch wenn das jetzt viele nicht verstehen werden: Dies wäre mir eine Missachtung und "Entheiligung" eines Ortes. Und diese "Entheiligung" wird, auch wenn sie in der Vergangenheit schon geschehen ist, fortgesetzt, statt einer "Stelle" wieder Aufmerksamkeit und Zuneigung zukommen zu lassen, sie also wieder stückweise zu "harmonisieren".



      Deine Äußerungen kann ich voll unterstützen!!! Jeder Platz der Erde hat etwas "heiliges". Manche Plätze heben sich hervor, insbesondere auch dann, wenn über Jahrhunderte oder Jahrtausende Menschen ihnen "Zuwendung" in besonderen Formen dieser Zuwendung gegeben haben: Zeremonien, religiöse Rituale, Pilgerstätten etc.... Angefangen mit den Steinsetzungen des Neolithikums, über die Pyramiden und Tempelanlagen der Antike bis hin zu den Kathedralen des Mittelalters finden wir die Vielfalt kultureller Kunstformen, die die Zuwendung des Menschen zu einem bestimmten "heiligen" Platz der Erde verdeutlichen, physisch greifbar und erfahrbar machen. Daß man heutzutage so lieblos mit Raum und Platz auf unserer Erde umgeht läßt tief in den kulturellen und seelischen Zustand gewisser Gesellschaften blicken. Es mangelt an Liebe!
    • Re: Augsburg - Fuggerstraße 20

      Habe ich schon erwähnt, dass sich der Bauplatz am Kennedyplatz befindet, einem Platz, der in Augsburgs Stadtgrundriss eine alles andere als triviale Funktion hat?
      An der südöstlichen Platzseite steht das Justizgebäude, Am Alten Einlaß 1: justiz.bayern.de/imperia/md/co…denk_augsburg_einlass.pdf
      An der nördlichen Seite des Platzes steht das Stadttheater, Kennedyplatz 1: operafolks.com/Cooke/Augsburg-Stadttheater.jpg
      Bei einer solchen Nachbarschaft kann man doch nicht von einem "ohnhein verlorenen Ort" sprechen. Durch solche Bauten wie den aktuellen (an der Ostseite des Platzes) wird die bisherige Harmonie des Platzgefüges der Lächerlichkeit anheimgestellt.

      Im übrigen bin ich der Meinung, dass das 2000-jährige Augsburg, das 15 v. Chr. als raetische Provinzhauptstadt gegründet wurde, kein "unheiliger" Ort ist. Auch nicht an der Westflanke seiner einstigen Stadtbefestigung, die im weiteren Verlauf folgendes Bild bereithält (300 m vom Kennedyplatz entfernt):
      felix.pfefferkorn.de/blog/uploads/augsburg3.jpg
    • Am Schwalbeneck 3 - 3 c

      Bild 775

      Am Schwalbeneck

      Bild 773

      Am Schwalbeneck, Hinter dem Schwalbeneck

      Bild 774

      Am Schwalbeneck, Hinter dem Schwalbeneck

      Auf dem ersten Bild 775 sehen wir links das hochragende Haus Hoher Weg 8, dessen Umfassungsmauern noch spätmittelalterlich sind. Auf der gezeigten Brachfläche östlich dieses Hauses standen einst Remisen. Diese Fläche wird gegenwärtig mit den Anwesen Am Schwalbeneck 3 - 3 c bebaut.

      Schwalbeneck | News
      amschwalbeneck.de/fileadmin/Ei…rg_Journal_Sept._2009.pdf
      amschwalbeneck.de/fileadmin/Einblicke/Schwalbeneck_Druck.pdf
      amschwalbeneck.de/fileadmin/Einblicke/Schwalbeneck0609.pdf
    • Spenglergässchen 10

      "Georg Friedrich" schrieb:

      Erfreulich ist, dass auf dem Bild von Markus das alte unscheinbare Haus in einer Nebengasse des Spenglergässchens offenbar zur Sanierung eingerüstet ist. Auf Zenos Bildern präsentierte es sich noch verloren und akut abrissgefährdet.
      ( architekturforum.net/viewtopic.php?p=96748#p96748">viewtopic.php?p=96748#p96748)

      Das Haus ist allerdings nur auf der Südseite sowie auf der schmalen Westseite von einem Gerüst umgeben. Das sieht eher danach aus, dass das Haus nicht durchgreifend renoviert, sondern nur auf den beiden zur Baustelle der Patrizia weisenden Seiten neu verputzt wird. Das ist ja eine verbreitete Vorgehensweise, sich um die Rückseiten der Häuser zu kümmern, wenn sie einmal in hunderten von Jahren frei zugänglich sind.
    • "ursus carpaticus" schrieb:

      Hm, ich weiß nicht, ob ich Augsburg mögen würde.
      Irgendwie hab ich in meiner Jugend genug solche Städte über mich ergehen lassen, und will mir heute eigentlich nur mehr angenehme, schöne ansehen, von denen es ja nach wie vor genug gibt.
      irgendwie ist dieser inferiore Wiederaufbau unerträglich, ich kann das nicht mehr sehen...
      ( http://www.architekturforum.net/viewtopic.php?p=97968#p97968">viewtopic.php?p=97968#p97968)

      Da muss ich beipflichten. Obwohl ich das heutige Augsburg nicht wirklich kenne und mir die einstige herausragende Positon dieser Stadt durchaus bewusst ist, hatte diese Stadt bei mir bisher kein allzu grosses Ansehen, in Hinblick auf ihre Strahlkraft als grosse Stadt innerhalb Bayerns. Meiner Einschätzung nach haben Regensburg und auch Würzburg, beide nur halb so gross wie die bayerisch-schwäbische Metropole, in Punkto Flair und Lebensqualität deutlich die Nase vorn. Mag vielleicht daran liegen, dass Augsburg sich im Schatten Münchens befindet und dorthin kreatives Potential verliert, zumal auch Stuttgart nicht weit entfernt ist.

      Bei der Durchsicht der hier geposteten Bilder blitzt hie und da die einstige Pracht und Grösse auf, allerdings ist die Häufung uninspirierter Nachkriegsarchitektur höchst ärgerlich und lässt mich daher ein wenig indifferent dieser Stadt gegenüber.


      Moderationshinweis (Zeno):
      Fundstelle des Zitats aufgenommen, um infolge der Umordnung von Beiträgen verlorengegangene Bezüge wiederherzustellen
    • Re: Augsburg (and other "non-perfect" old cities)

      First, I am a new member here (from Israel). I was very interested in the last days to read this forum, which I only recently discovered.
      I can understand the messages in german mostly without problems, but it is easyer for me to write in English.


      I still did not visit Augsburg, although I had the opportunity for quite many Germany visits (for instance, in Tuebingen and Ulm). Maybe I will be there in the coming November. From the photos in this thread it is quite clear that the city has some respectable "Altstadt-Flair", althogh the post-war building has its impacts. Maybe in this sense Augsburg is in the same family like Ulm (but certainly not in the family of "perfect" old cities like Tuebingen or Esslingen).

      I want to say some general remark about such "non-perfect" old towns. I do not think that such towns are so dissapointing and desparating. Actually I like
      Ulm very much. The way I see the post-war building in a city like Ulm (and maybe also like Augsburg) is not one sided: to my opinion, there are some good points. Personally I like the simple buildings from the fifties in the Muensterplatz, since they harmonize with the Muenster and do not disturb its impact (maybe they even "help" to the impressive impression of the Muenster?). Smetimes (not always!) I even enjoy to see the contrasting styles (a simple building from the fifties and an impressive old building), and sometimes I even may prefer it to another historicist building from the 19th century. I admit that I even like the Stadthaus
      in the Muensterplatz (although this is of course another type of a modern building).

      I still have not experienced Augsburg, but I guess that also there a part of the post-war building is notso disturbing, and possibly even harmonizes well. It is important, I think, to make distinctions in this aspect. I think it is an over-reaction to say: "this old town is not a perfect old town, and so I do not like it, I give up!".

      Nevertheless, I will also be very glad if some heavy mistakes of the post-war years will be
      corrected (like the unsuccessfull part of the Maximlianstrasse, as we saw in the photos in this thread).

      Gil
    • I want to say some general remark about such "non-perfect" old towns. I do not think that such towns are so dissapointing and desparating. Actually I like
      Ulm very much. The way I see the post-war building in a city like Ulm (and maybe also like Augsburg) is not one sided: to my opinion, there are some good points. Personally I like the simple buildings from the fifties in the Muensterplatz, since they harmonize with the Muenster and do not disturb its impact (maybe they even "help" to the impressive impression of the Muenster?). Smetimes (not always!) I even enjoy to see the contrasting styles (a simple building from the fifties and an impressive old building), and sometimes I even may prefer it to another historicist building from the 19th century. I admit that I even like the Stadthaus
      in the Muensterplatz (although this is of course another type of a modern building).

      I still have not experienced Augsburg, but I guess that also there a part of the post-war building is notso disturbing, and possibly even harmonizes well. It is important, I think, to make distinctions in this aspect. I think it is an over-reaction to say: "this old town is not a perfect old town, and so I do not like it, I give up!".


      @ Gil

      A warm welcome to this Forum. I fully agree with your point of view - some 50s buildings are really ok and do contribute to "heal" the wounds of destroyed cities in Germany. I nevertheless understand a member like ursus who tends to focus on all the "problematic" buildings - but
      unglücklich sind die dogmatiker
      as expressed by Youngwoerth. Personally I would be happy if a city like Augsburg were to be found in Denmark :D
      Unsere große Aufmerksamkeit für die Belange des Denkmalschutzes ist bekannt, aber weder ökonomisch noch kulturhistorisch lässt es sich vertreten, aus jedem alten Gebäude ein Museum zu machen. E. Honecker
    • Re: Augsburg (and other "non-perfect" old cities)

      Hallo Gil, ja einige hier, und ich zähle mich durchaus auch dazu, haben das "Problem", dass wir zu viele alte Bilder solcher Städte wie Augsburg kennen, und da müssen uns die heutigen durch die Kriegs- und (was mindestens genau so gravierend war) durch die im Geiste des Modernismus bewirkten Nachkriegszerstörungen entstellten Städte an vielen Stellen nun mal negativ auffallen. So gibt es im Grunde in Deutschland keinen einzigen bedeutenderen Platz, dessen Erscheinungsbild mit modernistischer Bebauung heute ansprechender wäre als vor 100 Jahren, finde ich.

      Du magst natürlich recht haben, dass manches historische Gebäude für sich genommen gar gewinnt, wenn es heuzutage in einer Umgebung wenig ansprechender modernistischer Klötze steht. Der Großspender des Wiederaufbaus des Potsdamer Schlosses, Herr Plattner, hatte letztens ein ähnliches Argument bezüglich der Situation in Potsdam gebracht. Aber ich würde darauf lieber verzichten, und ein historisches Ensemble klar befürworten, selbst wenn die einzelnen Gebäude darin dann nicht mehr herausragen können.
    • Herzlich willkommen, Gil. Ich antworte dir auf Deutsch, weil du dies ja verstehst, und weil die Kommunikation dadurch sozusagen 'authentischer' wird.
      Vorweg: Dass 'Ausländer' wie wir (ich stamme zB aus Österreich) uns an 'deutschen' Themen beteiligen, halte ich für wichtig, gilt es doch, 'den Deutschen' ihre Verantwortung für ihr kulturelles Erbe klarzumachen, welches ohne Zweifel von globalem Interesse ist. Natürlich gelten solche Überlegungen eigentlich für jedes Land, so in großem Ausmaße für Israel (bekanntlich unser Heiliges Land), aber da sehe ich keine Probleme. Mir ist nicht bekannt, dass in Israel zB Supermärkte neben Denkmälern von internationaler Bedeutung errichtet werden.
      Zu deinem Vergleich Augsburg - Ulm:
      Ich stimme mit dir, was Ulm betrifft, überein. Damit bin ich, das heißt damit sind wir, im Forum, vorsichtig gesagt, in der Minderheit, und zweifellos gibt es gute Gründe, 'Ulms neue Mitte' zu beanstanden. Ich bin jedoch nicht grundsätzlich gegen neue Architektur, und finde das, was in Ulm passiert ist, interessant und zweifellos eine Verbesserung.
      Darum geht es aber jetzt nicht. Über Ulm wirst du hier genug Diskussionen und Bilder finden.
      Aber Städte wie Augsburg sind anders. Sie sind nicht von der Zeit 1990 bis heute, sondern von den Jahren 1955 bis 70 geprägt, und damals baute man nicht so, wie du es in Ulm gesehen hast. Die Augsburger Realität ist IMHO trostloser, damals wurde ohne Wille zur Qualität gebaut (was IMO in Ulm sicher der Fall war, wenn man auch über das Ergebnis streiten kann.) Aber dieser Wille ist der entscheidende Unterschied. Für mich zumindest.
      Abgesehen davon waren die barocken und renaissancezeitlichen, von hervorragenden Architekten stammenden Augsburger Bürgerbauten wohl bedeutender als die vergleichsweise anonymen mittelalterlichen Häuser Ulms, somit wäre Augsburg weit mehr Betätigungsfeld für Rekonstruktionen, worum es hier in erster Linie geht.
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • "ursus carpaticus" schrieb:

      Aber Städte wie Augsburg sind anders. Sie sind nicht von der Zeit 1990 bis heute, sondern von den Jahren 1955 bis 70 geprägt

      Äh, das ist Ulm doch auch? Ulm hat sich mir mit einer billigen Nachkriegsfußgängerzone und auch sonst reichlich vermieftem 60er-Flickwerk präsentiert. Die einzigen Unterschiede, die ich sehe, sind, das Ulm zusätzlich(!) auch noch eine streitbare "Neue Mitte" hat - und dafür weniger zusammenhängende und bedeutende historische Ensembles.
      Ich entschuldige mich von Herzen für meine früheren arroganten, provokanten, aggressiven und unfreundlichen Beiträge!
      Jesus ist mein Herr und Retter!
    • @youngi
      Ja, natürlich, ich wollte nur hinweisen, dass Freund Gil wahrscheinlich die streitbare Neue Mitte meint, ein Phänomen, das es in Augsburg nicht gibt.
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)