Wiederaufbau Frankfurter Altstadt (Areal Techn. Rathaus)

    • In der Papier-FAZ vom 15. Mai hieß es in einem bebilderten und ansonsten interessanten Artikel über die Baufortschritte:

      Ein bisschen verrückt ist es schon, eine Altstadt wiederzuerrichten, die es so zuvor nicht gegeben hat, das weiß auch Michael Guntersdorf. "Heute würde das wahrscheinlich keiner mehr machen", meint er. Wegweisend für die Zukunft sei das Projekt nicht.
      Tut mir leid - aber dafür gibt es von mir die virtuelle faule Tomate an den Kopf. :zungeorange:

      Immerhin folgt dann noch der Satz

      Aber es passe zu Frankfurt und es mache eben eine längst vergangene Epoche wieder lebendig.

      Aber trotzdem: Das Ganze ist noch lange nicht fertig, und schon kommen die ersten Leute, die sagen "Das war's aber dann auch mit rekonstruieren, das machen wir aber bitteschön in Zukunft nicht wieder" - so als würde man über einen peinlichen Seitensprung reden. Und leider kommen solche Äußerungen nicht nur von verbitterten BDArmleuchtern, sondern von Leuten, die ein bisschen was zu sagen haben. Warum kann man das Projekt nicht erstmal vollenden, abwarten wie es von Bewohnern, Besuchern, Kunden etc. angenommen wird und dann - nach vielleicht einem Jahr - Bilanz ziehen?
    • Wissen.de schrieb:

      Auf dem letzten Bild zeigt sich nun natürlich extrem krass wie sehr das Dach auf dem Altbau fehlt. Ich hoffe dass man das schnell behebt.
      Auf dem Treuner-Modell habe ich auf die Schnelle eine Ansicht gefunden. Es scheint aber auch ursprünglich keinen Dachgiebel besessen zu haben, sodass der heutige Zustand dem ursprünglichen entspricht. Es hat ja ein Schrägdach, einfach nicht so steil wie bei seinem neuen Nachbar.
      Die Braubachstraße
      Das Gebäude ist auf halber Höhe am rechten Bildrand neben der knallroten Fassade des "Neuen steinernen Hauses" zu sehen.

      Es lohnt sich übrigens, die ersten Bilder in jenem Strang wieder einmal anzusehen... (Achtung: Schock!)
    • Das Haus Esslinger, Hinter dem Lämmchen 2 ("Haus der Tante Melber")

      domroemer.de/hinter-dem-laemmchen-2

      steht plötzlich ohne Gerüst da - aber auch ohne Fenster bzw. deren Rahmungen, welche (noch) nicht eingebaut sind.

      Webcam: extern5.1000eyes.de/cam/dr/004…72D/hd.jpg?dcm=1497956298

      Möglicherweise nur ein vorübergehender Anblick, dennoch einen Blick wert.
    • Neu

      Hatte am 17.06.2017 eine Führung über die Alstadtbaustelle mitgemacht. Es ist nach wie vor alles ziemlich eingerüstet, aber hier und da kann man den einen oder anderen Blick erhaschen.

      Führung ging los im Rebstockhof, an der Brauchbachstraße entlang zur Neugasse, von da aus zum Hühnermarkt, dann rechts in die Gasse Hinter dem Lämmchen, an Markt 40 vorbei wieder Richtung Dom, dann durch Markt 7 in die Goldene Waage.

      Hier ein paar Bilder und Ansichten:



      Braubachstr. 21 Sockelgeschoss




      Kragsteine - noch immer schwebend




      Großer Kragstein unter der Brandmauer zwischen Braubachstr. 21 und Rebstockhof 1




      Die umstrittene Brandmauer an Braubachstraße 21 besteht angabegemäß aus der selben Art Feldsteine, wie jene, die man an dieser Stelle im Boden als Fundament der alten Stadtmauer fand und seinerzeit aber einfach wegekippt hatte.




      Der "Apfelweintrinker" hat seine Nase im Krieg verloren und bekommt sie nicht wieder.




      Die grüne Linde am Hühnermarkt




      Die Giebelverzierungen sind angebracht.

      Fortsetzung folgt
    • Neu

      Weiter geht es in die Gasse "Hinter dem Lämmchen"



      Hinter dem Lämmchen 4+6




      Hinter dem Lämmchen 4 Erdgeschoss aus Fachwerk, nicht Sandstein




      Hinter dem Lämmchen 4




      Hinter dem Lämmchen 6, "Hof zum Lämmchen", Detail




      Das Sockelgeschoss aus Sandstein am "Hof zum Lämmchen" geht seiner Vollendung entgegen




      Detailbild Kragstein am "Hof zum Lämmchen". Man hat extra keinen perfekten Sandstein verwendet, sondern solchen, der auch Lufteinschlüsse hat - so wie es im Original ebenso gewesen sein soll.




      Zum Einbau bereit liegendes Sandsteinteil




      Eine Tafel zeigt die Rückseite von Markt 30 (von Spöttern auch "Die Hundehütte genannt"), hier wurde bereits die Spolie, welche zuletzt im Garten des Liebighauses stand, eingebaut.




      Da man die eingebaute Spolie derzeit nicht sieht, weil sie zum Schutz mit Holz verkleidet ist, zeigt eine weitere Tafel, die eingebaute Spolie.

      Fortsetzung folgt
    • Neu

      Hier sind wir nun bei "Hinter dem Lämmchen 8" bzw. "Klein Nürnberg"



      "Klein Nürnberg", links daneben der denkmalgeschützte Anbau des Kunstvereins.




      Sockelgeschoss "Klein Nürnberg"




      Eck-Kragstein "Klein Nürnberg"




      Das Rote Haus ist verputzt




      Nochmal Rotes Haus




      Tragbalken Rotes Haus Erdgeschoss




      Die Eichenbalken mussten durchbohrt und mit einem Stahlkern durchsteckt werden, weil sie sich verzogen hatten. Man wird es aber nicht sehen.




      Deckenbalken am Roten Haus




      Die "Goldene Waage" hat sich äußerlich seit dem letzten Mal kaum sichtbar weiterentwickelt, alles ist noch mit Gerüsten verstellt oder mit Folien verklebt. Hier ein Foto von Innen Richtung Oberlichter im Erdgeschoss, dort kann man die Original vorhandenen Ziergitter bereits erahnen.



      Außen kann man, hinter den Gerüsten hindurch, einen Blick auf die Ziergitter erhaschen


    • Neu

      Soeben werden Markt 24 und 26, also "Eichhorn" und "Goldene Schere" abgerüstet, das bedeutet, dass der Hühnermarkt bald bis auf die Südseite gerüstfrei sein wird!

      Die zutage tretende Farbgebung, ein zartes Blau und ein blasses Ocker gefallen mir sehr gut.

      Zu sehen auf der Webcam.

      extern5.1000eyes.de/cam/dr/004…72D/hd.jpg?dcm=1498473071