Einheitsdenkmal in Berlin

    • Ich tät mir nicht viel Sorgen machen. Denkmäler kann man nicht nur errichten, sondern auch entfernen.
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • Asgardion schrieb:

      es ist wahr, dass wir früher hätten handeln müssen, um das Denkmal an der Schlossfreiheit zu verhindern, wobei ich stark daran zweifle, dass Sturköpfe wie Thierse und Nooke hätten umgestimmt werden können, was den Standort betrifft.
      Zudem halte ist die Symbolik der "Wippe" auch unabhängig vom Standort äußert fragwürdig.
      Die "Wippe" ist außerdem schlichtweg hässlich (auch wenn die Unterseite golden schimmern soll) und fügt sich nicht in das Schlossumfeld ein.
      Ich bewürworte daher, den Sockel frei zu lassen und späteren Generationen die Möglichkeit zu überlassen, die Kolonnaden wiederzuerrichten. Und dafür trete ich gern ein, auch wenn es womöglich schon zu spät ist!

      Das Einheitsdenkmal lässt sich nicht verhindern, indem man es grundsätzlich ablehnt oder als hässlich bewertet. Es wird kommen, weil es dafür eine breite Unterstützung in der Politik gibt. Einzig der Standort hätte infrage geastellt werden können. Selbst wenn man es jetzt auf den letzten Drücker probieren will, so bräuchte man einen glasklar formulierten und nachvollziehbaren Alternativstandort, mit dem sich in kürzester Zeit die wichtigsten Protagonisten im Bundestag und in Berlin arrangieren können.
      Also, welchen Standort willst Du stattdessen vorschlagen? Der Bundestag müsste dann ja genau darüber abstimmen.
      " Dem Wahren, Schönen, Guten "
    • Sicher ist es wahr, dass Denkmäler auch wieder entfernt werden können. Leider geht das meist du mit politischen Umstürzen einher, die wir uns ja auch nicht wünschen. Wenn sie erst einmal steht, wird die "Wippe" auch für "immer" dort stehen.

      Ich lehne ein Freiheits- und Einheitsdenkmal nicht grundsätzlich ab, im Gegenteil. Fragwürdig finde ich nur den Entscheidungsablauf, d.h. wer über Standort und Entwurf entschied. Im Bundestagsbeschluss von 2007 heißt es nur, dass das Freiheits- und Einheitsdenkmal "in der Mitte Berlins" entstehen soll. Sowohl der Standort als auch der Siegerentwurf wurde später in irgendwelchen Hinterzimmern ausbedungen. Nicht sehr demokratisch, wie ich finde.
      In meinen Schreiben an die Verantwortlichen habe ich übrigens nie erwähnt, dass ich die Wippe persönlich als äußerst hässlich empfinde. Ich bin ja kein Idiot und weiß schon, dass man da sehr taktisch vorgehen muss. Nichtsdetsotrotz belibe ich bei meiner Meinung, dass eine "Wippe" als Symbolik sowie der Standort falsch ist. Sie wird die historischen Fassaden des Berliner Schlosses empfindlich konterkarieren. Man kann also nicht froh sein, dass nur die "Wippe" kommt.

      Was die anstehende Abstimmung im Bundestag angeht, so wird nur noch über die Umwidmung der Millionen abgestimmt werden, nicht aber über einen Standortwechsel. Die Verantwortlichen sind so verbohrt, dass sie auch ein geeigneterer Alternativstandort nicht mehr umstimmen könnte. Ich wüsste auch nicht, woe der sein soll. Ich hatte ja in meinem Schreiben an die Bundestagsabgeordneten den Platz der Republik vorgeschlagen.

      Ich bleibe dabei, dass der Sockel hätte freibleiben müssen. Besser keine Kolonnaden und kein Denkmal als ein hässliches und in seiner Symbolik äußerst fragwürdiges. Aber wie gesagt, die Sache ist verloren! Mein Herzensprojekt wird auf ewig verschandelt.
    • Zwei Aufnahmen von heute - die Arbeiten an der Sandsteinverkleidung kommen voran. Leider alles kaum einsehbar.


      Dieser Eckstein am seitlichen Treppenaufgang ist wieder aufgesetzt worden.

      Der betreffende Eckstein ist hier und hier ebenfalls gut zu sehen.

      Hatten wir eigentlich die Bilderstrecken der ausführenden Firma 'Opus' schon?
      OPUS Startseite (15 Bilder)
      OPUS Referenzprojekt (6 Bilder)

      Dann konnte ich noch ein paar Worte mit einer am Denkmalsockel arbeitenden Steinrestauratorin wechseln:
      - Die Fledermäuse sind immer noch da. Das könnte doch ggf. noch helfen!?
      - So ziemlich alle, die dort am Projekt arbeiten, sind unglücklich bis fassungslos darüber, dass auf dem Denkmalsockel die Einheitswippe gebaut werden soll. Wir waren übereinstimmend der Ansicht, dass deren Aufbau massive Zerstörungen am Denkmalsockel und den Gewölben mit sich bringen wird (durchstoßene Gewölbe, zusätzliche Uferbefestigung etc.).

      Wir haben in Berlin doch so einen beinharten Landeskonservator - warum hat der sich eigentlich noch nicht zu Wort gemeldet? Macht der doch auch immer, wenn es hässliche Umbauten oder Beschädigungen/Zerstörungen zu bewahren gilt. :boese:
      Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
      (Immanuel Kant)
    • Lieber Vulgow,

      vielen Dank für die Bilder und die Informationen über die Stimmung vor Ort.

      Ich denke, daraus muss doch was zu machen sein. Ich bin doch nicht der einzige, der gegen die Zerstörung des Sockels und die Verschandelung der Westfassade des Berliner Schlosses ist.

      Wir sollten uns zusammentun und überlgen, wie man vorgehen kann. Vielleicht müsste man auch mit dem Landeskonservator sprechen.
      Vielleicht sollten sich alle in Berlin wohnhaften Gegner der "Wippe" aus diesem Forum mal treffen?
    • Sicher ist es wahr, dass Denkmäler auch wieder entfernt werden können. Leider geht das meist du mit politischen Umstürzen einher, die wir uns ja auch nicht wünschen. Wenn sie erst einmal steht, wird die "Wippe" auch für "immer" dort stehen.
      Was ich mir wünsche oder nicht, ist meine Sache, und auch ohne Umsturz wird auf Selbstmord programmierten Staatsgebilden naturgemäß kein langes Leben beschieden sein. So oder so - dieser Wippe würde ich keine lange Halbwertszeit geben - sie ist ein Kind der aktuellen Befindlichkeit oder Verhältnisse, und daher auch im übertragenen Sinne auf Sand gebaut. Keine kommende Generation, egal welcher Gesinnung oder Hautfarbe, wird ihr Herz an sie gehängt haben. Und über Fragen des ästhetischen oder gar kulturgeschichtlichen Wertes wollen wir besser taktvoll schweigen.
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)
    • Ich möchte die Sache nicht schönreden, denn auch ich würde natürlich wahnsinnig gerne die Kolonnaden errichtet sehen. Aber für alle, die die Wippe/Waage hässlich finden und sie nur mit den Kolonnaden vergleichen, möchte ich nochmal einige Entwürfe aus dem damaligen Wettbewerb einstellen. Einer von diesen Entwürfen hätte uns ohne Weiteres auch blühen können, denn wir wissen ja inzwischen, was bei Stadtplanern und Architektenjurys so alles prämiert wird.

      1. Die Glaskiste (wäre wohl im Volksmund bald als Tupperware verschrien gewesen)

      christin-lahr.de/d/projekte/EINHEIT/EINHEITbild06.html

      2. überdimensionaler Betonleuchter bzw. Baumgerippe

      sfb-bauingenieure.de/projekt.php?id=11

      3. der zerbrochene Taler (oder soll es ein Euro sein?)

      henninger-design.de/denkmal_berlin.html

      4. der gäserne Irrgarten (oder was auch immer das sein soll)

      ne-ar.com/myportfolio/freiheit-und-einheitsdenkmal-berlin/

      5. die Spiegelkugel mit Trümmern

      lr-online.de/regionen/cottbus/…ine-Farce;art1049,2518845

      6. Glaskolonnade mit Lichterdecke

      atelier-rang.de/licht-light/lichtorte/index.htm

      Also, natürlich geht nichts über die Kolonnaden, doch wenn einer der o.a. Entwürfe realisiert werden würde, dann müsste ich wohl über Nacht zum Denkmalterroristen werden. Meine Tatwaffe wäre dann ein geklauter Bagger.... :evil:
      " Dem Wahren, Schönen, Guten "
    • Der Nutzer Pumpernickel im DAF bringt meiner Meinung nach alle rechtlichen und politischen Fakten auf den Punkt, Zitat:

      Und damit hat die Eigentümerin (Land Berlin) indirekt klargestellt, dass es mit der Wippe wie geplant schon einmal nichts werden kann. Den zuletzt wurde ausdrücklich vorgesehen, die Mosaike ausgebaut zu lassen. Aber die Eigentümerin (das ist nicht der Bund, nicht der Bundestag, nicht die Bundesregierung, sondern das Land Berlin @ Klarenbach!) hat sich offensichtlich anders entschieden. Mit der erteilten Baugenehmigung hat das Land Berlin übrigens auch nicht das Eigentumsrecht am Denkmalsockel aufgegeben. Die Presse, die sich im von dir verlinkten Morgenpost-Artikel verwirrt darüber zeigt, trennt hier leider nicht zwischen der verwaltungsrechtlichen Baugenehmigung (die lediglich die hoheitliche Erlaubnis zum Bau darstellt) und dem Rechtsverhältnis zwischen Bund (Bauwerber) und Land Berlin (Eigentümerin). Das Fehlen einer Baugenehmigung steht zwar dem Vorhaben des Bundes nicht mehr im Weg, eine Baugenehmigung indiziert aber in keinerlei Hinsicht, dass das Land Berlin Eingriffe am Denkmalsockel auch zulassen muss.

      Hier verhält es sich nicht anders, als wären Bund und Berlin zwei Private. Nur weil ich eine Baugenehmigung habe, auf dem Grund meines Nachbarn ein Bauwerk zu errichten, muss er mir das noch lange nicht auch erlauben. Das sieht jeder instinktiv ein - und das ist hier kein bischen anders, nur weil keine Privaten beteiligt sind, sondern Bund und Land. Hier ist zu trennen zwischen den Baubehörden des Landes Berlin und zwischen dem Land Berlin als Gebietskörperschaft mit Eigentum an der Immobilie des Denkmalsockels. Die Zustimmung der Baubehörden indiziert nicht die Zustimmung zur Nutzung der Immobilie des Denkmalsockels der Gebietskörperschaft. Dazu bedarf es separater Vereinbarungen. Ob und welche es gibt ist öffentlich bisher nicht bekannt, zumindest habe ich dazu keine Quelle gefunden. Ich lese aber aus der Reaktion des Senats, dass es solch eine Vereinbarung nicht oder nicht mehr gibt (diese könnte z. B. durch den Projektstopp im Bundestag verfallen sein). Denn:

      Der Bürgermeister (SPD) mag sich nun öffentlich anders als die beiden ressortmäßig zuständigen Senatoren (LINKE) positioniert haben, der Senat habe aber solange keine offizielle Meinung zur Wippe, bis der Bund einen offiziellen Beschluss gefasst habe, was eben bis heute noch nicht geschehen ist (vorletzter Absatz). Gäbe es eine wirksame Vereinbarung zwischen Bund und Land zur Nutzung des Denkmalsockels, die dem Bund ein Nutzungsrecht einräumt, dann müsste man ja nur daraus zitieren und könnte sich umgekehrt nicht darauf zurückziehen, dass man derzeit keine offizielle "Meinung" zur Wippe habe.

      Damit wird einmal mehr bestätigt, was ich schon die ganze Zeit sage. Es gibt offiziell nach wie vor kein aktives Bauprojekt "Einheitsdenkmal" in Berlin. Auch wenn Klarenbach (nun seit Monaten) wöchentlich Machtworte und Durchbrüche zu erkennen scheint.

      Der Bundestag hat vor der Bundestagswahl übrigens nur noch 4 Sitzungswochen und noch ein paar "nebensächliche" Vorhaben wie über ein dutzend Änderungen im Grundgesetz sowie in zig Bundesgesetzen für die Neuordnung der Bund/Länder-Finanzen abzuarbeiten. Die Bundesregierung beschreibt das selbst als größte und komplitzierteste Reform der noch laufenden Legislaturperiode. Dabei liegt der Teufel im Detail, so ist u. a. eine Teilprivatisierung der Autobahnen (!) als Teil der Grundgesetzänderungen angedacht. Was das für Potential zu einem "Shitstorm" hat, der die Parlamentarier ganz und gar beschäftigen wird, muss ich hier niemandem erklären. Auch andere Projekte will die Groko noch vor der Wahl durch das Parlament bekommen. Und sorry Klarenbach, aber da steht die Wippe nun einmal ziemlich weit hinten an. Das wird mit der Wippe vor der Wahl nichts mehr. Und nach der Bundestagswahl werden die Karten sowieso neu gemischt.
    • Neu

      Wenn es nach der Stadtentwicklungssenatorin Lompscher ginge, würde das Denkmal nicht gebaut (Ich muss nochmal betonen, dass ich kein Freund der Linken bin. Aber manchmal heiligt der Zweck eben die Mittel). Nur weiß ich nicht, ob sie sich in der rot-rot-grünen Berliner Koalition dagegen sträuben wird. Müller hat sich offiziell für den Bau der Wippe ausgesprochen, von ihr war jedoch zu hören, dass ihre Gegnerschaft gegen das Denkmal nur persönliche Meinung sei.

      Was den Bundestag und die wichtigen Entscheidungen gegen Ende der Legislaturperiode angeht so glaube ich trotz allem, dass die "alten Herren", die die Wippe gegen alle Kritik so schnell wie möglich durchboxen wollen, alles daran setzten werden, dass dies auch noch vor der Sommerpause geschieht. Nur das Land Berlin könnte den Bau dann noch stoppen.

      Ich habe mal eine Petition zum Erhalt und zur Nichtbebauung des Denkmalsockels gestartet. Bevor es zu einem Aufschrei kommt, dass ich mich auch für eine Nichtbebauung ausspreche. Das Denkmal muss erst einmal verhindert werden und der Sockel frei bleiben. Das ist die einzige Möglichkeit mit dem Denkmalsschutz zu argumentieren und den Bau der Einheitswippe dort zu verhindern. Mit dem Argument dort etwas anderes aber nicht die Wippe bauen zu wollen, wird man aktuell gegen die Verantwortlichen nicht ankommen.
      Über eine Rückkehr der Kolonnaden kann in der Zukunft verhandelt werden, zumal diese die einzige Bauoption wäre, die den Sockel nicht verbaut bzw. als eigenes Denkmal "entstellt".

      Hier mal der Link zur Petition:

      secure.avaaz.org/de/petition/B…ockels_in_Berlin/?cuhHcmb

      Ich hoffe, hier einige Unterstützer zu finden, die auch Ihrerseits für eine Verbreitung der Petition sorgen (Ich bin beispielsweise nicht bei FB). Dankeschön!
    • Neu

      Nun habe ich tatsächlich auch eine Antowrt auf die Mail an Herrn Oppermann (Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion) erhalten. Nach den den üblichen "es wurde alles mit der Öffentlichkeit besprochen"-Sätzen, kristalliaiert sich immer mehr heraus, dass u.a. die Symbolik und Historie des Ortes des KWND durch das FED negiert und übertüncht werden soll:

      Hiltrud Lotze schrieb:

      [...] die Umwidmung des Kaiser-Wilhelm-Denkmals von einem preußischen Nationaldenkmal hin zu einem FED ist unterstützenswert. [...]

      Auch scheint man eindeutig "Parasitenarchitektur" anzustreben.

      Hiltrud Lotze schrieb:

      [...] Zudem könnte die Waage die historische Mitte Berlins auflockern und aufgrund ihres zentralen Standortes viele Berliner und Touristen ansprechen. [...]

      Auch wenn ich in meiner Mail gar nicht auf den Entwurf an sich eingehe, sondern nur den Standort in Frage stellte, gibt sie mir darauf auch eine Stellungnahme, um sie direkt von sich und dem Bundestag auf die Jury weiterzuleiten. Kommt rüber wie "Wir waren das nicht, das war die Jury".

      Hiltrud Lotze schrieb:

      [...] Ästhetik ist eine Frage des Geschmacks. Ich finde es deswegen gut und richtig, dass der Bundestag über solche Dinge nicht selbst entscheidet sondern eine Jury entscheiden lässt. [...]

      Am Ende wird auch noch versucht durch ein ZDF-Filmchen mir das Denkmal schmackhaft zu machen...
      Es gibt eine Architektur, die zur Landschaft gehört, sowie eine andere, die sie zerstört.
    • Neu

      Fusajiro schrieb:

      Nach den den üblichen "es wurde alles mit der Öffentlichkeit besprochen"-Sätzen, kristalliaiert sich immer mehr heraus, dass u.a. die Symbolik und Historie des Ortes des KWND durch das FED negiert und übertüncht werden soll:
      Es ist sowieso ein ziemliches Phänomen, daß Preußen als Staat oder gemeinsamer Kulturraum über seine Auflösung hinaus überhaupt keine Anziehungskraft besitzt. Das ist völlig unabhängig von unseren aktuellen linkslastigen Eliten. Ich habe das letztens auch erst wieder in Christopher Clarks lesenswertem Werk über Preußen nachgelesen. Auch er beschreibt darin, daß eigentlich niemand Preußen nachtrauerte und selbst die Vertriebenenverbände nach dem Krieg keine preußische Identität hochhielten, sondern nur die ihrer jeweiligen Region, also Pommern, Schlesien, Ostpreußen usw...
      Selbst vor 1871 galt die Begeisterung für Bismarck nicht seiner preußischen Rolle als Ministerpräsident, sondern man sah in ihm das Instrument zu einem deutschen Nationalstaat. Man kann also zusammenfassend sagen, daß Preußen ab dem Moment der deutschen Reichseinigung schon überflüssig wurde. Der Satz gilt bis heute und daher ist ein deutsches Nationaldenkmal vom Ansatz her nichts Verkehrtes, nur leider städtebaulich kein adäquater Ersatz für die Kolonnaden mit Reiterstandbild, welches mit dem Schloß ein stimmiges Ensemble bildete.
      Für mich wäre es immer noch am Schönsten, wenn man die Chronologie der Ereignisse auch im Stadtbild ablesen könnte, also das KWND als Denkmal für die Reicheinigung 1871 und ein Freiheits- und Einheitsdenkmal für die Wiedervereinigung 1990, nur eben an anderer Stelle.
      " Dem Wahren, Schönen, Guten "