Einheitsdenkmal in Berlin

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    • Ich nehme an, dass das Denkmal auf dem Sockel der ehemaligen Schlossfreiheit entstehen soll.
      Wenn dem so ist, könnte ich mich durchaus mit einem Nationaldenkmal, das an die Zeit 89/90 erinnert, anfreunden.
      Aber nur unter der Bedingung, dass die Grundformen der Schlossfreiheit mit einbezogen werden.
      D.h. die originalgetreue Rekonstruktion der Eckpavillions etc., aber mit neuer, zeitgemäßer Symbolik.
    • Das hoffe ich nicht. Ein Denkmal für die Wiedervereinigung muß schon die Mehrheit der Bevölkerung positiv ansprechen. Deshalb sollte ein möglicher Ideenwettbewerb diesmal auch nicht nur von einer Hand voll Politikern und "Experten" entschieden werden, sondern eben vom wiedervereinigten Volk.
      Die möglichkeit eines wirklich schönen Denkmals besteht auf jeden Fall.
    • "Neußer" schrieb:

      Die möglichkeit eines wirklich schönen Denkmals besteht auf jeden Fall.


      Das hoffe ich ja auch.

      Der genannte Zeitraum der Fertigstellung ist utopisch, wenn man gewillt ist etwas Vernünftiges auf die Beine zu stellen.
      Möglicherweise ist das Jahr 2009, als genannter Fertigstellungstermin, nur eine Art Druckmittel, um die Diskussion wieder zu entfachen.
      Bei der Planung sollte nichts überstürzt werden.
      Wie von dir gesagt, sollte es einen breit gefächerten Ideenwettbewerb geben und das Volk darüber entscheiden was gebaut wird.
      Schön wäre es, wenn man zum 20. Jahrestag der Wiedervereinigung mit dem Bau beginnen könnte.
      Nach einem vorangegangenen fairen Wettbewerb, dessen Ergebnis, bei einer Mehrheit der Bevölkerung, Zustimmung findet.
      Das Denkmal muss sich in seine Umgebung einfügen, ohne spannende Brüche und Kontraste. :augenrollen:
      Es ist ein Projekt, das Zeit braucht und auch etwas kosten darf :!:
    • Hmm, ja. Das stimmt natürlich. Wenn man ein schönes, ansprechendes Denkmal haben will, muß man den Künstlern etwas mehr Zeit einräumen. Ich denke da an Skulpturen oder Statuen, die erst modelliert und gegossen werden müssen. Oder gar Steinmetzarbeiten. Das kann man nicht mal eben dahin huddeln. Baubeginn in 2009 wäre natürlich super.
      Hoffen wir mal das Beste.
    • "Der Herzog" schrieb:

      Hallo Liebe gemeinde,
      mein Traujm ist immer noch ein Dom der deutschen Einheit, etwa nach dem Vorbild des Doms von Speyer nur Doppelt so gross


      Ist ja ein netter Traum (darin könnte man z.B. sämtliche Mauerstücke sammeln oder zu Büsten großer Deutscher umarbeiten, oder ein Helmut-Kohl-Video laufen lassen), aber bitte nicht am Berliner Schloßplatz. Dieser Riesen-Dom würde dann wahrscheindlich das Schloß überragen, jede Sicht darauf nehmen und müßte wohl sogar in das Schloßportal hineingebaut werden.

      Aber vielleichts wird´s ja mal was eine Nummer kleiner irgendwo auf der grünen Wiese. Vielleicht vorerst als Gedenk-Kapelle. Also, einfach eine herzogliche Bürgerinitiative für einen geeigneten Bauplatz gründen (vorher Bauanfrage bei den Behörden stellen...) und los geht´s mit dem Spendensammeln...
    • "Der Herzog" schrieb:

      Hallo Liebe gemeinde,
      mein Traujm ist immer noch ein Dom der deutschen Einheit, etwa nach dem Vorbild des Doms von Speyer nur Doppelt so gross


      Gute Idee ! Allerdings sollte er 16 hohe Türme und die größte Glocke Deutschlands mit dem Namen "Einheit" besitzen. Als Standort für den Einheitsdom schlage ich die Mitte Deutschlands vor - genauer auf dem Brocken. :grinsenlachen:
    • "Oliver" schrieb:


      Gute Idee ! Allerdings sollte er 16 hohe Türme und die größte Glocke Deutschlands mit dem Namen "Einheit" besitzen. Als Standort für den Einheitsdom schlage ich die Mitte Deutschlands vor - genauer auf dem Brocken. :grinsenlachen:



      Na du meinst wohl 17 Türme. Du hast Mallorca vergessen. :lachentuerkis: :grinsenlachen: :blah:
    • "snitch" schrieb:

      die Bürgerhäuser an der Schlossfreiheit zu rekonstruieren fände ich die schlechteste Lösung.. weil Sie total die sicht zum Hauptportal verpserrt haben.


      Jep,ausserdem ergibt sich ein unharmonisches Bild wenn man anstatt des Prachtvollen Schloßes,jetzt mal angenommen langatmige townhouses sehen würde.

      Abgesehn davon war das Monument nicht hässlich,allenfalls etwas überladen,aber dennoch prächtig.
    • der Sockel an sich dürfte ja weitestgehend erhalten sein .. unter der Teerschicht ist ja soviel ich weiss noch der originalmarmor erhalten!?!?

      edit: hab grad noch mal auf wikipedia recherchiert aber da steht nix davon das der sockel noch original erhalten ist. Ich bin mir aber ziemlich sicher das irgendwo gelesen zu haben.


      btw: hat jemand Bilder vom Marx-Engels-Forum in den Siebzigern? auf Bildindex kann ich nix finden.
      Am Ufer der Sonne wo die wesen vom sehen träumen ist in Echtzeit überall Nacht
    • "snitch" schrieb:

      der Sockel an sich dürfte ja weitestgehend erhalten sein .. unter der Teerschicht ist ja soviel ich weiss noch der originalmarmor erhalten!?!?

      Da hab´ ich arge Zweifel!
      Meines Wissens wurde sämtlicher Marmor der vom Schloß, vom Nationaldenkmal und vor allem von der Reichskanzlei übrig war, für die sowjetische Ehrenmale im Tiergarten und in Treptow sowie für die Gestaltung der UdssR-Botschaft verwendet.

      Es wird wohl nur der Ziegel-Unterbau übrig geblieben sein.
      Ich war mal vor fünf Jahren in der Katakombe (es wurde dort ein Konzert gegeben!). Beim Einstieg hatte ich nicht den Eindruck, daß zwischen dem Asphalt und den Ziegeln noch irgendetwas edles geschichtet wäre. :zwinkern:
      Der Wind gedreht
      Albtraum verweht
      Zum Schluss jetzt das Glück
      Das Schloss kommt zurück!
    • Geblieben ist der tragende Unterbau, das gemauerte Fundament über dem alten Mühlengraben. Zwei Löwen aus dem Denkmal wurden in der Freianlage des Tierparks Friedrichsfelde aufgestellt, der Adler steht im Innenhof des Märkischen Museums.

      Der Unterbau hat auch sein Mosaikboden erhalten, der heute unter einer schützenden Asphaltdecke liegt, und so vor Beschädigungen oder Plünderern abgedeckt wird. die Treppensätze sind noch deutlich erkennbar, auch die Absperrung zur Wasserseite weist noch mit feinen Details auf das Denkmal hin.

      http://www.berliner-verkehrsseiten.de/schloss/Ndenkmal/ndenkmal.html\r
      www.berliner-verkehrsseiten.de/s ... nkmal.html
    • "BerlinFan" schrieb:

      Der Unterbau hat auch sein Mosaikboden erhalten, der heute unter einer schützenden Asphaltdecke liegt, und so vor Beschädigungen oder Plünderern abgedeckt wird.

      Hey, klasse. Das Mosaik hat vermutlich überlebt, weil es nicht - wie etwa Marmor - leicht anderweitig verwendbar ist.
      Dann besteht ja noch Hoffnung auf Erhaltung...
      Der Wind gedreht
      Albtraum verweht
      Zum Schluss jetzt das Glück
      Das Schloss kommt zurück!
    • An einer Stelle ist der Teer auch abgebröckelt und gibt das "Mosaik" frei.

      Meines Wissens wurde sämtlicher Marmor der vom Schloß, vom Nationaldenkmal und vor allem von der Reichskanzlei übrig war, für die sowjetische Ehrenmale im Tiergarten und in Treptow sowie für die Gestaltung der UdssR-Botschaft verwendet.


      In welchen Kreisen zirkulieren denn solche Revolvergeschichten vom roten Iwan? :zwinkern: