Schauspielhaus / Schauspiel

    • Zunächst möchte ich mich vorstellen. Ich bin erst gestern auf das Forum aufmerksam geworden und finde es erstaunlich wieviel für mich bisher unbekannte Informationen hier zu finden sind. Ich hatte lange in Frankfurt gewohnt und werde auch wieder nach Frankfurt ziehen wenn ich vom Aussendienst in den Innendienst wechsle.
      Der Thread über das Bahnhofsviertel spricht mir aus der Seele und dieser hier über das Schauspielhaus ist wirklich erstaunlich. Ich kannte das Schauspielhaus bisher nur als diesen häßlich kubischen Zweckbau.
      Dass davor ein Prachtbau aus der Gründerzeit stand, der es durchaus mit der Alten Oper aufnehmen konnte war mir unbekannt. Es ist schon erschütternd das man dieses Gebäude ohne Not einfach abgerissen hat und durch das jetzige Schauspielhaus ersetzt hatte.
      Noch mehr erstaunt es mich das es kaum Stimmen gibt die sich für den Wiederaufbau des ursprünglichen Schauspielhaus erheben. Das Schauspielhaus würde mit der Alten Oper und der Taunusanlage dazwischen ein wunderschönes Ensemble bilden.
      Weiss jemand wieso genau die Fassade des Gebäudes verschwinden mußte um über das Gebäude diese unansehnliche Hülle zu stülpen? Könnte man, wenn man diese Hülle entfernen würde die Mauerreste des ursprüngliche Gebäude wiederfinden, oder sind die bei dem Feuer von 1987 vernichtet worden?
      Denn ich, bin ein Mensch und habe als solcher in jedem Menschen, der vor mir war, gelebt und werde in einem jeden, der nach mir kommt, leben...
      (Mika Waltari /Sinuhe der Ägypter)
    • Willkommen im Forum, Wahnfried!

      Die Fassade mußte wohl verschwinden, weil sie nicht mehr dem Zeitgeschmack entsprach und man im Frankfurt der 50er und 60er Jahre generell wenig Hemmungen hatte, alte Gebäude abzureißen, die den Krieg mehr oder weniger überstanden hatten. Das Schumanntheater und das Palais Thurn & Taxis waren ja nur zwei von vielen weiteren Beispielen. Aber ich kenne keine Stimmen zu diesme Thema aus der damaligen Zeit; keine Ahnung, ob es überhaupt Diskussionen gab.

      Wieviel beim Brand 1987 noch kaputtgegangen ist, weiß ich nicht. Ich vermute aber, daß nur die Inneneinrichtung völlig zerstört wurde.
    • Man würde zwar die Mauerreste wiederfinden, die Jugendstilfassade wurde aber über weite Strecken schlicht heruntergeschlagen. Da habe ich auch schonmal Fotos von gesehen, aber ich weiß nicht mehr, wo. Den Erhalt etwaiger Spolien schließe ich aus. Dieser Akt kultureller Barbarei erinnert geradezu daran, wie man in Nazideutschland mit sogenannter "entarteter Kunst" umgegangen ist.

      Nachtrag: die Bilder gibt's auf der ersten Seite des Threads. Wie schonmal woanders angedeutet, einen Thread von Anfang an lesen, insbesondere, wenn er nur zwei Seiten hat, ist durchaus von Vorteil. :zwinkern:
    • "RMA" schrieb:

      Nachtrag: die Bilder gibt's auf der ersten Seite des Threads. Wie schonmal woanders angedeutet, einen Thread von Anfang an lesen, insbesondere, wenn er nur zwei Seiten hat, ist durchaus von Vorteil. :zwinkern:


      Richtig, man sieht alles auf Seite 1.

      Eine Rekonstruktion des Schauspielhauses dürfte schwierig werden, da der bestehende Bau sicher seine Liebhaber hat und es dann wieder zum Kulturkampf kommen dürfte, und das noch mit einem sich oft "progressiv" verstehenden Kulturbetrieb.

      Beim Schumann-Theater liegt die Sache anders. Den heutigen nüchternen Ersatzbau wird niemand vermissen. Gegenwehr dürfte allein von der ökonomischen Seite kommen, nicht aber grundsätzlicher Natur sein. Findet sich hier ein mutiger Investor, könnte ein Schmuckstück an exponierter Lage durchaus mittelfristig wieder erstehen.
    • @Heimdall
      kann mir kaum vorstellen, dass die Architektur das Schauspielhaus jemand gut finden kann. Allerdings fällt mir das auch bei vielen modernen Kunstwerken schwer. Sicher richtig ist das der "avangardistische" Kunstbetrieb besser in den bestehenden denn in den Jugendstilbau passt. Ist trotzdem bedauerlich, das so ein Gebäude welches sicher nur den Geschmack einer sehr kleinen Minderheit trifft bestehen bleiben darf.
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      (Mika Waltari /Sinuhe der Ägypter)
    • @ Wahnfried

      willkommen im Forum. Das Schauspielhaus hat natürlich eine ganz traurige Geschichte. Vielleicht gibt es die Chance, wenn das Altstadtprojekt glückt, bei einer künftigen Sanierung auf eine Rekonstruktion zu drängen. Problem ist aber wohl, dass die Grundfläche massiv vergrößert wurde, das hieße, dass ein Teil des Gebäudes abgerissen werden müsste und der verlorene Platz woanders geschaffen werden müsste.
      APH - am Puls der Zeit
    • Willkommen Wahnfried! Ich denke, dass die Zeit dieses Baus sehr bald abgelaufen sein wird. Spätestens wenn nebenan das Projekt MainTor abgeschlossen ist und die Alstadt-Rekonstruktion erfolgreich angenommen wurde, wird man hier darüber nachdenken müssen.

      Wirklich schlimm und hinderlich für solch ein Vorhaben wird sich mE jedoch das derzeit laufende Projekt der Erweiterung der Bühnen-Werkstätten erweisen. Ob man so etwas nach nicht mal 10/15 Jahren schon abzureißen imstande sein wird?

      Aber wie sagt man so schön: Wir bauen auf und reißen nieder, so haben wir Arbeit immer wieder :zwinkern:
      Basis guter Architektur nach Vitruv:
      Schönheit ۩ Nützlichkeit ۩ Stabilität
      Schönheit wird von zu vielen Architekten ignoriert.
    • "HalleLuja" schrieb:

      deinen optimismus in allen ehren, aber ich tippe dann eher auf 'nen neubauklotz. i

      frankfurt ist der real existierende beweis dafür, dass geld und geschmack zwei völlig verschiedene dinge sind :P

      Sehe ich genau so. Der Bürgerwille wird in Frankfurt schon seit Jahrzehnten mit Füßen getreten. In dieser Stadt zählt vor allem der Profit. Bauqualität oder architecktonische Schönheit haben hier keinen Platz. Ein Wiederaufbau des Schauspielhauses ist eine absolut unrealistische Träumerei. Wir können froh sein, wenn hier ein paar Alstadthäuser wieder errichtet werden - und daran glaube ich auch erst, wenn die Bauten wirklich stehen...
      Stadtbild Deutschland e.V. - OV Frankfurt am Main: facebook.com/stadtbildfrankfurt/
    • "Wikos" schrieb:

      Sehe ich genau so. Der Bürgerwille wird in Frankfurt schon seit Jahrzehnten mit Füßen getreten. In dieser Stadt zählt vor allem der Profit. Bauqualität oder architecktonische Schönheit haben hier keinen Platz. Ein Wiederaufbau des Schauspielhauses ist eine absolut unrealistische Träumerei. Wir können froh sein, wenn hier ein paar Alstadthäuser wieder errichtet werden - und daran glaube ich auch erst, wenn die Bauten wirklich stehen...


      Alte Oper. Ostzeile.
    • Alte Oper und Ostzeile hatten leider andere Rahmenbedingungen - das eine eine wiederaufbaufähige Ruine, das andere eine Neubebauung einer bis dato nicht wieder aufgebauten Partie der Stadt.

      Hier ginge es ja um Abriss und Neubau bei gleichzeitiger Rekonstruktion. Sowas ist eigentlich nur bei einem Investor denkbar, doch wo findet man einen Investor für ein öffentliches Gebäude? Zumal die Rekonstruktion des Alten Schauspielhauses sicher ein Volumen im dreistelligen Millionenbereich hätte.

      Ganz ehrlich, ich sehe da auch nicht die große Chance, es sei denn, da kommt irgendein sehr finanzstarker und ebenso idealistischer Investor mit persönlichem Frankfurt-Bezug, der sowas u. U. auf PPP-Basis machen könnte. Aber sonst... hilft nichtmal fleissig Lotto spielen.
    • Behauptet ja niemand, dass so ein Mammutprojekt von heut auf morgen gestemmt werden muss. Sukzessiver Aufbau - zuerst der Hauptteil des Gebäudes mit dem Saal (um den Bau ggf. schon nutzen zu können), später beständige Erweiterung der Elemente nach außen hin (Kuppel, Portal, usw.). Public Private Partnership wäre hier tatsächlich vorstellbar.

      Natürlich ist da eine gute Portion Idealismus gefragt. Aber den hat man für die Frauenkirche, die Alte Oper oder die Ostzeile wohl auch benötigt :zwinkern: (jetzt bitte keine Vorwürfe für den 'Vergleich')

      Das derzeitige Schauspielhaus ist ein Tumor in der Frankfurter Stadtlandschaft. Rein von der Lage (sowie der Größe durch die Kuppel) war es noch prominenter im Stadtbild vertreten als die Alte Oper.

      Außerdem: FFM hat doch keine ernstzunehmenden Musicaltheater, oder?
      Damit kann man jede Menge Geld verdienen (s. Hamburg, Berlin, London,..), so ein repräsentativer Bau könnte sich da durchaus auszahlen.

      Aber ohne Spenden-/Steuerzuschuss würde wohl nicht viel gehen. Warum nicht mal auf einen popeligen, unnötigen Straßen-/Autobahnausbau verzichten (Autos kann sich eh bald keiner mehr leisten, auch nicht die Frankfurter) - und dafür einen Teil des Schauspielhauses wiedererrichten? :zwinkern:

      -------------------------------------
      Und dass Frankfurt so besonders rekonstruktionsfeindlich wäre, ist doch ziemlicher Unfug.
      Ich würde eher behaupten, dass es zusammen mit Dresden und evtl. Berlin diejenige deutsche Großstadt, die am meisten rekonstruiert (hat).

      Zur alten Oper und dem Römerberg gesellt sich ja auch noch die Stadtbibliothek.
      Und demnächst womöglich ein ganzes Altstadtquartier!

      Schöne Architektur und Profit müssen sich ja freilich nicht ausschließen (zumindest war das in der Gründerzeit nicht der Fall - da müssen wir wieder hin 8) )
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    • Ach ja - Episode aus dem Bau der Alten Oper:

      1880 wurde das vom Berliner Architekten Richard Lucae entworfene und von Frankfurter Bürgern finanzierte Gebäude eröffnet.


      Das lass ich mal so im Raum stehen :zwinkern:
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    • Also ich bin ganz gewiss kein Freund der autogerechten Stadt, aber dieses ständige Gewettere hier gegen jegliche Form von Straßen geht mir jetzt doch mal langsam auf den Sack.
      Ganz abgesehen davon dass gerade in Südwestdeutschland (BaWü und Hessen, zum Teil auch Bayern) kein einziger der geplanten Autobahnausbauten unnötig ist sondern die meisten schon seit Jahren überfällig sind und trotzdem nicht wirklich voran kommen (schonmal freitags von Frankfurt auf der A3 Richtung Würzburg oder A5 Richtung Kassel unterwegs gewesen?) ist dass eh auch Bundesaufgabe und damit ohne jegliche Relevanz für das hier besprochene Thema.
      Das Geld für derartige Projekte aus den eh schon unterfinanzierten Verkehrsetats zu ziehen ist das Dümmste was man machen kann. Die irrsinnig aufgeblähten Sozial- und Verwaltungsetats bieten da schon viel eher Ansatz zu Umschichtungen. Allerdings müsste man dafür natürlich auch erstmal gewisse Systeme einschneidend umbauen, was aber sowieso nötig ist wenn die öffentlichen Haushalte nicht in ein paar Jahren den völligen Kollaps erleiden sollen.
    • Nun mach mal halblang. Den Smiley hab ich doch nicht umsonst gesetzt...

      Wollte damit ausdrücken: Steuergelder werden viel zu oft unnötig verpulvert, da muss man (auch abseits der zuvor abgesteckten Fiskalbereiche) besser, nämlich zugunsten der Entwicklung einer Stadt, umschichten. (Und Verkehrsbudgets unterhalb von B-Straßen befinden sehr wohl in städtischen Händen)

      Was natürlich nicht heißen soll, dass ein Teil des Bildungsetats o.Ä. für ein etwaiges Schauspielhaus draufgehen soll. Aber z.B. sollten Kulturmittel (wie z.B. für den geplanten Neubau des Museums der Weltkulturen > unnötig, unbedeutend) dann auch für solche Bauten eingeplant werden. Wie sehr sich das lohnt, erkennt man doch an der Strahlkraft von Alter Oper und Römerberg. (Gleich, wie die Mittel da eingesetzt wurden.)

      Gewiss sollte jedoch in den angesprochenen Sozial- und Verwaltungsetats umstrukturiert werden. Es gibt genügend Potenziale, die man ausheben kann.


      Und wie gesagt: Die Alte Oper wurde von Frankfurter Bürgern bezahlt. Wer sagt denn, dass so etwas nicht auch beim Schauspielhaus möglich ist? 8)
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    • 1880. Da gabs noch sowas wie Bürgerstolz. Guck' mal ins Westend bzw. was davon übrig ist, da kannst du sehen, welchem Wert man damals darauf legte, was man in seiner eigenen Stadt baute. Und dann guck' mal in ein x-beliebiges Neubaugebiet der Stadt heute und was dort gebaut wird. Dann kannst du zum großen Finale den Umkehrschluss ziehen, wie es heute mit dem Bürgerstolz bestellt ist bzw. der Bereitschaft der (seitdem perverserweise noch reicher gewordenen Kreise), Geld ins Stadtbild zu stecken.

      Nämlich nada. Sein Geld vererbt man als Reicher heute in Frankfurt lieber, damit's die Kinder in teuren Nachtclubs und dekadenten Hobbys zum Fenster hinausschmeißen. Jedenfalls gewinnt man den Eindruck, wenn man bedenkt, wieviel Kapital in dieser Stadt gebündelt ist, aber wie wenig davon gegen die städtebauliche Gesamtkatastrophe investiert wird.
    • Bin mir der Situation schon bewusst.

      Aber wer sagt denn, dass es so bleiben muss? :zwinkern:

      Vielleicht brauchen die Wohlhabenden auch einfach einen Ansprechpartner diesbezüglich. Oder drehen wir es mal so rum: Wie viele mögen überhaupt wissen, was für ein Prachtbau hier am Ende der Taunusanlage einmal stand?

      Oberste Priorität also: Aufklärung! Wenn die Leute etwas über diesen bitteren Verlust wissen, machen sie sich Gedanken darüber. Vermissen ihn womöglich.

      Wer weiß, vielleicht käme mit einer ansprechenden Reportage in den Lokalmedien sogar jemand selbst auf die Idee. Es braucht eben die richtigen Impulse!
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    • Sehe ich auch so! Wusste bis vor kurzem auch nichts über das Schauspielhaus und jetzt wo ich es weiss wäre ich sehr dafür es wieder herzustellen. Die alte Oper wurde ebenfalls durch öffentlichen Druck wiedererrichted.
      Denn ich, bin ein Mensch und habe als solcher in jedem Menschen, der vor mir war, gelebt und werde in einem jeden, der nach mir kommt, leben...
      (Mika Waltari /Sinuhe der Ägypter)
    • "Wahnfried" schrieb:

      Sehe ich auch so! Wusste bis vor kurzem auch nichts über das Schauspielhaus und jetzt wo ich es weiss wäre ich sehr dafür es wieder herzustellen. Die alte Oper wurde ebenfalls durch öffentlichen Druck wiedererrichted.

      Der Wiederaufbau der Alten Oper, das waren noch ganz andere Zeiten. Da schoßen die Hochhäuser empor und euphorisiert von sprudelnden Gewerbesteuereinnahmen war es bei den Frankfurter Stadtoberen schick den Reichtum nach außen zu kehren. Ich kann mich noch an einem Fußgängerbereich erinnern, der zu dieser Zeit mit Marmorbelag ausgestattet wurde. Kurz danach gab es dann einen riesigen Sumpf an kommunalen Verwerfungen, bei dem die Stadt u.a. mit den völlig aus dem Ruder gelaufenen Kosten des Aufbaus der Oper schaden genommen hat und die Stadt fast Pleite gegangen ist.
      Stadtbild Deutschland e.V. - OV Frankfurt am Main: facebook.com/stadtbildfrankfurt/
    • Re: Schauspielhaus / schauspielfrankfurt

      Ist zwar schon einige Zeit her, seit ich in diesem Thread gepostet hatte, aber letztes Jahr im August war ich auch nicht immer Online und habe erst jetzt wieder mal in diesem Thread gelesen.

      @Wikos, deine Annahmen dass in der Zeit als die Alte Oper wieder aufgebaut wurde, mehr Geld im Stadtsäckel war ist zwar richtig, aber in der Zeit war der Widerstand gegen Rekos noch größer denke ich. Laut diesem Artikel gab es, aber wohl doch eine breite Welle der Zustimmung für den Wiederaufbau.

      http://www.alteoper.de/aof_chronik_gestern_bf.html\r
      www.alteoper.de/aof_chronik_gestern_bf.html

      Ist natürlich fraglich ob man solch eine Bewegung auch für die Rekonstruktion des Schauspielhaus aktivieren könnte. Schätze mal das dies erst nach der Reko der Altstadt passieren könnte. Wobei, dann vielleicht andere leichter umzusetzende Reko-Projekte verfolgt werden, wie Langer Franz und kurzer Cohn, etc. Also, es ist wohl leider nicht sehr Wahrscheinlich, dass in den nächsten Jahrzehnten eine Reko des Schauspielhauses kommen wird. Je mehr Zeit vergeht umso unwahrscheinlicher wird meiner Meinung nach eine Reko. Einzig wenn mal das jetzige Schauspielhaus abgerissen werden sollte, könnte man sich an die Mauern des alten Schauspielhaus erinnern.
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