Schauspielhaus / Schauspiel Frankfurt

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    • Bautradition schrieb:

      Leute, hier in Frankfurt ist Hopfen und Malz verloren! Da orientiert man sich, wenn überhaupt, am Nachkriegsmurks. Vergesst nicht, das Dom -Römer- Projekt ist eine absolute Ausnahme.

      Heute wurde in der Frankfurter Rundschau auf zwei Seiten ausgiebig der scheidende Theater Intendant Oliver Reese, bisher ein Verfechter der hässlichen Theater-Doppelanlage interviewt.

      Davon rückt er zwar inzwischen ab - aber natürlich in die modernistische Ecke. Die Rekonstruktion des jugendstilbaus wird nur in einem Satz, arrogant, lächerlich gemacht
      Hier der Link zur FR-Interview, falls es jemand interessiert:

      fr.de/kultur/theater/staedtisc…tischen-buehnen-a-1261974
    • Ich möchte nicht arrogant klingen, aber wenn wir Volkes Stimme dazu hören – etwa mit der unsinnigen Forderung einiger nach einer pseudohistorischen Fassade –, könnten wir einen stadtplanerischen Brexit erleben.
      Er möchte nicht, aber er tut es trotzdem, und dummes Zeug redet er auch.

      Was soll denn "pseudohistorisch" heißen? Hier geht es ja nicht um einen verschnörkelten Phantasie-Entwurf, nicht um etwas, was es so nie gegeben hat, sondern um die originalgetreue Rekonstruktion der grundlos zerstörten Fassade eines historischen Gebäudes, das ansonsten überwiegend noch steht. Weiß der Mann überhaupt irgendetwas über Frankfurt? Wenn ein Vorschlag, eine Fassade wiederherzustellen, einem stadtplanerischen Brexit gleichkommen soll - was war dann bitte die sinnlose Zerstörung der perfekt erhaltenen Fassade? Ein stadtplanerisches Massaker?

      Wenn man das Palais Thurn und Taxis rekonstruieren konnte und "durfte" - die vielen vermeidbaren Detailfehler bei der Ausführung einmal ausgeblendet - dann kann man doch die Rekonstruktion nur der Fassade eines im Kern erhaltenen Gebäudes, das ohnehin für einen dreistelligen Millionenbetrag saniert werden muss, zumindest in Erwägung ziehen.

      In München hätte man nie im Leben die alte Fassade abgerissen, und in Potsdam würde man sich jetzt vermutlich erkundigen, was das Ganze kostet. Aber weil es Frankfurt ist, meinen immer noch viele Leute, hier muss eben alles glatt, modern mit Glas und Stahl sein.
    • Also ich sehe das Ganze mittlerweile zunehmend positiv! Man muss das Interview eben erst mal genau lesen. Selbst die einst glühensten Verfechter lassen den aktuellen Bau nun scheinbar fallen.

      Das ist erst mal die Nachricht überhaupt, weil dies eine zwingende Notwendigkeit ist, um das Areal überhaupt neu entwickeln zu können.

      Und wenn man zwischen den Zeilen liest, dann war man da scheinbar auch seitens der Politik geschockt, um welche Zahlen es hier mittlerwiele geht, denn jeder weiß, dass wenn öffentlich 500 mio. kommuniziert werden und 12 Jahre Bauzeit, dann heißt das in Wahrheit 800 mio + sowie 15 Jahre, Minimum.

      Wenn man sieht, welche Unwägbarkeiten solche komplexen Sanierungen mit sich bringen, dazu noch in einem Bestand, der aus mehreren Teilgebäuden zusammengestückelt wurde, da weiß man, welche Risiken hier schlummern. Dies will man sich nach Horrorbeispielen in Berlin (Staatsoper, Pergamonmuseum etc.) wohl nicht antun.

      So öffnet sich dann hier also die Türe. Natürlich für einen komplett modernen Neubau, aber auch für uns mit unseren Interessen. Ich glaube, dass man geau wie beim Areal des technischen Rathauses eine echte Chance hat. Die Menschen lieben einfach historische Architektur. Und bei den bescheidenen Leistungen der Architekten würde die Reko nur noch grandioser wirken.

      Dafür müsste man aber nun 3 Dinge zwingend beachten:

      1. Es braucht einen zumin dest grob durchgerechneten Plan, was eine Fassadenreko kosten würde. Und da der Mensch ein Kind des Sehens ist braucht es Visualisierungen, Visualisierungen, Visualisierungen. So wie damals bei der Altstatdt, damit sich die Leute vorstellen können, wie es später aussehen soll.

      2. Es braucht eine inhaltliche Lösung, wie sich der historische Bau mit dem aktuellen Anforderungen an einen modernen Theaterbetrieb zusammen bringen lässt. Es wäre also zu überlegen, wie der Altbau wiederaufgebaut werden kann und trotzdem durch moderne Ergänzungen im Umfeld ein Theaterbetrieb nach modernen Standards möglich ist.

      3. Es braucht eine Initiative vor Ort, die wie damals in der Altstadt (Herr Ott, Kardinal) Lobbyarbeit berteibt, die den Kontakt zu Medien und Politik sucht und die immer wieder mit Inhalten (Website etc. ) auf die Menschen in der Stadt zugeht und aufklärt, was da noch für ein Bau unter dem ganzen Blech schlummert.

      Gelingt das, bin ich mir mittlerweile sicher, dass es zumindest eine Chance für dieses Projekt gibt.

      Es wäre auch zu überlegen, ob man dies auch nicht zu einem zentralen Thema beim Stadtbildtreffen in Frankfurt macht. Wenn so viele kluge Köpfe aus ganz Deutschland zu Besuch kommen, wäre es eigentlich nur logisch, ein solches Prokjekt für konkrete Arbeit zu nutzen!
      APH - am Puls der Zeit

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    • Ich wollte mich hierzu äußern, aber habe eine bessere Idee bekommen:


      Bitte lest alle nochmals den Beitrag von Wissen.de (über mir) und verinnerlicht ihn!


      Ich biete mich hiermit als Texter für eine entsprechende Weltnetzseite an.

      Und bei Infoständen wäre ich auch zugegen und würde helfen!!!


      Und ja: Beim Stadtbild-Deutschland-Treffen in Frankfurt sollte das ganz oben auf die Tagesordnungsliste kommen!°
    • Es ist wirklich an der Zeit das alles anzugehen!

      Wer auf jeden Fall als Initiative das Schauspiel als 1. Punkt auf der Tagesordnung hat - und sich über Mithilfe freuen - ist:
      PROaltstadt Frankfurt e.V.

      pro-altstadt-frankfurt.de/

      Das alles muss nun auf großer Ebene passieren - ALLGEMEINE AUFMERKSAMKEIT GENERIEREN:

      - Medien und Visualisierungen (wie schon vor mir gesagt wurde, die meisten wissen ja gar nicht was da mal stand, vor allem, dass es kein Kriegsverlust ist!)
      - Info was noch alles an Originalsubstanz vorhanden ist! DAS ÜBERZEIGT VIELE!
      - Welche Aufenthaltsqualität es - auch als Pendant - zum "Alte Oper" Platz bietet
      - Aufwertung der Dachlandschaft auch vom Museeumsufer aus!
      - usw.
    • @Kaiserpalast. Danke für Deinen Hinweis zu ProAltstadt Frankfurt e.V., die eine hervorragende Arbeit in der Mainstadt leisten und mit uns zusammenarbeiten. Da wir hier im Forum von Stadtbild Deutschland e.V. sind möchte ich gerne auf den frisch gegründeten Stadtbild Deutschland e.V. Ortsverband Frankfurt/Main hinweisen.

      Wir sind uns gerade am organisieren, werden aber natürlich das Thema Schauspielhaus im Rahmen unserer Möglichkeiten angehen. Über weitere Verstärkung würden wir uns sehr freuen. Bei Interesse zur Mitarbeit beim OV bitte um eine kurze Nachricht.
      Stadtbild Deutschland e.V. - OV Frankfurt am Main
    • Liebe Freunde,

      Leute die vielleicht gedacht haben, es wäre ruhig um das Projekt Schauspielhaus geworden, die kann ich heute mit extrem freudigen Nachrichten versorgen: Es wird eine unglaublich professionelle und in vielen Bereichen wegweisende Bewegung mit einem extremen Aufwand zur Rekonstruktion des Schauspielhauses geben.

      Details können leider noch nicht verraten werden, aber die Chancen sind durch die Arbeit vor Ort doch signifikant gestiegen, dass es zumindest eine realistische Chance auf eine Rekonstruktion gibt und dies ist absolut bemerkenswert!

      Es wäre nämlich die erste Großrekonstruktion eines Gründerzeitbaus dieser Dimension in Deutschland. Dies würde auch die Türen für weitere Projekte dieser Art öffnen.

      Um sich weiter zu informieren, empfehle ich die Homepage zum Projekt: www.frankfurterschauspielhaus.de

      (Wie ich gerade feststelle funktioniert der Link noch nicht, daher erst mal bei Facebook probieren).

      Und eine Bitte möchte ich von den Initiatoren des Projekts an alle im APH weiter tragen: Alle die, die Facebook haben, sollten das Projekt mit einem "Gefällt mir" unterstützen (In der Welt der neuen Medien sind Likes wie bares Geld, also helft der Initiative mit einem kleinen Klick wenn ihr Facebook habt!)

      de-de.facebook.com/Schauspielh…raufbau-1087290538018482/

      Abschließend sei gesagt, dass wir in den kommenden Monaten mit vielen News rechnen können. Auf das die nächste Sensation in Frankfurt nach der Altstadt gelingt!
      APH - am Puls der Zeit

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    • Neu

      Hochhäuser hat diese Stadt nun schon mehr als genug. Aber schöne Gebäude, die mit Liebe gebaut werden und eine ebensolche Ausstrahlung haben, die werden nur Menschen bauen können, die ein Herz haben für ihre Stadt.

      Deshalb lasst in Frankfurt Euer Herz sprechen!
      Dieses gilt gerade auch für Stadtbauverantwortliche.
      Und egal wie verwoben mit Klüngel und Konsorten.