Augsburg

    • Hohe Schornsteine

      So richtig aufgefallen ist mir das erst dieses Jahr:

      Hohe Schornsteine adios
      z.B. Afragäßchen 1, Am Lueginsland 3, Am Rößlebad 8, Bäckergasse 27, Gänsbühl 17, Häspelegäßchen 5, Mittlerer Lech 2, Neues Kautzengäßchen 19, Schwibbogengasse 1 und 3, Spenglergäßchen 10, Zwerchgasse 9

      Noch vorhanden z.B.: Am Rößlebad 6, Beim Schnarrbrunnen 15, Fünftes Quergäßchen 5, Fuggerei, Hunoldsgraben 25 und 26, Kirchgasse 10, Kuttlergäßchen 1, Lochgäßchen 6, 12 und 17, Viertes Quergäßchen 5, Vorderer Lech 13 und 43


      Ein Beispiel für ersteres: Gänsbühl 17
      2010

      2016

      Weitere Beispiele folgen dann wohl demnächst im neuen Jahr...


      Gänsbühl

      Noch drei historische, heute praktisch nicht mehr nachvollziehbare Aufnahmen aus dem Bürgerhaus in Augsburg-Buch zum interessanten Straßenzug Gänsbühl im schwer zerpflügten, 1944/45 stark zerstörten Nordosten der Augsburger Altstadt (einen Gänsbühl gibt es auch in Leutkirch):



      Heute Sankt-Max-Grundschule...


      Und Gänsbühl mit Sankt Maximilian:

      Heute:
    • Hohe Kamine, noch vorhanden:
      Am Rößlebad 6
      Gänsbühl 15
      Im Sack 8

      Hohe Kamine, nicht mehr vorhanden:
      Alte Gasse 9
      Am Rößlebad 1
      Auf dem Kreuz 49
      Geißgäßchen 7
      Hunoldsgraben 31 a
      Kappeneck 17 (Kamine noch vorhanden, früher aber höher)
      Kirchgasse 8
      Kohlergasse 16 (Kamin noch vorhanden, früher aber höher)
      Lochgäßchen 13
      Mittlerer Lech 15
      Mittlerer Lech 46 (nicht übermäßig hoch, aber sonst ganz speziell)
      Pfärrle 2
      Spenglergäßchen 10
      Unter dem Bogen 1
      Zwerchgasse 3
      Zwerchgasse 8
    • Auf die erhaltenswerten Originalfassaden wird in Abstimmung mit der Denkmalschutzbehörde in Teilbereichen ein atmungsaktiver, mineralischer Vollwärmeschutz aufgebracht und mit einem gewebeverstärkten Grundputz und einem feinkörnigen Deckputz neu verputzt. In Abstimmung mit der Farbberatung der Stadt Augsburg wird die architektonische Gliederung und Farbfassung sowohl der Fassade als auch der Fenster- und Türöffnungen festgelegt.
      Quelle: plusbau.com/images/gaensbuehl.pdf
    • Markus schrieb:

      Maximilianstraße Ostseite
      Max 59-41


      Die Nr. 59, ein weiteres traufseitiges Bürgerhaus, heute Leopold-Mozart-Konservatorium, die in der 1. H. des 18. Jh. durch J.G. Bergmüller d. Ä. bemalte Fassade wurde gegen Ende des 18. Jh. klassizistisch verändert.

      Die Häuserfassaden an der Straße waren früher überwiegend bemalt, wurden aber bereits im 19. Jh. weitestgehend purifiziert.

      Max 59 im Oktober 1946:

      Bildarchiv Foto Marburg
      Sah mal so aus, traumhaft...:




      Markus schrieb:

      Jakoberstraße, links zweigt der Mittlere Graben ab

      Zum Vergleich:
      Jakoberstraße / Mittlerer Graben

      Bildarchiv Foto Marburg


      Links das 1944 zerstörte Röschhaus, mit Eckerker und Fassadenbemalung, 1x mehr welch Unterschied zum heutigen Bau...

      Hier noch eine weitere Vorkriegsaufnahme vom Röschhaus mit seiner wundervollen Fassadenbemalung:





      Oberer Graben von der Vogelmauer nordwärts zur Barfüßerkirche, links die Schlossermauer:

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    • Ein wie ich finde ganz tolles Motiv, Am Hinteren Perlachberg, links St. Peter, im Hintergrund noch das Holl´sche Bäckerzunfthaus:






      Heute ohne dieses großartigen Giebeltürmchen (wäre eigentlich nicht so allzu viel Aufwand...), auch sonst ist das Haus vereinfacht, aber immerhin... Das wundervolle Bäckerzunfthaus fehlt natürlich ebenfalls...
    • Beim Schnarrbrunnen


      Ein wunderbares Alt-Augsburg-Motiv gab dieses Häuserensemble Beim Schnarrbrunnen ab. Allesamt im 2. Weltkrieg und danach vernichtet... Heute Sportplatz.




      Blick von der Schwibbogengasse nordwärts zum Schnarrbrunnen.

      Heute:

      Den Augsburgerhof rechts gibt es natürlich auch nicht mehr.

      Wie schön wäre es, wenn man dieses Häuserensemble wieder aufbauen könnte...
    • Neu

      Vorderer Lech einst und heute


      Bei dieser aktuellen Aufnahme ist links Vorderer Lech 20 angeschnitten, das jetzige Holbeinhaus von 1964/65. Anschließend die Nr. 18 mit barockem Giebel und Erker hat 1944/45 wie auch die daran anschließenden Häuser überstanden.
      Das Gebäude rechts mit dem Giebel zum jetzigen Holbeinplatz, einer kriegsbedingten Bebauungslücke, ist Vorderer Lech Nr. 13, ein weiteres Bürgerhaus mit hohen Kaminen.


      1943 sah es hier noch so aus. Links das alte Holbeinhaus, in dem Hans Holbein der Ältere Ende des 15. Jh. wohnte, daran anschließend ein weiteres im Stadtbild sehr markantes Gebäude, das sog. Erharthaus mit hohem Holzaufbau, Kriegsverlust, anschließend erkennbar die barocke Nr. 18.




      Ebenfalls Kriegsverlust ist das Listhaus (einst Vorderer Lech 15), in dem Friedrich List um 1840 sein Werk Das nationale System der politischen Ökonomie begann. Anstelle des Hauses heute der Holbeinplatz.
      Links im Hintergrund Vorderer Lech 13.

      Vorderer Lech 13
    • Neu

      Augsburg hat doch noch einige wunderschöne Ecken zu bieten. Zwar habe ich die Stadt mal besucht. Aber alles kann man an einem Wochenende nicht entdecken. Mich wundert nur manchmal der etwas abgenutzte Zustand einiger Häuser. In einer beliebten Großstadt. Na ja. So lange die Häuser sicher erhalten bleiben, bietet eine gewisse Abnutzung auch etwas altstädtischen Flair.

      Könnte bitte jemand, der leicht nach Augsburg kommt, ein aktuelles Bild des Neubaus auf der Maximilianstraße 23 beisteuern? Das Haus müsste nun fertiggestellt sein (oder?). - Vielen Dank im Voraus!