Wiederaufbau der Garnisonkirche

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    • ,,Umstrittenes Mahnmal sucht Sponsoren"

      Konstantin,für mich wäre das Projekt GK umstritten wenn die Hälfte der Potsdamer nachweislich sich dagegen aussprechen,Bzw mindestens die hälfte der Potsdamer SVV dagegen stimmen würde.Und wenn es aus dem In und Ausland sehr viele kritische Stimmen gäbe.
      Von umstritten kann man also wohl nicht reden,wenn eine Handvoll bekannter linker,,Kunst/Kultur und Politakteure"aus Potsdam die Linke sowiso nur 750,,Christen ohne GK" und vielleicht noch ein paar Zeitungsautoren und Historiker ihre Backen voll nehmen und unaufhörlich dagegen wettern.
      Die Merheit jedenfalls der SVV ,OB angesehende Bürger aus Wirtschaft,Politik,Wissenschaft,Kirche und Unterhaltung stehen dahinter,aber vorallendingen Potsdamer die sichtlich viel dazu beigetragen haben und noch weiterhin dazu beitragen werden,das die Stadt wieder zumindest annähernd ihr altes Antlitz und somit ihre Attraktivität zurückerhält.
    • Einerlei, den Turmbau wird das alles genausowenig verhindern wie den Abriß der FH an der Friedrich-Ebert-Straße. Dazu sind die Mehrheiten zu eindeutig in Potsdam.

      Man darf ja auch nicht vergessen, dass die Sozialisten FÜR das Stadtschloß und FÜR den Abbruch der FH votiert haben. Selbst bei der Errichtung der Stiftung zum Wiederaufbau der Garnisonkirche haben nur die Anderen dagegen gestimmt, die Linke hat sich enthalten (Protokoll der SVVProtokoll der SVV). Die Zustimmung, oder im Falle der GK die Enthaltung, war stets durch Begleitbeschlüsse politisch erkauft. Deshalb muss man mal offen sagen, dass die Opposition gegen die Vorhaben eben nicht aus einem größeren linken Block sondern ausschliesslich aus den "Anderen" besteht, die bei den Wahlen 8 (acht) Prozent der Stimmen bekommen haben.

      Ähnliches trifft für den nicht zugelassenen Bürgerentscheid zu. Die Unterschriftensammlung stand im Focus der Frage der Zukunft des Interhotels - Garnisonkirche und FH standen im Hintergrund. Deshalb wurde die Unterschriftensammlung von den Linken unterstützt und erreichte rund 12 % der Wahlberechtigten. Nachdem die Stadt die Ankaufbemühungen des Hotels gestoppt hatte (im übrigen bis heute unter Aufrechterhaltung der Definition des Interhotels als "städtebaulichem Mißstand" und unter Beibehaltung des Modernisierungsverbotes) zogen sich die Sozialisten zurück. Heute versuchen die Anderen den Eindruck zu erwecken, 14.000 Menschen hätten auf ihre Initiative hin gegen einen FH-Abriß und gegen die Garnisonkirche unterschrieben. Tatsächlich haben - bedingt auch durch den großen Apparat der PDS - die Menschen in erster Linie auf Initiave der Linken gegen einen Abbruch des Interhotels unterzeichnet.

      Summa summarum kann man eben nur etwa 8% der Potsdamer als Gegner dieser Entwicklung identifizieren. In den Lokalmedien hat man mitunter den Eindruck hier hätte es immer knappe Mehrheiten gegeben. Dies ist - bedingt u.a. durch persönliche Verflechtungen der Lokalredakteure - ein grobes, vorsätzlich erwecktes Fehlurteil.

      Wie jedoch auch in Berlin werden die Gegner dieser Entwicklung nicht aufgeben, Kompromisse sind ihnen auch völlig fremd. Ja, mehr noch: durch diese Kompromißlosigkeit wird immer wieder deutlich, dass es den Anderen in der Regel nicht um die Sache geht sondern ausschliesslich um die Machtfrage in der Stadt. Deshalb werden uns fortgesetzte und weitere Störaktionen begleiten, die alle von dem Glauben getrieben sind, selbst in der Mehrheit zu sein. Ein Blick zur Diskussion um das Berliner Schloß zeigt, dass selbst repräsentative Meinungsumfragen, die die Minderheit der Wiederaufbaugegener bestätigen, schlicht ignoriert werden. Wir haben es also mit Missionaren zu tun, die von der Richtigkeit ihrer Auffassung völlig unabhängig von der Meinung der Mehrheit in der Bevölkerung überzeugt sind und auch so handeln.
      "Modernität kann im Gewande der Vergangenheit hervortreten. Das ist eigentümlich für alle Renaissancen." Jacques Le Goff
    • PNN und MAZ berichten heute, 27.06.17

      "Bundespräsident Steinmeier wird Schirmherr für Garnisonkirche
      Frank-Walter Steinmeier übernimmt die Schirmherrschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche Potsdam. Die Garnisonkirchenstiftung sieht das als große Ermutigung." (PNN)

      "Steinmeier wird Schirmherr der Garnisonkirche
      Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier wird die Schirmherrschaft für den Wiederaufbau der Garnisonkirche übernehmen. Das gab die Stiftung am Dienstagabend bekannt. Steinmeier erhofft sich mit der Garnisonkirche einen „Lernort der deutschen Geschichte“." (MAZ)
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      Meine Video-Sammlung: https://www.youtube.com/user/MrPotsdamfan/videos
    • Diese Meldung wird der Gegnerschaft der GK wohl kurzzeitig auf den Magen schlagen.Wenn sogar der Bundespräsident die Schirmherrschaft über dieses ,,böse pr.militaristische Gebäude"übernimmt,und wo doch für Fr.Schorlemmer die Asche der braunen Vergangenheit ewig an ihr kleben wird.
      Aber auch dazu werden sie natürlich wie immer,eine Gegenmeinung parat haben.
    • PNN: GARNISONKIRCHE UND RECHENZENTRUM - Stadtpolitik offen für Kompromiss mit Rechenzentrum


      PNN schrieb:

      Hintergrund: Jakobs' Vorschlag

      Der Bau des Turms der Garnisonkirche soll noch in diesem Jahr beginnen. Die Wiederaufbaustiftung besitzt eine gültige Baugenehmigung. Allerdings wurde diese auf der Grundlage erteilt, dass das Rechenzentrum in der Breiten Straße dann nicht mehr steht. Die Stadt müsste das Gebäude mit dem markanten Relief eigentlich abreißen lassen. Das möchte Oberbürgermeister Jann Jakobs (SPD) zumindest bis 2023 verschieben, weil sonst Räume für die Kreativwirtschaft fehlen. Durch das Nebeneinander von Rechenzentrum und Turmbaustelle entstehen jedoch Mehrkosten. Dabei geht es beispielsweise um die Verankerung des riesigen Baukrans – allein dafür werden rund 300 000 Euro fällig. Weitere Mehrkosten betreffen nach Angaben der Stadt die Umplanung der Fluchttreppe des Kirchturms und den Brandschutz. Die zusätzlichen Kosten soll die Stadt nun kompensieren. Außerdem soll es ein städtebauliches Verfahren für die Gestaltung des Umfelds mit der Stiftung Garnisonkirche und den Nutzern des Rechenzentrums geben. Im Gespräch als zukünftiges Quartier für ein Kreativhaus sind der Lange Stall, dessen Grundstück der Sanierungsträger eigentlich verkaufen will, und das Schiff der Garnisonkirche. Denn sollte sich innerhalb der nächsten fünf Jahre ein Mäzen finden, der 60 Millionen Euro für den Bau des Schiffs ausgibt, müsste das Rechenzentrum zumindest teilweise abgerissen werden. Die Stiftung würde in diesem Fall Ersatzräume im Kirchenschiff anbieten. Eine dauerhafte Sanierung des Rechenzentrums selbst wird von Stadt und Betreiber, der Stiftung SPI, ohnehin wegen hoher Kosten nicht angestrebt. (mit Peer Straube)
    • Stellt euch mal vor, wir hätten eine Regierung die die Garnisonkirche aus eigenen Mitteln zu 100 Prozent rekonstruieren und sie dann noch tatsächlich einer Garnison der Bundeswehr als neue Standortkirche zur Verfügung stellen würde.
      Da würden wir vermutlich nur noch aus Verzweiflung im Kreis tanzende Linke in Potsdam und Berlin sehen.

      Aber solche Gedanken sind in Deutschland wirklich nur noch etwas für eine Science-fiction-Serie und so utopisch wie ein Christopher-street-day in Saudi-Arabien.
      " Dem Wahren, Schönen, Guten "
    • Luftpost hatte vor ein paar Tagen, berechtigterweise, Kritik geäußert das man den "Kreativen" das Kirchenschiff als Künstlerzentrum anbieten könnte, sollte das Rechenzentrum nicht mehr stehen. Diese Gedankenspiele haben sich inzwischen erledigt.

      Bei den Nutzern legte man am Donnerstag Wert darauf, dass eine langfristige Lösung nicht in einem künftigen Kirchenschiff der Garnisonkirche bestehen könne, so Sprecherin Sophia Pietryga. Es sei schließlich völlig unklar, wann und ob das Kirchenschiff errichtet werden kann. Man fordere nach wie vor, dass das Rechenzentrum saniert und 20 bis 25 Jahre lang weitergenutzt werde. Räume für Kreative im Langen Stall seien angesichts des hohen Bedarfs eine mögliche Ergänzung, aber keine Alternative zum Rechenzentrum.

      pnn.de/potsdam/1207853/
      (Quelle: Potsdamer Neuste Nachrichen, 11.08.2017)

      Genau wie die Gruppierung zum Erhalt der Fachhochschule (FH), so ist es auch bei der Kulturlobby, man bleibt bei seinem Standpunkten und rückt keinen Zentimeter davon ab.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Meister Lampe ()

    • Genau deshalb werden diese 'Damen und Herren' den Kampf auch letztendlich verlieren. Denn diese dumpf-sture Herangehensweise gebietet sich nicht für intelligente Strategien, um seine Interessen zu vertreten.

      Eines werden die Gegner der Garnisonkirche aber gewiss erreichen, und das sind weitere bürokratische Hürden, flankiert von Potsdamer Kommunalpolitikern, denen der Allerwerteste fehlt, um sich gegen nicht legitimierte Störer zu behaupten.

      Wenn dies dann ausgeschöpft ist, werden erneut die Paladine dieser Verhinderer mit ihren Sitzblockaden und Hausbesetzungsversuchen angreifen.

      Die Folge könnte eine weitere Verzögerung des Kirchenschiffs sein.

      Nur sieht die Lage mittlerweile etwas anders aus: Weil selbst bundespolitische Schwergewichte der CDU- und SPD-Führungszirkel für den Wiederaufbau eintreten, wird es lediglich an erfolgreichen Spendeninitiativen liegen, ob die Garnisonkirche in ihrer komplette(re)n Form Realität wird.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von Stauffer ()

    • Meister Lampe,der Sture macht seinen Standpunkt zum Ausrufezeichen.
      Oder"Je Engstirniger,je kleiner,je schmalhorizontiger der Standpunkt eines Menschen,um so unnachgiebiger wird er vertreten."

      Loggia,was in Beelitz leer steht sind doch Bauten aus der"bösen"preußischen Kaiserzeit.Gerade mit solchen Gebäuden hat doch die linke Szene so ihre Probleme.Die wollen sich lieber in die DDR Bauten einnisten und sie somit dauerhaft erhalten.Schlecht wäre der Standort Beelitz aber nicht,dann wären diese für Potsdam unnützen linken Nervtöter wenigstens weit,weit weg von Potsdam und könnten sich dort ungestört "Künstlerisch"austoben.

      Ja Stauffer,man muss sich mal die Namensliste der GK Befürworter anschauen.Es sind sehr sehr viele hochrangige Persönlichkeiten aus unserer Gesellschaft.Aus Wirtschaft,Politik,Kirche,Unterhaltung,und Wissenschaft.
      Um einige zu nennen:Prof Ludwig Güttler,Prof.Dr.Huber,Dr Richard von Weizecker(verstorben 2015)Außenminister Gabriel Prof.Richard Schröder Bundeskanzlerin Merkel und und...Und dann kommen solche Fliegengewichte wie ein A.Tomszak und Lutz Boede mit einigen Leutchen daher und wollen solchen Persönlichkeiten was gegen die GK erzählen.
      Ich denke,auch wenn man eine andere Meinung gegen etwas hat sollte man den Zeitpunkt mal erkennen wo man sich dann zurücknehmen sollte.Den Klugen erkennt man daran,daß er seinen Mund rechzeitig schließt.
      "Das Bedürfnis Recht zu bekommen,ist das Kennzeichen eines gewöhnlichen Geistes" Albert Camus
    • Loggia,was in Beelitz leer steht sind doch Bauten aus der"bösen"preußischen Kaiserzeit.Gerade mit solchen Gebäuden hat doch die linke Szene so ihre Probleme.

      Ach, ich weiß nicht. Ein Versuch wäre es wert. Ich meine, die Hausbesetzer in den 1980ern/90ern waren doch auch alle in den Gebäuden aus der Kaiserzeit zugange. Und es gibt in Beelitz ja recht große Gebäude mit hohen Decken und so - das wäre für Künstler bestimmt besser brauchbar als das Rechenzentrum.
    • Loggia, diese"Künstlertruppe" ist einzig und allein nur am RZ interessiert,und wollen da jetzt nicht wieder raus.(Hat man die Geister einmal gerufen)Von zukünftigen Alternativstandorten wollen sie in wirklichkeit überhaupt nichts wissen.
      Das sieht man ja jetzt an den Reaktionen dieser Leute gegenüber dem Entgegenkommen der Stadt.
      Damit kann man sie auch testen in wieweit Offen und Dialogbereit sie in der Sache jetzt sind.
      Das gleiche Gezeter wäre auch bei der FH gewesen,wenn diese"Künstlertruppe" auch dort schon einige Räumlichkeiten auf Zeit bezogen hätten.(Den Fuß schon in der Tür)
      Letztendlich ist das ganze Theater alles eine reine politische Kampfansage , Protest,und Trotzhaltung der linken Szene gegen die architektonischen Veränderungen der Innenstadt und demokratischen Beschlüsse der SVV.
      "Eigensinn will immer durch die Wände.Wählt den Schädel statt die Hände.Doch der wirklich kluge Kopf,reißt sich selbst zurück am Schopf und tut alles mit Verstand,statt zu rennen durch die Wand"
      Man findet immer Mittel den Wahnsinn zu heilen,aber keine um einen Querkopf einzurenken.
    • Beelitz liegt, wenn ich das richtig gesehen habe, über 20 Kilometer entfernt. Daran hat kein Kreativschaffender Interesse, der das urbane Leben mitnehmen möchte. Das sind ja heute alles Stadtmenschen, die z.B. selbst gemachte T-Shirts vermarkten wollen oder Webseiten für irgendwelche Projekte entwickeln, aber keine Künstler-Einsiedler.
    • Man muss jetzt doch mal ganz ehrlich sagen, dass sich die Politik in Potsdam dieses ganze Schlamassel selber zuzuschreiben hat. Es war vorher klar, dass man die "Kreativen" da nicht mehr raus bekommen wird, zumindest nicht so schnell, wie man sich das vielleicht vorgestellt hat, wenn man Pech hat wird es irgendwann eine Rote Flora 2.0. Denn letztlich wird man den Kampf um die FH verlieren und auch der Staudenhof wird fallen, da bin ich mir sicher, auch wenn es da wie bei der FH das gesamte Schauspiel nochmals geben wird.

      Aber der große Unterschied zwischen FH und Staudenhof auf der einen und Rechenzentrum auf der anderen Seite ist, dass man auf das Rechenzentrum seitens der Initiative einen direkten Zugriff hat. Und diese Karte wird man bis zum Erbrechen ausspielen. Getoppt wird das noch, dass man damit nicht nur das ach so heilige Rechenzentrum erhält, sondern parallel auch noch das Schiff der Garnisonkirche verhindern kann. Daher wird man gleich doppelt verbissen kämpfen.

      Daher war die Entscheidung der Stadt einfach nur katastrophal. Um sich ein paar Monate Ruhe zu erkaufen, hat man diesen Leuten jetzt eine solche breite Machtbasis eingeräumt, mit der man die Stadt jetzt nach Beliben vor sich her treibt. Die Stadt hat zwar rechtlich eigentlich die Handhabe, ist praktisch aber handlungsunfähig. Niemand wird sich den Schwarzen Peter anziehen wollen, wenn es denn wirklich an eine Räumung geht, Herr Jakobs ist ja eh bald Geschichte und wenn es richtig mies läuft, gibt es einen linken Bürgermeister.

      So kann ich jetzt schon prophezeihen, dass selbst wenn die Spenden für das Schiff vorliegen, man die A---karte seitens der Poltik mit Freude an die Stiftung weiter reichen wird, die dann vor Gericht das Rechenzentrum räumen lassen kann, weil die Politik dazu nicht in der Lage sein wird. Es ist schockierend, wie hier eine kleine Gruppe die Potsdamer Politik kapert, sich munter gegen demokratische Entscheidungsprozesse wendet, die konstant über 25 Jahre von den unterschiedlichsten politischen Konstellationen mit überbreiten Mehrheiten beschlossen wurden und die durch ihre von den Medien geschaffefen, künstlichen Präsenz auch noch als die edlen Ritter dastehen, die für die gute Sache kämpfen.

      Man hat hier Scheinriesen aufgebaut und niemand scheint die Kraft und den Willen zu haben, dem Einhalt zu gebieten und diese Gruppe weiß um ihre Stellung und nutzt das immer weiter aus. Ich finde das mittlerweile nur noch schockierend.
      APH - am Puls der Zeit
    • Wissen.de schrieb:

      Ich finde das mittlerweile nur noch schockierend.
      Robespierre und seine Jakobiner waren auch nur eine Minderheit, Lenins Bolschewisten ebenso. Die Vertreter der Mehrheit waren aber langsamer, dümmer, unentschlossener, zaudernder. Somit war es den Jakobinern und Bolschewisten möglich, die Macht zu erlangen. Die Gesellen um Rosa Luxemburg versuchten es auch, sind aber an entschlossenen Politikern wie Noske gescheitert (wofür sie Noske heute noch hassen).
      Dieser Tomszak versucht das - typisch für die BRD - auf der Spielplatz-Ebene, also als örtlich agierender kleiner Provinz-Revoluzzer. Ein schönes Spielchen, das den Betreibern sicherlich viel Spaß bereitet. Und, sie sind einfach klüger, entschlossener, mutiger als die Politiker der Mehrheitsfraktionen.
      Eine Rote Flora 2.0. muss natürlich verhindert werden. Momentan sehe ich die Kreativschaffenden, die das Gros des Rechenzentrums ausmachen, aber noch nicht als Sympathisanten von "Autonomen". Die sind für jeden Abnehmer oder Auftraggeber aus der Wirtschaft froh, bei dem sie ihre Kleider und Grafik-Programme unterbringen können.
      Ich habe ansonsten aber schon vor langem gesagt: Lasst den "Anderen" ihre Spielwiese, beschäftigt sie ein bisschen, baut halt einfach den Garnisonkirchturm, aber kümmert Euch derweil um andere Projekte. Es gibt ja auch noch viele andere Baustellen in der Stadt. Überall zu stören, dazu reicht die Kapazität der "Anderen" gar nicht.
    • Das ist leider so, Wissen.de. Alles hausgemacht durch die brandenburgische Schlingerpolitik des SPD-OB, der es allen rechtmachen möchte ohne etwas richtig zu machen. Wählerstimmen wird das für ihn bzw. seinen Nachfolger nicht bringen.

      Jetzt bleibt nur, sich auf den Turm zu konzentrieren und hier den Bau ordentlich über die Bühne zu bringen. Bis sich die ev. Kirche über die Form und die Nutzung für das Kirchenschiff einigt, wird es noch viele Jahre dauern. Selbst mit der Millionenunterstützung für die Kirche durch die Stadt wird es ungemütlich für die Nutzer des Rechenzentrums, wenn die 60-Meter-Bohrpfähle in den Boden gebohrt werden und auf der Ostseite die Räume kein Tageslicht mehr haben. Ich prognostiziere, dass sich "die Kreativen" über den ruhestörenden Baulärm beschweren werden, Montag bis Samstag von 7 bis 19 Uhr. Dann wird's wieder leerer im Rechenzentrum...
      "Modernität kann im Gewande der Vergangenheit hervortreten. Das ist eigentümlich für alle Renaissancen." Jacques Le Goff
    • Wieso können denn nicht 1-2 Achsen vom Rechenzentrum abgerissen werden, provisorische Holzwände eingezogen werden und schwupp wäre es Platz für die Turmbaustelle. Die Kreativen rücken etwas enger zusammen und wenn das Kirchenschiff gebaut werden soll ist ein anderer Kreativenort längst gefunden und hergerichtet worden(vielleicht schöner als je zuvor, von den Kreativen), der Umzug kann stattfinden und das Ding wird abgerissen.
      Naiv gedacht, schon klar. Es geht um ideologische Weltsichthaltungen und nicht um das Pragmatische, daß es alle gut haben, win/win -Situationen geschaffen werden und man sich gemeinsam auf die Suche nach der besten Lösung gegibt.
      Hach ja, die Menschen haben noch viel zu lernen, ... ! huh:) :opa:
    • Wieder mal ein Beispiel von Sachbeschädigung. Heute gefunden gegenüber dem Hans-Otto-Theater am 30.08.2017, Schiffbauergasse. Ich habe einfach mal die Aussage mit Paintshop korrigiert. Gefällt mir so viel besser.
      Rechtfertigen kann man solche Schweinerei nicht ("nicht legal, aber legitim"). Sollten diese Typen noch bei Mutti und Vati in der Villa wohnen, möchte ich denen am liebsten die eigene Hütte ebenso verunstalten.

      So....?


      ...oder so...?
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      Meine Video-Sammlung: https://www.youtube.com/user/MrPotsdamfan/videos