Wiederaufbau der Garnisonkirche

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    • Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN) berichtet in Ihrer Ausgabe vom 07.03.2017, das die kirchennahe Martin- Niemöller-Stiftung sich gegen den ab Herbst geplanten Wiederaufbau der Garnisonkirche in Potsdam positionieren will. Wir wollen, dass der Wiederaufbau dieser Militärkirche nicht als regionales Thema wahrgenommen wird, sondern zeigen, dass es dabei um das Selbstverständnis der Evangelischen Kirche geht“.

      pnn.de/potsdam/1163563/
    • Dieses Farbbild der Garnisonkirche mit Breiter Straße hatte ich früher bereits mal im Forum eingestellt:

      Bildquelle: bildindex.de

      Der virtuell verschollene 'unify' hatte zudem dieses deutlich spätere Foto aus der Gegenrichtung gezeigt:


      Hier eine s/w-Perspektive entlang der Mammonstraße von ca. 1910, welche auch bei 'Arstempano' als Blickachse existiert.


      Und jetzt zum eigentlichen Sinn dieses Beitrags: Diese Ansicht habe ich jetzt auch als sehr interessante Farbaufnahme von (wohl) 1939 entdeckt.
      EDIT: Blöde (dynamische?) Adresse - jetzt müsste es aber gehen.
      Schön ist das, was ohne Begriff allgemein gefällt.
      (Immanuel Kant)

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Vulgow ()

    • Eine PNN Meldung von den Neudenkern aus dem RZ.
      Es gibt wieder einen neuen Lobbyverein mit dem Namen,,RZ",der wie nicht anders zu erwarten sich zum Ziel setzt, langfristig das RZ zu erhalten.
      Wohl in der Hoffnung das dann nach 2023 die Fördermittel zu Abriss des RZ auch auslaufen.
      Die Stadt stellt ja leider schon eine Weiternutzung bis 2023 in Aussicht.
      Aktuelle Mitteilung der Initiatoren des RZ.
      ,,Das RZ ist bereits jetzt ein über die Grenzen Potsdams hinaus bekannter Kristallisationspunkt für Künstlerische,kreative und soziale Experimente in einer diverser werdenden Bevölkerung"
      ,,Potsdam braucht ein lebendiges Kunst und Kreativhaus"
      Die Lobbyisten wollen damit demonstrieren,,seht,wie toll doch unser ,,Kunsthaus"läuft und begehrt ist.Warum soll es dann abgerissen werden.
      Und genau das wollen diese Lobbyisten auch mit der FH erreichen.Deshalb ,,kämpfen"sie so für ihren Erhalt.
      Eigentlich müsste der neue Name heißen:,,Die Potsdamer Mitte nur für die Kulturlobbyisten"
      Ich denke,jetzt wird es Zeit diese Neudenker die,die Stadt ständig Provozieren umzuqartieren,an einen abgelegeneren Standort der Stadt,wo sie dann ihre,,Künstlerisch,kreativen und sozialen Experimente"die Potsdam nicht braucht,ausleben können.
    • Ach, das ist wirklich Unsinn. Ein Großteil der Mieter im ehem. Rechenzentrum haben keine politischen Ambitionen und freuen sich einfach nur, dass sie preiswerten Arbeitsraum nutzen können. Im übrigen sind das nur in der Minderheit Künstler, sondern in der Mehrheit Menschen aus den sog. "kreativen Berufen".
      Dass hier ein Bedarf besteht ist unstittig und die Stadt bemüht sich seit Jahren um die Husarenkaserne für das Klientel. Hier müsste die Stadt langsam zu Potte kommen - die Leute sind steuerzahlende Mitbürger, die sonst nach Berlin gehen.
      Dass immer wieder die üblichen verdächtigen 10 linken Aktivisten auch versuchen die Rechenzentrumsnutzer in ihren Kampf gegen eine Wiederherstellung der Altstadt zu instrumentalisieren ist klar. Die gleichen Leute stalken ja auch die Asten der Potsdamer Hochschulen und andere Vereine.
      „Wer sich der Vergangenheit nicht erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana (1863-1952), US-amerikanischer Philosoph spanischer Herkunft
    • Das wusste ich nicht Konstantin,ich dachte die Künstlerlobby ist eine linke Soße.Ja aber warum wird von den Nutzern, aus,,kreativen Berufen"keine klare Trennlinie gezogen gegenüber diesen linken Aktivisten.Somit entstehen in der Öffentlichkeit Missverständnisse(wie bei mir)wer nun im RZ Nutzer aus,kreativen Berufen"ist und wer nur linker protest Aktivist .Diese paar linken Aktivisten um Andre Tomczak und Lutz Boede ziehen durch ihre ständigen,,Potsdamschädlichen"Aktivitäten die gesamte Kulturlobby herunter.Schon deshalb sollten sich diese Nutzer aus,,kreativen Berufen"öffentlich von diesen Neudenkern klar distanzieren und sich von ihnen nicht instrumentalisieren lassen.Nur so kann diese Künstlerlobby glaubhaft in der Stadt rüberkommen und Symphatie gewinnen.

      Konstantin,ob diese Lobbyisten tatsächlich jemals in die Husarenkaserne ziehen ist fraglich.Die bauliche Wertigkeit der Husarenkaserne ist schon eine ganz andere Liga gegenüber dem RZ.Da wird die Stadt sicher noch mal überlegen in solch eine teure Immobilie wie die Husarenkaserne lieber zahlungskräftige Mieter unterzubringen,als ,,kleine Künstler",,aus,,kreativen Berufen" die die Stadt sogar noch Finanziell unterstützen müsste.
    • Was die Störaktionen der paar Aktivisten der "Anderen" betrifft (Lutz Boede, André Tomczak, Szilleweit und Christian Linke) ist da in einer pluralistischen Demokratie nichts zu machen. Das muss man aushalten. Man kann nur immer wieder darauf hinweisen, dass es sich bei den Äußerungen nicht im die 28. Volksbewegung sondern und die 28. Fake-Initiative handelt, hinter der wieder die gleichen Leute stecken. Die "Kulturlobby" ist auch ein trojanisches Pferd der Anderen, Tomczak vetritt die Wählergruppierung im Bauausschuß der SVV und sitzt auch im Vergabegremium für die Grundstücke der Altstadt.

      Den Nutzern des Rechenzentrums ist der ganze Wirbel egal. Die wollen in ihrer Mehrheit nur preiswerten Arbeitsraum und der wird vom Turmbau der Garnisonkirche gefährdet. Deshalb haben die Anderen die Kulturnutzung ins Spiel gebracht, nicht wegen der Menschenfreundlichkeit - und der OB ist dem auf den Leim gegangen. Umso wichtiger ist es dass die Stadt sich um die berechtigten Anliegen der Kreativen kümmert.
      „Wer sich der Vergangenheit nicht erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana (1863-1952), US-amerikanischer Philosoph spanischer Herkunft
    • Das öffnet mir jetzt etwas die Augen Konstantin,wie die Hintergründe im RZ so sind.Ist schon schwach für einen studierten Soziologen OB der das nicht von die Anderen durchschaut hat,und wie Sie schrieben, ihnen somit auf den Leim ging.Den Ball hat die Stadt,die schnellstens eine dauerehafte Wirkungsstätte an anderer Stelle in der Stadt für diese Künstlerlobbyisten schaffen muss,damit die GK ungestört augebaut werden kann und damit auch dann den Neudenkern etwas der Wind aus den Segeln genommen wird.
      Da A.Tomczak Sprecher der Kulturlobby ist,habe ich sie mit diesen paar Anderen und Neudenker in einen Topf geworfen.Aber nun bin ich Informierter.
    • Es hat leider doch viel miteinander zu tun, da 1) das Rechenzentrum für das Kirchenschiff abgerissen werden muss und 2) der Abstand zwischen Turm und RZ nur knapp 2 Meter beträgt. Da gibt es schon bei der Gründung erhebliche Probleme, die enorme bauliche Mehrkosten verursachen, wenn das RZ stehen bleiben soll.

      Der Fanatismus der ca. 20 Gegner, die bei Demos gut und gern mal 30 bis 50 Leute (davon die Hälfte Berlin-Import) auf die Straße bringen ist doch nicht verwunderlich. Es handelt sich um die moralische Elite Deutschlands, die sich doch nicht durch Recht und Gesetz oder Majoritätsbeschlüsse beeindrucken läßt. Die Truppe braucht fortwährend Themen, um die Gruppe "die Anderen" zusammenzuhalten und so im kommunalen Strömungskanon eine Rolle zu spielen. Ohne die Garnisonkirche hätten die Anderen nie 8 % bei den Kommunalwahlen eingefahren.

      Der OB muss jetzt - wo er durch die Gerichtsurteile bestätigt wurde - loslegen und die FH abbrechen und die Grundstücke ausschreiben. Zudem sollte man das Thema der Husarenkaserne auch endlich lösen - oder einen anderen Ort finden. Es gibt ja Bestrebungen den Langen Stall als "Kreativzentrum" zu errichten. Das ist ein Holzbau ohne Keller und nicht wirklich teuer. Die stadteigene Pro Potsdam finanziert ja sogar den SV Babelsberg als 4.-Liga-Fußballverein - warum sollen die nicht mal eine sinnvolle Immobilie errichten und betreiben.
      „Wer sich der Vergangenheit nicht erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana (1863-1952), US-amerikanischer Philosoph spanischer Herkunft
    • Potsdamer Neuste Nachrichten (PNN) hat sich in ihrer Ausgabe vom 20.03.2017 mit dem Wiederaufbau der Garnisonkirche beschäftigt. Die kirchennahe Martin-Niemöller-Stiftung hatte gemeinsam mit der Initiative „Christen brauchen keine Garnisonkirche“ und der Französisch-Reformierten Gemeinde vergangenes Wochenende eine Tagung organisiert in der das Wiederaufbauprojekt in scharfer, teils auch polemischer Form kritisiert wurde. Die Initiatoren der Garnisonkirchen-Stiftung waren zu der Tagung hingegen nicht eingeladen, was wiederum dort für starke Verstimmung sorgte.

      pnn.de/potsdam/1167439/

      maz-online.de/Nachrichten/Kult…brach-die-Kontroverse-los
      (Quelle: Märkische Allgemeine Zeitung, 20.03.2017)
    • Meister Lampe schrieb:

      Die kirchennahe Martin-Niemöller-Stiftung hatte gemeinsam mit der Initiative „Christen brauchen keine Garnisonkirche“ und der Französisch-Reformierten Gemeinde vergangenes Wochenende eine Tagung organisiert in der das Wiederaufbauprojekt in scharfer, teils auch polemischer Form kritisiert wurde.
      Lukas 23:

      "Und als sie kamen an die Stätte, kreuzigten sie ihn daselbst und die Übeltäter mit ihm ... Jesus aber sprach: Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun! ... und das Volk stand und sah zu."

      Lasst sie, denn sie richten das Schwert gegen sich selbst!
      "Lieber Gott, schütze uns vor Dreck und Schmutz,
      vor Feuer, Krieg und Denkmalschutz!"
    • Die disqualifizieren sich selbst. Wer keine 2/3-Mehrheit achtet und dann noch sich weigert mit der Mehrheit zu diskutieren, weil man selbst auf einem hohen moralischen Ross sitzt braucht sich um Unterstützer nicht zu sorgen - er hat kaum welche. Die Hybris ist schon beachtlich.

      Sichtbar wird daran, dass diejenigen, die stets demokratische Eintscheidungen anmahnen mit genau diesen nicht leben können, wenn sie nicht in deren Sinne ausgehen. Die moralische Überheblichkeit war selbst den linken Medien zuviel.

      Na, bei nächster Gelegenheit geht alles wieder von vorne los...spätestens bei der Diskussion um's Kirchenschiff. Aber dann steht wenigstens der Turm und wird von den 2/3 der Synode noch weitere 10 Prozent überzeugt haben.
      „Wer sich der Vergangenheit nicht erinnern kann, ist dazu verdammt, sie zu wiederholen.“ George Santayana (1863-1952), US-amerikanischer Philosoph spanischer Herkunft
    • Wenn Christen eine Kirche aufbauen wollen,und als Versöhnungszentrum nutzen,ist es für mich als Aussenstehenden eine normale und verständliche Ansicht von Christen.
      Irretierend aber ist für mich,wenn es da auch Christen gibt,die eine Kirche(GK) als,Wallhalla des preußischen Absolutismus bezeichnen oder,,Warum sollte diese gotteslästerliche Bude auferstehen?".Diese oder andere weltlichen Äußerungen erwarte ich nicht von Christen,sondern eher von sehr Kirchen bzw. Glaubensfernen Menschen.
      Die Ansichten dieser Sorte Christen,,Christen ohne GK"einem Kirchenbau gegenüber,sind für mich unverständlich und zugleich befremdlich.
      Die GK ist für diese,,Christen ohne GK"wohl nur noch ein für sie vestoßenes Gebäude der,,politischen Schande"?(böser Militarismus/Preußentum)Diese einfache Denkweise hatte auch schon die SED zur GK.
      Da frage ich mich,was sind das blos für Christen diese,,Christen ohne GK"?!! :kopfschuetteln:
    • In der MAZ ist heute die Predigt eines Pfarrers aus der o.g. Clique namens Christoph Dieckmann zu lesen, die an ebenso seichten wie monokausal-primitiven Geschichtsdeutungen kaum noch zu überbieten ist:
      "Die Frauenkirche entstand als Gotteshaus der protestantischen Bürgergemeinde, die Garnisonkirche als Walhalla des preußischen Absolutismus. Sie wurde erbaut zwecks gläubiger Rüstung des Militärs zur maximalen Gotteslästerung, dem Krieg. Der Turm ragte 88 Meter auf."

      Der Hinweis auf die 88 ist wirklich unglaublich wichtig, vermutlich hat Friedrich Wilhelm I. schon bei der Grundsteinlegung an Adolf und den "deutschen Gruß" gedacht, das kann ja alles kein Zufall sein... :lachen:

      Der Groll des oberlehrerhaften Moralapostels gilt aber nicht nur den Garnisonkirche, sondern generell Rekonstruktionen: "Töricht wirken Pläne zur „Rückgewinnung“ eines friderizianischen Disneylands, inklusive der Schleifung platzhaltender Bauten anderer Zeiten."
      Manchmal wäre es besser einfach mal die Klappe zu halten. :aufdenkopf:
      Übrigens: Im "Disney-Bau" Barberini werden jetzt angesichts des gewaltigen Besucherstroms die Öffnungszeiten ausgeweitet, offenbar lieben die Menschen dieses "Disney-Museum".
    • Ja,was sind denn das nun für Christen diese,,Christen ohne GK" Kralle?

      Kennt Christoph Dieckmann überhaupt den Unterschied zwischen Disney Architektur und einer Reko?
      Die von sich überzeugten Rekogegner,für die sind eben alle Rekos auch wenn sie noch so gut ausgeführt sind,eben Disney Atrappen.
      Es sind und bleiben diese Neudenker und Christen ohne GK eine nicht ihre Klappe haltende Randerscheinung.
      Jedenfalls geht ungeachtet dieser gegnerischen Initiativen in der Potsdamer Mitte wie geplant weiter voran!!!
    • Ich finde es ermüdend ständig über diese Initiativen "Potsdamer Mitte neu verschandeln" und "Moralapostel brauchen keine Garnisonkirche" neu zu diskutieren. Was sie wollen ist ja nun mehrfach genannt worden und sich darüber aufregen bringt weder das Projekt voran, noch ändert es deren Meinung. Es reicht über ihre nächsten Schritte informiert zu werden, um nach Möglichkeit gegensteuern zu können. :zeitung:

      Ansonsten gilt: Abwarten und Tee trinken. 7 Monate noch hoffen und beten.
      Es gibt eine Architektur, die zur Landschaft gehört, sowie eine andere, die sie zerstört.
    • protestantischer Zeitgeistpfaffe mit Zahlengedächtnis schrieb:

      Der Turm ragte 88 Meter auf

      Um Gotteswillen! Der Mann sollte mal zu uns nach NÖ kommen!

      donau.com/de/kamptal-wagram-tu…297f1b9fdb3509883f8876ec/

      Der höchste Turm des Landes! 88 m hoch! Was sagt uns das über dieses Land aus??

      Neben dem 88m hohen Stockerauer Turm erheben auch Stift Zwettl und der Dom zu Wr. Neustadt bzw die Pfarrkirche zu Großweikersdorf den Anspruch, der höchste Kirchturm NÖs zu sein, dh 88m zu haben (die bei wikipedia angegebenen Zahlen sind nicht ganz stimmig).
      ... dass jeder troglodytischen Lebensart, beruht sie nur fest in sich selbst, etwas schlechthin faszinierendes eignet, überhaupt für solche, die einen Ansatz dazu schon besitzen und mitbringen, der dann nur noch einer gewissen Entwicklung bedarf. (HvD)