Hamburg - Bausituation

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    • hamburg als hypermodern bezeichnen, würde ich nicht gerade. tolerant oder weltoffen (jaja, abegnutzte schlagwörter ;) ) finde ich beschreiben die stadt schon eher.

      hamburg finde persönlich wirklich schön - teilweise schöne architektur, maritimes flair, (groß)industriebauten im hafen und belebte stadtteile schaffen ein wirklich urbanes großstadtbild.
    • @Samuel

      Also, ich war in Speicherstadt, im Büroviertel, hat Chili-haus angeschaut, Deichstrasse, Rathausmarkt, Innen und Aussen-alster, die Fussergängerzone und so weiter.

      Alster ist ja zusammen mit die Rathausmarkt die schönste Teil was ich in Hamburg gesehen. Aber die Hochäuser in Hintergrund hat ein bisschen die Blick getrübt.

      Also, ich finde Stadt wirkt oft sehr kühl und modern. Die Areal von Rathausplatz bis Hafencity besteht ja hauptsächlich aus moderne kühle Gebäuden. Hinter die Kirchenruine hebt sich eine monstruöse Betonmonster. Am anfang die Deichstrasse gibt es auch ein Betonmonster.

      Hier kommt ja Bilder dass ich finde belegt die eher moderne Gesicht von Hamburg. Die historische Häuser sind tatsächlich in minderheit.

    • "Johan" schrieb:

      ...
      Also, ich finde Stadt wirkt oft sehr kühl und modern. ....


      An der Elbe sind die Neubauten wirklich kühl und alt-modern. Ich denke aber, daß sich in Hamburg langsam der Wind dreht und die Hamburgische Zukunft des Bauens in der Traditionellen Moderne liegt. Vielleicht erleben wir es ja noch, wenn weiträumig die Platten, Glas- und Betonklötze der Nachkriegszeit fallen werden. Es wäre wunderbar.
    • Man muss halt auch ein bisschen wissen, wo man hingeht. Am besten von einem Hamburger rumführen lassen. Erst dann kann man das wirklich beurteilen. Wenn man natürlich etwas planlos vom Rathausmarkt Richtung Hafen geht, erlebt man das hässlichste Stück Innenstadt, das historisch bedingt noch das Etikett Altstadt trägt. Am besten man geht grob Richtung Norden, am linken! Ufer der Außenalster entlang (wenn man gut zu Fuß ist bis zum Eppendorfer Baum) und steigt dann irgendwo in U-Bahn und fährt damit zum Hafen. Wenn man mehr Zeit hat, lohnt sich auch eine Fahrt mit der Fähre nach Övelgönne (alte Lotsenhäuser) und das Treppenviertel in Blankenese: Unvergleichlich!

      Und überhaupt: Hamburg ist die schönste Großstadt Deutschlands, Basta!
    • Umbau des Wasserturms im Schanzenpark

      Der mit 60 Metern höchste Wasserturm Europas wurde nach den Plänen des Hausarchitetken der Hamburger Wasserwerke, Wilhelm Schwarz, im Jahr 1910 errichtet. Er soll nach dem Umbau über 226 Zimmer mit zehn Suiten und acht Executive Rooms verfügen, die über 16 Stockwerke verteilt sind. Die Gäste werden über unterirdisch geführte, 75 Meter lange Rollbänder vom Eingang gegenüber dem Bahnhof Sternschanze zum Foyer des Turms geleitet (durch diese Maßnahme soll offenbar der Kontakt mit der Drogenszene im Sternschanzenpark vermieden werden).
      Dort sind ein Restaurant mit Terrasse, eine Bar, ein Business Center, 450 Quadratmeter Tagungsräume sowie ein Fitnesscenter geplant. Das Hotel soll bis zum Frühjahr 2006 fertig gestellt sein.

      Der Wasserturm gehört zu den umstrittenen Projekten der Hansestadt: Immerhin liegt er im berühmt-berüchtigten Hamburger Schanzenviertel, dessen Anwohner sich nach dem Verkauf des Turms Anfang der neunziger Jahre gegen eine Nutzung als Luxushotel gewehrt hatten. Der Genehmigungsplanung von 1996 zufolge sollten Teile des Turms auch nach dem Umbau öffentlich zugänglich sein. Jetzt wurde ein Kompromiss erreicht, der vorsieht, dem Bezirk Elmsbüttel als Ersatz für den nicht realisierten öffentlichen Raum die Restaurierung des so genannten Norwegerheims mit einer Million Euro zu finanzieren.


      Quelle: http://www.baunetz.de">www.baunetz.de

      Hier mal ein aktuelles Bild der Fassade aus der fotocommunity.
      http://www.fotocommunity.de/pc/pc/cat/382/display/7748844">www.fotocommunity.de/pc/pc/cat/382/display/7748844
      Klasse, wie die Backsteinfassade restauriert wurde. Sie wurde nicht einfach ausgetauscht sondern liebevoll ergänzt.
      und das neue Dach
      http://www.fotocommunity.de/pc/pc/display/7748878\r
      www.fotocommunity.de/pc/pc/display/7748878

      So ( http://farm1.static.flickr.com/54/130908079_4ceb77fcdd_o.jpg\r
      farm1.static.flickr.com/54/13090 ... fcdd_o.jpg ) , sah das Turm vor der Sanierung aus. Wenn man genau hinschaut, sieht man, dass der Turm (bedingt durch die Nutzung) nicht nur mehr Fenster hat, sondern, dass die Geschosse nicht einmal ansatzweise dem alten Zustand entsprechen. Durch die deutlich niedrigeren Decken gibt es jetzt knapp doppelt so viele Etagen. Dadurch sieht der Turm imo um einges höher aus als vorher.
      Für viele hier vielleicht schade, dass der Turm nicht orginal erhalten wurde. Meines Erachtens sieht er aber durch die Hotelnutzung nun deutlich besser aus. Gerade, das Dach, wurde durch zusätzlich Gauben und Gliederungselemente deutlich aufgewertet.
    • Hallo Fans,

      Eine der schönste Vorkriegsbauten ist m.M.n. das aufwendige Rappolthaus.
      Nach dem Krieg glücklicherweise nicht ganz abgerissen wie so viele anderen Gebäuden aber doch vereinfacht (wie üblich) wiederherrgestellt.

      Wenn die Wind in Hamburg dreht zur günste mehr trad. Neubauten (mit viel mehr Ausstrahlung dann die billige Wiedreaufbau der 60-er und 70er Jahren oder die ebefalls billige "Kisten-welle" der 80-er und 90-er), dann KÖNNTE es vielleicht auf einen Tag auch das Rappolthaus wieder in alter Glanz erstrahlen.

      Wer weiss etwas mehr über Rappolthaus und heutige Situation??


      Rob
    • Hamburg - Lilienstraße 15

      Das in den 70-er Jahren erbaute Objekt wurde kürzlich einer umfassenden Sanierung unterzogen und hat in diesem Zusammenhang eine völlig neue Fassade aus Backstein erhalten, die dem Geschäftshaus einen typisch norddeutschen und urbanen Charakter verleiht. Im Zuge dieser vollständigen Entkernung entstanden neben Ladenflächen im Erdgeschoss fünf Vollgeschosse und zwei Staffelgeschosse.

      albrecht-gebrueder.de/





      Ausführender Architekt war Hans Kollhoff kollhoff.de/projekte/lil.html
      In dubio pro reko

      Früher war nicht alles besser, aber die Architektur schon.
    • Danke, Samuel!

      Der Turm ist wirklich sehr schoen geworden; moege das Hotel dort gedeihen! War es nicht Moevenpick, das da reinwollte?


      @Rob: Ein kurzer Blick auf Google brachte mir diese Bilderseite vom Rappolthaus: bildarchiv-hamburg.de/hamburg/…en/moenckeberg/index3.htm. Offenbar ist dieser Offerte zufolge das Haus von innen modernisiert worden; Die Welt berichtet aehnliches in einem Artikel vom 23.6.05. Dieser Artikel laest mich befuerchten, dass die Fassade ist von den Modernisierungsbemuehungen nicht verschont geblieben ist:

      Im Rappolthaus, das nach einem Besitzerwechsel kräftig umgebaut und modernisiert wurde ...
    • @ pilaster.

      Danke für die Information. Wie ich befürchtet habe sind die 5 schöne Dachgiebel, die besonders schön strukturierte Erker (die alles zusammmen einen gewaltigen Eindruck hinterlassen) nicht bei der Rekonstruktion einbegriffen, obwohl davon doch einigermasse die Rede war ("Rekonstruktion im Bezug der einst gelungen Fassadestruktur"!!). Nach dem Krieg wurde die Dachlandschaft, Giebel usw weggelassen zur Günste einen Staffelgeschoss.

      Genau dasselbe ist passiert bei das einst so wunderschöne Neue Rathaus in Wuppertal/ Barmen, die Bauten am Frankfurter Bahnhofsplatz (und hunderte von andere Prachtbauten).
    • Schwerpunkt waren heute die Marco-Polo Terassen, die mittlerweile sehr weit fortgeschritten sind und m.E. der zweitschönste Platz in Hamburg werden könnte.
      Maritim bitt'schön:
      Der Neubau rechts im Bild, bleibt uns ja netterweise, trotz Überseequartier, erhalten.

      der Balkon


      MPT
      Überblick

      Mosaike soweit das Auge reicht.

      ...

      ...

      dahinter liegt dieses:
    • Zumindest die Fassade des Kaiser-Wilhelm Kontors sieht ganz anständig aus.

      der Entwurf nicht...
      http://img254.imageshack.us/img254/736/cimg1784dl2.jpg\r
      img254.imageshack.us/img254/736/cimg1784dl2.jpg
      Das Umfeld:) :


      Dann können wir nur hoffen, dass Kaiser Wilhelm nie vom Himmel auf die Hamburger Neustadt guckt. Der fällt vor Schreck sicher runter. Vielleicht ja auf das schicke Kontor. Wäre auch nicht weiter schlimm.
    • Abriss dreier Altbauten[ http://www.flickr.com/photos/30985203@N00/392860128\r
      www.flickr.com/photos/30985203@N00/392860128 ] am Stephansplatz. Vielleicht waren die Gebäude nicht sonderlich dekoriert, wohl aber waren sie identitätsstiftend. Ob das der zukünftige, über die drei jetzigen Grundstücke reichende Neubau auch vermag, bleibt leider fraglich. Das das Bauschild noch nicht aufgestellt wurde, stimmt mich nicht vorfreudiger...
    • Weiß man denn, wann man was wissen wird? Gibt's Vorgaben?

      Prinzipiell kann man solche Häuser schon einmal abreißen, ist eben nur die Frage, wofür?
      Eine der vorzüglichsten Eigenschaften von Gebäuden ist historische Tiefe.
      Die Quelle aller Geschichte ist Tradition. (Schiller)
      Eine Stadt muss ihren Bürgern gefallen, nicht den Architekten.
    • So, mein Diplom ist durch, ich weile wieder unter euch :P:

      Ich möchte an dieser Stelle dann auch gleich fragen, wieso nicht endlich mal ein Hamburg-Board eingerichtet wird. Am Aufwand kann es ja wohl nicht liegen?

      Es kommen auch bald wieder HH-Bilder von mir. Dafür braucht es zunächst einen Filmscanner; ich benutze erstmal wieder Film und bin noch nicht sicher, ob ich für Architektur "digital aufrüsten" will..

      Wo genau ist denn dieses "Umfeld" aufgenommen? Mir kommt der Ort zwar bekannt vor, aber damit hat es sich dann auch..obwohl ich ja gebürtiger Hamburger bin =).