Reise durch die Oberpfalz

    • Reise durch die Oberpfalz

      Der bayerische Regierungsbezirk Oberpfalz, das Land zwischen Fichtelgebirge und Donau, zwischen fränkischem Jura und Böhmerwald mit den großen Flüssen Laaber, Vils, Naab und Regen, die von Norden, Nordwesten und Nordosten auf die Bezirkshauptstadt Regensburg zulaufen, ist etwa 9.700km2 groß. Auf knapp 14% der Fläche Bayerns leben hier mit ca. 1,07 Millionen Einwohnern etwas weniger als 9% der bayerischen Bevölkerung. Mit einer Bevölkerungsdichte von 110,5 Einwohnern pro km2 liegt die Oberpfalz deutlich unter dem bayerischen Landesdurchschnitt (171,8 Einwohner pro km2; BRD 231 Einwohner pro km2) und ist wohl mehr oder weniger der am dünnsten besiedelte Landstrich Süddeutschlands. Die Oberpfalz weist mit 155 Beschäftigen im produzierenden Gewerbe je 1.000 Einwohner einen überdurchschnittlich hohen Industriebesatz auf (Bayern: 143; Westdeutschland: 123). Der Dienstleistungsbesatz (Beschäftigte im tertiären Sektor je 1.000 Einwohner) liegt mit 177 deutlich unter den Werten für Bayern (215) und Westdeutschland (214). Damit ist die Oberpfalz als industriell geprägt einzustufen. Die größten Städte sind Regensburg (130.000), Amberg (45.000), Weiden (43.000) und Neumarkt (41.000).

      Aus historischer Sicht ist zu beachten, dass das Fürstentum der Oberen Pfalz zwar das größte Territorium auf dem Boden des heutigen Regierungsbezirks war, aber bei weitem nicht das einzige. Weitere bedeutendere Territorien waren v. a. das Fürstentum Pfalz-Sulzbach, die Landgrafschaft Leuchtenberg, die Reichsstadt Regensburg, das Hochstift Regensburg, die gefürstete Grafschaft Lobkowitz-Störnstein und die Herrschaften Breitenegg, Parsberg, Sulzbürg und Pyrbaum. Vilseck war bambergische Exklave. Die Oberpfalz war im Mittelalter aufgrund ihres Bergbaus ein reiches Land, ein "Ruhrgebiet des Mittelalters". Anders als das vergleichbare Obersachsen hat die Oberpfalz aber in der frühen Neuzeit völlig den Anschluss verloren.

      In diesem Strang möchte ich von Zeit zu Zeit einige Städte und bedeutende historische Stätten dieses ein wenig stiefmütterlich behandelten Gebiets vorstellen. Wer neben mir Bilder beisteuern kann, ist dazu natürlich herzlich eingeladen.
      "Meistens belehrt uns der Verlust über den Wert der Dinge."
      Arthur Schopenhauer
    • Sulzbach-Rosenberg

      Sulzbach wurde 1104 als Burgort der namensgebenden Grafen von Sulzbach erstmals erwähnt. Es verfügte spätestens 1188 über das Marktrecht und beim Übergang an die Wittelsbacher 1305 bereits über das Stadtrecht. Im wittelsbachischen Hausvertrag von Pavia wurde es wie der Großteil der wittelsbachischen Besitzungen auf dem bayerischen Nordgau der pfälzischen Linie zugeteilt. Zwischen 1355 und 1373 war Sulzbach böhmisch und zugleich die Hauptstadt der neuerworbenen, "Neuböhmen" genannten Besitzungen Kaiser Karls IV. Der Kaiser verlieh der an der bedeutenden Handelsstraße von Nürnberg nach Böhmen gelegenen Stadt weitreichende Zollfreiheiten, u. a. in Nürnberg und Frankfurt. 1373 übernahmen die Wittelsbacher wieder die Herrschaft. Sulzbach war fortan im Besitz verschiedener Linien der pfälzischen Wittelsbacher und zeitweise Residenz von Pfalz-Neuburg und Pfalz-Sulzbach.

      Das wirtschaftliche Rückgrat Sulzbachs bildetete der Eisenbergbau. Durch die Hammerwerkseinigungen von 1341 und 1387 mit dem konkurrierenden Amberg bestimmte die Stadt die Entwicklung der oberpfälzischen Eisenindustrie.

      1934 wurde Sulzbach mit Rosenberg zur Doppelsiedlung Sulzbach-Rosenberg zusammengelegt.



































      Der Gasthof "Zur Krone", in dem Karl IV. Quartier bezog; die drei Wappensteine mit den zwei Adlern und dem böhmischen Löwen aus der 2. Hälfte 14. Jh.




















      Reste der Stadtmauer




      Das Rathaus der Stadt (für mich eines der schönsten überhaupt); entstanden im Wesentlichen Ende 14. Jh. und im 16. Jh. umgebaut























      Die Stadtpfarrkirche Mariä Himmelfahrt; Neubau des Chores durch Karl IV. veranlasst, der Reliquien aus Pilsen schickte; Langhaus ab 1412 entstanden; zahlreiche Umbauten und Wiederherstellungsmaßnahmen im 16., 17. und 18. Jh.









      Standbild Karls IV. oder des Hl. Wenzels; Ende 14. Jh.


































      Das Sulzbacher Schloss; Konglomerat aus dem 15. bis 18. Jh.


































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      Arthur Schopenhauer
    • Kloster Kastl

      In der Waldeinsamkeit des Lauterachtals liegt das älteste Kloster der Oberpfalz - das Benediktinerkloster Kastl. Gegründet wurde es laut Klostertradition 1098 durch Markgräfin Luitgard, die Grafen Berengar II. von Kastl-Sulzbach und Friedrich von Kastl-Habsberg sowie dessen Sohn, wahrscheinlicher ist jedoch 1103.

      Die Abteikirche aus regelmäßigem Dolomitquaderwerk wurde im Wesentlichen bis 1129 fertiggestellt. Es handelt sich um einen der bedeutendsten romanischen Bauten auf deutschem Boden. Das vierjochige Tonnengewölbe des Mittelschiffs ist das größte und älteste rechts des Rheins. Bedeutsam ist auch der Stützenwechsel: Hochschiffwände und Arkaden werden abwechselnd von Säulen und Pfeilern getragen. Kastl bietet das erste Beispiel eines Stützenwechsels in Bayern.




      1. Außenansichten:




























































      2. Innenansichten:

      Die 69 Wappen an den Hochschiffwänden, die Wandmalerien in Chor und Langhaus und die drei Stifterfiguren stammen allesamt aus dem 14. Jh. Hauptapsis, Langhaus und Vorhalle wurden im 1. Drittel des 15. Jh. eingewölbt.



















































































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    • @Georg Friedrich

      Die Oberpfalz scheint wirklich ein Geheimtipp zu sein! Von Sulzbach mit seinem wunderschönen gotischen Rathaus, historischem Ortsbild und Kloster Kastl mit romanischer Kirche, gotischen Gewölben und eindrucksvollen Epitaphen wusste ich bisher gar nichts. Dabei war der wichtigste "Sulzbacher", nämlich Karl Theodor von Pfalz-Sulzbach, Kurfürst von Bayern und der Pfalz, einer der wichtigsten Kunstmäzene des 18. Jahrhunderts in Deutschland. Ohne ihn gäbe es keinen Englischen Garten in München, kein Schloss Benrath in Düsseldorf, keine Mannheimer Schule in der Musikgeschichte, keinen Schwetzinger Schlosspark und keine Heidelberger Alte Brücke (die natürlich sein Standbild trägt)...
    • @Mathias

      Die Oberpfalz ist wohl deshalb recht unbekannt, weil sie schon vor langer Zeit den Anschluss an die Spitze Deutschlands verloren hat, über keine wirklich großen Städte verfügt und Jahrzehnte lang ein bedeutender Anteil des Regierungsbezirks Zonenrandgebiet war. Dabei ist das Land wirklich eine interessante Mischung aus Bayern, Böhmen und Franken. Bis auf seinen Südrand hebt es sich in seinem Charakter markant von den beiden anderen altbayerischen Regierungsbezirken ab. Erfreulich ist, dass die oberpfälzischen Städte, wenn ich mich nicht irre, bis auf Neumarkt im 2. Weltkrieg mehr oder weniger verschont geblieben sind.
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    • @Georg Friedrich

      Randlage kann auch Vorteile mit sich bringen, wenn wertvolle historische Stadtbilder sich dadurch viel besser erhalten als in den dynamischeren Regionen. Genau davon profitiert heute z. b. das fränkische Taubertal. Amberg ist mit schon ein Begriff, aber die historischen Verbindungen zu Oberpfalz sind in der heutigen "Kurpfalz" leider weitgehend vergessen.
    • "Mathias" schrieb:

      Randlage kann auch Vorteile mit sich bringen, wenn wertvolle historische Stadtbilder sich dadurch viel besser erhalten als in den dynamischeren Regionen. Genau davon profitiert heute z. b. das fränkische Taubertal.


      Ich glaube sogar, dass das neben der stets im europäischen Vergleich hohen Bevölkerungsdichte, einer großen handwerklichen Tradition und der staatlichen Zersplitterung einer der Hauptgründe dafür ist, dass gerade Italien und Deutschland derart viele alte Stadtbilder ins 20. Jahrhundert (in dem Deutschland durch den 2. Weltkrieg leider die meisten seiner historischen Großstädte verlor) retten konnten, während bsplw. das sich bereits seit dem 18. Jahrhundert, als es so etwas wie Denkmalsschutz noch nicht gab, industrialisierende England eigentlich wenig Vergleichbares aufweisen kann.
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    • Amberg

      Namentlich wurde Amberg erstmals 1034 erwähnt. Der Ort kam schon früh zu wirtschaftlicher Bedeutung, wovon die Gleichstellung mit den Nürnberger Kaufleuten 1163 durch Kaiser Friedrich I. und mit den Regensburgern durch den Bischof von Passau 1166 zeugten. 1294 ist das Stadtrecht urkundlich belegt. Grundlage für Ambergs Prosperität bis zum Dreißigjährigen Krieg war der seit 1269/71 fassbare Eisenerzbergbau. Durch Hammereinigungen - letztlich eine Art Vorform des Kartells - sicherten sich Amberg und Sulzbach in der Region eine Monopolstellung. 1269 fiel Amberg an die Wittelsbacher, 1329 im Teilungsvertrag von Pavia wie die meisten wittelsbachischen Gebiete auf dem Nordgau an deren pfälzische Linie.

      Amberg war nach Heidelberg die zweite Hauptstadt der Kurpfalz und Residenz des Kurprinzen als Statthalter der oberpfälzischen Kurlande. Dieser Umstand erklärt schließlich auch den für viele auf den ersten Blick verwirrenden Namen unseres Gebiets. Die Heidelberger Kurfürsten nannten ihr Nebenland zwischen Donau und Fichtelgebirge zunächst "der Pfalz land zu Bayern", "das land zu Bayern, zu der Pfalz gehörig" oder "unsere Pfalz gein Amberg". Da es geographisch höher lag als die Pfalzgrafschaft am Rhein, bürgerte sich seit dem Anfang des 16. Jahrhunderts die Bezeichnung "Obere Pfalz" ein, woraus später vereinfachend "Oberpfalz" wurde, die schließlich auch dem Regierungsbezirk seinen Namen gegeben hat.

      Die Schlacht am Weißen Berg 1620 beendete die Zugehörigkeit des Fürstentums der Oberen Pfalz zu Heidelberg. Das während der Reformation weder wirklich lutherisch noch wirklich reformiert gewordene, aber definitiv dem Katholizismus entfremdete Land fiel 1628 endgültig an das Herzogtum Bayern und wurde natürlich rekatholisiert. Aus Amberg wurde der Sitz eines bayerischen Rentamts.

      Zu Eingriffen ins mittelalterliche Stadtbild kam es in der Barockzeit durch die Errichtung des Jesuitenkollegs und die Klosterbauten der Salesianerinnen und Paulaner. Die Zerstörungen im Spanischen und Österreichischen Erbfolgekrieg änderten die Bebauungsstruktur nicht wesentlich. Auch der Zweite Weltkrieg hinterlies keines größeren Zerstörungen, sodass Amberg sein altes Stadtbild bis in unsere Zeit weitgehend erhalten konnte.
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    • 3. Stadtpfarrkirche St. Martin:

      Der Bau von St. Martin wurde 1421 begonnen und 1534 mit der Vollendung des 92m hohen Turmes beendet. St. Martin ist nach dem Regensburger Dom die bedeutendste gotische Kirche der Oberpfalz. St. Martin wird häufig mit den Hallenkirchen Hans Stethaimers in Altbayern in Verbindung gebracht (v. a. Landshut, Straubing, Ingolstadt) und es sind deutliche Bezüge zur böhmischen spätgotischen Architektur erkennbar. Mit der Ausbildung der Umgangsempore nimmt St. Martin eine Schlüsselstellung für die Weiterentwicklung der spätgotischen Architektur ein. St. Martin strahlte massiv in die Bergbaustädte Obersachsens aus und war das wichtigste Vorbild für sämtliche sächsischen Hallenkirchen.

      Bedauerlicherweise wurden während meines Aufenthalts in Amberg an der Kirche Renovierungsarbeiten durchgeführt, weshalb ich das Kircheninnere nur durch ein Gitter fotografieren und keinen Rundgang machen konnte.



































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    • 5. Weitere Bilder:































































































      Im Vordergrund ist die gewaltige Front des Jesuitenkollegs zu sehen (vgl. http://archiv.ub.uni-marburg.de/diss/z2000/0400/html/Htmlpro/Kolleg/Grafik/Tttamb.htm\r
      archiv.ub.uni-marburg.de/diss/z2 ... Tttamb.htm --> auch im Ganzen eine schöne Seite über die Architektur der Jesuiten in Bayern und die Kunst unter Kurfürst Maximilian I. im Allgemeinen).












































      Die ehemalige Regierungskanzlei (1544ff.), der bedeutendste profane Renaissancebau der Oberpfalz, wurde ebenfalls einer Renovierung unterzogen und war daher nicht näher zu besichtigen.








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    • "Däne" schrieb:

      Das geht nur in D. Ansonsten scheint die Stadt schön zu sein. Wäre es möglich Bilder aus Neumarkt zu bekommen? Ich habe gelesen, das die im Krieg totalzerstörte Stadt sehr schön wiederaufgebaut wurde.


      Neumarkt wurde nach seiner Zerstörung in seiner ursprünglichen Parzellierung wiederaufgebaut, die Häuser freilich vereinfacht. Bausünden gibt es leider auch entlang des Straßenmarkt einige. Bilder werde ich zeigen...
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    • Neumarkt

      Der Ort am Schnittpunkt wichtiger alter Straßen wuchs schon vor 1235 zur Stadt heran. Neumarkt ist seit jeher die größte Stadt zwischen Nürnberg und Regensburg. Als staufischer Reichsbesitz fiel Neumarkt 1269 an die Wittelsbacher, 1329 an deren pfälzische Linie. Neumarkt war 1410-1499 zeitweilig Residenzstadt einer Seitenlinie der pfälzischen Wittelsbacher (Neumarkt Mosbach).

      Die quadratische Stadtgestalt entspricht dem bekannten bayerischen Muster: eine Obere- und eine Untere Marktstraße, durch ein frei stehendes Rathaus voneinander getrennt, bilden einen langgestreckten Straßenmarkt.

      1945 überstanden lediglich 48 von 573 Häusern der Innenstadt die Fliegerangriffe und den Artilleriebeschuss der Amerikaner. Das entspricht einem Zerstörungsgrad im Innenstadtbereich von 92%.
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    • 1. Straßenmarkt mit Rathaus und einigen Seitenstraßen






      Blick auf das spätgotisches Rathaus (um 1430), 1945 zerstört, 1956/57 wiederaufgebaut, 1999 grundlegend saniert










      Unteres Tor: Teil der Stadtbefestigung (13. Jahrhundert), früher Spittler- oder Nürnberger Tor, Turm 1825 abgetragen, 1859 Neubau, 1945 gesprengt, 1989/90 wiederaufgebaut




      Seitenansicht des Rathauses



















      Oberes Tor: 1871 abgebrochener Turm der Stadtbefestigung, der Turm der Sparkasse erinnert an diesen


      Pulverturm: Teil der Stadtbefestigung (13. Jahrhundert)


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    • 2. St. Johannes und Umgebung

      Die Stadtpfarrkirche St. Johannes ist eine spätgotische Hallenkirche (1404-1434). Ihr Turm ist 72m hoch. Die 1945 durch Luftangriff zerstörten Fensterbilder wurden 1994 neu gestaltet.









      Eine Kopie von Grünewalds Isenheimer Altar























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    • 3. Hofkirche, Residenz und Umgebung



      Ein Stadtturm


      Kasernengebäude (1720), von 1814 bis 1909 bayerische
      Chevauleger-Regimenter








      Hofkiche "Zu unserer lieben Frau": Spätgotische Kirche (um 1418), Langhaus aus den Jahren 1701-1704


      Historischer Reitstadel: Zeughaus (Anfang 15. Jahrhundert), 1520 abgebrannt, 1531-39 Wiederaufbau, 1850-1909 Reithalle der Garnison, seit 1919 in städtischem Besitz, 1945 abgebrannt, 1980/81 Wiederaufbau als Kulturzentrum der Stadt mit Ausstellungshalle und Konzertsaal

      Ehemaliges Pfalzgrafenschloss: Gotisches Schloss unter Pfalzgraf Johann 1410-1443 errichtet, 1520 abgebrannt, Renaissancebau unter Pfalzgraf Friedrich II. in den Jahren 1520 bis 1539 erbaut









      Rotmarmor-Tumba für den Pfalzgrafen Otto II. von Mosbach (gestorben 1499)





      Evangelische Stadtkirche: ehemalige Kapuziner-Klosterkirche (1674-1677), seit 1855 evangelische Stadtkirche


      Klostertor: Einst kleiner Stadtmauerdurchgang zum Kapuzinerkloster, 1858 zum Tor erweitert








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