Rottweil

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    • santiago schrieb:

      Ehrlich gesagt sehe ich für Rottweil eher große Vorteile darin, dass den Fußgängern nun mehr Raum zugeräumt wird... wie man an Städten wie Gengenbach sehen kann, bringt es auch nichts, wenn man eine hübsche Altstadt hat und dann permanent den Autos ausweichen muss.

      @Santiago:

      Ich verstehe deinen Kommentar nicht.

      Worin besteht aus deiner Sicht ein Zusammenhang zwischen der modernistischen Gestaltung des Straßenraums und die folgliche Verbesserung der Fußgängersituation?
      Die obere Hauptstraße ist als Fußgängerzone ausgewiesen und kommt ganz ohne Kunststeinplatten und ohne Leuchtstelen aus!
      In der neu gestalteten Hochbrücktorstraße und auch in der noch umzubauenden unteren Hauptstraße wird es weiterhin Durchgangsverkehr geben.
      Und dieser dürfte ein größeres Verkehrsaufkommen mit sich bringen als im traditionell gestalteten Gengenbach.


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    • Räte geben grünes Licht für Jugendherberge
      Foyer kommt als Glasanbau
      :thumbdown:
      Quelle: Stadt Rottweil | Räte geben grünes Licht für Jugendherberge

      Architekten: schaudt architekten bda [willkommen bei schaudt architekten bda]
      Projekte: u.a. Konstanzer Kulturzentrum (1999) - das rote Haus am Konstanzer Münsterplatz!^^


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    • "Rottweil Mitte" funktioniert nicht

      ROTTWEIL, 13. Juli - "Rottweil Mitte" funktioniert nicht. Das ist das Fazit, das am Mittwoch im Bauausschuss des Gemeinderats gezogen werden musste. Die Probleme sind vielfältig: Autofahrer finden nicht auf die eingezeichneten Parkflächen, Radfahrer fühlen sich bedroht, zu schnell gefahren wird auch. Und die Arbeiten sind noch nicht einmal abgeschlossen...

      Quelle: "Rottweil Mitte" funktioniert nicht / Stadt muss nachbessern, stößt bei Stadtrat aber auf wenig Gegenliebe für ihren Vorschläge - Neue Rottweiler Zeitung Online. Nachrichten aus der Region Rottweil.
      Es war prophezeit und absehbar: Das Kind ist bei der Neuen Mitte in den Brunnen gefallen. Der unangemessenen Gestaltung für Rottweils Stadtbild folgt die unzureichende Funktionalität eines modernen Konzepts, welche bei diesem Vorhaben doch im Vordergrund steht. Ein größeres Armutszeugnis über ihr Vorgehen und hinsichtlich des sich abzeichnenden Ergebnisses können sich die Verantwortlichen kaum selbst ausstellen.
      Keinesfalls Schadenfreude, jedoch Genugtuung über dieses Fiaskos kann man den kritischen Teilnehmern des scheindemokratischen Instrumentariums 'Bürgerbeteiligung' zur Neuen Mitte Rottweils nicht verdenken. Exakt jene Problempunkte, welche in den Versammlungen mehrfach von Seiten der Bürger gegenüber der Stadtverwaltung und den Planenden artikuliert wurden, offenbaren sich in der Umsetzung. Die Einwände der Bevölkerung konnten an einer Planung von oben herab offenbar nichts ändern. Mit Ignoranz haben sich die Verantwortlichen und vorneweg Herr Oberbürgermeister Bross für genau ‚ihre’, jetzt realisierte Lösung stark gemacht. Dass auch eine Mehrheit im Gemeinderat den Kopf für diese Planung abnickte, lässt keinen Zweifel daran, dass Rottweils Neue Mitte von oben herunter genau so und zwar genau so unüberlegt gewollt war! Fische fangen bekanntermaßen am Kopf an zu stinken. Wären die Einwände aus der Bürgerschaft tatsächlich ernst genommen worden, so wäre eine Planung mit der Bevölkerung angestrebt und nicht jenes unausgegorene, modernistische Konzept der Entscheidungsträger und planenden Büros verwirklicht worden. Was ist hier schief gelaufen? Diese Frage müssen sich die Verantwortlichen gefallen lassen. Und mit dem Ergebnis muss Rottweil leider auf unbestimmte Zeit zurecht kommen, Flickschustereien, wie bereits angedacht, inbegriffen. Eine durchdachte Planung, wie sie von kompetenter Seite zu erwarten ist, sieht in jedem Fall anders aus. Schade um Rottweils Mitte. Wie üblich wird es auf Grund bestehender Verträge trotz der augenscheinlichen Mängel beim laufenden Umbau wohl bestenfalls geringfügige Veränderungen geben, gleichwohl bei gutem Willen zumindest in der Unteren Hauptstraße funktionale, aber auch gestalterische Schadensbegrenzung (Stichwort Leuchtstelen, Parkierung, Fahrradstreifen) möglich ist!


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    • Startschuss für neue Jugendherberge

      Doch auch bei diesem Projekt, in das rund vier Millionen Euro investiert werden, mussten einige Hürden genommen werden. Schließlich handelt es sich um ein ehemaliges Dominikanerinnernkloster, das unter Denkmalschutz steht. So mussten beispielsweise für den Eingangsbereich mit Glasanbau und Glasaufzug das Einvernehmen von Sanierungsbeirat sowie Geschichts- und Altertumsverein eingeholt werden. Auch der Gemeinderat stimmte diesen modernen Elementen zu. Für Broß ebenfalls ein wichtiges Signal, "denn aus Rottweil dürfe man keine Museumsstadt machen." blue:) :kopfwand:



      Quelle: Rottweil: Startschuss für neue Jugendherberge - Rottweil - Schwarzwälder Bote
      Anmerkung: Wieder einmal die übliche Phrase. Oberbürgermeister Bross hat mit seiner provinziell-modernistischen Haltung dem Rottweiler Stadtbild, das sich einmal vorbildlich von den Städte im nahen und weiteren Umfeld positiv abhob, bereits mit der "Neuen Mitte" erheblichen Schaden zugefügt.


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    • Auch der Umbau der Untere Hauptstraße im Rahmen der Arbeiten zur Neuen Mitte ist nun weitgehend abgeschlossen und das Ergebnis wie absehbar unbefriedigend.

      Der Gesamteindruck ist steril. Die Leuchtstelen dominieren das Bild, rücken den Bauwerken bisweilen gehörig auf die Pelle, stören beim Blick in den Straßenraum und auf die historischen Fassaden. Die Kunststeinplatten lassen jede Spur einer altstadtgerechten Materialverwendung vermissen und die platzartige Straßenraumsituation im Rottweiler Straßenkreuz wird auch hier durch den verengten Fahrstreifen optisch negiert.

      Blick frei auf ein kleines modernistisches Desaster:
      Rottweiler Bilder - Umbau Stadtmitte im September 2011


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    • Während die Verantwortlichen und Entscheidungsträger der Neuen Mitte sich an diesem Wochenende vor allen Dingen selbst feiern, legt Karl Lambrecht in einem Interview des Schwarzwälder Boten den Finger in die Wunde und macht sich Gedanken zur Umgestaltung von Rottweil und der Frage nach der Form von Modernität.schwarzwaelder-bote.de/inhalt.…a4-881d-a5e0eb25ae53.html
      Da juckt es Karl Lambrecht in den Fingern: Wenn Oberbürgermeister (OB) Ralf Broß darüber spricht, was er unter einer modernen Stadt versteht, ohne Details zu nennen, und dass man aus Rottweil keine Museumsstadt machen dürfe, muss Lambrecht seine Stimme erheben. Wir sprachen mit ihm über die Zukunft der ältesten Stadt Baden-Württembergs.

      Was gefällt Ihnen am Rottweil am besten?
      Ich habe keine Lieblingsplätze, die Kernstadt als Gesamtes gefällt mir – eine Gesamtkomposition mit historischer Stadtmauer.

      Was gefällt Ihnen gar nicht?
      Veränderungen, die man hätte anders bewältigen können, für die es mehr ästhetischen Geschmack gebraucht hätte.

      Woran denken Sie?
      Zum Beispiel an den Glasanbau am Münsterplatz, den ich für misslungen halte. In der Stadt gibt es viele Gauben, die nicht ins Bild passen. Hier sollten es nur abgeschleppte Gauben sein, wie man sie in Straßburg vorfindet oder auch hier am Alten Spital.

      OB Broß will eine moderne Stadt, keine Museumsstadt – was stört Sie denn daran?
      Unsere alte Stadt ist von unschätzbarem Wert, es ist reines Kapital. Die vielen Tagestouristen kommen doch nicht wegen dem Anbau am Landratsamt hierher, sondern wegen unserer historischen Stadt. Sie modern aufmotzen zu wollen, ist eine schwierige Sache, die neuen Lichtsäulen zeigen es. Es ist wie bei einer Schwangerschaft, ein bisschen schwanger gibt es nicht.

      Dennoch kann man ja nicht nichts machen, ein "weiter so" ist doch kein Konzept für die Zukunft?
      Ich bin kein herzblutschwitzender alter Mann. Klar muss man etwas machen, beispielsweise in Sachen Marketing. Unsere Stadt wird schlecht vermarktet, sie erscheint kaum in einer Zeitschrift, die sich mit Reisen und Bildung beschäftigt. Dabei zu sein kostet Geld, schon die Alten sagten: "Man muss mit den Würsten nach den Schinken werfen!" Dazu gehören bessere Öffnungszeiten der Museen, oder dass man überhaupt unsere Schätze öffnet. Die Lorenzkapelle hat man aus Kostengründen zugemacht, leider. Meine Devise ist: Rottweils Vergangenheit ist seine Zukunft.

      Städte haben sich immer verändert, warum soll Rottweil im jetzigen Zustand eingefroren werden?
      Städte haben sich verändert und werden sich weiter verändern. Nicht immer zum Vorteil. Es heißt nicht umsonst: "Ein gewisser Geldmangel ist ein Segen für eine alte Stadt". Aber es gibt auch gelungene Beispiele. Das Gebäude von Radio Wiest gehört sicherlich dazu. Aber man sollte nie ohne Not verändern und nicht immer die billigste Lösung nehmen, wenn es technisch anders geht. Einen Mittelweg gibt es nicht: Entweder man macht etwas kaputt oder man erhält es.

      Wie wollen Sie so junge Familien in die Innenstadt locken? Oder älteren, Stichwort Barrierefreiheit, das Leben erleichtern?
      Zunächst einmal: Der Wohnbereich muss heutigen Standards entsprechen, das muss modern sein. Andererseits: In vielen alten Häusern ist es möglich, einen Treppenlift einzubauen. Klar ist auch: In alten Wohnungen zu leben, ist ein Stück weit Liebhaberei. Aber gerade für rüstige Rentner kann das reizvoll sein. Man hat kurze Wege und man ist mitten unter Menschen.


      Quelle: Rottweil: Gewisser Geldmangel ist Segen für eine Stadt - Rottweil - Schwarzwälder Bote
      :applaus:


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    • Der NRWZ-Wochenendausgabe für den12. November 2011 (7. Jahrgang / Nummer 38) entnimmt man folgende Meldung:
      "Fanfarenzug hat sich ein Haus ausgeguckt

      Rottweil (gg) – Der Rottweiler Fanfarenzug würde gerne in die Schlachthausstraße 2 (Rottweiler Bilder - Schlachthausstrae 2 im Juli 2007) einziehen, wo früher der Wirtschaftskontrolldienst ansässig gewesen ist, und das die Polizei auch nach ihrem Wegzug noch nutzt. Die Stadtverwaltung sagt nein. Das Gebäude wird von der Polizei genutzt, anscheinend zu Lagerzwecken. Doch auch, wenn es leer steht, will die Stadt, die es 2010 dem Land abgekauft hat, nicht einfach vermieten. „Die Frage ist, inwieweit die Nutzung des Gebäudes unseren städtebaulichen Zielen entgegen steht“, erklärte am Mittwoch OB Ralf Broß. Der Stadtrat der Freien Wähler Walter Stegmann hatte am Rande einer Ausschusssitzung angefragt, was die Stadt mit dem Haus vorhabe. Er nannte es eine „Hängepartie“, die sich da vollziehe. Zudem müsse der Geschichts- und Altertumsverein gehört werden, so sei das Gebäude Rottweils erstes Gefängnis gewesen. Bürgermeister Werner Guhl machte klar, dass die Zeichen auf Abriss stehen. Sollte die benachbarte Feuerwehr vor Ort bleiben – was sie nicht vorhat – müsse abgerissen werden, um Parkplätze zu schaffen. Nach einem Wegzug der Feuerwehr müsse das Gebiet städtebaulich neu geordnet werden – auch dann droht der Abriss."
      Quelle: nrwz.de/NRWZdigital/NRWZ_2011-11-12-gesamt__jsl876fa.pdf

      Mit Abbruch zum Aufbruch, sieht so Nachhaltigkeit aus? Wie viel Geschichte soll zukünftig zugunsten von "unseren städtebaulichen Zielen" noch beseitigt werden?


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    • Neuer Rottweiler Bauamtschef stellt Gestaltungssatzung zur Disposition
      ROTTWEIL, 11. November (gg) - Der neue Leiter des Rottweiler Bauamts, Lothar Huber, hat im Rahmen eines Gesprächs mit den Freien Wählern „eine vollumfängliche Überprüfung der städtischen Gestaltungssatzung“ versprochen (NRWZ online berichtete). Das schlägt erste Wellen.

      Am Mittwoch vor dem Kulturausschuss nutzte FFR-und-PRoFi-Stadträtin Heide Friederichs die Gelegenheit, öffentlich nachzuhaken – da noch ein wenig belächelt von Oberbürgermeister Ralf Broß, weil sie‘s während der Kulturausschusssitzung tat, nicht auf die Bauausschussitzung kommende Woche warten wollte.

      Ob Huber seine Aussage getroffen habe, wie von den Freien Wählern nach ihrem Gespräch mit ihm verbreitet, wollte Friederichs wissen. Ob er die Gestaltungssatzung für die historische Innenstadt, welche die Grenzen von Baumaßnahmen in Rottweils Schatzkästchen absteckt, insgesamt infrage gestellt habe.

      Huber bestätigte das am Mittwoch. „Es knirscht und knarzt in der Stadt an mancher Stelle“, sagte er, „wenn irgendwo ein Gebäude neu genutzt werden soll.“ Da müsse die Gestaltungssatzung gegebenenfalls auf den Prüfstand gestellt, müsse überprüft werden, ob einzelne Punkte noch zeitgemäß seien, sagte der aus Radolfzell nach Rottweil gewechselte Bauamtsleiter.

      Jene Satzung, die „Örtliche Bauvorschriften für den historischen Stadtkern von Rottweil“ heißt, ist im Februar 2009 vom Gemeinderat beschlossen worden – und dehnbar. So sieht Paragraf 14 für private Stellplätze Natursteinpflaster und nur ausnahmsweise etwa Asphalt vor, nicht aber Betonstein. Einen solchen hat die Stadtverwaltung nach Entscheid des Gemeinderats in Rottweils Mitte verbaut, die Gehwege und den Angebotsstreifen damit gepflastert. Das, weil über der Baumaßnahme ein von den Freien Wählern durchgesetzter Deckel von 2,5 Millionen Euro Bausumme gelegen hat. Naturstein, gemäß der Satzung, wäre um rund 50.000 Euro teurer gekommen und hätte so den Rahmen gesprengt.

      „Unseliger Deckel“, wird die Kostengrenze daher schon von Stadträten genannt.
      Quelle: Rottweiler Bauamtschef stellt Gestaltungssatzung zur Disposition / Stadt verstößt selbst dagegen - Neue Rottweiler Zeitung Online. Nachrichten aus der Region Rottweil.

      Wer das Prozedere um Rottweils Neue Mitte verfolgt hat, wird schnell erkennen, dass nicht vorrangig der Gemeinderat, sondern der Kopf, sprich die Verwaltung mit OB Bross an der Spitze, oberste Verfechter der Kunststeinplattenlösung war. Die bereits in den Bürgerversammlungen angestellten Überlegungen über Alternativen einer Gestaltung der Neuen Mitte, z.B. in Anlehnung an die Obere Hauptstraße und den Verzicht auf großflächige Plattenbeläge zur Kostenminimierung, seien sie nun aus Kunst- oder Naturstein, sie wurden von der Verwaltung nicht berücksichtigt und fanden auch in der Folgedebatte kein Gehör. Es ist also durchaus die Frage zu stellen, wer mit welcher Absicht absichtlich gegen diese Gestaltungssatzung verstoßen hat, um einen scheinbaren Grund zu liefern selbige jetzt in Frage stellen zu können! Die Marschrichtung der aktuellen Verwaltung gegen das Kapital der Stadt Rottweil, ihr historisches Erbe, vorzugehen, zeichnet sich nicht nur an diesem Fall, sondern zudem an weiteren Projekten und Vorhaben ab. Hier heißt es vor allem für die Bevölkerung und die Gemeinderäte, welche sich der Stadtgeschichte verbunden fühlen, wachsam zu sein und Verantwortung zu übernehmen, damit Rottweils "Schatzkästchen" nicht durch ein Häufchen Kurzsichtiger und Gleichgültiger weiter zerstört wird.



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    • Ratsunterlagen vorab online - Vorlagen und Beschlüsse auf städtischer Webseite abrufbar
      Die Stadt bietet auf ihrer Homepage einen neuen Service für alle kommunalpolitisch Interessierten:
      Ab sofort können Bürger öffentliche Beratungsunterlagen des Gemeinderats vor den Sitzungen einsehen und herunterladen.
      Auch die gefassten Beschlüsse werden dort dokumentiert.
      ->Ratsinfoportal
      Quelle: Stadt Rottweil | Neu: Ratsunterlagen jetzt vorab online


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    • Denkmalpflege und moderne Architektur beim Kulturstammtisch
      ROTTWEIL, 1. März (pm) -
      Konservieren, Sanieren - oder etwa das Alte mit Neuem konfrontieren?
      „Denkmalpflege und moderne Architektur“ lautet das aktuelle und
      bisweilen so heftig wie kontrovers diskutierte Thema beim zweiten
      Kulturstammtisch, der am Mittwoch, 21. März, um 20 Uhr im Hofer-Saal der
      Kreissparkasse in der Königstraße stattfinden wird.
      Quelle: Denkmalpflege und moderne Architektur beim Kulturstammtisch / „kulturottweil“ - Neue Rottweiler Zeitung Online. Nachrichten aus der Region Rottweil.


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    • Brandschutz ist die "neue Plage"

      Rottweil - Im Rahmen der Hauptversammlung des Rottweiler Geschichts- und Altertumsvereins stand der Jahresbericht aus dem ­städtischen Sanierungsbeirat auf der Tagesordnung – und damit die Erfolge und Misserfolge beim Erhalt ­historischer Bauten.

      Wie viele der Rottweiler Sanierungsprojekte, die Jürgen Mehl Revue passieren ließ, war auch der geplante Glasanbau des ehemaligen Dominikanerinnenklosters, das künftig als Jugendherberge dienen soll, ein vieldiskutiertes Thema in der Öffentlichkeit. Mehl verkündete, die neue Jugendherberge sei mittlerweile eine "runde Sache". Der Vereinsvertreter im Sanierungsbeirat konnte einige Änderungen des gläsernen Vorhabens aufzeigen, die man erreicht habe – unter anderem das Zurücksetzen der Glasfront auf Höhe der Eingangstür. Dennoch sei er vom Vorherrschen gläserner Elemente in der Rottweiler Innenstadt nicht begeistert, die "wohl langsam zur Regel" würden.

      Charakter der Stadt erhalten

      Auch für die Drehersche Mühle, deren Wehr abgerissen und Kanal aufgefüllt werden sollte, was das Ende der 700-jährigen Rottweiler Mühlengeschichte bedeutet hätte, konnte ein Teilerfolg erzielt werden: "Nach langem Kampf bleibt nun der Kanal bestehen, und das Mühlrad dreht sich weiter", erklärte Mehl. "Damit wird ein Stück Mühlengeschichte am Leben gehalten." Mehl betonte, dass es sich bei der Arbeit des Vereins nicht um einen "Kampf um des Kampfes willen" handele, sondern man Dinge erhalten wolle, die sonst unwiederbringlich verloren gingen, sowie darum, den Charakter der Stadt zu erhalten.

      Als "neue Plage" bezeichnete er die Brandschutzbestimmungen, dank derer eine Feuertreppe an der Außenseite des ehemaligen Kameralamts und jetzigen Staatlichen Lehrerseminars vorgesehen war, ähnlich derer an der Musikschule. Glücklicherweise sei im Gespräch, die dortigen großen Veranstaltungen auszulagern, so dass ein weiteres Konstrukt dieser Art verhindert werden könne.

      Im Gespräch bleibt ebenfalls noch die Einziehung der öffentlichen Wegefläche "Weihergässle" durch die Stadt, mit dem Weiherweg als letztes Überbleibsel des ehemaligen Ensembles Löschweiher, Weihermeisterhäusle, Weiherweg und Weihergässle.

      Auch die zunehmende Zahl von Gauben auf den Hausdächern benannte Mehl als Problem für das Rottweiler Stadtbild. Auf einem Gebäudedach an der Hauptstraße wurden beachtliche sieben Gauben bewilligt – entgegen der Gestaltungssatzung, wie er betonte. Darüber hinaus vermisse man seit deren Umbauten die alten historischen Wirtshausschilder des Gasthaus "Löwen" sowie das "Waldhorn"-Schild des griechischen Restaurants "El Greco".

      Ebenso vermisst wurden bei der Versammlung Gemeinderäte und die "oberste Leitung der Stadt". Karl Lam­brecht und Wolfgang Vater wiesen darauf hin, dass der Verein einen großen Teil des Stadtmarketings betreibe und dies anders honoriert werden sollte – zumindest durch einen Besuch der Versammlung. Lambrecht betonte das große Kapital der alten Stadt und forderte diesbezüglich ein Umdenken seitens der Stadt, die ihre Geschichte allzu oft vernachlässige.

      In diesem Rahmen könnte wohl, so Mehl, auch das Haus Schlachthofstraße 2 bald zum Thema im Sanierungsbeirat werden: das Gebäude, welches einst Rottweils Gefängnis war, soll von der Stadt im Zuge des Projekts "Nägelesgraben" abgerissen werden.


      Quelle: Rottweil: Brandschutz ist die neue Plage - Rottweil - Schwarzwälder Bote


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    • Ein weiteres Opfer der Neuen Mitte

      Traditionsbäckerei und Café schließt infolge Umbau zur Neuen Mitte:

      Lüthy schließt in zwei Wochen

      Inhaber der Bäckerei: „Zwei Jahre lang fast nichts verdient“
      Rottweil (mm) – Rainer Lüthy wird seine Traditionsbäckerei Ende April schließen.
      Die Baustelle „Rottweil Mitte“ hat ihm nach eigenen Angaben das Genick gebrochen.


      Inzwischen fällt es Lüthy nicht mehr schwer, das Ende seiner Bäckereizu verkünden, doch
      das war nicht immer so. Der Gedanke, die Bäckerei, die er bereits in der dritten Generation
      führt, aufzugeben, ist Ergebnis unter anderem des Umbaus der Innenstadt. „Ich hab durch
      die Baustelle zwei Jahre lang fast nichts verdient“. Doch aufgeben, das ist nicht Sache von
      Rainer Lüthy und seiner Frau Uschi. Also wird neu gedacht: Sechs Fremdenzimmer entstehen
      im Haus, die Bäckerei wird zum Frühstückszimmer. Der Bedarf für Übernachtungsmöglichkeiten
      ist da, da sind die Beiden sicher – Kraftwerk, Kapuziner, dort finden große Veranstaltungen statt,
      bei denen Leute von auswärts einen Platz zum Schlafen brauchen. Und dann kann Rainer Lüthy
      auch weiter backen, denn das ist sein Ding. Doch für den Betrieb der Bäckerei lohnt es sich einfach
      nicht mehr, die Kunden sind während des Innenstadtumbaus zum Teil weggeblieben und danach
      nicht mehr zurückgekommen. Auch Dauerkunden, die nun nicht mehr wegen einem Laib Brot vor
      dem Laden parken können. Da hilft offenbar nicht einmal die Brezeltaste draußen an der Parkuhr,
      sagt er.


      Quelle: nrwz.de/NRWZdigital/NRWZ_2012-04-14-gesamt__gsjhsl87.pdf


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    • Tourismuskonzept: Sorgsamer Umgang mit der Stadt

      Das Rottweiler Tourismuskonzept steht, Kulturamtsleiterin Maiwald hat es vergangene Woche vorgestellt. Einhellig zunächst das Lob für ihre Arbeit, für die sie Fachbücher gewälzt hat, wie sie erzählt. Nun aber kommen erste Kritiker. So fordert Stadtführer, Urgestein und Kult-Rottweiler Lambrecht in einem Leserbrief, dass das gelegte Ei nun bitteschön auch gut ausgebrütet werden solle - das dass klappt, wird von Lambrecht gleich bezweifelt. Und die Forum-für-Rottweil-Aktive sowie wohl künftige FFR-Gemeinderätin Reichenbach erklärt: "Es fehlt der Blick aufs große Ganze."

      Quelle: Rottweiler Tourismuskonzept: Die Kritiker treten auf den Plan / Lambrecht und Reichenbach fordern in Leserbriefen sorgsamen Umgang mit der Stadt und den Blick aufs große Ganze NRWZ.de - die Seite für aktuelle Nachrichten aus Rottweil Schramberg und Umgebung

      "Die Zukunft Rottweils liegt in seiner Vergangenheit"

      Das Ei ist gelegt und es darf gegackert, aber es muss auch gebrütet werden. Hurra, Rottweil entdeckt den Tourismus. Wie toll! Rottweil, die Spätberufene.

      Ein Leitbild „Tourismus“ wurde in unsäglich langer Zeit entwickelt, das sich sehr gut liest, aber schwer umsetzbar ist. Corporate Design, Image Film, Salesguide und vierteljährliches Magazin, Infotafeln und Wanderwege. Zum Thema „staatlich anerkannter Erholungsort“ könnte in Zimmern/Horgen Auskunft eingeholt werden.

      Wo sind die Baustellen: In keiner Zeitschrift, die von Leuten gelesen wird, die selbst Reisen oder Reisen organisieren, scheint Rottweil auf. Nur unter bedingten Zwängen wirbt das Aquasol. Selbst im Schwarzwälder Hausschatz 2013 erscheint Rottweil nicht. Warum hat die Stadt keinen eigenen Zwinger für ihren weltbekannten Hund. Können die „naturbelassenen“ Stadtgräben optisch nicht aufgewertet werden?

      Wird das jetzt blümchengeschmückte Sprungschutzgitter an der Hochbrücke zum Dauerzustand? Ist die große, öde Fläche zwischen Kapellenhof und Becher nicht besser schmück- und belebbar? Warum ließ man das Spazierwegenetz am Höllenstein verludern? Wo können Touristen im Stadtrandbereich einen Spaziergang unternehmen. Wann säubert die Stadt die Bereiche unterhalb der Stadtmauer am Bockshof vom Unrat?

      Die Lorenzkapelle zeigt Steinbildwerke von europäischem Rang und ist geschlossen. Die Nutzung des Erdgeschosses des Stadtmuseums als Touri-Büro kostet Unsummen und zerstört das wirklich sehenswerte Museum in nachhaltiger Weise. Diese Auflistung ließe sich ohne Mühe noch erweitern.

      Positiv ist: Rottweil hat eine super Stadtgärtnerei, der hier Dank gesagt sei. Bemerkenswert ist der große Grüngürtel, in den die Stadt eingebettet ist. Ziel vieler Anreisender aus dem Raum Bodensee – Stuttgart ist auch das Aquasol. Und nicht zu vergessen der Stellplatz für Wohnmobile / Wohnwagen. Eine Auflistung, die sich ebenfalls erweitern ließe.

      Viele Anregungen, Lob und Tadel erfahre ich von Besuchergruppen. Sei dies nun das Personal innerstädtische Betriebe, Lehrerkollegien von auswärts oder wie jüngst der Betriebsausflug des „Meinungsforschungsinstitutes Allensbach“.

      Alle diese Gruppierungen bleiben in der Stadt oder kommen in die Stadt nicht wegen den vielgeschmähten Broß’schen Lichtstelen oder dem Anbau an das Landratsamt, sondern wegen der besonderen Atmosphäre der Kernstadt.

      Darum bitte ich die Verantwortlichen in Verwaltung und Gemeinderat mit unserer alten Stadt sorgsam umzugehen, denn die Zukunft Rottweils liegt in seiner Vergangenheit.

      Quelle: "Die Zukunft Rottweils liegt in seiner Vergangenheit" / Leserbrief NRWZ.de - die Seite für aktuelle Nachrichten aus Rottweil Schramberg und Umgebung


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    • Ehemaliger Amtsleiter lief gegen Vorhaben seiner Kollegen Sturm
      Kameralamtsgasse in Rottweil: Eine Außentreppe macht richtig Ärger

      Richard Sahl war richtig deutlich geworden: „Das ist billiger und ungestalteter Mist“, ließ er wissen. Eine „Schweinerei“ sei das, „Murks und keine verantwortliche Planung“, zudem „asymmetrisch vor die Bürofenster geklatscht“. Insgesamt: „furchtbarer Blödsinn.“


      Nun wird aber auch der Bauausschuss deutlich. Das schöne alte Haus sehe mit Treppe plötzlich aus wie eine Mietskaserne


      Quelle: Kameralamtsgasse in Rottweil: Eine Außentreppe macht richtig Ärger / Ehemaliger Amtsleiter lief gegen Vorhaben seiner Kollegen Sturm NRWZ.de - die Seite für aktuelle Nachrichten aus Rottweil Schramberg und Umgebung


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    • Jugendherberge

      Und wieder hat sich bestätigt, was absehbar war.

      Modernistische Elemente, hier in Form einer Spiegelfassade, beeinträchtigen das Gesamtbild des ehemaligen Klostergebäudes, das im Moment zur Jugendherberge umgebaut wird.
      Hat allen Ernstes jemand im Vorfeld geglaubt, dass Glas am Bau transparent ist und den Blick frei gibt auf das historische Gemäuer dahinter? Lächerlich!
      Man kann sich nur über die Verwunderung der Stadtrates wundern. Solch eine Lösung hätte schlichtweg nicht genehmigt werden dürfen. Jetzt ist das Kind erneut in den Brunnen gefallen, aber erfahrungsgemäß lernen die Entscheidungsträger nicht aus solchen Erfahrungen. Vielleicht wollen sie das auch gar nicht.

      Quelle: Rottweil: Spiegelfassade missfällt Stadträten - Rottweil - Schwarzwälder Bote


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