Friedrich-Ebert-Straße 81, vulgo Märchenhaus

    • Friedrich-Ebert-Straße 81, vulgo Märchenhaus

      Wird nun definitiv abgerissen: Friedrich-Ebert-Str. 81




      Wie die LVZ berichtet, sollen dieses und 2 weitere Gründerzeitgebäude in den nächsten Wochen abgerissen werden. Bis zur WM sollen die Arbeiten beendet sein.



      Man will sich "schick" machen für den Sommer. Denkmäler contra Fußball-WM.
    • Das ist echt eine Schande, dagegen sollte man aber sowas von protestieren. Aber welcher Leipziger bekommt dafür schon den Arsch hoch? Alleine hinstellen bringt ja auch nix, vorallem nicht jeden Tag und jede Nacht. Dafür brauch man was Großes!


      Ach Mensch, selbst so würde der Platz schöner aussehen, als wenn da eine Grube wär!
    • "der_Sauerländer" wrote:

      Das war ein der schönsten Gründerzeitler, den ich je gesehen habe und das auch noch in dem Zustand, was ein Verlust!


      Eine Schande - wieso wird das nicht saniert? Wo ist der Denkmalschutz???!! Kann man wenigstens Bauelemete retten? Hat jemand die Anschrift des Abrissunternehmens oder des Besitzers? Würde es gerne versuchen!!!
      Der Tiefpunkt der Baukultur wurde in den 60er und 70er Jahren des 20sten Jahrhunderts erreicht...
    • Renovieren: Dach erstaurieren, Putz renovieren usw

      Da droht eine der markanteste Gründerzeitler Deutschlands im Nu zu verschwinden, wie hundertausende Vorgänger schon passiert ist.
      So eines Gebäudes mit so viel Dekoration wird bestimmt NIEMALS mehr gebaut. Das ist nämlich zu teuer. Das Baulandschaft wird also immer ärmer an Details.
    • "spacecowboy" wrote:

      Wird nun definitiv abgerissen: Friedrich-Ebert-Str. 81


      Das ist doch mal echt zum kotzen.... solche Gebäude gibt es doch so gut wie nirgendwo mehr in Deutschland - selbst in Leipzig nicht!!

      Das kann doch nicht wahr sein... kann man da nicht irgendetwas noch machen??
      Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
      Karl Kraus (1874-1936)
    • Man will sich "schick" machen für den Sommer. Denkmäler contra Fußball-WM.


      Wie früher in der DDR. Da wurden die Häuser gegenüber der Messe neu gestrichen, damit die Besucher aus dem Westen hübsche Fassaden zu sehen bekamen. Dahinter aber war alles total herunter gekommen.
    • der vorwurf des "sich schick machen wollens" ist doch unseriös und haltlos. bei der pressekonferenz wurde explizit darauf hingewiesen, dass man die abbrüche lieber vermeiden würde und sie nichts mit der wm zu tun haben. es geht lediglich darum, dass die häuser nicht während der wm abgerissen werden müssen oder einfach in sich zusammenfallen.
      zur friedrich-ebert-strasse 81 ist hier ja schon seitenweise geschrieben wurden. nur so viel: die situation und deren konsequenz sind seit jahren bekannt. wenn ein eigentümer sein haus nicht sanieren kann und es nicht verkaufen will, dann fällt es eben irgendwann zusammen - und die stadt muss dann die drecksarbeit übernehmen. wäre schön, wenn dort nach der revitalisierung der alten weissen elster wenigstens ein grünzug zwischen fluss und friedrich-ebert-strasse entstehen würde.
      bei dem zweiten betroffenen haus in der käthe-kollwitz-strasse liegen die dinge etwas anders: dort will eine benachbarte klinik das gelände umgehend neu bebauen. falls es durch die avisierten fördergelder tatsächlich gelingen sollte, die fassade zu erhalten und das erdgeschoss zu arkaden umzubauen, würde sich die schlechte nachricht sogar in eine gute verwandeln.
      am betrüblichsten finde ich den abriss am dietrichring, wo schon im letzten sommer ein verkauf des im besitz der jus ag befindlichen hauses wegen dessen akuter einsturzgefahr gescheitert war. wie es dort nach dem notwendigen abriss weitergehen soll, ist völig unklar, denn das grundstück befindet sich zwar in prominenter lage gegenüber der thomaskirche, aber seit der wiederöffnung des pleissemühlgrabens besitzt es keinen direkten zugang von der strasse mehr.
      jedenfalls ist es quatsch, immer wahllos schuldige (fussball-wm, tiefensee, lüdke-daldrup, mal sehen was noch so kommt) finden zu wollen. manchmal ist es einfach die bausubstanz, die zu abbrüchen zwingt.
    • "madmellow" wrote:

      EKELHAFT! Kann man diesen Menschen auf ignore setzen, so dass ich mir nicht mehr seine geschmacklosen Kommentare durchlesen muss?


      Naja, ich denke wir sollten seine Meinung akzeptieren. Mir kommt es zwar auch etwas spanisch vor, dass er alles gutheißt was der Stadtrat macht... aber ansonsten leistet er ja durchaus gute Beiträge und ist für Diskussionen zu haben. Wieso auf ignore setzen - nur weil dir seine Meinung nicht gefälllt.


      .... aber dass die F-E 81 weichen muss halte ich für unverantwortlich.

      Erst die Funkenburg, jetzt dieses Gebäude... und was kommt? Entweder nichts oder Müll...

      Kann man wirklich nix machen? Ich finde es ätzend, sowas hilflos mitansehen zu müssen!
      Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
      Karl Kraus (1874-1936)
    • Ebert-Straße

      Habt Ihr den LVZ-Artikel gestern durchgelesen!?

      Das Bild täuscht. Durch einen Hausbrand in dem leerstehenden Beäude ist auf der straßenabgewandten Seite das Dach eingestürzt und es hat 5 Jahre reingeregnet (LVZ gestern). Also sind die Decken durch bis ins Parterre.
      Entweder erhält und saniert man das Gebäude in seiner Gesamtsubstanz: Das heißt aber unbezahlbaren Aufwand, weil es erst einmal entkernt werden müßte. Ein Investor ist in dieser Stadtlage nicht in Sicht.

      Daher finde ich es schmerzlich aber richtig, endlich tabula rasa zu machen und das Gebäude abzureißen. Wenn es saniert hätte werden können, dann hätte das bis Ende der Neunziger Jahre passieren müssen. Das haben die Eigentümer (LWB?) zu verantworten bzw. hätten sich die Alteigentümer selbst eher um eine Lösung bemühen müssen. Ist aber nicht passiert, warum also die ausdehnliche Klage ??

      SÄGEN WIR KEIN SÄGEMEHL. DAS HAUS IST VERLOREN ALSO WEG DAMIT. LEIPZIG HAT RETTUNGSWÜRDIGE BAUTEN IN BESSEREM ZUSTAND UM DIE HAT SICH NOCH KEINER GEKÜMMERT.
    • Re: Ebert-Straße

      "TeutscheSpezerey" wrote:

      DAS HAUS IST VERLOREN ALSO WEG DAMIT.


      Noch einer aus dem Stadtrat. -.-

      Die Diskussion hatten wir schon. Das Haus ist Sanierungsfähig. Der Brand hat sich stark in Grenzen gehalten (man munkelt der Brand wurde vorsätzlich gelegt...nur von wem?) und andere Häuser die fast niedergebrannt sind, saniert man doch jetzt auch! Wenigstens die Fassade kann man retten, die hat vom Brand nichts mitbekommen! Es gibt echt Häuser die schlimmer dran sind und gerettet werden und hier will man mit der Raupe drüber fahren. Lächerlich. Die Stadt macht sich einfach nur lächerlich.
    • @ schlossgespenst:
      spacecowboy könnte dir die geschichte der friedrich-ebert-str. 81 sicher wort- und tränenreicher erklären, aber im kern ist es in etwa so: die familie fein hat das gebäude 1929 erworben, als juden mussten sie später emigrieren. heute gehört es der erbengemeinschaft, die in amerika lebt. wie so oft bei erbengemeinsachaften ist es schwierig, untereinander auf einen nenner zu kommen: einerseits wurde schon mal ein abrissantrag gestellt, andererseits möchte besonders ein älterer herr dieser familie das haus gern er- und behalten. was wir jetzt erleben, sind also nicht auswirkungen einer gestörten familie, sondern eher die spätfolgen einer gestörten deutschen geschichte.


      @teutsche spezerey:
      wundere dich nicht, dass du als einer aus dem stadtrat bezeichnet wirst. dass soll hier so eine art höchststrafe sein, weil darin ja bekanntlich nur looser sitzen, die zu korrupt/unfähig/stalinistisch sind, die hier von einigen forumsmitgliedern nach dem dritten bier ultimativ gestellten forderungen nach abrissen und rekos (gern auch in fremden städten) zu erfüllen und statt dessen auf solche belanglosigkeiten wie eigentumsverhältnisse, finanzierung und nutzung hinweisen.

      @madmellow:
      interessierst du dich wirklich für architektur und stadtplanung? oder eigentlich eher für fasssaden? letzteres würde zumindest einiges (nicht aber deine verbalen ausfälle) erklären. falls du jedoch die erste frage bejahen kannst, wird sich deine wertschätzung für das haus am dietrichring hoffentlich steigern, wenn du erfährst, dass die innenausstattung teilweise noch im original erhalten ist (und andererseits ein durchgehender grünzug von der ostseite der friedrich-ebert-strasse über die älteste schrebergartenanlage der welt bis in den auenwald auch nicht zu verachten wäre).

      jetzt aber noch etwas anderes:
      die lwb will weitere hunderte wohnungen abreissen. die palette reicht vom plattenbau-16-geschosser bis hin zu arbeiterwohnanlagen aus den 20ern. natürlich regt sich auch da protest (von leuten, die nie dorthin ziehen würden). aber die alternative, diese gebäude zu sanieren und auf den markt zu bringen - und damit mieter aus gründerzeitlern abzuziehen - wäre sicherlich verheerender.
      und eine schlechte nachricht: der gedanke, beim erweiterungsbau der klinik in der käthe-kollwitz-strasse die gründerzeitfassade in den neubau zu integrieren, erweisst sich als schwierig, weil die geschosshöhen nicht übereinstimmen. bin gespannt, ob sich die klinik hier auf rampen zwischen den gebäudetrakten einlassen wird...
    • @ spacecowboy

      Mein Gott, bei solchem Prunk im Innern verbietet sich ein Abriß unabhängig von Zustand der Fassade... :sehrtraurig:

      wobei ich es ggü. dem historischen Vorgängerbau ziemlich respektlos fände, wenn man hier eine Art "Fassadismus" wie bei der Frankfurter HeLaBa anstrebt.


      Nicht daß ich Fassadismus gut fände, aber er ist in jedem Fall das kleinere Übel gegenüber dem Komplettabriß, der ja in Ffm und L viel zu oft praktiziert wurde und wird. Eine Fassade ist besser als nichts...

      @ rakete

      spacecowboy könnte dir die geschichte der friedrich-ebert-str. 81 sicher wort- und tränenreicher erklären, aber im kern ist es in etwa so: die familie fein hat das gebäude 1929 erworben, als juden mussten sie später emigrieren. heute gehört es der erbengemeinschaft, die in amerika lebt. wie so oft bei erbengemeinsachaften ist es schwierig, untereinander auf einen nenner zu kommen: einerseits wurde schon mal ein abrissantrag gestellt, andererseits möchte besonders ein älterer herr dieser familie das haus gern er- und behalten. was wir jetzt erleben, sind also nicht auswirkungen einer gestörten familie, sondern eher die spätfolgen einer gestörten deutschen geschichte
      .

      Naja, nach dem was Du erzählst, geht der schwarze Peter doch eindeutig an die Erbengemeinschaft: Warum stellen die einen Abrißantrag, statt zu versuchen, daß Gebäude zu sanieren oder zu verkaufen? Oder warum hören die nicht auf den älteren Herrn, der das Haus erhalten will, weil es ihm noch etwas bedeutet? Es scheint sich doch in der Mehrzahl um "abrißfreudige" Amerikaner zu handeln, die vor allem (oder nur) an dem Geld interessiert sind, das man mit dem Verkauf des Grundstücks machen kann.

      Daß ihre Vorfahren in Deutschland verfolgt wurden und flüchten mußten, um ihr Leben zu retten, steht auf einem anderen Blatt. Es handelt sich doch offensichtlich um die Erben, die mit der Heimat ihrer Vorfahren womöglich noch weniger am Hut haben als in der Bundesrepublik geborene Nachkommen von Vertriebenen, die sich gerne selbst als "Vertriebene" bezeichnen, obwohl sie selbst gar nicht vertrieben worden sind.

      Aber die Geschichte erklärt immerhin, warum so lange herumgeeiert wurde...
    • Friedrich-Ebert-Str. 81

      Hallo!

      Obwohl ich schon 30 Jahre in Leipzig wohne,
      wußte ich bis gestern Abend leider gar nicht,
      was für ein JUWEL der Baukunst da in der Friedrich-Ebert-Str. steht!

      Es war schon dunkel, und ich mußte erst ein paar Minuten suchen,
      bis ich das Haus gefunden hatte, da weder an der 81
      noch an den meist leerstehenden Nachbarhäusern
      Hausnummernschilder dran waren.
      (Die alten Emailschilder wurden wahrscheinlich
      wie fast überall von Antiquitätensammlern
      illegal abgeschraubt.)

      Ich finde, das Haus sieht in Wirklichkeit noch sehr viel schöner aus
      als auf dem Foto von spacecowboy (Beitrag vom 16.03.2006)!
      Auch das Erdgeschoß ist unglaublich reich an schönen Details,
      die alle irgendwie an romantische Burgen und Schlösser im gotischen Stil erinnern.
      In der Mitte ist ein großes Tor, unmittelbar links und rechts daneben sind
      2 kleinere Eingangstüren
      und weiter links und rechts daneben noch weitere Türen,
      die möglicherweise mal Eingänge von Verkaufsläden waren.

      Ich bin schwer beeindruckt!!!
      Im düsteren Laternenlicht wirkte das Haus
      auf mich fast wie ein verwunschenes Märchenschloß.
      Die Fassade ist selbst für die Historismus-Stadt Leipzig absolut einmallig!!!!!!

      Soetwas müßte doch unter Denkmalschutz stehen, oder?
      Es wäre eine Schande, wenn die Beamten in den
      Behörden für Denkmalschutz hierfür eine
      Abrißgenehmigung erteilen würden!!!
      Der Fall sollte (mindestens) deutschlandweit
      bekannt gemacht werden!

      Ich wäre ohne zu zögern bereit,
      mich an einer Demonstration gegen den Abriß zu beteiligen.

      Über eine geplante Demo müßten vorher das Fernsehen
      (MDR, ZDF, Spiegel TV,...) und die Presse (LVZ, Die Welt, FAZ,...)
      informiert werden. Wenn man bedenkt, wie viele Leserbrief-Schreiber
      in der LVZ und wie viele Teilnehmer an verschiedenen Internet-Foren
      zu ähnlichen Themen es normalerweise gibt,
      dann müßte eine Demo möglich sein.
      Hatte sich nicht irgendein Leipziger Künstler (Neo Rauch?)
      öffentlich gegen den Abriß der Kleinen Funkenburg eingesetzt?

      Es soll ja auch noch Leipziger Vereine geben
      (Stadtforum Leipzig, Pauliner-Verein, ProLeipzig, ...),
      die auch an der Erhaltung von Baudenkmälern Interesse haben müßten.
      20 Teilnehmer sollte aber die absolute Mindestzahl an Teilnehmern
      an der Demo sein.

      Eine Petition an den Leipziger Stadtrat sollte auch in Betracht gezogen werden.

      Völlig unklar ist mir, warum noch nie ein Antrag gestellt wurde,
      Leipzigs Gründerzeithäuser zum Weltkulturerbe der UNESCO zu erklären.
      Dann würden doch (ähnlich wie in Görlitz) Fördermittel für die Sanierung fließen!

      "Gründerzeitstadt Leipzig"
      "Leipzig - Stadt der Gründerzeit-Wohnpaläste"
      "Weltkulturerbe-Stadt Leipzig"

      Solche Bezeichnungen würden bestimmt mehr Menschen hierher locken
      als die nichtsagenden Werbesprüche
      "Leipziger Freiheit" und
      "Leipzig (ver)kommt!".
    • Helfen Sie uns, ein Haus zu retten!

      1999 wurde die Immobilie an die Erben der Familie Fein rückübertragen. Schon das eine Farce bundesdeutscher Behördenmentalität, die im ganzen Leipziger Stadtgebiet Restitutionsverfahren auch für jüdischen, im Dritten Reich enteigneten Besitz, über wichtige Jahre verzögerte. Wichtig deshalb, weil alle großen Förderprogramme zur Ankurbelung des ostdeutschen Immobilienmarktes von 1990 bis 1998 liefen und dann abrupt endeten. Tragisch auch deshalb, weil es gerade im Altbaubestand der großen Leipziger Gründerzeitviertel notwendige Sanierungen über mehr als zehn Jahre verzögerte.


      Das ist der Hauptgrund, warum sogar Hunderte von denkmalgeschützten Gründerzeithäusern heute vom Abriss bedroht oder sogar schon abgerissen sind. Und es waren nicht immer „unübersichtliche Erbengemeinschaften“, die Rückübertragungen verzögerten. Die Familie Fein kämpfte seit 1990 um die Rückgabe ihres Hauses. Als das 1999 endlich geschah, hatte die Stadt längst andere Pläne - nicht nur mit der einst hochherrschaftlichen Friedrich-Ebert-Straße, sondern auch mit den anliegenden Häusern.



      Wie ich heute aus noch ungesicherten Quellen gehört habe, soll der Abriss der Friedrich-Ebert-Str. 81 bereits am kommenden Montag beginnen.

      Das ist alles ganz, ganz traurig...
    • Schmutzige Arisierungsgewinne vor 1945 und Hinhaltetaktik gegenüber den Enteignungsopfern heute - so lange, bis das Haus zusammenfällt und man die neuen Prachtstraßen bauen kann: Was da in Leipzig passiert, ist eine Schande für das ganze Land.
      Und der Denkmalschutz interessiert sich heute auch mehr für Glas-und-Stahl-Monster wie das Aachener Großklinikum als für schöne Gründerzeithäuser, die einer großspurigen Straßenplanung im Weg sind!
    • Wäre denn jemand bereit, am Wochenende noch eine Fotoserie von dem Gebäude zu machen? Wenn wir schon nichts mehr retten können, müssen wir es wenigstens hinterher noch bekanntmachen... sowas darf nicht vergessen werden.

      ... es ist einfach schrecklich dazustehen und NICHT, wirklich garnichts machen zu können!
      Wo die Sonne der Kultur niedrig steht, werfen selbst Zwerge lange Schatten
      Karl Kraus (1874-1936)
    • Leider habe ich weder eine moderne Digitalkamera
      noch Erfahrung mit dem Fotografieren.
      Mal sehen, ob ich trotzdem brauchbare Aufnahmen machen kann.
      Auf jeden Fall würde ich zum Haus mitgehen (und wenn möglich in das Haus, wo vielleicht noch nicht fotografiert wurde.)

      Es ist ganz klar empfehlenswert,
      Fotodokumente noch an diesem Wochenende zu erstellen.

      Wie es aussieht, sollen von Seiten der Stadtverwaltung
      in einer weiteren Nacht- und Nebelaktion vollendete Tatsachen geschaffen werden,
      bevor sich Proteste formiert haben,
      und bevor die Dresdner Bank das Haus gekauft und mit der Sanierung begonnen hat.

      Wie ich gehört habe, hat die Denkmalschutz-Behörde dafür das Bauwerk von der Denkmalliste gestrichen.

      Als vorgeschobener Grund wird akute Einsturzgefahr angegeben,
      die aber nach Informationen des Stadtforums Leipzig nicht vorhanden ist.
    • Hi. Bin neu hier.

      Da mich ein paar Leute beim fotografieren angesprochen haben, möchte ich ein paar Detailfotos der FE81 online stellen. Warum auch immer dieses und die anderen Häuser abgerissen werden müssen, es ist eine Schande. Aber ändern kann ich "kleiner Mann" es leider nicht. Für Feedback bezüglich besserer oder anderen Nahaufnahmen wär ich dankbar.

      rapidshare.de/files/16654269/FE81__26_03_2006_low.exe.html

      Passwort ist leipzig