Düsseldorf

    • In Düsseldorf-Kaiserswerth wird die historische Bastionsmauer saniert, da erhebliche Schäden festgestellt wurden.



      Die umfangreiche Sanierung wurde erforderlich, da sich an der Mauer erhebliche Schäden gezeigt haben. So ist die Mauer an der Ostseite in großen Teilen um rund 2,5 Meter abgerutscht. Die Sichtflächen der Ziegelsteine sind vielfach verwittert. Besonders im oberen Längswandbereich erfüllt der Fugenmörtel nicht mehr die Anforderungen an die Standfestigkeit. An der Südseite ist das Ziegelmauerwerk ähnlich angegriffen wie an der Ostseite. Die Mauerecke weist breite Risse auf und hat sich etwas zum tieferen Gelände geneigt.

      derwesten.de/staedte/duesseldo…niert-aimp-id7638643.html
      In der Altstadt die Macht, im Kneiphof die Pracht, im Löbenicht der Acker, auf dem Sackheim der Racker.

      Vor Gott sind eigentlich alle Menschen Berliner. (Theodor Fontane)
    • Ja, ganz nette Gegenüberstellung. Was mich nur immer daran stört, sind die schlechten "heute" Bilder. Ganz offensichtlich wählt man mit Absicht immer schlechtes Wetter, deprimierende Winter- Herbstbilder oder einen falschen Blickwinkel. Damit soll wohl der große Unterschied etwas deutlicher werden. Die Vergleichsphotos hätte man ganz leicht viel besser an die historischen Aufnahmen anpassen können. Dann wäre auch der Eindruck besser.
    • Nun ja, es ist doch vielleicht gar nicht schlecht, wenn die aktuelle Situation in möglichst großem Kontrast zum historischen Bild steht. Möglicherweise läßt sich so der eine oder andere, dem das Stadtbild bisher gleichgültig war, zum Nachdenken bewegen. ;)
    • In dieser Bilderreihe wurde einmal ein erster Eindruck der Stadt gegeben; die damaligen Bilder sprechen jedenfalls auch die Sprache einer großen Zeit. Eine Gegenüberstellung im früheren Zustand im Vergleich zu heute wäre sicherlich für alle Städte in Deutschland eine interessante, aber natürlich auch arbeitsintensive Herausforderung. Ein solches Thema wäre es wohl wert, näher angegangen zu werden, würde unserem Forum aber andererseits auch ganz gut zu Gesicht stehen. Trotz alledem scheint Düsseldorf aber auch noch einige sehr reizvolle Ecken zu haben.
      1816 - Rheinhessen - 2016
      rheinhessen-2016.de
      rheinhessen.de
      Sofern nicht anders vermerkt, liegen die Bildrechte meiner Beiträge bei mir.
    • Dachreiter wrote:

      Nun ja, es ist doch vielleicht gar nicht schlecht, wenn die aktuelle Situation in möglichst großem Kontrast zum historischen Bild steht. Möglicherweise läßt sich so der eine oder andere, dem das Stadtbild bisher gleichgültig war, zum Nachdenken bewegen. ;)
      Hmm. Da ist was dran. Nach dem Motto, - Je abstoßender die Bilder sind, desto eher sehnen sich die Leute nach einer Wiederherstellung des alten Stadtbildes. Ich persönlich fühlte mich durch die Bilder ganz spontan etwas beleidigt. Als wolle man sagen, "Seht her! Sooo hässlich ist Düsseldorf!". Dabei mag ich die Stadt sehr und halte mich gern dort auf.
    • Eigentlich habe ich Düsseldorf auch als ganz schöne Stadt in Erinnerung. Zumindest im Bereich Kö und Altstadt. Dagegen ist der Bereich zwischen Kö und Bahnhof ziemlich dröge. Interessanterweise anders als in vielen anderen deutschen Städten: Die Altstadt fühlt sich noch halbwegs so an, während die Gründerzeit-Gebiete kaum in Erscheinung treten (zumindest für Besucher).
    • Bild 23/24:
      Die schönen Kandelaber könnte man doch mal wiederherstellen. Das wäre doch mal ein lohnendes Rekonstruktionsprojekt, dass die Rheinufer-Promenade aufwerten würde. Die Standplätze dafür sind schließlich noch vorhanden. Vielleicht könnte das ein Ortsansässiger mal bei der zuständigen Behörde bzw. Bürgervereinen vorschlagen?!
    • Heimdall wrote:

      Bild 23/24:
      Die schönen Kandelaber könnte man doch mal wiederherstellen. Das wäre doch mal ein lohnendes Rekonstruktionsprojekt, dass die Rheinufer-Promenade aufwerten würde. Die Standplätze dafür sind schließlich noch vorhanden. Vielleicht könnte das ein Ortsansässiger mal bei der zuständigen Behörde bzw. Bürgervereinen vorschlagen?!
      Daran hatte ich tatsächlich auch schon gedacht. Gern würde ich auch wissen, was mit den Lichtinstallationen passiert ist. Vielleicht liegen Teile davon noch in irgendeinem Depot. Eine deutliche Ähnlichkeit der Kandelaber am Rheinufer besteht auch zu denen auf der Königsallee . Ich werde wohl mal einfach die Stadt Düsseldorf anschreiben.
    • DortmundWestfalica wrote:

      Es würde den Anblick auf die Altstadt weitestgehend aufwerten, wenn man das alte Düsseldorfer Schloß wiederaufbauen würde, wo von ja heute nur noch der Schloßturm (...) erhalten geblieben ist.
      Wäre zwar super, ist jedoch ziemlich unwahrscheinlich. Allein schon, weil der freie Platz gern für Veranstaltungen genutzt wird. Das wäre sicher das stärkste Gegenargument der Rekogegner.

      Aber das Düsselschlösschen ist ein durchaus realistisches Rekonstruktionsobjekt. Laut Wikipedia Artikel gab es bereits Pläne zur Rekonstruktion.
      Wie man auf folgendem Bild sieht, waren die kriegsbedingten Beschädigungen keineswegs so verheerend, daß ein Abriss unausweichlich war.

      youpod.de/typo3temp/pics/7860228d70.jpg
    • DortmundWestfalica wrote:

      (...) Ich hätte vielleicht doch darauf näher eingehen sollen, (...)
      Nicht notwendig, das hatte ich schon richtig verstanden. :cool:
      Zum Vergleich - In Nürnberg wurde die Rückführung des Neptunbrunnens auf den Hauptmarkt mit der Begründung abgelehnt, daß die gesamte Platzfläche für Veranstaltungen frei bleiben muss.
      Wollte man ernsthaft das Düsseldorfer Schloss rekonstruieren, käme sicher sofort eben dieses Argument um die Ecke. - Veranstaltungen auf dem Burgplatz .
      Das Düsselschlösschen wäre viel leichter realisierbar. Der Platz ist frei . Und ich kann mir gut vorstellen, daß sich im Handumdrehen ein Interessent finden würde, der darin ein Lokal eröffnen möchte. Das Haus wäre eine Goldgrube. Mit direktem Blick auf den Rhein. Eigentlich unverständlich, daß das Haus nicht längst wieder steht.
      Eine weitere schöne Rekonstruktion am Burgplatz wäre der Dachbereich der Kunstgewerbeschule. - Vorher - Nachher . :sad:
    • Eine Rekonstruktion des Düsseldorfer Schlosses dürfte kaum vermittelbar sein. Dies schlicht darum, da es bereits im 19. Jahrhundert abgebrochen wurde, man also schon damals keine Verwendung mehr dafür hatte. Es ist also kein Kriegsopfer, so dass man eine Trauma-Wunde heilen könnte. Immerhin ist der Turm ja erhalten und eine Art Wahrzeichen. Noch gravierender aber: Der Schlossplatz wird - wie erwähnt - für Veranstaltungen genutzt. Ich selbst habe dort schon eine Filmvorführung gesehen, er bildet also gemeinsam mit den Rheinterrassen eine Art "Event-Ensemble", gegen dessen Verbauung sich einiger Widerstand unter den Bürgern regen dürfte. Insofern also ein teures und recht unrealistisches Vorhaben.

      Die Idee mit dem Düsselschlösschen hingegen ist keine so schlechte. Sie wäre vermittelbar. Die Baukosten wären aufgrund der Größe des Hauses noch überschaubar. Es könnte sich mit einem gastronomischen Nutzungskonzept in das Event-Ensemble der Altstadt eingliedern bzw. dieses bereichern. Zudem findet gerade die von einigen als "kitischig" empfundene historistische Architektur viele Liebhaber unter den jüngeren Normalbürgern. Hiergegen dürfte es also kaum Widerstände außerhalb der Architektenschaft geben, zumal der Baugrund frei ist, das Grundstück sicherlich keinem Privateigentümer gehört und eine Bebauung keine negative Beeinträchtung des Platzes darstellt. Das wäre also realisierbar, so man denn wollte.