Regensburg (Galerie, Bilder teilweise gelöscht)

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    • Regensburg ist wie Meer an steinerner Geschichte, der Besucher taucht hinein in die Stadt und läßt sich treiben, um geben von Geheimnissen.
      Es ist eine Reise in die Vergangenheit und zu sich selbst, wer einmal in Muße hindurchgewandelt ist, wird süchtig und die Stadt läßt ihn nie wieder los.
      Es gibt dort auch hervorragende Geschäfte, Herren- und Damenausstatter, die den Vergleich mit München oder Salzburg nicht zu scheuen brauchen, Buchhandlungen, in denen man Tage verbringen könnte, ausgezeichnete Restaurants.
      Das beste aber ist, wenn man abends über die steinerne Brücke über die Insel hinaus auf die Nordseite geht, zurückblickt und den beleuchteteten Dom wie einen Schäfer über der dichtgedrängten Häuserherde herausragen sieht, diesen Anblick vergißt niemand.
    • Danke fur die wunderbare Bilder....zusammen mit Erfurt, Schwerin, Gorlitz, Quedlinburg, Heidelberg, Bamberg, Weimar, Rothenburg und Tubingen ist Regensburg meine grosste Favoritstadten im Deutschland, wo ich gerne meine Freunde etwas schoenes zeigen....

      .....was besonders beindruckts mich ist die ahnlichkeiten mit teilen von Konstanz...vielleicht habe ich etwas komisches getrunken, aber ich sehe manchmal ahnlichkeiten...nur dass Regensburg ist tausendmal grosser und schoener....

      ....Hat jemand Bilder von die Keppler/haus.....
    • Vielen Dank für die Bilder aus Regensburg!
      Ich kann das Gesagte nur unterstreichen. Laßt euch nicht von dem tristen Wetter täuschen, das die Bilder zeigen. Regensburg ist sehr schön und belebt, es ist Studentenstadt und trotzdem unheimlich urig. Man fühlt sich wirklich ins Mittelalter versetzt. So sauber und trotzdem urig habe ich nur noch das Zentrum Straßburgs in Erinnerung. Und es ist die einzig verbliebene Großstadt im deutschen Sprachraum, die fast rein die Gotik repräsentiert.
    • Hallo!

      Es ist Zeit diesen Strang fortzusetzen. Diesen Sommer war ich wieder in Regensburg und habe sehr viele Bilder geschossen. Meine Bilder zeugen zwar bei weitem nicht von einem fotografischen Können, wie es einige andere User dieses Forums auszeichnet, ich stelle sie jedoch nichtsdestotrotz herein.

      Es wird eine große elfteilige Altstadttour folgen (leider ohne Stadtamhof). Beginnen möchte ich mit einer Google Earth-Aufnahme, die einen Eindruck von Gestalt und Größe der Regensburger Altstadt geben und deren einzigartige Geschlossenheit veranschaulichen soll.



      Jedem Teil der Tour werde ich ein Satellitenbild voranstellen, dass den gerade abgebildeten Bereich der Altstadt abdeckt. Kommentieren werde ich die Bilder aus Gründen der Faulheit nur sehr zurückhaltend. Sollte jemand eine Frage zu einem Gebäude haben, möge er sie bitte stellen, ich werde mein Bestes tun, sie zu beantworten.
      "Meistens belehrt uns der Verlust über den Wert der Dinge."
      Arthur Schopenhauer
    • 1. Vom Bahnhof zum Neupfarrplatz



















      Links die wohl schlimmste Bausünde Regensburgs: ein störendes Großkaufhaus








      Der schöne Bau in der Mitte ist im Zangengriff des besagten Kaufhauses.


      Palais Löschenkohl; ehemaliges Stadtpalais des Bankiers Hieronymus Löschenkohl; 1733 von Johann Michael Prunner, einem Schüler Johann Lukas von Hildebrandts erbaut; bedeutendster profaner Barockbau Regensburgs




      "Meistens belehrt uns der Verlust über den Wert der Dinge."
      Arthur Schopenhauer
    • 2. Entlag der Gesandtenstraße











      Deggingerhaus; gotisches Patrizieranwesen des 14./15. Jh. über romanischen Kellern









































      Dreieinigkeitskirche; 1627-31 von Johann Carl aus Nürnberg erbaut; bedeutsame Kirche für den Protestantismus in den habsburgischen Erblanden









      Epitaphien im Kirchhof, die an Reichstagsgesandte und während der Gegenreformation aus Österreich vertriebene protestantische Adlige errinnern


























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      Arthur Schopenhauer
    • @Stephan

      Mögliche Gründe:

      1. Georg Friedrich ist ein miserabler Fotograf.
      2. Die Kamera ist sechs Jahre alt.
      3. Einige Bilder wurden von mir sehr stark aufgehellt (Gradationskurven), um nicht nur schwarze Wände zu sehen (die Sonne schien teilweise sehr stark). ---> Wahrscheinlich meinst du diese Bilder.
      4. Alles zusammen




      Regensburg ist grandios, möglicherweise die am besten erhaltene größere Stadt außerhalb Italiens. Durch Bomben wurde sie im Krieg kaum beschädigt und nach dem Krieg auch nicht nachträglich zwecks "Modernisierung" abgerissen. Einige Bausünden und fragwürdige Sanierungen gibt es allerdings auch dort.
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      Arthur Schopenhauer
    • Vielen Dank für die Regensburg-Bilder!

      Ich war heuer zum ersten Mal bewußt in Regensburg! Der Grund: Aufnahme der Altstadt auf die UNESCO-Welterbeliste. Nebenbei: Da sollen so Kinnsköpfe wie Feßenmayr und Konsorten noch einmal behaupten, dass wegen eines UNESCO-Titels niemand nach Dresden kommt...

      Ich fand Regensburg sehr schön und werde sicher wieder dorthin fahren. Eine Sache, die mir extrem auffiehl: Die exorbitante Dichte an Pizzerias!!! Die schönsten bayrischen Gasthäuser und Restaurants waren regelrecht verwaist (für mich gut, denn ich hab dort herrlich gespeist) und die Pizzerias stets gesteckt voll!? Kann mir das jemand einmal erklären?
      "Lieber Gott, schütze uns vor Dreck und Schmutz,
      vor Feuer, Krieg und Denkmalschutz!"
    • @Exilwiener

      Regensburg nennt sich ja bisweilen auch die "nördlichste Stadt Italiens". Nun, wenn du mich fragst, warum die bayerischen Gasthäuser im Gegensatz zu den Pizzerias leer stehen, dann komme ich nicht umhin mich in deutscher Kulturkritik zu üben und festzuhalten, dass die Bevölkerung Regensburgs - insbesondere die unter 40-Jährigen - wie in jeder anderen Großstadt Bayerns keine vornehmlich bayerische mehr ist. Es ist sicherlich noch nicht so schlimm wie in München, wo ein echter Bayer aus dem Umland damit rechnen muss, von vielen Einwohnern nicht mehr verstanden zu werden, aber die Entwicklung in Regensburg weist in die gleiche Richtung, sicherlich auch noch verstärkt durch das erhebliche Bevölkerungswachstum nach dem 2. Weltkrieg und die Einrichtung der Universität. Im Verbund mit der generellen deutschen Eigentümlichkeit, das Fremde in hohen Tönen zu lobpreisen (ein Phänomen, das, wenn es um die italienische Kultur geht, nicht erst seit dem 2. Weltkrieg evident ist) und sein eigenes Licht dabei - nicht selten unter Verkennung der Realitäten - unter den Scheffel zu stellen, halte ich dies für hauptursächlich für die leerstehenden bayerischen Gasthäuser. Solche Locations sind einfach nicht in, nicht sexy und zu deutsch.
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      Arthur Schopenhauer