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  • Re: Alt-Berlin und Marienviertel

    Wissmut - - Berlin

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    Zitat von "ursus carpaticus": „ Übrigens preferiere ich momentan ein ganz anderes, radikaleres Modell für das Marienviertel: zurück zu märkisch-kleinstädtischen Wurzeln! Kleinstädtische, max einstöckige Bürgerhäuser in FW oder Klinker, die, in nach außen recht schüttere Zeilen gesetzt, die Marienkirche umgeben und zu der umliegenden hohen, durchaus modernistischen Bebauung (die jedoch gegenüber dem Jetztbestand arg verbessert werden müsste) in argem Kontrast stehen würden. (...) Auch hätte es de…

  • Re: Umbau Kulturpalast Dresden

    Wissmut - - Dresden

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    In den Zentren einiger sowjetischer Mittelstädte gibt es ähnlich gelungene Lösungen. Allerdings auch mit flankierender Begrünung. Beispielsweise Tannen oder Fichten. Und die benachbarten Shoppingmalls glänzen mit knallblauem Spiegelglas. Farbe in die Stadt!

  • Re: Umbau Kulturpalast Dresden

    Wissmut - - Dresden

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    Hänschs Kollektiv baute den KP außerhalb der Geltungsbereichs des Bundesgebiets und war kein Architekturbüro im rechtlichen Sinne. Die Mütherbauten wurden ebenfalls entsorgt, obwohl sie in den meisten Fällen ansprechende Architektursolitäre darstellten u. sogar internationale Preise gewannen. Im Unterschied zu Hänschs Stabilbaukasten. Aber egal, sollen die Dresdner halt glücklich werden mit ihrem Palast. Immerhin ist der Platz in der Form einmalig in Deutschland. Und mit Hänschs Vorschlag vor ei…

  • Das Konzept der Wiederbelebung dieser ureigenen Bautradition war bereits da - in der alten Bundesrepublik während der sechziger und siebziger Jahre an ausgewählten altstädtischen Standorten. Und wenn ich mir die sogenannten "Townhouses" in Berlin, Hamburg und Dresden so anschaue, ziehe ich eher den Altermarkt in Köln vor. Jenen Stadthäusern, erbaut in düsterster Zeit der Baugeschichte, sieht man die Herkunft "von der Stange" an, aber auch den Willen zur Eingliederung in den historischen Standort…

  • Re: Anklam

    Wissmut - - Mecklenburg-Vorpommern

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    Wer soll eigentlich einen solchen Schwachsinn bezahlen ? Und was soll es bringen, außer einem fragwürdigen "Blickfang" mit hirntotem Stahl-Glas-Gezappel ? Es gibt tatsächlich schöne Beispiele für modernisierte Turmhelme: St. Reinoldi in Dortmund, St. Lamberti u. St. Andreas in Hildesheim oder die Stadtkirche zu Stettin. Preislich ned ganz billig, aber mit guter Optik. In Anklam wäre Bescheidenheit in Form des ursprünglichen Turmhelm das Optimum. Übrigens hege ich Zweifel am "Tathergang". Diessel…

  • Re: Der Postplatz: einst - heute und zukünftig

    Wissmut - - Dresden

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    Eine der baulich mißratensten Ecken in Hildesheim ist der zentrale Verkehrsbereich in der Schuhstraße u. angrenzender Hindenburgplatz. Einkaufs-, Freß- und Bushaltestelle. 50'er Jahre Flachdachbauten, schon leicht angegammelt, einfach nur übel im Altstadtkern. Und dennoch dem Dresdner Postplatz, mit oder ohne Riegel, in Funktionalität und Aufenthaltsqualität klar überlegen. Selbst die dortige "Architektur" der Fünfziger wirkt noch klassischer als die obigen Entwürfe, ganz zu schweigen vom Maßsta…

  • Hildesheim

    Wissmut - - Niedersachsen

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    Es ist schon komisch - eine Stadt, die sich bereits ausruhen könnte auf ihren Rekos und den vorhandenen hist. Gebäuden der Topklasse, ihrem in Teilen gelungenen Nachkriegsgesicht (übrigens ist der Bahnhof kein Monster, höchstens dieBahnverbindungen nach Braunschweig u. Göttingen :-/) und allgemein auf ihrer Lebensqualität - tut dies nicht, sondern will noch mehr. Und so gar keine unüberwindbaren Felsbrocken im Weg ? Dann gibt es Städte wie Erfurt, deren Stadtväter alles tun, um den "Irrtum" eine…

  • Hildesheim

    Wissmut - - Niedersachsen

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    Wem gehört eigentlich das jetzige Objekt auf dem Standort ? Es geht auch um die Frage, ob das Pfeilerhaus bereits das Ende der Bemühungen für diesen Platz sein oder man weiter zupacken soll. Angemessen, bedenkt man, was dorten vorher gestanden hat. Dafür müßte die Rübe bei den Fünfzigerjahrebauten entgültig runter (die an sich so schlecht ned sind, außer an diesem Ort) - wie groß schätzt ihr die Chancen ein, dies innerhalb der nächsten ein, zwei Decaden hinzubringen ? Keinesfalls sollte (wie woh…

  • Re: Der Altmarkt Dresden

    Wissmut - - Dresden

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    Vielleicht hätte man den KP doch anhand der ursprünglichen Ideen aus den Fünfzigern umbauen sollen. Der erste Marktplatz in Deutschland mit Wolkenkratzer.... :kugelnlachen:

  • Re: Der Neumarkt Dresden II

    Wissmut - - Dresden

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    Dresden 21 ?

  • Re: Der Postplatz: einst - heute und zukünftig

    Wissmut - - Dresden

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    Wie würdest du die Platzsituation an dieser Stelle lösen ? Und, die Frage geht an alle Dresdner, wie verhält es sich eigentlich mit der Frequentierung des Wiener Platzes ? Ich habe den nie "fertig" gesehen, sondern immer nur als Baugrube. Das Pendant in Hannover (restaurierter Gründerzeitbahnhof, modernes Umfeld) ist unbeschreiblich häßlich - aber scheint gut zu funktionieren; recht sauber und aktiv. Kann der Wiener Glasplatz das auch ?

  • So ganz ernst gemeint war der Vergleich natürlich nicht (in ernsthaftem Sinne wird er jedoch durchaus gezogen, siehe div. Foren zu dem Thema). Allerdings ist die Zahl 65000 wirklich beachtlich - hat es in den vergangenen 27 Jahren in der alten Bundesrepublik solche Menschenansammlungen in einer Stadt gegeben ? Wie in der Zeitung geschrieben, läuft es wohl auf eine Kappung von S21 hinaus - der Bauschaden an den Flügeln wird auch mit K21 bleiben, das dem Steuerzahler immerhin 9 von 10 Milliarden B…

  • Re: Dresdner Bausituation II

    Wissmut - - Dresden

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    Wird wohl Dämmung sein.

  • Noch 5000 mehr, dann habt ihr Leipzig....

  • Ich habe -nach einem langem Stadtrundgang- für das Pfeilerhaus gestimmt. Obwohl die meisten der Projekte echte Granaten wären. Im Stadtbild würde das Pfeilerhaus definitiv die größte Wirkung entfalten; es ist die prägnanteste Stelle. Erst im historischen Vergleich sieht man, wie eng selbstverständlich die beiden Häuser zusammengehört haben.. Allgemein wäre mit Rekonstruktionen im südlichen Teil der Altstadt mehr gewonnen - genau an den Schnittstellen zwischen den Fünfzigern u. den Traditionsinse…

  • Re: Dresdner Bausituation II

    Wissmut - - Dresden

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    Zitat von "ursus carpaticus": „Abgesehen davon, dass W. eben unzerstört blieb, ein historisch Privileg, das auch durch noch so viel Verfall nicht 'wettzumachen' ist.“ Doch, das geht - man muß nur den Willen dazu haben, wie die Bürgermeister nach der Wende. Man ist auf diesem Wege ein schönes Stück vorangekommen; die Bestandsfülle einer Durchschnittstadt Niedersachsens liegt bereits im Blickfeld. In der Zonenzeit waren bereits umfangreiche Stadterneuerungsmaßnahmen in Planung - gut, anders als di…

  • Re: Dresdner Bausituation II

    Wissmut - - Dresden

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    Zitat von "ursus carpaticus": „Wenn ich mir so anschau, was in fränkischen Städten, einstigen Kulturmetropolen, weit älter als dieses Dresden, so alles in die Mitte hingeklotzt wird, worüber sich dort kein Schwein mehr aufzuregen scheint, warum auch, hin ist hin, oder wie barbarisch die DDer Innenstadt abseits des NMs "gestaltet" wird, kann das Wälzen dieser Problemchen um den Schützenplatz nur als Akt der Realitätsverdrängung angesehen werden.“ Hart, aber ned falsch, du Bär. Wobei dem Viertel j…

  • >>Ich denke mal dass Du nur den Marktplatz gesehen hast und von dort zum Andreasplatz gegangen bist, um Dir den Zuckerhut anzuschauen… Dann hast Du natürlich noch nicht sehr vieles gesehen, Wissmut.<< Ein bißchen mehr war es schon, aber mein persönlicher Stadtplan ist noch nicht gezeichnet. Mir fehlte bislang die Zeit für einen ausgiebigen Rundgang, da soviele andere Dinge zu erledigen waren und noch sind. Für die eigentliche Stadtaufnahme braucht man Muße. >>Den Domplatz kann ich dir nur empfeh…

  • Manches ist so schlecht nicht bzw. nimmt sogar die alten Fachwerkproportionen wieder auf. Kenne mich noch nicht gut aus in der Stadt; aber denke hierbei an eines am südlichen Ende der Roßgasse(?), was mich trotz seiner Herkunft in den Sechzigern angesprochen hat. Was eher bedrückend wirkt, ist der östliche Markt - auch ohne die vorherigen Eindrücke von Fleischer- u. Templerhaus schon etwas trist. Aber nun gut, alles hätte noch schlimmer sein können. Die DDR z.B. hätte von der Stadt überhaupt nic…

  • Re: Dresdner Bausituation II

    Wissmut - - Dresden

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    Nee, oder ? Gegen diese...Visionen einer soz...internationalen Großstadt erscheint der Gedanke des 1969'er Generalplans nachvollziebar. Hatte aber beim Durchwandern der Ecke ähnliche Gedanken - man schaut immer auf die Strecke zum großen Garten, die Johannstadt, wo's alles zu spät ist. Eine Art erweiterte Altstadt bzw. überhaupt mal eine halbwegs geschlossene Innenstadt würde realistisch wohl nur per Westerweiterung machbar sein. Aber zum Glück bleibt Dresden diese Horrorvision wohl durch rechtz…