Hersbruck (Lkr. Nürnberger Land)
Ergänzung zu http://www.stadtbild-deutschland.org/forum/index.ph…0518#post150518
Nürnberger Tor (Altensittenbacher Tor)
Hersbruck (Lkr. Nürnberger Land)
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Nürnberger Tor (Altensittenbacher Tor)
Rothenburg ob der Tauber (Lkr. Ansbach)
darf in diesem Strang selbstverständlich nicht fehlen. Die nachfolgenden Aufnahmen stammen von 1988.
Burgtor
3. Viertel 14. Jh., Torhaus 3. Viertel 15. Jh.
Klingentor
14.-16. Jh.; Torturm Ende 14. Jh., mit Wasserspeicher des späten 16. Jh. und Erkertürmchen und Laterne des 18. Jh.; Innen- und Geschossbarbakane 1. Hälfte 16. Jh.; Vortor 1470/80
Rothenburg ob der Tauber (Lkr. Ansbach)
Würzburger Tor (Galgentor)
wohl 1388, Erhöhung um ein Geschoss mit Pyramidendach 2. Drittel 18. Jh., Wiederaufbau nach 1945; Vorwerk, 1620
Rödertor
Torturm Ende 13. Jh., Aufbau letztes Viertel 14. Jh.; Barbakane vor 1430; Außenbarbakane, 1615, Umbau bez. 1711; wiederhergestellt nach 1945; seitlich zwei ehem. Zollhäuschen, bez. 1649
Kobolzeller Tor
Torturm im Kern um 1330, im wesentlichen nach 1356, Mansardwalmdach und Umbau bez. 1727; ehem. Zollhaus 16./17. Jh.; Torbarbakane 14. Jh.; Vorwerk spätes 14. Jh.
Gräfenberg - Egloffsteiner Tor - Rathaus
Das Erstellungsjahr ist unbekannt ![]()

Rothenburg ob der Tauber (Lkr. Ansbach) Teil 2
Markusturm mit Röderbogen
Teil des ersten Befestigungsringes, der Markusturm Wach- und ehem. Gefängnisturm, 13. Jh.
Siebersturm
auch Gebsattlertor, Torturm 15. Jh. über Resten des letzten Viertels 13. Jh., Zeltdach mit Laterne 17. Jh.

das berühmte Plönlein-Motiv mit dem Kobolzeller Tor (rechts)
Einfach klasse diese Tortürme. In der heutigen Zeit völlig sinnlos, aber wunderschön.
Riedenburg (Lkr. Kelheim, Niederbayern)
Das von drei Burganlagen überragte Riedenburg war bis Mitte des 19. Jh. von einer 1,7 km langen Stadtmauer mit vier Tortürmen umgeben. Die Tortürme lagen an den Ausfallstraßen, im Süden an der Mühlstraße das Mühltor, gegen Osten an der damaligen Altmühlbrücke das Brucktor, im Norden der Autorturm und an der Zufahrt zur Rosenburg das Burgtor.
Mauer und Tortürme wurden während der zehnjährigen Bauzeit des Ludwigskanals, der 1846 eröffnet wurde, abgetragen.
Quelle: Tafel bei der Burgruine Tachenstein oberhalb der Stadt.
Wobei der Begriff Stadtmauer eigentlich nicht korrekt ist, da Riedenburg zwar 1329 mal als Stadt genannt wurde, eine Stadtrechtverleihung aber nicht nachweisbar ist und die eigentliche Stadterhebung erst 1952 erfolgte. Das heutige Stadtbild ist von den massiven Veränderungen in Zusammenhang mit dem Bau des Main-Donau-Kanals geprägt.
Memmingen
Kalchtor
Stadtmauer mit Kalchtor (auch Augsburger Tor genannt) während des Abbruchs (im Nordosten der Altstadt), etwa 1860:
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Notzentor
Das Notzentor (Inneres Niedergassentor) unweit des Marktplatzes vor seinem Abbruch um 1860:
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Aus: Memmingen in ältesten Photographien
Freising
Münchner Tor
Sehr sehr schade finde ich den seinerseits trotz überregionaler Proteste erfolgten Abriss des Münchner Tors im Jahre 1878. ![]()
Ziegeltor
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Um 1890. Das Ziegeltor wurde 1898 weggerissen.
Ingolstadt
Feldkirchner Tor
Bayernweit einzigartig ist das Feldkirchner Tor im Osten der Altstadt, errichtet 1368. Es ist das älteste der Ingolstädter Stadttore (siehe auch Tortürme in Bayern). Bereits wenige Jahrzehnte nach der Errichtung wurde es in die nördlich an das Neue Schloss angrenzende Statthalterei einbezogen und überdauerte so, funktionslos geworden, die Jahrhunderte. Da der Herzog es nicht mochte, dass über sein Schlossareal die Straße nach Feldkirchen verläuft, wurde die Straße nach dem Bau des gewaltigen Herzogschlosses in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts weiter nördlich verlegt. Dort entstand auch ein neues Feldkirchner Tor, welches heute nicht mehr existiert (1879 beseitigt).

Mit südlich angrenzendem Neuen Schloss, welches Herzog Ludwig der Gebartete errichten ließ. Dieser war einige Zeit in Frankreich, gerade dieser Turm an der Ostflanke hat wohl französische Vorbilder.