Tortürme in Bayern

  • Rothenburg ob der Tauber (Lkr. Ansbach)
    darf in diesem Strang selbstverständlich nicht fehlen. Die nachfolgenden Aufnahmen stammen von 1988.


    Burgtor
    3. Viertel 14. Jh., Torhaus 3. Viertel 15. Jh.


    Stadtseite


    Feldseite

    Und bei Nacht:


    Klingentor
    14.-16. Jh.; Torturm Ende 14. Jh., mit Wasserspeicher des späten 16. Jh. und Erkertürmchen und Laterne des 18. Jh.; Innen- und Geschossbarbakane 1. Hälfte 16. Jh.; Vortor 1470/80


    Stadtseite

  • Rothenburg ob der Tauber (Lkr. Ansbach)

    Würzburger Tor (Galgentor)
    wohl 1388, Erhöhung um ein Geschoss mit Pyramidendach 2. Drittel 18. Jh., Wiederaufbau nach 1945; Vorwerk, 1620


    Feldseite


    Rödertor
    Torturm Ende 13. Jh., Aufbau letztes Viertel 14. Jh.; Barbakane vor 1430; Außenbarbakane, 1615, Umbau bez. 1711; wiederhergestellt nach 1945; seitlich zwei ehem. Zollhäuschen, bez. 1649


    Feldseite


    mit Gerlachschmiede


    Kobolzeller Tor
    Torturm im Kern um 1330, im wesentlichen nach 1356, Mansardwalmdach und Umbau bez. 1727; ehem. Zollhaus 16./17. Jh.; Torbarbakane 14. Jh.; Vorwerk spätes 14. Jh.


    Feldseite

  • Euerdorf (Lkr. Bad Kissingen)

    Kissinger Torturm
    15. Jh.


    Ortsseite

    Von den 3 Toren der Ortsbefestigung von Euerdorf, zwischen Hammelburg und Bad Kissingen im noch vergleichsweise idyllischen Tal der Fränkischen Saale gelegen, blieb der Kissinger Torturm im Nordosten erhalten.


    Feldseite, zur Saalebrücke hin


    mit Zehntgebäude

  • Dürrwangen (Lkr. Ansbach)

    Torturm der ehem. Ortsbefestigung

    Spätmittelalterlich

    Nordöstlich von Dinkelsbühl gelegener Markt.


    Ortsseite


    Feldseite

  • Rothenburg ob der Tauber (Lkr. Ansbach) Teil 2

    Markusturm mit Röderbogen

    Teil des ersten Befestigungsringes, der Markusturm Wach- und ehem. Gefängnisturm, 13. Jh.


    Siebersturm

    auch Gebsattlertor, Torturm 15. Jh. über Resten des letzten Viertels 13. Jh., Zeltdach mit Laterne 17. Jh.


    das berühmte Plönlein-Motiv mit dem Kobolzeller Tor (rechts)

    Einmal editiert, zuletzt von Markus (26. Juli 2014 um 23:42)

  • Feuchtwangen (Lkr. Ansbach)

    Oberes Tor (Weyerslacher Tor)

    Nach 1395 errichtet, laut Tafel am Tor 1780/90 abgetragen und in heutiger Form wiederaufgebaut.


    Stadtseite. Nördlicher Eingang in die Altstadt. Das einzige erhaltene von ursprünglich drei Stadttoren.


    Feldseite

  • Lichtenau (Lkr. Ansbach)

    Oberes (südliches) Tor
    1749


    Torhaus, Feldseite


    Marktplatzseite


    Unteres (nördliches Tor)
    1763

    Feldseite, links die Festung der Reichsstadt Nürnberg.

    Die Ortsbefestigung erst ab 1734 entstanden.

    Festung der Reichsstadt Nürnberg:

  • Windsbach (Lkr. Ansbach)

    Oberes Tor (Schwabacher Tor)
    1728/30


    Stadtseite


    Feldseite


    Hauptstraße mit Oberem Tor


    Unteres Tor (Brückentor)


    Stadtseite


    Von der Brücke über die Fränkische Rezat aus, links Stadtturm, rechts Stadtpfarrkirche

  • Riedenburg (Lkr. Kelheim, Niederbayern)

    Das von drei Burganlagen überragte Riedenburg war bis Mitte des 19. Jh. von einer 1,7 km langen Stadtmauer mit vier Tortürmen umgeben. Die Tortürme lagen an den Ausfallstraßen, im Süden an der Mühlstraße das Mühltor, gegen Osten an der damaligen Altmühlbrücke das Brucktor, im Norden der Autorturm und an der Zufahrt zur Rosenburg das Burgtor.
    Mauer und Tortürme wurden während der zehnjährigen Bauzeit des Ludwigskanals, der 1846 eröffnet wurde, abgetragen.

    Quelle: Tafel bei der Burgruine Tachenstein oberhalb der Stadt.

    Wobei der Begriff Stadtmauer eigentlich nicht korrekt ist, da Riedenburg zwar 1329 mal als Stadt genannt wurde, eine Stadtrechtverleihung aber nicht nachweisbar ist und die eigentliche Stadterhebung erst 1952 erfolgte. Das heutige Stadtbild ist von den massiven Veränderungen in Zusammenhang mit dem Bau des Main-Donau-Kanals geprägt.


    Burgtor:
    riedenburg_burgtor_imldbgy.jpg

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    Gemälde an einer Hauswand in Riedenburg

  • Memmingen

    Kalchtor

    Stadtmauer mit Kalchtor (auch Augsburger Tor genannt) während des Abbruchs (im Nordosten der Altstadt), etwa 1860:


    Notzentor

    Das Notzentor (Inneres Niedergassentor) unweit des Marktplatzes vor seinem Abbruch um 1860:


    Aus: Memmingen in ältesten Photographien

  • Ingolstadt

    Feldkirchner Tor

    Bayernweit einzigartig ist das Feldkirchner Tor im Osten der Altstadt, errichtet 1368. Es ist das älteste der Ingolstädter Stadttore (siehe auch Tortürme in Bayern). Bereits wenige Jahrzehnte nach der Errichtung wurde es in die nördlich an das Neue Schloss angrenzende Statthalterei einbezogen und überdauerte so, funktionslos geworden, die Jahrhunderte. Da der Herzog es nicht mochte, dass über sein Schlossareal die Straße nach Feldkirchen verläuft, wurde die Straße nach dem Bau des gewaltigen Herzogschlosses in der ersten Hälfte des 15. Jahrhunderts weiter nördlich verlegt. Dort entstand auch ein neues Feldkirchner Tor, welches heute nicht mehr existiert (1879 beseitigt).


    Feldkirchner Tor, Feldseite


    Mit südlich angrenzendem Neuen Schloss, welches Herzog Ludwig der Gebartete errichten ließ. Dieser war einige Zeit in Frankreich, gerade dieser Turm an der Ostflanke hat wohl französische Vorbilder.

    Ingolstadts ältestes Stadttor