Die brandenburgische Stadt Werder/Havel liegt westlich von Potsdam, eingebettet in die umgebende Seenlandschaft der Havel. Der älteste Teil des Ortes liegt auf der Insel Werder, welche bereits zu vorslawischen Zeiten besiedelt war und erstmals im Jahr 1317 urkundlich erwähnt wurde, als die Insel vom brandenburgischen Markgrafen Waldemar an die Klosterherren des benachbarten Zisterzienserklosters Lehnin verkauft wurde. Die Mönche waren es auch, welche Werder zum heute nördlichst gelegenen zertifizierten Weinanbaugebiet der Welt machten. Daneben ist die Stadt natürlich als Zentrum eines großen Obstanbaugebietes bekannt, welches zum alljährlichen Baumblütenfest zahlreiche Besucher anlockt. Die Einwohnerzahl Werders samt den dazugehörigen Gemeinden beträgt heute ca. 23.000.
Hier ein Luftbild der Insel, welches vorn die umschließende und hier sehr breite Havel und im Hintergrund links den Glindower See und rechts den Großen Plessower See zeigt.
Quelle: Wikipedia
Wir beginnen zunächst in der gründerzeitlichen Vorstadt, welche der Inselbrücke vorgelagert ist, und deren Hauptstraße den Namen "Unter den Linden" trägt.
Auf der Brücke bietet sich folgender schöner Anblick zur Linken mit der Kirche Maria Meeresstern...
...und zur Rechten mit der Heilig-Geist-Kirche und der Windmühle.
Auf der Insel dann die zum Markt führende Torstraße.
Das Lendelhaus, ein früheres Stadtpalais im Biedermeierstil - heute Restaurant und Kulturhaus.
Die neuromanische katholische Kirche Sankt Maria Meerstern.
Die abwechslungsreiche Mühlenstraße...
läuft auf die Heilig-Geist-Kirche zu und mündet in einen kleinen Platz mit drei Abzweigungen.
Blick zum Mühlenberg mit Bockwindmühle.
Auf dem Rundweg um den Südteil der Insel mit nicht zugänglichen Wassergrundstücken.
Blick auf die breite nordwärts fließende Havel.
Ein zumindest 200 Jahre alter Birnbaum trägt reiche Frucht.
Die malerische Fischerstraße...
und die kleine Bergstraße mit bedächtigem Anstieg...
Die Heilig-Geist-Kirche, bereits im 14. Jhd. errichtet, wurde unter Friedrich-Wilhelm IV in den Jahren 1856 bis 1858 nach Entwüfen von August Stüler vergrößert und in neugotischem Stil vollständig umgebaut.
Die Kanzel mit Figurendarstellungen zahlreicher Kirchenreformatoren.
Der neubarocke Schaugiebel des Alten Rathauses entstand 1879 beim Umbau aus einer alten Fachwerkschule. Im nebenliegenden ehemaligen Stadtgefängnis, das 1896 aus dem alten Leichenhaus am Friedhof entstand, befindet sich seit 1994 das Werderaner Obstbaumuseum.
Gegenüber mit Blickrichtung zur Inselmitte.
Der einladende Marktplatz der Insel.
Am Nordrand des Marktplatzes wird auf ansprechende Weise eine offenbar vereinzelte kriegsbedingte Lücke geschlossen.
Die mit Kirschen bestandene Lindenstraße.
Und wieder die ruhige Fischerstraße Richtung Süden.
Hotel und Restaurant "Prinz Heinrich" an der Uferpromenade.
Prima Neubau in der zurück zum Markt führenden Baderstraße.
Einmündung der Baderstraße auf den Marktplatz




















